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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Nichts
Eingestellt am 16. 12. 2014 21:07


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Romy Verve
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2014

Werke: 6
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Nichts

Am Anfang war das Nichts.
Und am Ende wird es nichts mehr sein.

Die Umstände mögen sich ändern,
die Wolken mal ziehen, mal herniedergehen,
mal schwer drohend sich gebärden, mal nicht sein.
Ein Gef√ľhl mag entstehen, sich aufbauen wie hei√üer Dampf,
nichts ist wahrscheinlicher als dass es verpufft
und das Nichts bleibt.
Mal mag sie rote Haare haben, mal braune,
irgendwann hast du sie zum letzten Mal gesehen,
dann ist das Nichts f√ľr dich da.
Es hat dich nie enttäuscht.
Man kann darauf bauen, das Nichts auf dem Nichts aufbauen.

Quasseln tun sie und dich drangsalieren,
und dann ist immer wieder das Nichts da,
das die L√ľcken f√ľllt,
das allmählich jede Fuge in Besitz nimmt.

Ich habe nie etwas erlebt, das besitzergreifender wär.
Und gegen das Nichts kann man sich nicht wehren,
denn Schläge in das Nichts sind unbefriedigend.
Es hat seine ganz eigenen Tricks, das Nichts.
Es laugt dich aus,
sch√ľtzt seine eigene Natur vor und doch ist nichts pr√§senter.
Als das Nichts.
Immer wieder Nichts.

Am Anfang war das Nichts und am Ende wird es Nichts mehr sein.

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Sta.tor
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Registriert: Feb 2002

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Hallo Romy Verve, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.
Dein Bewerbungstext gefällt mir ausgesprochen gut. Ich kann mich in Deine "Nichts"-Welt gut hinein versetzen, sie verstehen und das Ganze so lyrisch verdichtet bei uns gut aufgehoben finden.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem Maße an neue Mitglieder richtet. Hier klicken

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