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Wo die Schmetterlinge tanzen (gelöscht)

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Ji Rina

Mitglied
Hallo Schwarze Sonne!
Eine schön geschriebene Geschichte, über ein überaus ernstes Thema, die Du präsentierst.
Ich glaube nicht, dass Du es nur auf die Tränendrüsen der Leser abgesehen hast; denn dafür hat der Text zu sehr etwas spielerisches an sich, eine Art Leichtigkeit , die ihn für mich angenehm machte.
Natürlich ist ein Todesfall, und mehr noch, der Todesfall eines Kindes, immer etwas sehr Egreifendes. Aus diesem Grund fehlte mir hier eine “Geschichte”; etwas mehr Handlung, da Du das Werk ja unter “Kurzgeschichten” eingeordnet hast. Mehr als eine "Kurzgeschichte" scheint es mir die Schilderung eines traurigen Ereignisses zu sein. Diese Schilderung hast Du, meiner Meinung nach, jedoch gut auf Papier gebracht.
Kleine Anmerkung:
Ich weiss nicht, ob eine 8-Jährige so weit denken kann; wenn noch nie davor die Rede von einer evtl. tödlichen Krankheit war.
Ich habe etwas in ihren Augen gesehen, in ihren Stimmen gespürt.
Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.
Mit Gruss,
Ji
 

petrasmiles

Mitglied
Hilf mir bitte mal, schwarze sonne, habe ich diesen Text nicht schon einmal gelesen ? Ich meine, ihn sogar kommentiert zu haben ...? Oder spinne ich? :)

Liebe Grüße
Petra
 
Hi JiRina,

ich danke dir für dein Kompliment und deinen Kommentar. Vorne weg: du hast Recht. Das ist keine klassische Kurzgeschichte. Eher eine fiktionale, litarische Erzählung. Aber bitte sag mir: Wohin damit?

Die Grenzen sind doch fließen und ich finde es hier passend einsortiert, natürlich steht den Redakteuren frei, es zu verschieben. Daran solls nicht hapern. Aber ja, eine Kurzgeschichte per Definition ist es nicht. Dazu fehlt Handlung, Spannungsbogen und Konflikt. Ich unterstelle den Lesern aber die Fähigkeit, das zu bemerken und den Text anders zu bewerten. Wie du ja auch getan hast.

Das Zitat ist schon schwierig. Sie hat es als 8 jährige Gedacht und als 12 jährige reflektiert und formuliert. Ob soetwas raus kommen kann, muss wirklich jeder für sich entscheiden. Ich bedanke mich für deine Zeit und dein Lob, hat mich gefreut!

Grüße,

Sonne


Hi Petra,

den Text hatte ich im anonymen Forum veröffentlicht. Dann gelöscht, überarbeitet und hier reingestellt. Ich war mir einfach so unsicher, ob ich aufm Holzweg bin, dass ich diesen Weg gegangen bin. Danke!

Grüße,

Sonne
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo schwarze Sonne,

ich finde die Geschichte seltsam distanziert erzählt, mir fehlen da einfach Gefühle der Prot. Für mich liest sich das Ganze so, als schaue sie nur von außen auf ihren Bruder und die Leidensgeschichte der ganzen Familie.

LG
DS
 

petrasmiles

Mitglied
Liebe schwarze sonne,

ich habe den Text noch einmal gelesen, und sie ist mir noch näher gegangen als ich mich beim ersten Lesen erinnere.

Liebe(r) Doc Schneider, ich glaube, das, was da distanziert klingt, ist der Perspektive eines kleinen Mädchens, das gleichzeitig das Normale und das Außergewöhnliche lernen und aushalten muss geschuldet. Das kann man als Erwachsener kaum.
Für mich klingt es wie eine tränenerstickte Stimmme, oder ein Versuch zu sprechen mit einem Kloß im Hals. Ganz bestimmt keine Abwesenheit von Gefühl, keine Distanz, sondern überwältigende Nähe.

Liebe Grüße
Petra
 

molly

Mitglied
Hallo Sonne,

Wenn ein Kind in der Familie krank wird, leiden auch die Geschwister mit. Oftmals fühlen sie sich einfach allein gelassen. Kaum einer hat noch Zeit für das gesunde Kind.
Zum Glück hat das Mädchen ihren Großvater. Auch das hast Du in Deiner Geschichte gut geschildert.
Kein einfaches Thema!

Liebe Grüße
molly
 
Hallo Doc Schneider,

danke fürs Vorbeischauen und Kommentieren. Schade, dass dir die Gefühle der Protagonistin fehlen. Ich schaue mal, ob ich das noch ändere, vielleicht ein, zwei Sequenzen dazu nehme. Muss ich mir durch den Kopf gehen lassen. Danke aber für das Feedback!


Hi Petra (again),

das freut mich sehr! Das zeigt mir auch, dass die Überarbeitung richtig war. Schön zu wissen, dass die Geschichte dich berührt hat. Genau so ist sie gedacht. Auch wenn ich nicht nur auf die Tränendrüse drücken wollte, sondern einen lebendigen Auschnitt aus dem Seelenleben der 12-jährigen. Danke! =)

Hi Molly,

danke für deine Gedanken! Freut mich, dass ich das gut geschildert habe. Es ist wirklich kein einfaches Thema. Vielleicht wächst noch mehr aus der Geschichte, ich weiß es nicht. Mehr Story ist zumindest möglich, aber wie gesagt, nicht einfach. Auch kein richtig schönes Thema zum schreiben, wenn ich ehrlich bin. Ich bin froh, dass der Text erstmal/vorerst fertig ist. =)

Beste Grüße an alle,

Sonne
 
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