Zeitliche Vergeblichkeiten

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Walther

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Zeitliche Vergeblichkeiten


Ich hab die Stunde mir gelogen
Gebogen zu dem schönen Kranz;
Minuten hab ich durchgezogen,
Sekunden gingen schnell – und ganz.

Die Tage habe ich betrogen.
Ich seh es nun aus der Distanz,
Die Schwalben sind längst fortgeflogen.
Die Blüten blühen Dominanz.

Die Jahre wurden abgebogen –
Die Jugend wurde zur Monstranz –,
Die Monde dabei eingesogen:
Es blieben Zeiten ohne Glanz.
 
Sorry, sorry.
Mein Verbesserungsvorschlag fällt ins Wasser.
Habe mich verlesen. :D

Also nochmal:
Ein gutes Gedicht, in gewohnt hoher Qualität!

L.G
Patrick
 

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