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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Liebesgeschichte
Eingestellt am 28. 05. 2019 21:40


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Alpis Maedchen
Hobbydichter
Registriert: May 2019

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Genauso eine Liebesgeschichte
Unsere Geschichte begann eigentlich ganz unspektakulĂ€r im Jahr 2018. Kathleen war gerade erst nach Spanien gekommen, frisch nach dem Abitur und sehr schĂŒchtern. Und ich, Silas, lebte schon lange hier in Spanien, studierte an der Uni und hatte mir meinen festen Freundeskreis aufgebaut. Und dann kam sie! SchĂŒchtern, keine Ahnung von Spanisch aber mit diesen leuchtenden blauen Augen, die mir schon von Anfang an so gefallen hatten.
Schon bevor wir uns richtig kennenlernen konnten, hatte ich sie wochenlang aus der Ferne betrachtet. Doch eines Abends landeten wir zufĂ€llig auf der Bank nebeneinander. In ihrem besten Englisch stellte sie sich vor und ich erzĂ€hlte ihr etwas von mir. „Ich komme aus Argentinien, studiere hier Ingenieurwissenschaft. Und außerdem lerne ich Deutsch.“ Der letzte Satz verscheuchte offensichtlich die NervositĂ€t in ihr und wir beide unterhielten uns den ganzen Abend lebhaft auf deutsch. Die nĂ€chsten Wochen unternahmen wir immer mehr zusammen mit anderen Freunden. Abende in der Bar, AusflĂŒge in eine andere Stadt, Karten spielen bei mir in der Wohnung und selbstgemachtes Abendessen. Eines Tages fragte ich sie: „Sag mal, kannst du mir vielleicht in Deutsch helfen? Wir haben in drei Wochen mĂŒndliche PrĂŒfung und ich habe das GefĂŒhl ich kann noch nichts.“ Kathleen grinste und willigte ein. Schon am nĂ€chsten Tag trafen wir uns und verbrachten einen tollen Nachmittag zusammen. Sie verabschiedete sich von mir mit einem schĂŒchternen LĂ€cheln und schon war sie wieder weg. So ging das einige Wochen und wir beiden verbrachten immer mehr Zeit zusammen, auch nach der PrĂŒfung. Zuerst nur am Nachmittag, dann ebenfalls am Abend und zum Abendessen. Und eines Tages lud ich sie zu mir nach Hause ein. „Wieso kommst du nicht noch mit zu mir und wir schauen einen Film?“ Ich schaute sie fragend an. Zuerst zögerte sie noch, aber dann ĂŒberraschte sie mich und sagte einfach ja. Und schon saßen wir hier, sie neben mir auf dem Sofa in einer Ecke und ich in der anderen. Ganz gespannt starrte sie den Fernseher an - und ich sie. Als der Film zu Ende war, drehte ich mich zu ihr um und wollte gerade fragen ob sie nach Hause möchte oder noch einen Film sehen. Da schlief sie ganz entspannt und zusammengekugelt auf der Couch. Ich deckte sie zu, schrieb einen kurzen Zettel in all meinem Deutsch das ich noch aufbringen konnte und ging ins Bett. Als ich am nĂ€chsten morgen aufstand um in die Uni zu gehen, war sie verschwunden. Mein Zettel lag auf dem KĂŒchentisch und Kathleen hatte tatsĂ€chlich eine kleine Nachricht fĂŒr mich hinterlassen: „Danke fĂŒr den tollen Abend. Sehen uns heute Nachmittag.“
Am Nachmittag wartete ich in unserem CafĂ© auf sie, doch sie kam nicht und weder auf meine Anrufe noch auf meine Nachrichten reagierte sie. Auch die nĂ€chsten zwei Tage bekam ich sie nicht zu Gesicht. Langsam stellte ich mir die Frage ob ich mir das alles nur eingebildet hatte. Und dann eines Tages stand sie völlig aufgelöst vor meiner HaustĂŒre. „Hey hey hey so gut ist mein Deutsch nicht, ich kann dich nicht verstehen“, unterbrach ich sie irgendwann zwischen ihren tiefen Schluchzern. Ich setzte sie aufs Sofa, stellte Teewasser auf den Herd und kramte die Schokolade aus dem Schrank. Inzwischen hatte sie sich so weit beruhigt, dass ich sie verstehen konnte. Wir redeten viele Stunden und entschieden dann, einen Film zu sehen. Als sie herzhaft gĂ€hnte, schlug ich ihr vor sich hinzulegen und die Beine auf meinem Oberschenkel zu platzieren. Da schaute sie mich mit diesen unglaublich blauen Augen direkt an. „Ich hab ne bessere Idee“, erwiderte Kathleen mit mit einem frechen Grinsen im Gesicht. Und so schnell konnte ich gar nicht schauen, da hatte ihre FĂŒĂŸe auf dem Sofa und den Rest von sich in meinem Arm platziert. Ich schaute auf sie herunter und grinste nur in mich hinein. Der Abend ging zu Ende und als sie zögernd an der TĂŒre stand und mich ansah, konnte ich einfach nicht anders und kĂŒsste sie. Als ich die Augen wieder aufmachte, sah ich ihre wundervollen Augen strahlen. „Na endlich, ich dachte du kĂŒsst mich nie!“

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Ralph Ronneberger
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