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Leselupe.de > Anonymus
Es ist, was es ist
Eingestellt am 30. 04. 2019 10:12


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Ich kann nicht essen, schlafen oder richtig denken,
denn Alles, was Du sagst, h├Ąlt mich in Deinem Bann.
Dein Antlitz, engelsgleich, zieht mich wie magisch an.
Mu├č immerzu von Deinem Charme mein Herz weglenken.

Seit Monaten nun plagt mich st├Ąndig mein Gewissen.
Vergangenheit ist Nichts. Noch Zukunft. Nur das Hier
und Jetzt, in Sucht nach jedem bi├čchen Zeit mit Dir.
Der Anstand doch verbietet mir, Dich zu vermissen.

Bin so weit weg von der Person, mit der ich Jahre,
den Raum und auch die Kinder habe teilen m├╝ssen.
Am Anfang dachte ich, es w├Ąr' das wirklich Wahre.

Das wirklich Wahre gibt es nicht, das wei├č ich jetzt.
In s├╝├čen Tr├Ąumen nur kann ich Dich kosen, k├╝ssen.
Kein Ausweg. Mit Gewi├čheit. Doch Hoffnung stirbt zuletzt.

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w├╝stenrose
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2010

Werke: 134
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Hallo A.,

dein Gedicht finde ich thematisch interessant, von der Ausf├╝hrung her ist es f├╝r meinen Geschmack zu schwerg├Ąngig, irgendwie zu tr├Ąge und insgesamt zu larmoyant.

Was h├Ąlst du hiervon: (o.k., das Folgende hat einen leicht ironischen Unterton, bem├╝ht sich dabei dennoch durchaus ernsthaft, das "Dilemma" herauszuarbeiten)


Was ist das f├╝r ein seltsames Verstricken,
dass ich mein wirres Herz in deines flechte,
dass ich nach deinem zarten Nacken spechte,
dass alle Uhren heimlich anders ticken?

Ich kann nicht essen, schlafen oder leben,
dein s├╝├čer Blick ÔÇô ich komm nicht dran vorbei!
In meinen Tr├Ąumen ist der Weg schon frei,
um kurzerhand in deine Welt zu schweben.

Die meine ist erstarrt in den Routinen,
das Gl├╝ck hat seinen Dienst bei mir quittiert:
Beziehung rollt auf immer gleichen Schienen

durch einen Tunnel ohne Licht am Ende,
ich bin dar├╝ber ziemlich irritiert
und tr├Ąume - siehe oben - von der Wende.





???
lg w├╝stenrose


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Lieber W├╝stenrose

Vielen Dank f├╝r Deinen Kommentar. Du hast Recht, Deine Version ist zweifellos leichter und wirklich gut gelungen. Aber als mein Gedicht kann ich das nicht verkaufen

Es war auch eigentlich mehr ein Versuch des Genres, das aus Versehen in meinen Augen besser war als in den Finger├╝bungen zu landen.

Aber ich werde mal dran feilen

Liebe Gr├╝├če A.

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w├╝stenrose
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2010

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Liebe/r A.,

okay - ich gebe zu, dass ich mich von deinem Ursprungsgedicht deutlich entfernt habe und somit die Bindung zu deinem Gedicht etwas auf der Strecke blieb.
Weiteres Feilen am Gedicht f├Ąnde ich in jedem Falle lohnenswert! Ganz konkret: Folgendes ├╝berzeugt mich nicht:

- allzu gehobene bzw. antiquiert wirkende Sprache (Beispiel: Antlitz)
- allzu S├╝├čliches ("engelsgleich")
- metrische Unstimmigkeit (nat├╝rliche Betonung: mein Herz weglenken
- die Wendung "und auch die Kinder habe teilen m├╝ssen." wirkt ungl├╝cklich. Kann man so verstehen, als w├Ąren die Kinder nur eine Belastung gewesen. Oder kann man auch so verstehen, als w├Ąren Kinder in erster Linie etwas, was man hat, besitzt, und diesen Besitz habe man teilen m├╝ssen.

Hier nochmal Gedanken, wie die zweite H├Ąlfte anders gestaltet werden k├Ânnte:

Bin so weit weg von der Person, mit der ich Jahre,
den Raum und auch das Leben mit den Kindern teilte.
Am Anfang dachte ich, es sei das wirklich Wahre.

Das wirklich Wahre, Hand aufs Herz, was ist das nur?
Ach wenn ich doch in deinen hellen L├Ąndern weilte!
Ein frommer Wunsch. Ich m├Âchte fort und halte Spur.


lg w├╝stenrose

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