Wort geben

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Label

Mitglied
Lieber Walther

Dein Gedicht hat mich an Präwikipediazeiten erinnert; als man etwas im Lexikon nachsehen wollte und dann von Stichwort zu Stichwort blätterte, ein Teilchen des dort angehäuften Wissen versuchte bei sich selbst anzuhäufen.

Heutzutage muss man nicht mehr bei sich selbst anhäufen, denn Information ist selbst mobil nur einen Knopfdruck weit entfernt.

lieber Gruß
Label
 

Vera-Lena

Mitglied
Lieber Walther,

nach dem Sinn wird hier gesucht, aber die Dinge sind so verquer, dass man noch nicht einmal weiß, wo man mit einer Frage ansetzen soll, um den Dingen ein Verständnis entgegen bringen zu können.

Das passt beispielsweise auf die momentane politische Situation in Deutschland. Aber Dein Text ist so gut, weil Du nichts Konkretes benannt hast.

So lese ich Deine Zeilen und sie gefallen mir.

Liebe Grüße Vera-Lena
 

Walther

Mitglied
Hi Herbert,

danke fürs gerade noch vor dem absturz retten. es blieb auf der sonnenbeschienenen seite der grünen wiese.
und noch größeren dank für eintrag und wertung.

lg W.
 

Walther

Mitglied
Hi Label,

es gibt informationssuche und begreifen; letzteres ist ein sinnliches erleben, verbindet takiles, körperliches mit dem geistigen. diese information hat bleibenden wert. erstere ist vergessen, bevor sie gelesen wird.

danke und lg W.
 

Walther

Mitglied
lb Vera-Lena,

danke für deine interpretation - sie ist ein inhalt dieses wenigen wörter. die frage durchaus und absichtsvoll tiefer: sie soll anrühren, daß wir menschen unterschiedliche weisen haben, worte zu verstehen.

lernen auf der rein intellektuellen ebene ist eher kurzlebig. erfahrung hat etwas körperliches, das hinzutritt: fühlen, hören, sehen, schmecken, riechen. das bleibt haften.

lg W.
 

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