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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Diesen einen Jemanden
Eingestellt am 26. 12. 2017 00:47


Autor
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niera
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2016

Werke: 7
Kommentare: 1
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Oftmals w├╝nsche ich mir jemanden, der mir alles abnimmt.
All den Schmerz. Alles was mich so verletzlich macht.
All meine Trauer, meine Tr├Ąnen, meine Selbstzweifel, meinen Selbsthass,
aber vor allem, meine Liebe.
Ich w├╝nsche mir jemanden, der mir dieses Stechen im Herz abnimmt,
wenn er sich umdreht und geht.
Jemanden, der mir die Tr├Ąnen nach einem vermehrten Streit abnimmt.
Jemanden, der mir die Wut, die auftaucht,
wenn er sich mit anderen M├Ądchen trifft, abnimmt.
Also im Grunde und Ganzen, w├╝nsche ich mir jemanden,
der mir meine Liebe abnimmt.
Meine Liebe zu ihm..
Denn im Endeffekt liegt alles nur an dieser verdammten Liebe.
Jedes mal wenn ich ihn sehe, habe ich das Gef├╝hl,
dass mir die Luft ausgeht.
Es f├╝hlt sich so an, als w├╝rde mir jemand meine Lunge zusammenschn├╝ren,
so dass ich nichts mehr von mir geben kann.
Keine Worte, keine Atemz├╝ge.
So dass ich ihn nur ansehen und bewundern kann.
Ich liebe ihn.. Ich liebe ihn, dass es weh tut.

Es tut so verdammt weh...

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Hyazinthe
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2015

Werke: 39
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Hallo niera!

Hier geht es um Liebe und Eifersucht: kein ganz neues Thema.
Ein ziemliches Chaos von Gef├╝hlen, das du beschreibst. Das Wort "M├Ądchen" l├Ąsst mich dabei an eine Teenager-Verliebtheit denken, zu der dieses Wirrwarr auch ganz gut passt.

Mich st├Âren merkw├╝rdige Begriffe wie "vermehrten Schmerz" oder
"im Grunde und Ganzen"; sie wirken irritierend. Auch der Satz "so dass ich nichts mehr von mir geben kann" klingt zweideutig.

Vielleicht hast du Lust, noch an dem Text zu arbeiten?

Gru├č, Hyazinthe
__________________
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