Zimmer mit Blick auf’s Meer

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Zimmer mit Blick auf’s Meer


© Rolf-Peter Wille


(Diese, wie immer höchst wahre, Geschichte spielt in einer Stadt im Fernen Osten...)


Nichts deutete darauf hin, daß der 4. März ein besonderer Tag werden würde. In einer Kleinstadt wie der unsrigen gleichen die Tage einander wie ein Ei dem anderen; und zwar im März genau ebenso wie in den übrigen elf Monaten. Vergessen wir also die Tatsache, daß es der 4. März war, denn unsere Geschichte könnte ebenso gut anfangen: Nichts deutete darauf hin, daß der 3. März, oder sogar der 5 März, ein besonderer Tag werden würde.

Unsere Geschichte braucht eigentlich überhaupt gar nicht so anzufangen, und im übrigen habe ich mir dieses Datum auch nur so ausgedacht, da es nämlich überhaupt nichts mit unserer Geschichte zu tun hat.

Behaupten wir also, es war der 4. März. Ferner war es 10 vor 7 in Hongkong, 5 nach 3 in Sydney und halb 12 in Rom, wenn man den Uhren in der Lobby des Hotels Seeblick glauben wollte. Diese gingen jedoch immer falsch oder – präziser gesagt – überhaupt nicht; andererseits wiederum war Präzison kein besonderes Merkmal vom Hotel Seeblick. Das Hotelpersonal, welches sich genau unter diesen Uhren und hinter einer verfallenen Theke befand, dämmerte krokodilartig vor sich hin, die wenigen japanischen Touristen benahmen sich besonders japanisch, und das Summen und Rauschen der Klimaanlage schien noch die letzten Sonnenstrahlen, die sich aus Versehen durch die dunklen Glasscheiben gewagt hatten, verschlucken zu wollen.

Kurzum – es war ein Tag wie jeder andere auch in der Lobby des Hotels Seeblick, welches das beste und älteste Hotel unserer Stadt ist, bis plötzlich ein Herr im Smoking – man weiß nicht, von woher – in eben dieser Lobby auftauchte. Dieser Herr, der außer dem Smoking noch mit einem ‘Attaché Case’ bekleidet war, zeichnete sich durch das völlige Fehlen jeglicher äußeren Kennzeichen aus. Er sah also aus wie ein jeder Herr im Smoking und mit Aktentasche, nur daß er eben keine weiteren Kennzeichen hatte. Eben dieser Mann also weckte das Hotelpersonal vom Hotel Seeblick am 4. März und unter den Uhren mit der falschen Zeit von Hongkong, Sydney und Rom aus seinem krokodilartigen Dämmerschlaf und verlangte nach einem Zimmer mit Blick auf’s Meer. Er sagte auch, daß der Herr Minister, sein bester und ältester Freund, ihm ausdrücklich empfohlen habe, ein Zimmer mit Blick auf’s Meer zu nehmen, weshalb er denn auch auf überhaupt keinen Fall ein Zimmer ohne Blick auf’s Meer nehmen wolle, da es ihm der Minister nun einmal empfohlen habe, weshalb er es denn auch nehmen würde.

Nun weiß natürlich jedes Kind in unserer Stadt, daß unsere Stadt gut 100 Kilometer vom Meer entfernt liegt, und daß man das Meer deshalb auch von unserer Stadt aus gar nicht sehen kann. Und da sich das Hotel Seeblick nun einmal in unserer Stadt befindet, kann man das Meer von dort aus nun eben auch nicht sehen. Noch dazu ist das Hotel Seeblick überhaupt kein hohes Haus, so daß, wenn man das Meer von unserer Stadt aus sehen könnte, man es vielleicht von eben jenem Hotel Seeblick aus doch wieder nicht sehen könnte. Im übrigen ist die Luftverschmutzung bei uns so stark, daß man das Meer, wenn unsere Stadt daran läge, wahrscheinlich sogar von einem hohen Haus aus nicht sehen könnte; und – nebenbei bemerkt – selbst wenn man es sehen könnte, was wäre schon dabei.

Der Herr im Smoking schien auch alle diese Begründungen gut zu verstehen. Er sah auch gar nicht unvernünftig aus. Doch, da es ihm der Herr Minister nun einmal empfohlen habe – so meinte er – , bleibe ihm leider überhaupt nichts anderes übrig, als nun jenes Zimmer mit Blick auf’s Meer zu nehmen. Er entschuldige sich ferner für all’ die Unannehmlichkeiten, die aus seinem Wunsch entstehen könnten. Jedoch dürfe er auf gar keinen Fall ein Zimmer ohne Blick auf’s Meer nehmen. Der Herr Minister könne schließlich Nachforschungen anstellen lassen und erfahren, daß er im Hotel Seeblick ein Zimmer ohne Blick auf’s Meer genommen habe. Er versicherte ferner, daß ihn das Meer überhaupt nicht interessiere, und versprach auch, daß er es nicht weiter anschauen wolle. Das Zimmer mit dem Blick allerdings müsse er unbedingt haben. Weiterhin machte er allerlei Anspielungen auf großzügige Belohnungen, die er durch seine Gunst beim Herrn Minister leicht herausschlagen könne. Auch dankte er im voraus für alle Bemühungen.

Man wird sich leicht vorstellen können, daß das Management vom Hotel Seeblick am 4. März in einer ziemlich ausweglosen und gefährlichen Situation schwebte und sich nicht mehr in der Lage sah, seinen krokodilartigen Dämmerschlaf unter den Uhren von Hongkong, Sydney und Rom fortsetzen zu können. Geschickterweise schlug man dem Herrn im Smoking vor, es sich zunächst für eine kleine Weile in der Lobby bequem zu machen, da das besagte Zimmer noch nicht gemacht sei. Man wolle sich bemühen, alles zu seiner Zufriedenheit einzurichten, was jedoch einen Moment dauern würde. Der Herr im Smoking betonte auch, daß er es gar nicht eilig habe, und so war ein kleiner Aufschub gewonnen, den das Management des Hotels Seeblick zu einer eiligst einberufenen Generalkonferenz nutzte.

Es leuchtete durchaus ein, daß man weder eine Stadt noch ein Hotel in wenigen Augenblicken ans Meer rücken kann, besonders wenn sich dieses 100 Kilometer weit entfernt befindet. Andererseits konnte man auch das Meer nicht von der Stelle rücken, und es erhob sich somit die Frage, ob es möglich sei, den Blick auf eine nicht existierende oder zumindest nicht unmittelbar existierende Sache zu verschaffen. Wenn der Herr wenigstens ein Zimmer mit Blick auf die Berge verlangt hätte… Zwar gibt es auch keine Berge in der Nähe unserer Stadt, doch hätte man ja leicht einen kleinen Hügel aus Sand oder Abfällen, an denen es ja zum Glück in unserer Stadt nicht mangelt, vor dem Fenster des Gastzimmers aufhäufen können. Das Meer jedoch war schon eine ernsthaftere Angelegenheit, und obwohl sich sogar ein kleinerer Teich im Hinterhof des Hotels Seeblick befand, so hätte ein besonders kritischer Verstand doch den Einwurf erheben können, daß die Bezeichnung ‘Meer’ nicht darauf anwendbar sei.

Man hätte ja auch leicht etwa ein Bild oder ein Photo vom Meer ins Zimmer hängen können, doch erschien diese Möglichkeit etwas zu billig und hätte bestimmt den Zorn des Herrn im Smoking und vielleicht sogar den Ärger des Herrn Ministers persönlich heraufbeschworen. Nun hatte der Herr ja sogar ausdrücklich versichert, daß er das Meer gar nicht sehen wolle; man konnte also leicht das Fenster mit schweren Vorhängen verhängen. Im Nebenzimmer würde man die Dusche groß anstellen und das WC ständig laufen lassen, so daß der Eindruck der Meeresbrandung entstünde. Man bemerkte ferner, daß ein Blick auf eine Sache nicht unbedingt das wirkliche Wahrnehmen jener Sache beinhalten müsse. Das Sichtvermögen des Betrachters mochte ja zum Beispiel durch Dunkelheit oder Blindheit eingeschränkt sein, ohne daß man deshalb sagen müsse, es bestünde kein Blick. Man solle also ruhig ein Zimmer wählen, dessen Fenster in Richtung Meer zeigten. Es sei ja schließlich nicht die Schuld des Hotelmanagements, wenn dieses Meer nun aufgrund großer Entfernung oder Augenschwäche des Betrachters nicht wahrnehmbar wäre. Der Blick jedoch ließe sich nicht bestreiten. Es behauptet ja auch schließlich niemand, daß die Sonne nicht aufgegangen ist, nur weil sie sich zufällig hinter Wolken verbirgt – eine Tatsache, die viele Touristen auf dem ‘Alishan’ bestätigen können.

Überhaupt habe der Herr wahrscheinlich gar nicht nach einem Blick auf’s Meer verlangt sondern vielmehr nach einem bestimmten Zimmer, dem ‘Zimmer mit Blick auf’s Meer’. Man solle also ruhig ein Zimmer so nennen und den Namen in großen Lettern auf die Tür malen. Ein Name ist ja ohnehin nur ein Name, und ein ‘Zimmer mit Blick auf’s Meer’ bräuchte eigentlich überhaupt keinen Blick auf’s Meer zu haben, ohne deshalb kein ‘Zimmer mit Blick auf’s Meer’ zu sein. Schließlich wachse auch kein Bambus auf der ‘Bambusstraße’. Das Meer könne sich ja auch früher einmal in Blickweite dieses Zimmers befunden haben und sich nur im Laufe der Geschichte allmählich zurückgezogen haben. Wer weiß – vielleicht hatte dieser Ausdruck ‘Blick auf’s Meer’ irgendeine doppelte Bedeutung, war gar ein Künstlername, der sich auf einen Verwandten des Herrn Ministers bezog.

Man entschloß sich jedoch letztendlich zu einem Kompromiß und befahl einfach aus Vorsichtsgründen, sämtliche Vorschläge auszuführen. Man wählte also ein Zimmer, dessen Fenster in Richtug des Meeres lagen, nannte es ‘Zimmer mit Blick auf’s Meer’ und schrieb diesen Namen groß auf die Tür. Man schmiß ferner den unglücklichen Gast, der gerade dieses Zimmer bewohnte, heraus, ersetzte die Fensterscheiben durch ganz ungewöhnlich dunkles Glas und verhängte sie durch Vorhänge von sehr schwerem Stoff, die man so zusammennähte, daß man sie nicht aufziehen konnte. Dann schmiß man noch die Gäste von beiden Nachbarzimmern heraus und befahl zwei Bediensteten, dort ständig die WCs laufen zu lassen. Dieses Wassergeräusch verstärkte man noch durch Lautsprecher, welche man direkt an die Wände vom ‘Zimmer mit Blick auf’s Meer’ stellte. Man verstreute auch etwas Sand und getrockneten Seetang im Zimmer und hängte verschiedene Gemälde und Photos vom Meer an die Wände, so daß selbst dem ungläubigsten Menschen der Welt niemals hätte einfallen können, sich nicht in einem Zimmer mit Blick auf’s Meer zu befinden.

Doch wollte man den Herrn im Smoking überhaupt nicht vor Anbrechen der Dunkelheit in jenes Zimmer lassen und ihm noch dazu eine besondere Sonnenbrille verkaufen, mit der man das Meer noch nicht einmal hätte sehen können, wenn man sogar bereits darin geschwommen wäre.

Nach vollbrachter Tat begab man sich also stolz in die Lobby, doch war dort keine Spur mehr von einem Herrn im Smoking. Der Portier verkündete jedoch auf Befragen, daß sich besagter Herr vielmals entschuldigen ließe. Es sei dem Chauffeur aufgefallen, daß man aus Versehen in der falschen Stadt abgestiegen sei, weshalb besagter Herr bereits vor zwei Stunden abgereist sei.



PS: Alishan: Die Betrachtung des Sonnenaufgangs ist die Hauptattraktion für Touristen auf diesem Berg in Zentraltaiwan. Die allmorgendliche Routine findet allerdings auch bei bedecktem Himmel statt (Tee und Sonnenbrillen werden - selbst bei Regenwetter - verkauft).
 

Anja

Mitglied
Hallo Rolf-Peter!

Ich finde die Geschichte toll. Ist unterhaltsam geschrieben und voller Ideen. Und das sie wahr ist, daran habe ich keinen Zweifel :) Das Ende ist vorraussehbar, aber das ist nicht schlimm, denn bei dieser Geschichte scheint es sich doch eher um eine Art Satire zu handeln. Ich habe sie erst einmal gelesen, deshalb keine weiteren Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind.

Viele Grüße

Anja
 

Antaris

Mitglied
Hallo Rolf-Peter,

da hast Du Dir wieder einmal eine feine Geschichte mit genau der richtigen Prise Ironie und Skurrilität ausgedacht! Ich mag Deine Geschichten richtig gerne, aber manchmal vermisse ein bisschen die Dialoge, z.B. könnte ich mir die Szene, in der der Gast das Zimmer mit Meerblick verlangt gut als fetzigen Dialog vorstellen *g*, oder als sie überlegen, wie sie mitten im Binnenland einen Meerblick herzaubern können. Ich hoffe, Du nimmst mir die Bemerkung nicht übel, und die Geschichte ist auch so schön...

LG

Antaris
 
Dialoge

Hallo Antaris,

vielen herzlichen Dank fuer den Kommentar. Ja, die Dialoge: Ich hatte wohl eine starke Abneigung gegen eine Mischung von epischem und dramatischem Stil. Warum, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht auch, weil die Personen in diesen Geschichten eher Chinesisch sprechen. Auf Deutsch wuerde dies sehr komisch wirken und die skurrile Atmosphaere koennte in's Alberne abgleiten. Andererseits, wenn ich die Personen ein deutsches Deutsch sprechen liesse, waere irgendetwas falsch. Aber dies war nur meine intuitive Reaktion. In einigen meiner spaeteren Geschichten, z. B. "Die rote Blume", gibt es relativ viel Dialog.

Liebe Gruesse,
Rolf-Peter
 
Zimmer mit Blick aufs Meer

Hallo Peter!
Ich bin zwifach auf dich gestoßen: Einmal hat Zefira eine meiner Geschichten – Die große Liebe – von Kurzgeschichten nach Erzählungen verschoben und dabei erwähnt, dass sie in meinem Profil gesehen hätte, dass ich Pianospieler sei, was sie freue, weil sie noch einen Peter Wille im Archiv hätte, der auch Pianoman sei und sie außerdem selbst ein wenig pianöre. Dann hab ich sofort deine Geschichte bei „Erzählungen“ gefunden.

Ich möchte einige Anmerkungen zu deiner amüsanten Story machen.

dämmerte krokodilartig - schöner Vergleich. Nehme ich in meine Bestenliste von „Vergleichen“ auf. Grad gestern hab ich einen schönen gefunden:
Warst wie eine Kassette, die man auf Pause stellt. - Otto Lenk.


schien noch die letzten Sonnenstrahlen, die sich aus Versehen durch die dunklen Glasscheiben gewagt hatten, verschlucken zu wollen Ja, diese „schien-Floskel“ hab ich auch zu gerne benutzt. Stärker ist das Bild ohne schien. Laß doch das Rauschen der Klima-anlage die Sonnenstrahlen verschlucken!

Dann sind mir eine Reihe von Füllseln aufgefallen, die gerade zu Beginn der Geschichte den Fluss unterbrechen.

man weiß nicht, von woher - Füllsel
in eben dieser Lobby auftauchte – dito
nun eben auch - dito
jeglicher äußeren Kennzeichen – jeglicher streichen



Beim zweiten und dritten Mal „krokodilartiger Dämmerschlaf“ vielleicht mal variieren; reptiloid, oder ähnliches anbieten

weder eine Stadt noch ein Hotel – umgekehrt

Korinthenkackermässig wollte ich noch darauf verweisen, dass auf´s von meinem Rechtschreibeprogramm rot unterstrichen wird. Na , denn, ohne das lästige Auslassungszeichen lebt es sich doch nett, oder?

In den kafkaesk anmutenden Passagen: Man solle also ruhig ein Zimmer wählen, dessen Fenster in Richtung Meer zeigten. Es sei ja schließlich nicht die Schuld des Hotelmanagements, wenn dieses Meer nun aufgrund großer Entfernung oder Augenschwäche des Betrachters nicht wahrnehmbar wäre.
stört die „weitschweifige Erzählweise“ nicht. Da wirkt sie amüsant!

Tja mein lieber Kollege! Da scheint mir ein Schüler Kafkas heranzureifen!
Nur weiter so. Ich wünschte mir für meine eigenen Geschichten auch eine Prise von der heiteren unterhaltsamen Atmo, die deine Story nach der schwierigen Eingangsphase verbreitet.

Mit interdisziplinären Grüßen
doktordigitalis
 
Hallo Doktor,

vielen Dank fuer's (sorry: fuers) Lesen, die Kommentare, Korinthen, Rosinen, Erdnuesse (O Gott, ich gleite ins Studentenfutter ab..)! :)
[ 7]Nun weiss ich endlich worauf sich das "digitalis" in Deinem geheimnisvollen Namen bezieht. Was machst Du so, pianistisch? Bei mir hat sich das "Digitale" im Moment leider zugunsten des Computers verschoben, aber immer wenn ein Konzert naht, muss ich dann doch wieder zum Klavier. Meine Klavierliebe erinnert mich etwas an Deine "Grosse Liebe": alle sieben Jahre einmal.
[ 7]Ich werde uebrigens auch noch einen Kommentar zu Deiner Geschichte abgeben, wenn ich darf, und wenn es mir gelingt, meine samstaegliche Faulheit zu ueberwinden.

Zunaechst viele Gruesse,
Rolf-Peter
 

Antaris

Mitglied
Hallo Rolf-Peter,

das mit Deiner persönlichen Abneigung ist in Ordnung, ich merke es mir für die Zukunft. Klar, chinesische Schriftzeichen machen sich nicht gut in anderssprachigen Erzähltexten :D. Andererseits, wenn Deine neueren Geschichten zu mehr Dialog tendieren deutet das vielleicht auf eine Entwicklung des Autors hin... Bei Deinen Texten fällt mir auf, dass sie sich meist eher an Ereignissen orientieren als an Personen. Darüber lässt sich bestimmt streiten, aber ich habe beobachtet, dass - auch im Profibereich - vor allem Männer eher so erzählen, und Frauen eher dazu neigen, von Personen aus zu erzählen (das macht das Charakterisieren und das Schreiben von Dialogszenen relativ leicht). Ausnahmen bestätigen die Regel, pardon, Beobachtung.

Im übrigen habe ich den Einsatz von Dialogen auch relativ mühsam erlernt...

LG

Antaris
 
Zimmer...

Geile Replik, mein Lieber...bei Rosinen, Erdnüsse...fehlt nur noch Peanuts ...aber das wäre dann doch zu deutlich der Wink mit dem Studentenpfahl......
Ich liebe Humor. Legt er doch mit freundlichem Lachen den Finger auf unsere wunden Eitelkeitsauswüchse.

Ich hab übrigens nur angeknüpft an eine Form der Kommunikation, die ich in der Leselupe hatte mit „Visco“, in der wir uns gegenseitig in ausgiebigster Weise unsere Formfehler aufgezeigt haben.
Da du schon darüber hinweg bist, versteh einfach meine Comments als Ausdruck meines Interesses für Deine Schreibe.

Zum Piano: Du bist also Konzertpianist? Und das nur alle sieben Jahre. Wie bleibt man da in Form?
Ich bin im weitesten Sinne Barpianist, spiele in einem Hamburger Theater mit einer 4 Mann-Band zum Tanze auf, wenn das Theater zu ende ist. Funk, Soul und Rockrepertoire. Das geht oft bis 4 Uhr morgens. Bin also Nachtarbeiter und keiner von uns spielt ohne Ohrstöpsel.

Tagsüber buhlen verschiedene Programme um meine Gunst: Word, Photoshop, Outlook Express, oder seit neustem: Audio Logic, ein phantastisches Werkzeug für Musiker. Du kennst es sicher.

Bin gespannt auf Deinen Kommentar zu „Die große Liebe“. Es ist eine etwas heikle Sache, denn es geht um eine lebende Person, die irgendwie mitbekommen hat, dass ich die Story ins Netz gestellt habe, und die nun reichlich pikiert darüber, den Kontakt zu mir abgebrochen hat. Genannte Visco hat übrigens letztes Jahr an der alten Fassung dieser Geschichte dermaßen vehement mit langen Kommentaren dazu beigetragen, dass ich sie nun in dieser Dir vorliegenden Form neu geschrieben habe.

Grüße
dd
 

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