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Leselupe.de > Anonymus
Gedicht vom Traumberuf (W)
Eingestellt am 22. 10. 2017 14:40


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Schriftsteller/in werden

lese ich fett –
und denk mir: ja, das wäre nett!
Denn meine Gabe ist das Schreiben:
die Worte auseinander treiben,
gewichten, formen, neu verflechten
in langen, kreativen Nächten.
Wohl dem, der‘s ABC erschuf,
das Schreiben wird mein Traumberuf!

Spricht das Orakel: „Lass es bleiben!
Es ist ein hartes Brot, das Schreiben:
Man sucht dabei und findet auch
den Gipfel – namens Schall und Rauch
und opfert seine beste Zeit
dem Schattengott der Textarbeit.
Du bist alsbald ein reicher Mann
an Falten – schau dir Beckett an.“

Zur dritten Strophe spring ich schnell,
denn mein Gedicht ist prinzipiell
im Dreitonmodus konzipiert,
weshalb der Inhalt variiert:
auf gut&gern folgt angst&bang –
es mündet in den Abgesang:
und eh wir Abend haben,
hab ich den Traum begraben.

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