Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5535
Themen:   94727
Momentan online:
623 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erzählungen
Die liebe konzemplative Langeweile
Eingestellt am 19. 02. 2016 20:52


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
catthmary
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2013

Werke: 1
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um catthmary eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Vor zig Jahren hatte die Werbefirma des Produkts „Gauloises“ einen guten Werbe-Einfall. Ein Mann in lässiger Kleidung saß auf einer Treppenstufe im sonnigen Süden der Welt, umgeben von Blumen und dem Summen der Bienen und sagte lässig in die Augen des Lesers hinein „Heute tue ich mal das, was ich am liebsten tue – nämlich nichts !“

Man konnte der Reklame nicht entgehen – sie tauchte an Plakatwänden auf, in diversen Zeitschriften und sogar im Kino. Es war für mich wie ein Mantra. Und ist es auch heute noch.

Denn ich muĂź gestehen: Ich bin auf Grund dieser Reklame eine faule Socke geworden ! Jawohl !

Wenn ein freier Tag heran naht, plane ich diverse Tätigkeiten. Es läuft wie ein Film in meinem Kopf ab. Ich sehe mich den Balkon herrichten, die Fenster putzen, Klamotten aussortieren – alles Tätigkeiten, die glücklicherweise Aufschub dulden – und am Ende der Fantasien ist mir, als hätte ich das alles schon in der Realität getan.

Und dann kommt der freie Tag – und ich mache NICHTS. Für diese Zwecke habe ich mir diverse Orte geschaffen für alle Wetterbedingungen. Am besten ist die Wetterbedingung „Regen und Kälte“. Dann darf ich das NICHTS auf der Liege liegend erleben. Ich schaue dabei mehr oder minder unaufmerksam den Landfrauen zu, wie sie von Gut zu Gut mit dem altmodischen kleinen Bus fahren und dort bekocht werden. Jede Menge Landfrauen quer durch die Republik habe ich aufgenommen im tollen TV, der bis zu vier Aufnahmen gleichzeitig zuläst. Es sind also immer Landfrauen da.

Ich sitze mit in der Küche, schaue, wie sie aus Tüllen etwas hinauspressen – Püree oder Sahne. Schaue, wie sie dekorieren und meine Gedanken schweifen ab ins NICHTS. Der Kopf soll leer werden. Bei den Landfrauen funktioniert es immer ! Sie sind gescheit und attraktiv, fast in meinem Alter, haben alle eine glückliche Familie und ein tolles Haus und können so gut kochen, wie meine Oma.

Die Oma kannte diese Zigarettenreklame des Nichtstuns nicht – sie war immer fleissig und in Mußestunden den schönen Künsten zugetan oder hatte Gäste – so wie bei den Landfrauen, aber ohne Bewertung. Sie wurde 89 Jahre alt, starb gesund und hatte bis zum Ende ihres Lebens keine Runzeln im Gesicht.

Wenn Gäste kamen, stand sie vorher mit einem Frisierumhang vor der Frisierkommode und meinte, sie müsse sich noch frisieren. Sie bürstete ihr feines gewelltes Haar so lange, bis es lag – ein Tröpfchen Tosca aufs spitzenbesetzte Taschentüchlein, das sie in eine kleine Tasche am Kleid steckte und dann widmete sie sich ihren Gästen.

Sie hatte niemals Langeweile. Sie wuĂźte aber dennoch, wer sie war. Sie war meine Oma.

Ich hatte einen Traum, so zu werden wie sie. Nun, es ist noch nicht zu spät. Aber will ich das wirklich ? So alt werden in dieser Welt ? Dinge wegräumen, die dann doch immer wieder zum Vorschein kommen ? Gut, beim Fenster putzen mache ich gerne eine Ausnahme. Wer kennt nicht das tolle Gefühl des klaren Durchblicks nach einer längeren Reise durch die Nacht ?

Wenn das Wetter gut ist, habe ich meine Orte des Nichtstuns draußen. Eine Stelle am Rhein, wo er die große Kurve zieht. Ein Lieblingskino, das am Nachmittag mir ein Vergnügen bereitet zwischen Dösen und gutem Film schauen. Ein Bistro, wo Schinken und Käse verkauft wird und wo man stundenlang bei zwei Gläsern Wein dem NICHTS frönt.

Ach, die Reihe der NICHTSTUN-Orte ist unendlich lang. Ein schöner NICHTS-Ort befindet sich im Südwesten von Kreta. Da ist so eine Landzunge, auf der stundenlang zu sitzen und aufs Meer und die Olivenbäume zu schauen, die Krönung der Schöpfung ist. War lange nicht mehr dort. Aber wer weiß, vielleicht schon bald mal wieder.

Die Idee, zu wissen, wer ich bin, verfolge ich nicht mehr. Ich überlege aber öfter mal, wer ich sein könnte. Aber auch dazu fällt mir nichts mehr ein. Ist es Resignation ? Lebt in mir der Sisyphos, der immer wieder einen Stein nach oben rollt, um im gleichen Moment mit dem Stein wieder nach unten zu segeln ?

Was soll das ganze Bemühen ? Ich möchte mich treiben lassen !



„Obskure Kneipen am großen Strom,

Kaffee aus winzigen Tassen.

Eine kurze Rast am alten Dom.

Mit der Menge sich treiben lassen.



Träge sitzen am Brunnenrand,

kleine Wasserperlen im Haar.

In den Schuhen knirscht der Sand.

Zu FĂĽĂźen turtelt ein Taubenpaar.



Bunte Blumen blüh'n in Fässern

vor Häusern in schmalen Gassen.

Du hörst das dumpfe Hacken von Messern,

scharfe Düfte – Du kannst sie fassen.



Regen fällt auf staubige Bäume,

Gras richtet langsam sich auf.

Ein junges Mädchen träumt seine Träume,

du lässt den Dingen ihren Lauf.



Fragst mal wieder nach am Hafen:

Wann geht das nächste Schiff „

Wirst wiedeer mal auf Zwischendeck schlafen,

eingekeilt zwischen Leiber und Mief.



Und nachts siehst du geradewegs in die Sterne

und die Gischt spritzt dir ins Gesicht.

Und mit nassen Augen siehst du in der Ferne

ein schwaches gelbes Licht !“



Das ist mein Mantra der Gegenwart. Frei sein, bescheiden sein, unterwegs sein, nichts tun.

Es stellt sich nur noch die Frage, WOHIN ? Wo kann ich das alles noch erleben ? Die 'Welt steht Kopf, ist eine andere geworden. Ich bin eine andere geworden. Nachdenklich, vorsichtig, wenn nicht gar besorgt.

Also doch lieber die Landfrauen, wenn der Regen wieder kommt – oder, wie heute, vor einem kleinen Bäckerladen in den ersten Sonnenstrahlen die Leute vom letzten Jahr begrüßen. Da waren sie alle wieder. Die alte Dame in ihrem Pelz, der alte Herr mit seinem Riesenpacken Zeitungen, die zwei Jungs, die in ihrem Latte immer noch einen kleinen Likör ausprobieren. So kann man den Kaffee natürlich auch genießen – und nichts tun und sich langweilen.

Ich langweile mich gern !

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

Werke: 65
Kommentare: 1404
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ralph Ronneberger eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo catthmary, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem MaĂźe an neue Mitglieder richtet. Hier klicken

Ganz besonders wollen wir Dir auch die Seite mit den häufig gestellten Fragen ans Herz legen. Hier klicken


Viele GrĂĽĂźe von Ralph Ronneberger

Redakteur in diesem Forum

Bearbeiten/Löschen    


Aina
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Mar 2016

Werke: 10
Kommentare: 117
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Aina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo catthmary,
mit deinem Text bekam ich so richtig Lust darauf wieder mal einen Tag langeweile in meinen getakteten Alltag zu bringen. Vielen Dank.
Allerdings habe ich mich schon am Anfang beim Lesen mit ein paar Dingen schwer getan - was vielleicht auch der Grund für die ausbleibenden Kommentare sein könnte.
Hier ein paar Hinweise, die vielleicht hilfreich sein könnten:
Im Titel ist ein Rechtschreibfehler, der dem Leser noch bevor er den Text öffnet, das Lesen unattraktiv machen könnte.
Meiner Meinung nach mĂĽsste es "Die liebe kontemplative Langeweile" heiĂźen. Oder nicht?

Vor zig Jahren ("Vor vielen Jahren" könnte sich flüssiger lesen lassen)hatte die Werbefirma des Produkts „Gauloises“ einen guten Werbe-Einfall. Ein Mann in lässiger Kleidung saß auf einer Treppenstufe im sonnigen Süden der Welt, umgeben von Blumen und dem Summen der Bienen und sagte lässig in die Augen des Lesers hinein „Heute tue ich mal das, was ich am liebsten tue – nämlich nichts!“ (Nach einem Ausrufezeichen kommt kein Leerzeichen, kommt noch ein paar mal im Text vor)

Man konnte der Reklame nicht entgehen – sie tauchte an Plakatwänden auf, in diversen Zeitschriften und sogar im Kino. Es war für mich wie ein Mantra. Und ist es auch heute noch.

Denn ich muĂź gestehen: Ich bin auf Grund dieser Reklame eine faule Socke geworden! Jawohl!

Wenn ein freier Tag herannaht, plane ich diverse Tätigkeiten. Es läuft wie ein Film in meinem Kopf ab. Ich sehe mich den Balkon herrichten, die Fenster putzen, Klamotten aussortieren – alles Tätigkeiten, die glücklicherweise Aufschub dulden – und am Ende der Fantasien ist mir, als hätte ich das alles schon in der Realität getan.

Und dann kommt der freie Tag – und ich mache NICHTS. Für diese Zwecke habe ich mir diverse Orte geschaffen für alle Wetterbedingungen. Am besten ist die Wetterbedingung „Regen und Kälte“. Dann darf ich das NICHTS auf der Liege liegend (man könnte auch "Liegend" wegstreichen) erleben. Ich schaue dabei mehr oder minder unaufmerksam den Landfrauen zu, wie sie von Gut zu Gut mit dem altmodischen kleinen Bus fahren und dort bekocht werden. Jede Menge Landfrauen, quer durch die Republik, habe ich aufgenommen im tollen TV, der bis zu vier Aufnahmen gleichzeitig zulässt. Es sind also immer Landfrauen da.

Ich sitze mit (ihnen?) in der Küche, schaue, wie sie aus Tüllen etwas hinauspressen – Püree oder Sahne. Schaue, wie sie dekorieren und meine Gedanken schweifen ab ins NICHTS. Der Kopf soll leer werden. Bei den Landfrauen funktioniert es immer! Sie sind gescheit und attraktiv, fast in meinem Alter, haben alle eine glückliche Familie und ein tolles Haus und können so gut kochen, wie meine Oma.

Die Oma kannte diese Zigarettenreklame des Nichtstuns nicht – sie war immer fleißig und in Mußestunden den schönen Künsten zugetan oder hatte Gäste – so wie bei den Landfrauen, aber ohne Bewertung. Sie wurde 89 Jahre alt, starb gesund und hatte bis zum Ende ihres Lebens keine Runzeln im Gesicht.

Wenn Gäste kamen, stand sie vorher mit einem Frisierumhang vor der Frisierkommode und meinte, sie müsse sich noch frisieren. Sie bürstete ihr feines gewelltes Haar so lange, bis es lag – ein Tröpfchen Tosca aufs spitzenbesetzte Taschentüchlein, das sie in eine kleine Tasche am Kleid steckte und dann widmete sie sich ihren Gästen.

Sie hatte niemals Langeweile. Sie wuĂźte aber dennoch, wer sie war. Sie war meine Oma. (das verstehe ich nicht so ganz: es entsteht der Eindruck, dass Langeweile bedeutet, dass man nicht weiĂź wer man ist...)

Ich hatte einen den Traum, so zu werden wie sie. Nun, es ist noch nicht zu spät. Aber will ich das wirklich? So alt werden in dieser Welt? Dinge wegräumen, die dann doch immer wieder zum Vorschein kommen? Gut, beim Fenster putzen mache ich gerne eine Ausnahme. Wer kennt nicht das tolle Gefühl des klaren Durchblicks nach einer längeren Reise durch die Nacht? (Auch nach Fragezeichen kommt kein Leerzeichen)

Wenn das Wetter gut ist, habe ich meine Orte des Nichtstuns draußen. Eine Stelle am Rhein, wo er die große Kurve zieht. Ein Lieblingskino, das am Nachmittag mir ein Vergnügen bereitet zwischen Dösen und gutem Film schauen. Ein Bistro, wo Schinken und Käse verkauft wird und wo man stundenlang bei zwei Gläsern Wein dem NICHTSTUN frönt.

Ach, die Reihe der NICHTSTUN-Orte ist unendlich lang. Ein schöner NICHTSTUN-Ort (ich finde es verwirrend, dass NICHTSTUN und NICHTS irgendwie gleichbedeutend verwendet wird) befindet sich im Südwesten von Kreta. Da ist so eine Landzunge, auf der stundenlang zu sitzen und aufs Meer und die Olivenbäume zu schauen, die Krönung der Schöpfung ist. War lange nicht mehr dort. Aber wer weiß, vielleicht schon bald mal wieder.

Die Idee, zu wissen, wer ich bin, verfolge ich nicht mehr. Ich überlege aber öfter mal, wer ich sein könnte. Aber auch dazu fällt mir nichts mehr ein. Ist es Resignation? Lebt in mir der Sisyphos, der immer wieder einen Stein nach oben rollt, um im gleichen Moment mit dem Stein wieder nach unten zu segeln?

Was soll das ganze Bemühen? Ich möchte mich treiben lassen!


„Obskure Kneipen am großen Strom,
Kaffee aus winzigen Tassen.
Eine kurze Rast am alten Dom.
Mit der Menge sich treiben lassen.

Träge sitzen am Brunnenrand,
kleine Wasserperlen im Haar.
In den Schuhen knirscht der Sand.
Zu FĂĽĂźen turtelt ein Taubenpaar.

Bunte Blumen blüh'n in Fässern
vor Häusern in schmalen Gassen.
Du hörst das dumpfe Hacken von Messern,
scharfe Düfte – Du kannst sie fassen.

Regen fällt auf staubige Bäume,
Gras richtet langsam sich auf.
Ein junges Mädchen träumt seine Träume,
du lässt den Dingen ihren Lauf.

Fragst mal wieder nach am Hafen:
"Wann geht das nächste Schiff „
Wirst wiedeer mal auf Zwischendeck schlafen,
eingekeilt zwischen Leiber und Mief.

Und nachts siehst du geradewegs in die Sterne
und die Gischt spritzt dir ins Gesicht.
Und mit nassen Augen siehst du in der Ferne
ein schwaches gelbes Licht!“

(Das Gedicht würde ich mit weniger Leerzeilen anzeigen, weil es sich dann besser mit dem Auge erfassen lässt, finde ich)

Das ist mein Mantra der Gegenwart. Frei sein, bescheiden sein, unterwegs sein, nichts tun. (Wenn da "NICHTSTUN" stehen würde, wäre die Verbindung zu oben klarer/deutlicher?)

Es stellt sich nur noch die Frage, WOHIN? Wo kann ich das alles noch erleben? Die 'Welt steht Kopf, ist eine andere geworden. Ich bin eine andere geworden. Nachdenklich, vorsichtig, wenn nicht gar besorgt.

Also doch lieber die Landfrauen, wenn der Regen wieder kommt – oder, wie heute, vor einem kleinen Bäckerladen in den ersten Sonnenstrahlen die Leute vom letzten Jahr begrüßen. Da waren sie alle wieder. Die alte Dame in ihrem Pelz, der alte Herr mit seinem Riesenpacken Zeitungen, die zwei Jungs, die in ihrem Latte immer noch einen kleinen Likör ausprobieren. So kann man den Kaffee natürlich auch genießen – und nichts tun und sich langweilen.

Ich langweile mich gern!



Mein Fazit: Die Atmosphäre im Text hat mir gefallen, bin allerdings über die kleinen Formsachen im Lesefluss gestolpert. Inhaltlich bin ich an den beiden Stellen hängen geblieben, wo es um die Frage "Wer bin ich" geht. Das kommt mir zu abrupt und zu wenig verbunden mit dem Thema der Langeweile, des NICHTSTUNS und dem Finden der inneren Ruhe. Ich kann mir vorstellen, wo die Verbindung sein könnte (bin ich wer, auch wenn ich nichts tue, habe ich eine Daseinsberechtigung wenn ich untätig bin, ein Taugenichts?), aber ich lese sie leider noch nicht. Vielleicht ist es ja auch ganz anders....

In der Hoffnung, dass meine Anmerkungen helfen,
grĂĽĂźe ich herzlich,
Aina
__________________
Carpe diem!

Bearbeiten/Löschen    


petrasmiles
Häufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2005

Werke: 31
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um petrasmiles eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Catthmary,

was Aina da alles angemerkt hat, das könnte auch von mir sein - bis auf die detaillierte Fleißarbeit.

Eigentlich singst Du (bzw. Dein LYrI) das Hohelied des Nichtstun, Dein Text kommt 'easy' rĂĽber. Auch der Einstieg ist witzig. Und dann kommt die Oma - so ein Gegenentwurf -, die Selbstzweifel - und die dann leider doch nicht ĂĽberzeugenden Argumente fĂĽr die Faulheit.

Es ist ein Unterschied, ob man überzeugter Faulpelz ist, der das Leben auch richtig genießen kann, und oft seine Umgebung mit seinem Charme erfreut, oder ob das Nichtstun Ergebnis einer ausgebliebenen Entscheidung für etwas ist, oder man steht vor der Fehleinschätzung, entweder, man macht es wie die Oma, oder nichts.
Du verstehst, was ich meine? Der Text pendelt zwischen Reife und Unreife.

Liebe GrĂĽĂźe
Petra
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug fĂĽr Gutwerter!

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂĽr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂĽck zu:  Erzählungen Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Werbung