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Leselupe.de > Kindergeschichten
Anna und die Geige
Eingestellt am 30. 08. 2009 01:38


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Tante Oma
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Anna und die Geige

Anna wohnt mit ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern in der NĂ€he einer Stadt. Sie leben in einem alten Haus mit einem großen Garten.
Es ist Sommer und die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Der Wind blĂ€st einige kleine Wolken vor sich her. Er ruft Anna, die gerade auf der Gartenbank sitzt, zu: „Hallo Anna, fahr mit deinem Rad, ich begleite dich!“ Anna hört den Wind, zwinkert ihm zu, geht zu ihrem roten Fahrrad, schwingt sich auf den Sattel und los geht die Fahrt.
Sie spĂŒrt den Wind im RĂŒcken und freut sich, dass er sie vorwĂ€rts schiebt. Der Weg fĂŒhrt an einer Wiese mit vielen bunten Blumen vorbei. Die Blumen und das Gras duften, die Bienen summen und holen sich den Nektar von den BlumenblĂŒten. Anna sieht ihnen staunend zu und fĂ€hrt langsam weiter. Sie entdeckt einen kleinen Bach und steuert darauf zu.
Plötzlich hört sie Schreie: „Hilfe, Hilfe, rette mich! Ich ertrinke!“
Anna bremst, steigt vom Fahrrad ab und schaut sich um. Sie sieht im Wasser etwas Kleines treiben, das um Hilfe schreit. „Ich komme!“ ruft sie. Rasch springt Anna in das Wasser und schwimmt auf das schreiende Etwas zu. Es ist ein Wichtelkind, das im Wasser treibt und sich mit letzter Kraft an sein Nussschalen-Boot klammert. Anna setzt das Wichtelchen auf ihre Schulter und ergreift mit der rechten Hand das kleine Boot. Sie zieht es hinter sich her und schwimmt zurĂŒck ans Ufer. Sie watet aus dem Bach und setzt sich unter einen Baum. „Was machst du hier?“ fragt Anna den kleinen Wichtel. Sie nimmt ihn von der Schulter und hĂ€lt ihn in der Hand. Das Wichtelkind zittert und ist ganz blass. „Mir ist so kalt“, jammert es.
Anna setzt es neben sich in die Sonne und sieht es genau an. Es hat eine rote ZipfelmĂŒtze auf, trĂ€gt ein gelbes Hemdchen, eine grĂŒne Latzhose und braune löchrige Schuhe, aus denen das Wasser tropft.
„Du bist sĂŒĂŸ!“ sagt Anna entzĂŒckt. Sie hat noch nie ein WichtelmĂ€nnchen gesehen. Die Sonne wĂ€rmt Anna und das Wichtelkind und trocknet die Kleider von beiden. „Anna, ich danke Dir, dass du mich gerettet hast“, spricht das Wichtelkind leise. Ich bin mit meinem Boot gekentert“.
„Oje. Gut, dass dir nichts passiert ist!“ antwortet Anna mitfĂŒhlend. „Woher kennst meinen Namen?“ Das Wichtelkind schmunzelt: „Ich wohne hier in der NĂ€he und habe dich schon öfters gesehen. Komm, begleite mich nach Hause!“ „Ja, gerne“, sagt Anna und steht langsam auf. Sie nimmt das Wichtelkind vorsichtig mit ihrer Hand und setzt es in den geflochtenen Weidenkorb, den sie am GepĂ€cktrĂ€ger ihres Rades befestigt hat. Das dĂŒnne Seil, das am Nussschalen-Boot befestigt ist, macht sie am GepĂ€cktrĂ€ger ihres Rades fest. So kann sie das Boot leicht nachziehen. Anna steigt auf das Rad und fĂ€hrt los.
Das Wichtelkind zeigt ihr den Weg. Am nahen Waldesrand stehen viele HeidelbeerstrĂ€ucher. „Hier bin ich zu Hause!“, ruft das Wichtelkind.
Anna hĂ€lt das Fahrrad an und das Wichtelkind hĂŒpft mit einem Sprung aus dem Korb auf den Waldboden. Es lĂ€uft in die Arme der Wichtelmutter, die auf ihr Kind gewartet hat. „Mama, ich bin so froh, wieder zu Hause zu sein!“, sagt der kleine Wichtel. „Anna hat mich gerettet!“ Er erzĂ€hlt seiner Mutter sein Erlebnis. Anna ĂŒbergibt das Nussschalen-Boot der Wichtelmutter. „Danke“, sagt die Wichtelmutter zu Anna. „Komm mit in unsere Höhle!“ Sie biegt einen Heidelbeerstrauch zur Seite und sie befinden sich beim Höhleneingang. Die Wichtelmutter und ihr Kind verschwinden in der Höhle. Anna kommt nur mit MĂŒhe in die Höhle hinein. In der Mitte der Höhle befindet sich ein großer Bergkristall, dessen Spitze, ein kleines StĂŒck aus der Höhle ins Freie ragt. Die Wichtelmutter sagt zu Anna: „Dieser Bergkristall lĂ€dt sich am Tag mit Sonnenlicht auf und leuchtet in der Nacht unsere Höhle aus!“ Anna ist beeindruckt. In der Höhle der Wichtelfamilie sitzt der Wichtelvater beim Tisch und liest die Wichtelzeitung. „Guten Tag“, sagt Anna und lĂ€chelt ihm zu. Der Wichtelpapa ist ĂŒberrascht ein menschliches Wesen in seiner Höhle zu sehen. „Hallo“, brummt er in seinen Bart. Seine Wichtelfrau erzĂ€hlt ihm die Geschichte von der Rettung ihres Kindes. Der Wichtelvater wird freundlicher und spricht: „Liebe Anna, ich habe ein Geschenk fĂŒr dich!“ Er geht in die Nebenhöhle und kommt mit einem Koffer zurĂŒck. „Hier, Anna, das gehört jetzt dir. Spiele regelmĂ€ĂŸig damit und es wird dir GlĂŒck bringen!“
Er ĂŒberreicht Anna den Koffer. „Dankeschön", murmelt Anna ĂŒberrascht und nimmt den Koffer in die Hand. „Ich muß zurĂŒck nach Hause!“
Sie kĂŒsst das Wichtelkind zum Abschied auf beide Wangen und winkt seinen Eltern freundlich zu. Dann zwĂ€ngt sie sich aus der Höhle und geht zu ihrem Fahrrad. Den schwarzen Koffer legt sie in den Korb und befestigt ihn mit einer Schnur. Sie steigt auf ihr Rad und fĂ€hrt nachdenklich nach Hause. Zu Hause angekommen lehnt sie ihr Fahrrad an die weiße Hausmauer und lĂ€uft mit dem Koffer in der Hand zu ihrem Lieblingsplatz im Garten.
Dieser ist beim großen Hollerbusch, auf dem einige Vögel sitzen und die kleinen schwarzen Beeren fressen. Anna setzt sich auf den Boden und öffnet vorsichtig den Koffer. Sie sieht ein glĂ€nzendes Ding. Es ist eine kleine goldene Geige. „Juhu eine Geige!“ ruft Anna erfreut, nimmt diese aus dem Koffer und beginnt zu spielen. Sie spĂŒrt, dass dies eine besondere Geige ist, die wunderbare Lieder spielt.
Anna bemerkt einige kleine Gestalten, die herbeilaufen. Es sind WichtelmĂ€nnchen und Wichtelfrauen, die von der Musik der Geige angelockt werden. Sie beginnen lustig um Anna und den Hollerbusch herum zu tanzen, zwinkern Anna fröhlich zu und diese zwinkert mit beiden Augen zurĂŒck. Als Anna ihr Geigenspiel beendet, klatschen die Wichtel voll Freude mit den HĂ€nden und ein WichtelmĂ€nnchen mit einem buschigen braunen Bart kommt auf sie zu. Es lacht sie an und spricht: „Wann immer du hier an diesem Platz mit deiner Geige spielst, kommen wir alle her, um zu tanzen!“
„Das freut mich“, sagt Anna und verspricht den Wichteln, bald wieder mit ihrer Geige hier zu spielen. Sie packt die Geige in den Koffer, blinzelt den WichtelmĂ€nnchen zu und geht zurĂŒck ins Haus. Als sie in ihr Zimmer kommt, versteckt sie den Geigenkoffer mit der goldenen Geige unter ihrem Bett.
MĂŒde legt sie sich auf das Bett, schlĂ€ft ein und trĂ€umt von dem Wichtelkind und den Wichteln.





Version vom 30. 08. 2009 01:38
Version vom 01. 09. 2009 22:58
Version vom 07. 09. 2009 23:10
Version vom 09. 09. 2009 22:09

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suzah
Guest
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hallo tante oma,

eine sehr hĂŒssche geschichte!!!, die wirklich nur von einer person und ihrem erlebnis mit den wichteln handelt. so ist sie sehr ĂŒbersichtlich und gut verstĂ€ndlich auch fĂŒr kleine kinder.

einige kleinigkeiten: grade am anfang machst du sehr kurze sÀtze, die etwas abgehackt und wie eine aufzÀhlung klingen, z.b.

"Es ist ein Sommertag. Die Sonne strahlt vom Himmel. Anna wohnt in der NĂ€he einer großen Stadt. Sie ist genau so hĂŒbsch und klug wie ihre Schwester Julia. Sie wohnt mit ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern in einem Haus mit einem großen Garten. Heute fĂ€hrt Anna mit dem Rad. Sie fĂ€hrt den Weg neben einer Blumenwiese entlang. Viele bunte Blumen stehen auf der Wiese. "

dass anna so hĂŒbsch und klug wie ihre schwester ist, wĂŒrde ich mir sparen. den text könnte ich mir in etwa so vorstellen:

anna wohnt mit ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern in einer großen stadt. sie leben in einem Haus mit einem großen Garten. an einem sommertag strahlt die sonne vom blauen himmel und anna fĂ€hrt mit dem rad hinaus. der weg fĂŒhrt an einer wiese mit vielen bunten blumen vorbei. Die Blumen und das Gras duften, die Bienen summen und holen sich den Nektar von den BlumenblĂŒten. Anna freut sich darĂŒber. Sie entdeckt einen kleinen Bach und steuert darauf zu.

spĂ€ter ist der text flĂŒssiger.

" Das dĂŒnne Seil des Nussschalen-Bootes macht sie am GepĂ€cktrĂ€ger ihres Rades fest. "
die nussschale ist so klein, dass sie in den korb passt, hinterhergezogen ginge sie kaputt oder verloren.

du bist auf einem guten weg mit deinen kindergeschichten.

liebe grĂŒĂŸe suzah





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Tante Oma
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Hallo Suzah!

Danke fĂŒr Deinen Kommentar!
Ich freue mich, dass Dir meine Geschichte gefÀllt!
Ich werde den Anfang der Geschichte nochmals ĂŒberdenken!
Das Nussschalen-Boot könnte ja aus mehreren kleinen Nussschalen oder NussschalenstĂŒcken bestehen
- ich glaube da könnte man der Fantasie freien Lauf lassen – jeder kann sich das Boot so vorstellen, wie er glaubt, dass es aussehen könnte!?

Liebe GrĂŒĂŸe
Tante Oma

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Tante Oma
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Hallo Suzah!

Ich habe den Text geÀndert.
Was sagst Du dazu?
Das mit dem Nussschalen-Boot habe ich so gelassen,
weil im MÀrchen ja alles möglich ist.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Tante Oma

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Gernot Jennerwein
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hallo liebe Tante Oma

Ja, das ist eine Kindergeschichte, ist ok!

@suzah hat dich bereits darauf hingewiesen, dass du den ersten Absatz ĂŒberarbeiten solltest. Hast du auch gut hingekriegt.

Du musst bei deine Formulierungen darauf achtgeben, das du keinen "und dann und dann" Effekt enstehen lÀsst. Im gesammten Text ist das manchmal der Fall.

Beisspiel:

quote:
Anna setzt sich auf den Boden und öffnet vorsichtig den Koffer. Sie sieht ein glĂ€nzendes Ding. Es ist eine kleine goldene Geige. „Juhu eine Geige,“ ruft Anna erfreut. Sie nimmt die Geige aus dem Koffer und beginnt zu spielen. Sie bemerkt, dass dies eine besondere Geige ist, die wunderbare Lieder spielt. Anna spielt und spielt, sie kann gar nicht genug davon bekommen. Sie bemerkt einige kleine Gestalten, die herbeilaufen. Es sind WichtelmĂ€nnchen und Wichtelfrauen, die von der Musik der Geige angelockt werden. Sie beginnen lustig zu tanzen. Sie tanzen um Anna und den Hollerbusch herum. Sie zwinkern Anna fröhlich zu und diese zwinkert mit beiden Augen zurĂŒck.

Sie sieht
Sie nimmt
Sie bemerkt
Sie bemerkt
Sie beginnen
Sie tanzen
Sie zwinkern

Fast jeder Satz beginnt in diesem Abschnitt so, das erzeugt diesen sogenannten "und dann und dann" Effekt.
Das kannst du umgehen, indem du die SĂ€tze verbindest oder sie einfach anders formulierst.

liebe grĂŒĂŸe
gernot

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