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Leselupe.de > Gereimtes
Män.nerfreundschaft
Eingestellt am 10. 06. 2009 18:55


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Walther
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Män.nerfreundschaft


Es trifft sich, dass man.n sich hier trifft.
Wie treffend, man.n gäb sich gern Gift,
Das Gift muss man.n jetzt runterspülen,
Am besten mit viel Bier, zum Kühlen.

Es gibt sich Wort auf Wort. Vergibt
Man.n sich? Umsonst das Bier gekippt,
Auf Hockern hin- und hergewippt,
Die Zigaretten weggeschnippt:

Man.n wird sich niemals riechen können.
Man.n wird sich weiter gar nichts gönnen.
Man.n gäb’ sich weiter gerne Gift.
Was es auch war, man.n hat’s verschifft:

Das Lachen, das den Mund sonst ziert,
Ist tief gefroren, und man.n friert.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 10. 06. 2009 18:55

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HerbertH
???
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Hallo Walther,

quote:
Am besten mit viel Bier, zum kühlen.

würde mir besser gefallen. Ansonsten ein bitterschönes Gedicht.

Liebe Grüße

Herbert

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Vera-Lena
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Liebe label,

zu dem Thema., das Walther hier behandelt, habe ich vor Jahren auch einmal einen Text geschrieben. Ich habe ihn komisch aufgezogen, das ist schon der einzige Unterschied, aber vielleicht verstehst Du ja, nach der Lektüre meines Textes, was Walther sagen möchte etwas besser.

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Liebe Grüße
Vera-Lena




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Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Walther
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Hallo Vera-Lena,

danke für Deinen Hinweis. Das LyrIch, das ich hier sprechen lasse, ist nicht mehr nur ironisch, es ist satirisch mit einem Schuß Ermüdungszynismus.

Ich habe bewußt die Männerwelt herausgegriffen, weil ich von dieser mehr verstehe als von der Damenwelt. Obgleich die Gefühle ähnlich sind, nur würde die andere - bessere - Hälfte der Menschheit evtl. das Kaffee nehmen oder die Eisdiele und die Alkoholisierung mittels Pro Secco oder einigen Viertel Chardonnay bzw. Pino Grigio erledigen.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Zickenkriege sind auch keine Kleinigkeit, lieber Walther.

Was ich nicht verstehen kann ist die Tatsache, dass manche Menschen daran eine wirkliche tiefe Freude haben, Bosheiten auszutauschen, andererseits sind manche Bosheiten ja auch wirklich so intelligent, dass sie der Nachwelt überliefert wurden.

Momentan finde ich mein kleines Büchlein nicht mit derartigen Sentenzen aus dem vorvorigen Jahrhundert. Also bleibe ich mal in der Gegenwart. Gerhard Schröder hatte unseren derzeitigen Wirtschaftsminister zu Guttenberg als den "fränkischen Baron " bezeichnet. Zu Guttenberg sagte daraufhin über Schröder: "Über den Holzmann-Kanzler lache ich immer gerne und herzlich."

Na, Du weißt schon, was er damit sagen wollte. Schröder hatte ja die Firma Philipp Holzmann mit riesigen Summen unterstützt. Anschließend ist sie trotzdem pleite gegangen.

Das sind so die Sachen, die ich noch gut verstehe und über die ich mich auch amüsieren kann. Aber es gibt tatsächlich Feindschaften die auch emotional wirklich giftig sind,und ich glaube in solchen Fällen spielt der Intellekt dann nicht mehr mit und es fällt einem keine gut formulierte Bosheit ein. Ab da ist das Thema natürlich nicht mehr interessant für irgendwelches Publikum. Das hast Du wahrscheinlich hier gemeint mit dem Gift im Bier.

Liebe Grüße
Vera-Lena
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Vera-Lena
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Lieber Walther,

mit der Qualität der Bemerkungen von Schröder und Zu Guttenberg hast Du wahrscheinlich Recht. Ich hatte mir das so genau nicht überlegt, weil mich hauptsächlich der Ausspruch von zu Guttenberg amüsiert hat. Er war treffend und mit dem "Anhang" lache ich gerne und herzlich in keiner Weise beleidigend.

Da Zu Guttenberg nun wirklich aus uraltem Adel stammt hatte ich, gutgläubig, wie ich immer bin, den fränkischen Baron nicht als beleidigend angesehen. Aber du kennst Dich in solchen Dingen sicher besser aus als ich.

Dein Text, um endlich auch einmal auf den zu kommen, betrauert für mein Empfinden den Zustand beständiger Feindschaft auf eine leicht zynische Weise und hat ganz sicher seine Berechtigung, weil es eben auch solche Menschen gibt.

Ich finde ihn keinesfalls abstoßend oder fehl am Platze. Man braucht nur an mobbing am Arbeitsplatz zu denken und dann ist man wieder auf dem Laufenden.

Die Menschheit ist insgesamt noch sehr weit weg vom Gedanken oder gar der Tat der christlichen Vergebung und so ein kleiner Anstupser in lyrischer Form erscheint mir durchaus angemessen.

Dir ganz liebe Grüße
Vera-Lena


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