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Leselupe.de > Erzählungen
Orange Blue
Eingestellt am 01. 03. 2015 02:10


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Lureen
Schriftsteller-Lehrling
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Orange Blue

Ich war immer schon Eigenbrötler. Warum? Das weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht wurde es mir in die Wiege gelegt; vielleicht war es nur eine Entwicklung über die ich irgendwann die Kontrolle verlor. Vielleicht war es auch eine Art Protest.

In einer Gesellschaft die in „Andersartigkeit“ eine omnipotente Bedrohung sah wurde man zu früh darauf geeicht sich nahtlos einzufügen. Diese kaum fassbare unterschwellige Angst die einen von den ersten Lebensschritten an begleitete prägte zutiefst und ließ kaum Raum zur freien Entfaltung. Aber so war es nun mal.

In gewisser Weise war dies ja auch verständlich. Die Menschheit hatte viel durchmachen müssen seit der verfluchten Bohrung im arktischen Eis. Ich weiß das genaue Datum nicht mehr; aber es ist schon Jahrzehnte her. Hätte der Mensch in seiner nicht enden wollenden Gier wenigstens einmal auf etwas Geld verzichten können, hätte er nicht so tief nach Erdöl und anderen Rohstoffen gebohrt – dann sähe es heute vielleicht anders aus. Hätten sie die Slider nicht geweckt wäre ich heute vielleicht kein Eigenbrötler sondern würde in der Masse von Menschen untergehen die alle ihre kleinen individuellen Spleens und Probleme hatten. Aber sie haben nun einmal gebohrt. Und sie haben die Slider geweckt.

Ich weiß noch wie ich mir im Biologieunterricht dachte dass diese kleinen wabbeligen Dinger gar nicht so gefährlich wirken. Ein winzig kleiner Organismus von kaum 3 Zentimetern Umfang. Nahezu durchsichtig wabbelte der kleine Parasit durch seine Nährlösung. Das sollte also die Geißel der Menschheit sein die es geschafft hatte alles grundlegend zu ändern?

Nun ja, vielleicht nicht ganz grundlegend. Dem Mensch war die Angst vor dem Fremden, die Angst vor dem Unbekannten schon angeboren, wenn man die Entwicklung des „höchsten Geschöpfes“ rückblickend genauer betrachtete. Kriege wurden aus diesen Gründen geführt. Gräueltaten begangen. Was ich davon halte? Nichts, denn so ist es nun mal. Und doch kann ich mich gleichzeitig der Angst auch nicht völlig erwehren. Zumindest nicht, was die Slider anbelangte.

Dieses eine Exemplar dass ich damals betrachtete war hinter Sicherheitsglas hermetisch verriegelt und in „sicherer“ Gefangenschaft gehalten worden. Schon kurz nach den ersten Vorkommnissen hatte man beschlossen den Besuch im Eugenischen Institut zur Pflicht zu machen. Für kleine Kinder, wie ich es damals war, und darüber hinaus für jeden anderen Bürger gleich jeden Alters. „Präventionspolitik“ nannte man es, dieses Vorgehen. Hatte es etwas genutzt? Ich weiß es nicht. Die Warnungen vor den Sliders waren sowieso allgegenwärtig. Kein öffentlicher Raum ohne Warnplakat. Keine öffentliche Veranstaltung ohne Check. Kein verlassen der eigenen Wohnung ohne einen prüfenden Blick auf das Blue-Device; eben sowenig ein Öffnen der eigenen Wohnungstüre ohne es sich an die Schulter zu Heften. Selbst die Mode hatte sich daraufhin gewandelt. Den Qualitätsmerkmalen wie Haltbarkeit, einfache Reinigung, Rohstoffe aus nachhaltiger Kultivierung wurde im Laufe der Zeit noch ein weiteres hinzugefügt: Der freie uneingeschränkte Blick auf Blue-D. Nicht nur für einen selbst sondern gerade auch für alle anderen.

Dieses kleine Gerät, kreisrund und kaum mehr als 6 cm im Umfang messend war die Antwort der Menschheit auf diese selbst erschaffene – oder zumindest wiedergefundene – Bedrohung gewesen. Dabei wirkte es so simpel. Ein Plastikgehäuse und in der Mitte ein waagrechter gut 2cm hoher Streifen über die komplette Länge. Wie es funktioniert – das weiß ich nicht. Aber auch das wurde uns von klein auf eingetrichtert; Blue-D bedeutet Sicherheit. Nähert sich ein Befallener so war jener lebensrettender waagrechter Strich nicht mehr tiefblau gefärbt sondern wandelte sich zu einem grässlichen grellen orangenen Farbton. Quasie ein Schwangerschaftstest für Parasitenbefall, wenn man so wollte. Das einzige was mich immer wunderte war dass die kleine Gerätschaft – ähnlich wie Dosimeter für Strahlung – sich nicht wirklich auf den Träger selbst bezog sondern wirklich auf die Menschen in näherer Umgebung. Einfache Blue-D\'s wie der Großteil der Bevölkerung sie nutzte hatten einen Erfassungsradius von 3 bis 5 Metern. Die besseren wie sie gerne von Polizei, Armee, Politikern und reichen Bonzen eingesetzt wurden schafften es auf 10 Meter – und gerüchteweise sogar darüber hinaus. Aber wo war ich eigentlich stehen geblieben?

Ach ja, die Mode der damaligen Zeit. Irgendwie wurde auch das Blue-D eine Weile eher zum Accessoire degradiert. Firmen brachten sie in allen Farben und Formen heraus und die Mode reagierte darauf. Manche bewarben ihr Produkt mit dem unfassbaren Feature der Anbringung mehrere Blue-D\'s – als würde eines nicht genügen. Andere wiederum gingen auf die Lässigkeit der Jugend ein. Anstatt eines herunterhängenden Latzhosenträgers der fast am Boden schleifte war es eben nun einer mit einer Aufhängung für den kleinen Lebensretter. Zumindest bis die Regierungen einschritten. Es war ja nicht so als ob sie nicht die Tragepflicht sofort gesetzlich eingeführt hatten nachdem sicher gestellt war dass die Blue\'s mit einer Fehlerquote unter 7,5% zuverlässig funktionierten. Zumindest angeblich. Es war auch nicht so als ob sie vergessen hatten gleichzeitig drakonische Strafen mit in die Gesetzbücher aufzunehmen. Nein, das hatten sie natürlich fein hinbekommen. Aber mit der Findigkeit des Marktes hatten sie eben sowenig gerechnet wie der Profitgier vieler Konzerne. Oder sie hatten dank einiger Schmiergeldtransaktionen davon profitiert; die Geister stritten sich über diesen Punkt. Fakt ist: Heute ist alles normiert. Linke Schulter, knapp unter dem Schlüsselbein. Das schränkt die Art der Kleidung die man tragen kann dann doch merklich ein. Wallende Oberteile? Nein, sicher nicht. Verführerische Damen die sich mit seidenen Schalen fast selbst erdrosselten? Natürlich nicht. All das hätte Blue verdecken können.

Jeder mit etwas Verstand hat das nächste Problem natürlich schon erraten. Was ist mit langen Haaren? Auch sie würden Blue verdecken. Die Lösung? Kurzhaarschnitte. Nicht, dass mich das sonderlich stören würde. Im Gegenteil. Ich mag pfiffig-frechen Look den gute Kurzhaarschnitte gerade bei Frauen kreieren. Aber es war eben ein Stück mehr Freiheit und Individualität das verloren ging. Dennoch... manchmal bewunderte ich die alten Fotos oder starrte gebannt die Frauen alter Videoaufnahmen an die noch richtig lange Haare trugen. Nicht dass ich beim Thema Frauen sonderlich mit reden könnte. Bis auf ein zwei kurze Beziehungen in der Jugend habe ich diesbezüglich nichts vorzuweisen. Wie denn auch? Als Eigenbrötler hat man es eben heutzutage schwer.

Dabei tue ich nichts wirklich schlimmes. Ich färbe meine Kleidung gerne selbst ein, in dem ich mir ein paar Wandfarben im Baumarkt besorge und sie kräftig bespritze oder in verschiedene Töpfe tunke. Sicher, an sich darf man nur die Ware von der Stange tragen. Die Textilindustrie unterstand nun strengen Auflagen die die permanente Sichtbarkeit des Blue-D gewährleisten sollen. Dies betraf auch die Farben; wie intelligent wäre es auch ein Blue-D auf einem marineblauen Overall zu Tragen? Aber ich mag diese Eintönigkeit nicht. Im Gegenteil – sie ist mir ein Grauen. Also fing ich an „Unfälle“ beim Heimwerken vorzuschieben. Verzeihen Sie, Herr Wachtmeister. Ich strich die Wohnung eines Freundes; da ist mir dieses Malheur mit den Farbtöpfen passiert! Natürlich werde ich es beheben und mich zu Hause sofort umziehen. Verzeihen sie vielmals dass ich meinen letzten Friseurtermin versäumt habe – ich war krank. Der blaue Fleck tut mir wirklich, wirklich Leid! Mir ist der Kugelschreiber ausgelaufen, ich werde bestimmt keine Stifte mehr an der Tragelasche des Blue\'s hängen, das war mir eine Lehre!

Natürlich wäre das ganze dennoch nach einer Weile den Obrigkeiten aufgefallen. Spätestens wenn einer der Polizisten einen mehrfach angetroffen und ermahnt hätte. Doch hier kam mir mein Beruf entgegen; als Montageschlosser wechselte ich sowieso alle paar Monate den Standort. Zumindest bis vor einer Weile, bevor ich diesen vermaledeiten Unfall hatte. Ich hätte das Gerüst eben prüfen müssen bevor ich hoch kletterte um eine Schweißnaht zu Checken. Tja, hinterher ist man immer schlauer; zumindest bei so was. Bezüglich meiner Eigenarten? Nein, da bin ich sehr lernresistent.

Aber ich machte aus der Not eine Tugend und ließ mich in ein Umschulungsprogramm versetzen dass mich geradewegs zwang auch den Wohnort zu wechseln. Nun lebe ich einer Großstadt und bin ganz froh dass mir diese wenigstens eine rudimentäre Anonymität gewährt. Sicher, manche beklagten sich über den Mangel der „Nähe“ unter den Leuten. Aber wenn man jederzeit damit rechnen muss von Fremden angegriffen zu werden weil ihr Parasit sich an einem neuen Hirnstamm fest saugen will ist das eben ein triftiger Grund nicht all zu viel enge soziale Kontakte zu pflegen. Selbstverständlich ist man was diesen Punkt anbelangt auch nicht vor den eigenen Bekannten, der Familie oder Freunden sicher. Die Slider waren – so einfach sie wirken mochten – auf ihre Weise äußerst geschickt und fähig. Aber bei allen deren Verhaltensweisen man gut kannte hatte man wenigstens eine gewisse Chance Abweichungen zu erkennen. Erste Vorboten des Wirtwechsels, so nannte man das in der Bevölkerung. Dem Eugenischen Institut gebührt der Dank!

Wobei das ein wenig ungerecht ist. Defacto wurde man überall mit den Regeln des „sicheren Zusammenlebens“ konfrontiert. Wie ich erwähnte; Durchsagen, Plakate, Informationsveranstaltungen, ärztliche Beratungen, Notfallnummern. Himmel, es gab sogar regelmäßige Anschreiben und elektronische Botschaften zur Erinnerung an den immerwährenden Faktor Angst. Früher achteten Mütter eben darauf dass ihre Kinder im Winter Mütze, Schal und Handschuhe nicht vergaßen wenn sie auf den Spielplatz raus wollten. Heute? Heute wurde man ständig daran erinnert sein Blue-D zu tragen und es regelmäßig zu kontrollieren. Mindestens alle zehn Minuten!

Dementsprechend galten auch nicht mehr jene Eltern, die ihren Kindern verboten auf Bäume zu Klettern oder auf kleinen Mauern zu balancieren, als ängstlich und überbehütend. Heute bezog sich dieser Terminus auf Erziehungsberechtigte die ihre Sprösslinge gefühlte 3 Mal pro Minute daran erinnerten auf ihr Blue zu achten. Eltern die jedes andere Kind, dass nur um ein Sandschäufelchen bitten wollte, erst einmal kontrollierten. Kann sich jemand vorstellen wie stark der Verkauf von Ferngläsern anstieg in den letzten Jahrzehnten?

Ich denke dass ich nicht zu diesen überbehütenden Vätern zählen würde. Sicher, ich bin auch nicht gerade lebensmüde und würde meinen Stammhalter nicht dazu erziehen das Blue-D völlig außer Acht zu lassen. Aber wenn man nicht mal in der Kindheit unbelastete und angstfreie Momente erleben konnte was blieb vom Kind-Sein noch übrig?

Nicht dass ich sonderlich Chancen hätte jemals Vater zu werden. Wenn man von der Norm abweicht war man schwieriger einzuschätzen. Die Chancen beurteilen zu Können ob man einen Slider in sich trug, ob man befallen war, sanken gen 0. Auf diese Weise erarbeitete man sich sehr einfach den Status einer „unsicheren“ Partie. Wobei - einer gefährlichen Partie trifft es wohl besser. Welche Frau würde sich schon für einen Mann interessieren der bei ihr ständig die Angst hervorruft er könnte sich jeden Augenblick in einen tobenden hirnlosen Sklaven eines wabbeligen Parasiten verwandeln? Keine, die vernünftig war, in irgend einer Hinsicht. Mal ganz zu schweigen von den sozialen Konsequenzen. Ausgrenzung in der Arbeit. Ausgrenzung in der Freizeit. Ja, der durchschnittliche Mensch war isoliert; der außergewöhnliche Mensch jedoch wahrhaftig einsam. Und obendrein zählte ich auch nicht zu den wenigen Auserwählten die ins jährliche Zuchtprogramm des Eugenischen Instituts aufgenommen wurden. Na ja, eigentlich nannte es sich „Studie zur genetischen Variation des Schlüssel X213“, aber ich nenne es nun mal Zuchtprogramm. Am Ende sorgte man dafür dass Frauen und Männer zusammen kamen die den Anschein erweckten als hätten sie eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber den Quälgeistern der Menschheit. Immer wieder berichteten die Nachrichten von bahnbrechenden Durchbrüchen – wobei mich dieser Euphemismus jedes Mal zum Schmunzeln brachte weil er in meinen Augen eher einer doppelten Verneinung gleich kam – aber im Alltag merke ich davon herzlich wenig.

Und so zieht mein Leben eben dahin. Seit dem Unfall habe ich Probleme mit dem Rückgrat und komme nicht mehr so viel raus wie früher, den Schmerzen sei gedankt. Am Anfang gefiel es mir sogar ein wenig soviel Freizeit zu haben. So viel Zeit um im Cyberspace nach absurden Theorien zu suchen und sich wahlweise darüber kaputt zu Lachen oder sie ernsthaft zu Diskutieren. Genügend Zeit meine Klamotten zu färben. Zu Malen und zu Fotografieren. Aber im Laufe der Wochen wurde es mehr und mehr mühselig. Die Schmerzen nagten an meinen Nerven; die Wohnung hatte ich bald vollständig abfotografiert. Nun, zumindest das, was ich daran interessant fand. Wirklich schick ist sie ja nicht, meine kleine Junggesellenbude. Aber es genügt eben zum Leben. Eine kleine Kochnische, ein bequemes Bett. Ein Schreibtisch mit einem dieser modernen Computer mit ihren ultra flachen Bildschirmen bei denen man Lust bekam sie mit Reißzwecken an die Wand zu heften. Selbst für einen Dreisitzer, eine Wohnwand und einen kleinen viereckigen Esstisch für zwei Personen genügte es noch. Ganz zu Schweigen davon dass ich den Luxus eines eigenen Bades genieße und nicht in irgend ein versifftes Loch durch einen langen noch versiffteren Gang wandern muss um mich Duschen zu können.

Nein, mein kleines Reich genügt mir. Und gleichzeitig genügt es mir doch nicht. Irgend wann fällt einem eben die Decke auf den Kopf. Manchmal frage ich mich selbst warum ich nicht öfters raus gehe, aber dann fallen mir oft die letzten Schreckensmeldung ein die Tag ein Tag aus über die Bildschirme flimmern. Familie ausgelöscht in Folge eines unentdeckten Befallenen. Vater tötete zwei Kinder, Mutter musste in Folge des Wirtwechsels erlöst werden. Achten Sie immer auf Verhaltensänderungen! Seien Sie jederzeit auf der Hut!

Ich habe mich immer gefragt warum sie es Erlösung nennen. Irgendwie impliziert es dass man den Betroffenen einen Gefallen tut. Alle Studien sagen aber aus dass die Befallenen gar nichts von ihrem Zustand mitbekommen. Sie leben ihr Leben und nehmen nicht wahr dass sie ihren Körper längst mit einem Slider teilen. Sie bemerken auch ihre eigenen kleinen Verhaltensänderungen nicht. Es scheint ihnen also vollkommen unbewusst zu sein. Irgendwann ist der Parasit gesättigt, der Wirt ausgesaugt. Die kleinen Biester ernähren sich anscheinend von irgend welchen Botenstoffen und Hormonen die nur der menschliche Körper aktiv herstellen kann, ersetzen sie aber durch synthetische Stoffe die dafür Sorgen dass es dem Befallenen an nichts mangelt. Zumindest an fast nichts – zu kleinen Veränderungen musste es ja in Folge der parasitären Besatzung kommen, da sich die Verhaltensweisen des Betroffenen sonst nicht im Ansatz ändern würden. So hatte ich das zumindest verstanden im Biologieunterricht, aber ich bin ja auch kein Experte. Zusammenfassend bin ich überzeugt dass die Wirte nichts merken. Ich schätze das ist noch nicht mal dann der Fall wenn sich der Slider wieder vom Hirnstamm löst. Aber das ist der Zeitpunkt wo das eigentliche Unheil geschieht. Vermutlich war es gar nicht dem Willen der Slider geschuldet dass ihre ehemaligen Wirte in Raserei verfielen kurz nachdem sie diese verlassen hatten. Worin hätte auch die Logik bestanden? Diese hirnlosen tobsüchtigen Zombies mordeten auf bestialische Weise ohne jeden Sinn alle derer sie Habhaft werden konnten. Seltsamerweise allen voran eng vertraute Personen und Blutsverwandte – aber das ließ sie nicht davor zurück schrecken jeden zu Meucheln der ihnen in dieser Phase in die Quere kam. Für den Slider bedeutete dies die Gefahr dass auch sein neuer Wirt schaden nahm. Evolutionär betrachtet war dies also ein ungünstiger Umstand für die Parasiten.

Manchmal denke ich dass ich mich in letzter Zeit vielleicht zu viel mit dem Thema beschäftige. Andererseits: Wie hätte ich es auch ignorieren können? Ich meine die Blue-D\'s hatten eine Fehlerquote von mindestens 7,5%. Das bedeutet für mich im Umkehrschluss dass jeder fünfundsiebzigste Mensch dem ich begegne befallen sein kann. Ich meine haben Sie schon mal gezählt wie vielen Leuten Sie auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen begegnen?

Ich mag es nicht sonderlich, wie mich dieser Typ ansieht. In seinem weißen Overall sitzt er vor mir wie eine selbsternannte Halbgottheit. Sein Blue-D hat sogar eine Eigenbeleuchtung so dass der „blaue Strich der Unversehrtheit“ noch besser zur Geltung kommt. Es ist bestimmt eines dieser teuren SchickiMicki-Geräte die sich nur die Obrigkeit leisten kann.

Die Fragen die er mir stellt interessieren mich wenig. Ich betrachte lieber den weißen Raum. Hier ist wirklich nahezu alles weiß. Der Plastiktisch. Die Plastikstühle. Die Plastikdecke. Die Plastikwände. Hässliches farbloses Zimmer. Genauso trist und farblos wie das Leben seit die Sliders uns bedrohen. Natürlich antworte ich dem Mann nicht als er seine Fragen wiederholt. Ich habe ihm schon drei Mal erklärt dass ich keine Frau habe; weil ich anders bin. Und keine Kinder, weil ich keine Frau fand, weil ich anders bin. Stattdessen warte ich auf seine Antwort. Hat er schon mal gezählt wie vielen Leuten er begegnet sobald er seine Haustüre verlässt?

Mr. White antwortet nicht. Vielleicht habe ich deshalb so viel erzählt. Seit Stunden sitze ich nun hier und irgendwann habe ich es einfach aufgegeben Antworten zu erwarten. Wofür auch? Im Grunde interessiert es mich nicht wirklich. Es ist viel eher so dass ich mich langweilig und nicht wirklich verstehe warum ich hier sitze. Herrgott noch mal – ich weiß ja nicht einmal warum ich an diesen unbequemen Stuhl gefesselt bin.

Mr. White bleibt unberührt als ich wieder an den Metallstreifen rüttle die meine Arme an den Stuhl fesseln. Die Beine halte ich still; es ist unangenehm wenn sich die Fesseln neu justieren und auf die Schienbeine drücken. An den Armen hingegen ist es leichter erträglich. Wieder frage ich ihn, ob er einmal mit gezählt hat und wundere mich für einen Moment selbst warum ich dies tue. Eigentlich interessiert mich die Antwort wohl wirklich nicht. Aber es wird einfach so monoton vor sich hin zu erzählen. Besonders wenn man so lange alleine in den eigenen vier Wänden eingesperrt war wie ich.

Wieder keine Antwort. Stattdessen dreht Mr. White einen Monitor der auf dem grässlich-weißen Plastiktisch steht der am Boden festgeschraubt ist. Lachend bemerke ich dass selbst der Monitor festgeschraubt wurde, ebenso wie mein Stuhl, sein Stuhl, die zum Monitor gehörende Tastatur. Ob Mr. White wohl auch festgeschraubt wurde?

Ihn interessiert das nicht. Er zeigt mir Bilder. Bilder einer Frau; Bilder zweier Kinder. Ich kenne sie nicht – das sage ich ihm. Aber es ist auch wirklich so; ich habe sie noch nie im Leben gesehen. Vielleicht bin ich ihnen ein mal beim Einkaufen begegnet. Oder auf dem Weg zur Arbeit. Vielleicht in der U-Bahn. Aber kennen? Nein. Ich kenne sie nicht.

Mr. White zuckt nicht einmal mit der Wimper. Ich frage ihn wieder, ob er die Leute einmal gezählt hat, denen er täglich begegnet. Er zeigt mir nur noch weitere Bilder. Männer. Frauen. Kinder. Ich kenne sie alle nicht. Bis ich auf einmal stutze. Dieser eine Mann kam mir für einen Moment bekannt vor – aber dann verwerfe ich den Gedanken wieder. Es war die seltsame Latzhose die er trug die mich zu diesem Trugschluss verleitete. Das hässliche gräuliche Ding sieht fast so aus wie meine Arbeitskleidung. Aber ich hätte nicht Stutzen dürfen. Natürlich hat Mr. White das sehr wohl mitbekommen. Also zeigt er mir mehr Bilder von Leuten in diesen Latzhosen, aber keiner kommt mir bekannt vor.

Langsam werde ich wĂĽtend. Weniger weil mich diese Menschen interessieren sondern viel mehr weil der Stuhl wirklich unbequem ist. Weil ich nicht weiĂź wo ich bin. Weil ich nicht weiĂź warum ich hier bin. Ich brĂĽlle dass ich mal austreten muss...

…und finde den heiligen Gral. Sie müssen nicht austreten. Mr. White antwortet! Ich probiere mein Glück noch einmal, versuche mit ihm zu Diskutieren. Aber Mr. White fährt mich vollkommen nicht beachtend mit seinen Fragen fort. Ich brülle wieder, aber nicht weil ich mir eine Reaktion von ihm erhoffe. Nein, viel mehr um mich von der Last der aufgestauten Wut zu befreien. Mittlerweile geht es mir wirklich auf die Nerven Hämorriden zu Riskieren aufgrund irgend einer unsinnigen Befragung die mich ohne jeden Grund betrifft. Es ist Willkür, reine Willkür die hier passiert. Aber auch das gehört zum modernen Leben der Menschheit; es muss ja schließlich „alles“ getan werden um uns zu Retten.

Eine Weile schaffe ich es mich wieder zusammen zu reißen. Ich ändere einfach die Taktik. Zeige ich kooperativ. Dennoch nervt es mich unendlich. Auch darüber habe ich in den letzten Wochen viel gelesen. Willkür der Behörden wohin man auch sah. Wahllos wurden Leute aus der Bevölkerung heraus gegriffen und verschleppt. Unsinnigen Verhören ausgesetzt oder gar beseitigt. Ich war noch nicht bereit die Berichte zu glauben, zu fantastisch klangen diese Geschichten. Die Regierung nutzt die allgemeine Angst der Bevölkerung aus um unliebsame Personen beiseite zu schaffen. Aber ich bin eine unliebsame Person; ein Eigenbrötler. Eben anders. Vielleicht sollte ich ja auch stolz darauf sein, hier zu sitzen. Stolz darauf mir genügend Individualität erhalten zu haben um hier zu landen.

Wieder vergeht Zeit. Ich versüße mir das monotone Gespräch in dem ich mich in meinem eigenen Ruhm bade. Ich bin außergewöhnlich genug um diese Sonderbehandlung zu genießen. Bedacht antworte ich derweil auf die Fragen die mich überhaupt nicht interessieren oder betreffen. Zum dritten Mal erkläre ich diese Frau und diese Kinder nicht zu kennen, ebenso wie die restlichen Menschen deren Gesichter über den Bildschirm flimmern.

War das der Grund warum sie ihre Wohnung verließen? Mr. White\'s Frage wirkt wie aus heiterem Himmel gestellt. Kein Wunder, ich höre ihm ja nur noch mit halbem Ohr zu. Wahrheitsgemäß antworte ich dass ich mich lediglich eingesperrt und einsam fühlte und die Selbstgespräche satt hatte. Ich wollte einmal wieder unter Menschen kommen, einmal wieder etwas erwähnen. Ist er mit der Antwort zufrieden? Ich habe keine Ahnung. Genau sowenig verstehe ich warum er nun zu unsichtbaren Leuten sagt dass ich bereit für die Abholung bin.

Irgendwie ist mir das unangenehm. Nicht dass ich den grässlich-weißen Raum mittlerweile lieb gewonnen hätte. Aber woher weiß ich dass sie mich nicht in irgend ein Loch stecken, wie andere Aussteiger die das System boykottierten in dem sie ihrem farblos-grauem Leben einen etwas bunteren Anstrich verliehen? Ich weiß es nicht. Und deshalb zittere ich. Das verwundert mich ein wenig – denn wirkliche Angst empfinde ich nicht. Es ist eher jener kleine Widerwillen den man auch empfand wenn man zum guten Onkel Doktor gehen musste und wusste dass eine schmerzhafte Spritze wartete. Ich mag keine Spritzen.

Wahrscheinlich gehen mir die Nerven durch als ich es vor der Tür scheppern höre. Es fühlt sich sinnlos an wieder zu Brüllen. Warum bin ich hier? Warum bin ich hier? Warum bin ich hier? Ich weiß nicht ob ich es dreimal brüllte oder dreimal brüllen wollte und mich dann doch zusammenriss. Fakt ist: Erst jetzt bekam ich wirklich Angst.

Mr. White lächelte.

Aber es war kein schadenfrohes Lächeln. Kein bedächtiges, freundliches oder amüsiertes. Es war ein mitleidiges Lächeln.

Ich blinzele und sehe nochmal hin; das Lächeln ist verschwunden. Wahrscheinlich habe ich es mir eingebildet als Folge der idiotischen Hoffnung Mr. White wäre doch ein mitfühlendes Wesen und würde mir in irgend einer Weise helfen. Aber wieder starrte mir nur diese unbewegte Maske entgegen als er nickte. Ich verstand das Nicken nicht und schrie noch einmal: Warum bin ich hier? Doch er nickte nur wieder. Erst jetzt begriff ich dass er damit in Richtung meiner Person deutete, in Richtung meines Torsos. Ich folgte dem Nicken und mein Blick fiel auf mein Blue-Device. Ich verstand wieder nicht. Es war korrekt angebracht, nicht bemalt, nicht eingefärbt. Der waagrechte „Ich-bin-gesund“-Strich leuchtete wie immer marineblau vor sich hin.

Erst jetzt fällt mir auf dass Mr. White\'s Blue-D kein Blue-D mehr war. Es leuchtete. Es leuchtete in jenem grellen Orange-Ton den alle Welt so fürchtete und ich weiß nicht was ich sagen oder schreien soll. Also brülle ich einfach nur. Meine eigenen Worte befremden und verwundern mich. Wie ich sie beschimpfe, die Parasiten. Wie ich sie beschimpfe, die Befallenen. Wie viele Schimpfwörter ich mir im Leben angeeignet habe war mir vorher überhaupt nicht klar gewesen.

Aber nichts hält den Lauf der Dinge auf. Wie ich eingangs erwähnte – so war es nun mal. Ich kann nichts dagegen tun dass weitere Mr. White\'s aufkreuzen als die Tür geöffnet wird die sich überhaupt nicht gegen die Wand abgehoben hatte und daher von mir übersehen konnte. Ich kann nichts dagegen tun dass sie mir etwas spritzen und ich merke wie ich das Gefühl für meinen Körper verliere. Ich schreie wider jeder Vernunft dass ich Spritzen hasse – aber keiner der White\'s reagiert. Dann verliere ich die Fähigkeit zu Sprechen.

Ob es vier oder sechs Hände waren die mich auf die Bahre legten kann ich nicht sagen. Das Gefühl verließ meinen Körper langsam und die Empfindung ließ rapide nach. Ich fluche geistig vor mich hin und versuche die weißen Monstren die mich erneut entführen zu Verfluchen – aber meine Zunge ist zu pelzig. Als ich höre wie sich die Rollen der Bahre quietschend in Bewegung setzen versuche ich wenigstens „meinem“ Mr. White noch einen letzten vernichtenden Blick zu zu werfen in dem ich meinen Kopf endlos langsam zur Seite drehe. Gefühlt kostet mich das meine letzte Kraft.

Aber das einzige was ich sehe ist das Bild auf dem Monitor. Ein Bild von mir selbst und für einen Moment kommt mir der irrwitzige Gedanke dass seine letzte Frage an mich lauten würde ob ich „diesen Menschen“ erkenne. Wahrscheinlich würde er damit den letzten Beweis fingieren dass ich eine Gefahr bin und weggesperrt gehöre.

Aber stattdessen tippt Mr. White mit seinem langen Zeigefinger auf den Monitor und lächelt wieder voller falschem Mitleid zu mir hinüber.

Mein Blick folgt unbewusst dem Wink und ich erstarre.

Das Letzte was ich sehe ist ein oranger Streifen.

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Ralph Ronneberger
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rothsten
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Hallo und Willkommen Lureen,

Du zeichnest uns eine futuristische Utopie: Die Gier der Menschheit wird bestraft, indem sie selbstverschuldet Parasiten freigebohrt hat. Ein recht fantasievoller Einfall!

Dein Text ist sehr lang, aber nicht zwingend inhaltsvoll. Es gibt zig Beschreibungen der Regeln und Auswirkungen, die die Sliders verursacht haben. Das ist unanschaulich. Nimm echte Szenen zwischen echten Charakteren als Stellvertreter. Der Leser fĂĽhlt als Mensch nunmal mit dem Menschen, nicht mit abstrakten Regelwerken.

Viel besser schreibst Du hier:

quote:
Und so zieht mein Leben eben dahin. Seit dem Unfall habe ich Probleme mit dem Rückgrat und komme nicht mehr so viel raus wie früher, den Schmerzen sei gedankt. Am Anfang gefiel es mir sogar ein wenig soviel Freizeit zu haben. So viel Zeit um im Cyberspace nach absurden Theorien zu suchen und sich wahlweise darüber kaputt zu Lachen oder sie ernsthaft zu Diskutieren. Genügend Zeit meine Klamotten zu färben. Zu Malen und zu Fotografieren. Aber im Laufe der Wochen wurde es mehr und mehr mühselig. Die Schmerzen nagten an meinen Nerven; die Wohnung hatte ich bald vollständig abfotografiert. Nun, zumindest das, was ich daran interessant fand. Wirklich schick ist sie ja nicht, meine kleine Junggesellenbude. Aber es genügt eben zum Leben. Eine kleine Kochnische, ein bequemes Bett. Ein Schreibtisch mit einem dieser modernen Computer mit ihren ultra flachen Bildschirmen bei denen man Lust bekam sie mit Reißzwecken an die Wand zu heften. Selbst für einen Dreisitzer, eine Wohnwand und einen kleinen viereckigen Esstisch für zwei Personen genügte es noch. Ganz zu Schweigen davon dass ich den Luxus eines eigenen Bades genieße und nicht in irgend ein versifftes Loch durch einen langen noch versiffteren Gang wandern muss um mich Duschen zu können.

Ich kann das Zimmer sehen und fühle mich versetzt in diese Utopie. Warum? Weil Du konkret wirst, Dinge lebendig machst durch Handlung. Diese Form hätte ich mir für den gesamten Text gewünscht, so ist er recht schnell ermüdend.

Beschreib doch auch, was genau der Parasit mit dem Wirten anstellt; Du deutest es leider nur an (Sklave). Das hätte den Text lebendiger gemacht.


Sprachlich hapert es vor allem an einem Ding: Kommasetzung!

Ein Komma ist keine Laune, um Schüler zu quälen. Es ist eine Chance, dem Text den nötigen Rhythmus zu geben. Nutze Sie! Die Kommasetzung ist bei Dir nicht gut, z.B. hier:

quote:
In einer Gesellschaft (Komma) die in „Andersartigkeit“ eine omnipotente Bedrohung sah(Komma) wurde man zu früh darauf geeicht (Komma) sich nahtlos einzufügen. Diese kaum fassbare unterschwellige Angst (Komma)die einen von den ersten Lebensschritten an begleitete (Komma)prägte zutiefst und ließ kaum Raum zur freien Entfaltung.

Hie und da ein Komma zu vergessen, das ist nicht schlimm, das passiert jedem von uns. Aber in dieser Häufigkeit leidet dein Text sehr.

Hier widersprichst Du Dir:

quote:
In einer Gesellschaft die in „Andersartigkeit“ eine omnipotente Bedrohung sah

quote:
Hätten sie die Slider nicht geweckt wäre ich heute vielleicht kein Eigenbrötler sondern würde in der Masse von Menschen untergehen die alle ihre kleinen individuellen Spleens und Probleme hatten.

Homophobe Roboter auf der einen, spleenige Individualisten auf der anderen Seite.

quote:
Dem Mensch war die Angst vor dem Fremden, die Angst vor dem Unbekannten schon angeboren, wenn man die Entwicklung des „höchsten Geschöpfes“ rückblickend genauer betrachtete. Kriege wurden aus diesen Gründen geführt. Gräueltaten begangen.

Ich glaube, es geht eher um Macht, um Bedeutung und wer den längsten hat. Kriege werden schließlich von Männern geführt. Ihr Frauen seid viel zu gut und schlau für sowas. ;-)

Du substantivierst oft Verben, aber leider falsch; z.B. in Deinem Profiltext und hier:

quote:
eben sowenig ein Ă–ffnen der eigenen WohnungstĂĽre ohne es sich an die Schulter zu Heften heften.

quote:
Quasie ein Schwangerschaftstest ...

Quasi, ohne "e".

quote:
Der blaue Fleck tut mir wirklich, wirklich Leid!

hier: "leid" als Adjektiv, also klein.

quote:
Tragelasche des Blue\'s

Der Schrägstrich ist ein Formatierungsfehler. Solltest Du beheben. Davon gibt es ein paar.

etc.

lg

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Lureen
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Hallo Forenmitglieder/Kritiker/Kommentargeber,

vorab möchte ich mich entschuldigen dass ich mich so lange nicht zurückgemeldet habe. Dies hatte gesundheitliche Gründe die mich leider immer noch auf Trab halten, daher weiß ich auch noch nicht genau wann ich dazu komme meinen Text zu verbessern oder das kleine Experiment zu wagen die komplette Thematik in einer ganz neuen Version unter Berücksichtigung der vielen Vorschläge aufzuarbeiten. Ich konnte es mir aber nicht länger nehmen lassen euch zumindest Danke zu sagen, dafür dass ihr euch die Mühe gemacht habt ihn durchzugehen und mir Kritik/Rückmeldung zu geben.

Also: Vielen herzlichen Dank. Ich finde es wirklich super dass ihr euch diese Mühe macht und sehe selbst wie viel ich von den Denkanstößen profitiere. Auch wenn ich aktuell nicht zum Schreiben komme habe ich mir fest vorgenommen für die Verbesserung sowie weitere Texte einige eurer Ideen und Anregungen zu beherzigen.


Mit lieben GrĂĽĂźen,

Lureen
__________________
-(Es gibt Helden mit Schwertern - und Helden mit Tinte.)-

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