wollte...

in der tat

wenn man oefter den wunsch hat,
etwas in seinem leben anders
oder rueckgaengig zu machen, wenn
man gern neu anfangen moechte,
muss man wohl etwas falsch gemacht
haben?

warum waere man gern eher 16 gewesen?
warum eher erwachsen werden?
und die arbeit? macht keinen spass?
waren entscheidungen unbedacht? und
wenn ja, warum?
und dann das zuruecksehen nach der
kindheit - was erhofft man sich
davon? was wuerde man anders machen?
warum beginnt man damit nicht, statt
von der vergangenen kindheit zu
traeumen?

ich muss sagen - mir ist das bislang
nicht so ergangen - allerdings waere
es auch fatal, als physiker den
kindlichen drang zum spielen,
herumexperimentieren zu verlieren ;o)
 

Malte

Mitglied
Das Erreichbare ist nun betreten.
Erfahrung sammeln war's gewesen.
Als Falsch wird es jetzt getreten.
Handelt so ein Schönes Wesen?

LG
Malte
 
*schickt dir mal ein lächeln hinüber*

hallo monika

haben wir uns nicht alle als kinder gewünscht endlich groß zu sein, dinge tun zu dürfen, die den kleinen versagt blieben . . . und als wir endlich so weit waren – haben die meisten von uns ihre träume von damals vergessen.
ist doch sehr traurig, nicht?
du wünscht dir deine träume zurück . . .
manche, aber nur manche gehen in erfüllung . . . es ist bloß ein hartes stück arbeit

liebe grüße

fredy
________________
irgendwann saß ich da und dachte mir: jetzt oder nie
ich nahm das jetzt in die hand und ging mit ihr . . . meine träume zu suchen
und das nie hab´ ich irgendwo verloren dabei
 

Intonia

Mitglied
philosophisch betrachtet

Hallo Monika,

was Du in Deinem Gedicht ausdrückst, ist nur allzu "normal". Es zeigt aber, woran unsere Gesellschaft krankt. Wir (unsere Vorfahren und die herrschenden Institutionen) haben Normen geschaffen, denen wir uns unterwerfen, um nicht unangenehm aufzufallen. Diese Zwänge bestimmen unser Leben und hindern uns daran, unsere eigene Lebensart zu finden und zu leben. Wir akzeptieren "moralische" Grundsätze, die eigentlich gegen unsere Natur sind und deren Missachtung Schuldgefühle weckt. Diese wirken negativ auf Gesundheit und Wohlergehen. Wir fühlen uns unglücklich.

Geniessen ist Sünde, nicht arbeiten verwerflich. Wir müssen lernen, unseren Tribut an die Gesellschaft nicht nur in materialistischen Werten zu entrichten, sondern auch zu akzeptieren, dass wir diesen genausogut in Leistungen erbringen können, die der Gesellschaft ideelle Werte schaffen. Mit Arbeit wurde die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, nicht mit Faulenzen. Aber ich schweife zu sehr ab, obwohl ich darüber noch viel sagen könnte.

Wir können nicht über unseren eigenen Schatten springen und unser Leben ändern, deshalb sehnen wir uns nach der Kindheit, wo wir noch frei von den Zwängen der Erwachsenen leben konnten. Wenn mehr Menschen den Mut hätten, so zu leben, wie sie es in ihrer Seele fühlen, dann würden Ärzte und Krankenkassen auch entlastet. Aber das wäre in unserer materialistischen Gesellschaft ja gar nicht erwünscht.

Liebe Grüsse
Intonia
 

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