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Tula

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................... am Himmel stampfen die riesigen Kolben des Weltraums
................... (Patrick Schuler)

irgendwo in Myriaden von Milliarden von
Galaxien wallt im Lauf der Firmamente über
abertausend Welten voller Welten Hera‘s Milch

schon seit Äonen stürzen Helden wie Fanale
durch Legenden jede Nacht verfolgt ein Schütze den
Skorpion das Monstrum jagt sogar den herrlichsten

der Jäger dem am Schurz drei Diamanten gleißen
Signum der Unsterblichkeit im Sternenstaub reckt selbst
das Pferd den Kopf erhaben aus dem ewigen Tumult

inmitten dieses Aufruhrs der Titanen trägt durchs
flackernde Gewölk ein dürrer Arm der kaum das
Licht von etwa zwanzigtausend Jahren spannt ein

winziges Gestirn das sich – ob Arroganz ob Eleganz –
ein blaues Steinchen ins Gewand gesteckt wo dies nun
wiederum schon seit Sekunden im Kalender kreist

und eitel um sich selber dreht der Zufall einen
Streich, weil jetzt gerade eben so ein ridiküles
Bio-Paradoxon auf den Nabel schaut und schreibt

ich bin das Wort
 
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Tula

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Moin
Ja, daran glaubt es gern, bei all seiner Größe.

Na gut, da hätte ein Satzzeichen geholfen: "... und schreibt:"

LG
Tula
 
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Tula

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Danke Patrick
Sicher, kein übliches Thema für ein Gedicht, aber deine Kolben waren hier in der Tat die Inspiration :)
LG
Tula
 

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