Winters Auge

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Das Gebirge – ein toter Winkel
am Kreuzweg der Jahreszeit,
bietet dem Winter Asyl.

Der Winter – ein Eremit, tief
verschlossen in die Härte des Bergkristalls,
in der Höhle des Berges.

Er flüstert leise mit dem kommenden Jahr
unter dem langsamen Pendel des Mondes,
schlummert er ein, alte Hypnose.

Während die sprühende Mähne des Sommers
aufglüht über den Tälern,
steigt er höher und höher – eine Freske
im Gewölbe des Weltraums,

- eine Botschaft im Wind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

lapismont

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das Gedicht gefällt mir, aber nicht wundern, dass ich das Bild entfernt habe. Die Regel ist noch ganz frisch.

cu
lap
 
Schade, ich habe die Funktion gemocht und glaube, dass das Forum dardurch gewinnen könnte. Aber ihr hattet sicherlich eure Gründe für diese Entscheidung.

L.G
Patrick
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Patrick,

ein Text braucht nicht unbedingt ein Bild. Wenn er gut ist, dann wirkt er auch so und das ist ein guter Text.

Liebe Grüße
Manfred
 

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