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Leselupe.de > Gereimtes
Masochismus
Eingestellt am 09. 04. 2019 13:04


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Walther
Routinierter Autor
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Masochismus

Der Dichter schreibt am frĂŒhen Morgen
Von seinem Kummer und auch Sorgen,
Er weiß nicht mehr, ist’s drei, ist’s vier,
Auf seinem Tisch verflacht ein Bier.
Er sitzt noch immer da um acht,
Hat nicht geschlafen in der Nacht,
Geht in die KĂŒche, fertig, down,
Wird sich den Tag mit Tee versaun.

"Kaffeepoesie" aus dem Fundus "Acht!"

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Label
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Lieber Walther

schön, wieder einmal von dir zu lesen


Dein Gedicht spielt diskret mit Typisierungen und Assoziationen und ich persönlich empfinde es als subtilen Witz, Tee in die NÀhe von Masochismus zu portrÀtieren.

gefÀllt mir

lieber Gruß

Label
__________________
sie lasen soeben die buchstabenfolge, zensiert nur von eigener meinung

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Mondnein
Routinierter Autor
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Was fĂŒr eine Freude, Walther,

to see you again.

- Du hast einen im Tee?

Es wird wohl im sĂŒdlichen Kaffeetrinkerland so empfunden, parallel zum verflachten Bier; im Norden, etwa Friesland, schĂ€tzen sie den Tee hoch. Ich selbst mische Salbei und Minze vom Balkonkasten hinein, oder den selbstgekochten Ingwerzitronenhonig, und trinke dieses GebrĂ€u keinesfalls Morgens, sondern spĂ€tnachmittags, teatime, oder abends.

Morgens, so um sechs, muß ein starker Kaffee mit viel Zucker her, der erste Genuß des Tages, auch wenn ich schon seit halbvier Mitteleuropischer Sommerzeit wachliege. Jetlag seit zwei Wochen. Wenn die Dauersommerzeit eingerichtet wird, gehe ich in Rente.

Ich hoffe, Du bleibst uns noch einige Monate, Jahre, Äonen, Sekunden erhalten, wie Schnu der Erhalther, Alther,

grusz, hansz


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Walther
Routinierter Autor
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Hi Mondnein,

danke herzlichst vielmals fĂŒr die freundliche begrĂŒĂŸung. bin wieder da. wie das mit den Ă€onen ist, weiß ich nicht, geht ĂŒber mein fassungsvermögen.

kaffee muß sein, ja, das muß er. tee kann sein, ja, das kann er, auch gern als kanne. und immer tasse. auch als pott.

morgens ist immer zu frĂŒh und dann zu spĂ€t. ich schaffe nie die mitte. ob rente oder pension. ganz gleich. ich bin immer am falschen ende.

aber kaffee, ja, kaffee, das muß sein. gern auch als kanne.

lg W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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