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Tula

Mitglied
Hallo Manfred

Also

einen Brandfleck
in der Senke
wo die Liebe war


ist wunderbar! Und der Abschluss nicht minder

LG
Tula
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Tula,

dein Lob freut mich hier besonders, weil es eines dieser Gedichte ist, die plötzlich da waren und ich musste es nur noch aufschreiben.

Danke und liebe Grüße (auch an Patrick)
Manfred
 

Mondnein

Mitglied
Das ist ein kraftvolles und schönes Lied, Manfred.

Was für eine zweite Strophe, Sentenz, mit dem Sturm, der die Glocke zerschlägt. Wie die Stürme in der Eliasgeschichte, die die Berge zerbrechen, aber die Gottheit war nicht im Sturm, - sie ist im heimlichen Flüstern, taoistisch ("ming kei ming - fei chang ming", "der nennbare Name - ist nicht der ewige Name").

grusz, hansz
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Hansz,

Das ist ein kraftvolles und schönes Lied, Manfred.
Das ist das höchste Lob, das man vergeben kann, denn wenn ein Gedicht ein Lied ist, dann hat es funktioniert.
Dabei habe ich es gar nicht gesungen, sondern das Lied mich. Die zweite Strophe hatte ich plötzlich im Kopf und beim Aufschreiben war der Rest dann auch da.

Liebe Grüße
Manfred
 
Hallo Manfred

Was läutet ihr
die Glocke
vor dem Sturm
Er wird sie zerschlagen
Das ist seltsam paradox. Wenn der Sturm die Glocke zerschlagen wird, macht es ja nur Sinn, sie vorher zu läuten. Dann habe ich daran gedacht, das die Totenglocke gemeint sein könnte, wenn die zerschlagen wird, könnte man herauslesen, dass der Tod besiegt wurde. Dann ergibt das Bild wieder Sinn.

einen Brandfleck
in der Senke
wo die Liebe war
Und das ist tatsächlich ein ganz starkes Bild!

L.G
Patrick
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Patrick,

das Läuten der Glocke ist hier im übertragenen Sinn gemeint.
Es geht in dem Gedicht ja um Sprache, das Finden der richtigen Worte und da ist das laute Läuten im Vorfeld meistens sinnlos.
Das Eintreten des Ereignisses (was auch immer) führt jegliche Vorrede ad absurdum.

Liebe Grüße
Manfred
 
Hallo Manfred

Ach, ich bemerke, ich war inhaltlich auf dem Holzweg. Das macht ja nichts, es ist nicht deinem Gedicht zuzuschreiben, bloß meiner Unachtsamkeit. ;)

L.G
Patrick
 

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