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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Jahrhundert in der Mikrowelle
Eingestellt am 04. 10. 2017 15:11


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klaatu
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2017

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Jahrhundert in der Mikrowelle

HochgewĂŒrgte Tage
rotieren in der Mikrowelle;
verdunstete Zeiten
regnen vor dem Fenster.
Das junge Jahrtausend erschrickt
vor dem eigenen Spiegelbild
und im TV laufen die 80er-Jahre
neu verfilmt.

Ist heute wirklich jetzt?
Ist vielleicht morgen wieder gestern?
War ich nicht schon letztes Jahrtausend hier?

*PING*


© klaatu
(Planet Erde, 04.10.2017)

Keine Rechte vorbehalten, besonders nicht das Recht auf VervielfĂ€ltigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Alle Teile des Textes dĂŒrfen ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert, verarbeitet, gesungen, gejodelt oder auf den Körper tĂ€towiert werden!

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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

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Lieber klaatu,

hier sind, deutlicher als im LasVegas-Ding, die lyrischen Formen erkennbar, z.B. im regelmĂ€ĂŸigen Zeilenwechsel Subjekt-PrĂ€dikat-Subjekt-PrĂ€dikat, dann bei der zweiten Strophe der dreifache Parallelismus, Trikolon mit Klimax.

Im LasVegas-StĂŒck ist auch vieles parallel gefĂŒgt, das geht in so einem Aspekt schon ĂŒber die eher variierende Prosa hinaus.

Es ist und bleibt letzten Endes Sache des Lesers, poetisch isolierte Zeilen (Verse) musikalisch zu lesen. Der Autor unterstĂŒtzt den Leser darin "nur".
Allerdings schreiben Meister wie Thomas Mann eine ungemein musikalische Prosa.

Soweit zur ewig offenen Diskussion darĂŒber, die in der Leselupe auch ihren sachgemĂ€ĂŸen Ort hat. Der Prosa-Test (Verse zu AbsĂ€tzen zusammengefaßt) ist dazu nicht unwichtig, er hilft bei der AbwĂ€gung.

grusz, hansz
__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Trainee
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2017

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Hallo klaatu,

du bist eine der Hauptursachen, wenn nicht der Megagrund ĂŒberhaupt, warum ich mein GlĂŒck in der Leselupe suche.
Schon aus der Ferne habe ich deine schrÀgen, doch hirnreichen Verse bewundert ... zÀhl mich ab jetzt auch intern zu deinen treuen Fans.
Obiges Werk gefÀllt mir super, noch mehr aber dein Nachsatz, in dem du frech zum Schindludern aufforderst.

quote:
Ist heute wirklich jetzt?
Ist vielleicht morgen wieder gestern?
War ich nicht schon letztes Jahrtausend hier?



Das frage ich mich auch andauernd, obwohl es sich bei mir eher um ein 70er-Jahre-Revival handelt. Da gab's mehr Fun, jedoch völlig ohne vorgefertigte Fun-Generation (noch heute danke ich den Göttern dafĂŒr!)

Ganz köstlich auch die Verlagerung der "Historie" in die Mikrowelle: Da gehört sie hin. Egal jetzt, welche.

Jodeln kann ich leider nicht, doch

entzĂŒckt grĂŒĂŸen
Trainee

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