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Leselupe.de > Finger├╝bungen
..,.
Eingestellt am 10. 06. 2019 03:29


Autor
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Patrick Schuler
Routinierter Autor
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Der Tod ist gro├č
Wir sind die Seinen
lachenden Munds
Wenn wir uns mitten im Leben meinen
wagt er zu weinen
mitten in uns









* Text im Original: Schlussst├╝ck, von Rainer Maria Rilke

Version vom 10. 06. 2019 03:29

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DOSchreiber
???
Registriert: Mar 2019

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Hallo Patrick,

Rilkes Schlu├čst├╝ck...

Ein Hinwurf f├╝r uns, f├╝r dich, f├╝r wen...warum?
__________________
Rieche das Wasser ohne aufzutauchen!
(Dyrk-O. Schreiber)

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Patrick Schuler
Routinierter Autor
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Hallo Dyrk

..,. (als Titel), die also von Rilke gesetzte Interpunktion, die aus dem urspr├╝nglichen Gedicht genommen und getrennt artikuliert wurde. Rilkes St├╝ck selber ist gleich geblieben. Was ist das nun, dass ich das St├╝ck Literatur unter den Deckmantel einer neuen Ver├Âffentlichung packe? Ist es denn neu? Reicht es aus, ein gleiches Gedicht, unver├Ąndert in seiner Aussage, durch blo├č r├Ąumliche Verschiebung der vom Autor gesetzten Interpunktion, als etwas Neues zu bezeichnen? Blo├č die Idee, die Ordnung, die Konzeption ist ja eine Andere. Wo beginnt Autorenschaft?.. und wo endet sie? Was ist der Wert einer Idee, die hinter einem Kunstwerk steht, vorallem, wenn sonst nichts zu finden ist?

Habe ich ├╝berhaupt etwas Origenelles getan? Ist denn nicht jede dagewesene Variation eines Gedichtes, ├╝ber den Tod zb.,wie bei Rilke, nichts weiter mehr, als das, was gesagt wurde und solange es Menschen gibt, wird? Warum dann eigentlich; das Gedicht variieren, sich als "Autor" mit bestimmten Z├╝gen, einer bestimmten Interpreation dem Widerk├Ąuen hinzugeben? K├Ânnte man sich nicht nur noch in Ideen sprechen lassen und das Wiederk├Ąuen blo├čstellen, wenn man auch selber noch daran teilhat?

Und selbst wenn ich das t├Ąte, oder getan habe, wer spricht hier eigentlich? K├Ânnte man den Weg nicht weiterverfolgen, sich als Autor m├Âglichst weit aus dem Gedicht herauszunehmen um dann die Erfahrung zu machen, dass eine Konzeption zumeist mehr ├╝ber ihn und die Welt zu verraten wei├č, als zu erwarten war? Wie viel Freiheit auch, darf man dem Leser zumuten? K├Ânnte man nicht so schreiben, das der Leser, weil unklar vermittelt wird, in einen Raum der Leere eintritt, der als Rahmen gesetzt wurde um ihm zuzumuten, den Raum selber f├╝llen zu lernen?

Das sind nur einige Fragen, die aufzuwerfen mir wichtig waren. Es sind keine Spielereien! ... Oder doch? Aber wenn sie es sind, warum sind sie mir dann so ungemein wichtiger als dieses Schlussst├╝ck selbst?

L.G
Patrick

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Willibald
???
Registriert: Jul 2002

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Der Tod ist gro├č.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

- 1906 -

Der Tod ist gro├č
Wir sind die Seinen
lachenden Munds
Wenn wir uns mitten im Leben meinen
wagt er zu weinen
mitten in uns

Hm.


__________________
alis nil gravius

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Patrick Schuler
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2014

Werke: 235
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So, jetzt ersemal;


Autor: Rainer Maria Rilke
Werk: Schlussst├╝ck



Sp├Ąter nochmal mehr dazu.

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