wiener

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Miner

Mitglied
Hallo rogathe,
immer wieder köstlich der Wiener Schmäh, wackelt tänzelnd daher, wird jedoch in der zweiten Zeile jäh abgehackt / "abgewrackt". Am Ende die Renaissance des Herrn Karl. Bleibt hoffentlich der Schmäh erhalten, wenn auch gewaltig grantelnder.
Mir kommt der Text als Stoffsammlung vor, die ich mir durch Strukturierung und Erweiterung durchaus zum Grandios-Wienerischen aufwertbar vorstellen kann, etwa wenn beispielsweise der Herr Karl diese Tour durchlaufen würde.
Gern gelesen.
BG Miner
 

rogathe

Mitglied
Herzlichen Dank für deinen Kommentar, Miner!
Dieser Text sollte durchaus kein Kabarettstückerl werden.
Es ist mein Blick auf die Menschen dort. Lakonisch formuliert.
Ich entstamme selbst einer Wiener Familie.

LG rogathe
 
O

orlando

Gast
Hallo rogathe,
wem fielen hier nicht sofort Ödön von Horvaths` gruslig-geniale "Geschichten aus dem Wienerwald" ein?
Ich selber stehe dem Wiener Schmäh gleichwohl recht positiv gegenüber, insbesondere, wenn der durch Herrn Qualtinger dokumentiert wird. :)
Allerdings lebe ich auch nicht in einer solchen Touristenhochburg.
Das Gedicht ist gut gemacht und findet deshalb (so oder so interpretiert) meine volle Zustimmung.
orlando
 


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