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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Tiergeschichten
Eingestellt am 26. 07. 2017 11:19


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Jana
Wird mal Schriftsteller
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Der dreibeinige Hund


Erst der Staubsauger, dann die Waschmaschine und nun ging auch noch der Fernseher kaputt. Lydia war verzweifelt. Ihr Dispositionskredit war fast ausgesch├Âpft, und es war erst Mitte des Monats.

Irgendwann, wusste Lydia, w├╝rde sie einen Bestseller schreiben. Die B├╝cher, die sie bisher ver├Âffentlicht hatte, waren jedoch alles andere als erfolgreich. Dennoch, das Schreiben war ihre Berufung, und fr├╝her oder sp├Ąter w├╝rde ihr schon noch der gro├če Durchbruch gelingen. Um sich bis dahin ├╝ber Wasser zu halten, verkaufte sie auf Wochenm├Ąrkten Unterw├Ąsche. Schl├╝pfer, die sie selbst garantiert nie tragen w├╝rde. Au├čerdem erteilte sie Marvin, einem Siebtkl├Ąssler aus der Nachbarschaft, Nachhilfeunterricht in Deutsch und Englisch, was allerdings wenig Sinn machte. Der Junge geh├Ârte einfach nicht aufs Gymnasium; aber das w├╝rde Lydia den ehrgeizigen Eltern nat├╝rlich niemals verraten.

Momentan reichte das Geld jedenfalls vorne und hinten nicht, sie brauchte dringend noch eine oder besser gleich zwei Nebent├Ątigkeiten. Lydia suchte im Internet nach Stellenangeboten in ihrer N├Ąhe. Babysitten war kein schlechter Job, fand sie, und es wurde meistens auch ganz gut bezahlt, aber solche T├Ątigkeiten waren nicht leicht zu bekommen. Putzhilfen wurden gesucht wie Sand am Meer. Putzen?, ├╝berlegte sie. Ich hasse putzen. Direkt fiel ihr ein, dass sie diese Woche Flurdienst hatteÔÇŽ Und dann stach ihr diese Anzeige ins Auge:

ÔÇ×Suche kurzfristig Urlaubsbetreuung f├╝r meinen mittelgro├čen Mischlingshund.ÔÇť

Das h├Ârt sich doch super an, dachte Lydia, die Tiere liebte. Kurz entschlossen griff sie zum H├Ârer. Schnell war sie sich mit der Besitzerin des Tieres einig. F├╝r zwei Wochen Hundesitting sollte sie zweihundertf├╝nfzig Euro bekommen. Leicht verdientes Geld, fand sie.

Schon am kommenden Wochenende wurde Bruno samt Zubeh├Âr und Futter gebracht. Lydia mochte den Hund auf Anhieb. Dies schien auf Gegenseitigkeit zu beruhen, denn der Mischling wich vom ersten Moment an nicht von ihrer Seite. Der Hund hatte nur drei Beine, kam damit aber offenbar recht gut zurecht.

ÔÇ×Bruno ist ein ehemaliger Streuner aus Rum├ĄnienÔÇť, erkl├Ąrte sein Frauchen. ÔÇ×Er ist dort von Tiersch├╝tzern schwer verletzt in einem Stra├čengraben gefunden worden. Offenbar wurde er angefahren. Das rechte Vorderbein musste amputiert werden. Ansonsten hat er zum Gl├╝ck keine bleibenden Sch├Ąden davongetragen.ÔÇť

ÔÇ×Du armer KerlÔÇť, sagte Lydia zu dem Hund und streichelte ihm das K├Âpfchen. Sein trauriges Schicksal ber├╝hrte sie sehr.

Lydia versprach, sich gut um Bruno zu k├╝mmern, und sein Frauchen meinte, daran hege sie keinen Zweifel.

Schnell stellte sich aber heraus, dass der Mischling doch nicht ganz so unkompliziert war, wie vermutet.

Eigentlich hatte Lydia sich vorgenommen, dem Hund aus hygienischen Gr├╝nden den Zutritt in ihr Schlafzimmer zu verwehren. Sie konnte nicht verstehen, dass es Leute gibt, die ihre Tiere sogar in ihrem Bett schlafen lassen. Ihr sch├╝ttelte es bei dem Gedanken, sich nachts in eine vollgehaarte Decke zu kuscheln. Au├čerdem riecht so ein Hund ja auch mehr oder weniger streng. An Fl├Âhe oder Zecken wollte sie gar nicht erst denken. Igitt!

In der ersten Nacht jaulte Bruno vor Lydias Schlafzimmert├╝r herzzerrei├čend. Als er dann auch noch anfing, an der T├╝r zu kratzen, lie├č sie ihn schlie├člich hinein, denn sie wollte keinen ├ärger mit ihrem Vermieter. So schlimm ist es ja auch wieder nicht, wenn das Tier neben meinem Bett schl├Ąft, ├╝berlegte sie und stellte sein K├Ârbchen ins Schlafzimmer. Nun war endlich Ruhe und Lydia schlief bald ein. Sie tr├Ąumte von einer hei├čen Liebesnacht mit diesem attraktiven Schauspieler. Wie hie├č er noch gleich? Ihr fiel sein Name nicht ein. Ach ja, George Clooney. Er k├╝sste sie leidenschaftlich. Aber ÔÇŽ, Moment, irgendwas stimmt da nicht, dachte sie. Was macht denn George mit seiner Zunge in meinem Ohr? Entsetzt schlug Lydia die Augen auf und blickte in Brunos dunkelbraune Knopfaugen. Im n├Ąchsten Moment leckte er ihr quer durchs Gesicht. ÔÇ×Pfuiii!!!ÔÇť, schrie sie und drehte rasch den Kopf zur Seite. Der Mischling sprang vom Bett, lief in den Flur und kam mit seiner Leine im Maul schwanzwedelnd zur├╝ck. Offenbar muss er raus, folgerte Lydia. Sie blickte auf den Wecker. Drei Uhr f├╝nfundvierzig. Na super! Sie versuchte, den Hund wieder ins Bett zu locken. Sollte er ruhig die Decke verschmutzen, ihretwegen sogar das Kopfkissen, wenn sie nur noch zwei, drei St├╝ndchen schlafen k├Ânnte. Aber Bruno war erbarmungslos. Lydia seufzte, stand auf und zog sich kurzerhand einen langen Mantel ├╝ber den Schlafanzug. Ich gehe ja nur rasch mit ihm vor die T├╝r, dachte sie. Um diese Uhrzeit ist sowieso noch niemand unterwegs, der mich sehen k├Ânnte. Bruno hatte da wohl andere Pl├Ąne, denn er machte keine Anstalten, sein Beinchen zu heben, sondern zerrte sie immer weiter, bis zu dem kleinen W├Ąldchen am Ende der Siedlung. Wahrscheinlich ist es der Hund gew├Âhnt, nur an B├Ąume zu pinkeln, ├╝berlegte Lydia. Unterwegs kam ihnen der Zeitungsbote entgegen, der grinsend gr├╝├čte. Soll der doch denken, was er will, dachte sie. Den sehe ich sowieso nie wieder. Lydia irrte, denn auch in den folgenden Tagen weckte der R├╝de sie zu solch unchristlicher Zeit auf dieselbe Weise. Ab dem vierten Tag stellte sie sich ihren Wecker auf halb vier, um sich der feuchten Hundezunge nicht mehr aussetzten zu m├╝ssen.

Als Lydia Bruno zum ersten Mal f├╝r ein paar Stunden alleine lie├č, um in der Fu├čg├Ąngerzone als Bunny verkleidet f├╝r eine Telefongesellschaft Flyer zu verteilen, und v├Âllig verschwitzt und fix und fertig die Wohnungst├╝r aufschloss, kam der Hund ihr schwanzwedelnd entgegen. Er freute sich wie verr├╝ckt, und Lydia dachte noch, dass sie sich daran gew├Âhnen k├Ânnte, jedes Mal, wenn sie nach Hause k├Ąme so begr├╝├čt zu werden. Kaum war sie jedoch im Flur, bekam sie einen Riesenschreck, denn der R├╝de hatte die Wohnung regelrecht ÔÇ×auf links gedrehtÔÇť. Lydias Schuhregal war komplett abger├Ąumt, alle Schuhe lagen in der Wohnung verteilt, die abgebissenen Schn├╝rsenkel daneben. Ein paar Topfpflanzen hatte Bruno von der Fensterbank geworfen, die Vorh├Ąnge im Wohnzimmer heruntergerissen und an die Yuccapalme gepieselt. Zwei Dekokissen waren aufgerissen, die F├╝llwatte herausgezupft. Au├čerdem hatte er den M├╝lleimer in der K├╝che entleert und die Essensreste, die sich darin befanden, gefressen. Diese mussten ihm schlecht bekommen sein, denn auf dem Sofa lag Erbrochenes. Im Fernsehen lief Zoo und Co. Ob der Hund das Programm selbst gew├Ąhlt hatte?

Nun fiel Lydias Blick auf etwas Rundes, das unter dem Couchtisch lag. ÔÇ×Oh nein!!!ÔÇť, rief sie entsetzt und holte den Kopf ihres Teddys hervor, dem nun die Ohren fehlten und ein Auge. Sie hatte den Steiffb├Ąren zu ihrem f├╝nften Geburtstag bekommen. Der B├Ąr sah, jedenfalls bis heute morgen, noch immer aus wie neu, denn Lydia behandelte ihre Sachen stets sehr pfleglich. Jetzt wurde sie richtig w├╝tend. ÔÇ×Wo ist dieser verdammte K├Âter?!ÔÇť, rief sie laut und drehte sich suchend um. Bruno stand direkt hinter ihr, legte den Kopf schief und sah sie fragend an. Er hatte keinen Schimmer, was er falsch gemacht haben k├Ânnte.

Es klingelte an der T├╝r. Herr Hartmann, der Hausmeister, beschwerte sich, dass aus Lydias Wohnung den ganzen Nachmittag ├╝ber lautes Bellen und Jaulen zu h├Âren gewesen sei. ÔÇ×Hundehaltung ist im ├ťbrigen laut Mietvertrag verbotenÔÇť, belehrte er sie. Lydia entschuldigte sich und erkl├Ąrte, der Mischling bliebe nur f├╝r ein paar Tage, er geh├Âre einer Freundin, die verreist sei. ÔÇ×Ich werde daf├╝r sorgen, dass er sich k├╝nftig ruhig verh├ĄltÔÇť, versicherte sie und hoffte, dass der Hausmeister ihr nicht ansah, dass sie selbst daran zweifelte. Am Ende wird mir wegen der T├Âle noch die Wohnung gek├╝ndigt, dachte sie. Ich bin ja ohnehin schon wieder mit einer Monatsmiete in R├╝ckstand. Sie hoffte, dass die zwei Wochen schnell umgehen w├╝rden.

Lydia vermied es nun, Bruno allein zu Hause zu lassen. Musste sie Besorgungen machen, nahm sie ihn mit. Wenn das nicht ging, lie├č sie ihn im Auto, wo er sich merkw├╝rdiger Weise immer ruhig verhielt und auch keinen Schaden anrichtete.
Auch zum Markt kam der Hund mit. Als Lydia gerade mit einer ├Ąlteren Dame in einem Verkaufsgespr├Ąch ├╝ber B├╝stenhalter in Gr├Â├če DD vertieft war und nicht mitbekam, dass w├Ąhrenddessen ein ├Ąlterer Herr eine dreier Packung wei├čer Feinrippunterhosen in seine Einkaufstasche verschwinden lie├č, knurrte Bruno b├Âse und fletschte die Z├Ąhne, woraufhin der Mann das Diebesgut hastig zur├╝cklegte und davoneilte.

Schnell gingen die vierzehn Tage vorbei, und einerseits war Lydia froh dar├╝ber, wieder ausschlafen zu k├Ânnen, nicht mehr bei Wind und Wetter raus zu m├╝ssen, ja, insgesamt uneingeschr├Ąnkt ihr altes, gewohntes Leben f├╝hren zu k├Ânnen. Andererseits hatte sie sich ein wenig an den Hund gew├Âhnt. Sie genoss es regelrecht, wenn er sich nachts an sie kuschelte, was sie sich fr├╝her nie h├Ątte vorstellen k├Ânnen. Au├čerdem f├╝hlte sie sich nicht mehr so allein, denn Lydia hatte, wie viele Schriftsteller, wenig soziale Kontakt. Die langen Spazierg├Ąnge mit Bruno im Wald inspirierten sie, und sie war in kurzer Zeit mit dem Schreiben an ihrem neuen Buch ein ganzes St├╝ck weitergekommen.

Dann kam der Tag, an dem der Mischling abgeholt werden sollte. Gegen Mittag, wie Lydia mit seiner Besitzerin vereinbart hatte.

Am sp├Ąten Abend war die Dame noch immer nicht erschienen, und Lydia w├Ąhlte die Telefonnummer, die sie ihr hinterlassen hatte. Doch wie sich herausstellte, war die Rufnummer laut automatischer Ansage nicht bekannt. Lydia war verwirrt. Wahrscheinlich ist da ein Zahlendreher drin, vermutete sie. Aber warum meldet Brunos Frauchen sich nicht bei mir? Sie hat doch meine NummerÔÇŽ Und wenn sie den Hund nun gar nicht abholt? Vielleicht hat sie mir absichtlich die falsche Telefonnummer gegeben. Sie hatte sich mit ÔÇ×Frau MeierÔÇť vorgestellt. Meier, wie zigtausend andere Leute auch hei├čen. Nach ihrer Adresse hatte Lydia die Hundebesitzerin dummerweise nicht gefragt. Aber wahrscheinlich h├Ątte sie mir ohnehin eine falsche Anschrift genannt, dachte sie. Wer wei├č, ob die Frau ├╝berhaupt Meier hei├čt. Sie blickte zu Bruno hin├╝ber, der total entspannt auf dem Sofa lag und leise schnarchte. Ich kann den Hund beim besten Willen nicht behalten, komme mit meinem Geld ja ohnehin kaum ├╝ber die Runden. Wovon soll ich auch noch Hundesteuern, Tierarztkosten, Futter und wer wei├č was noch alles bezahlen?

Das Hundefutter ging zu neige. Lydia kaufte drei Kilo Trockenfutter und entschied, wenn auch das aufgebraucht sei und sich Brunos Frauchen bis dahin noch immer nicht gemeldet h├Ątte, w├╝rde sie den Hund ins Tierheim bringen.

Und so kam es.

Auf dem Weg ins Tierheim hatte Lydia einen Klo├č im Hals. Ihr war spei├╝bel. Bruno lag nichtsahnend auf der R├╝ckbank und chillte. Ich komme mir so sch├Ąbig vor, dachte sie. Eine Tierheimmitarbeiterin erwartete sie bereits, denn Lydia hatte am Tag zuvor dort angerufen und von dem Dilemma berichtet. Es sei kein Problem, versicherte man ihr am Telefon. ÔÇ×Bringen Sie den Hund vorbei, wir werden uns bem├╝hen, ein sch├Ânes Zuhause f├╝r ihn zu finden.ÔÇť

Als die Tierheimmitarbeiterin Bruno aber nun sah, zog sie ihre Stirn kraus. ÔÇ×Dass der R├╝de nur drei Beine hat, haben Sie gar nicht erw├Ąhnt.ÔÇť

ÔÇ×Ach soÔÇť, entgegnete Lydia. ÔÇ×Daran habe ich ├╝berhaupt nicht gedacht.ÔÇť

ÔÇ×Na ja, durch diese nicht unerhebliche Behinderung verringern sich die Vermittlungschancen nat├╝rlich erheblich. Um ehrlich zu sein, gehe ich sogar davon aus, dass diesen Hund wahrscheinlich niemand haben m├Âchte.ÔÇť

Lydia war entsetzt. So hatte sie sich das nicht vorgestellt. Bruno kam in einen Zwinger, und als die T├╝r seines K├Ąfigs geschlossen wurde, sah er Lydia fragend an. Diese hatte Tr├Ąnen in den Augen. Rei├č dich zusammen, sagte sie sich. Sie wollte die Sache jetzt ganz schnell hinter sich bringen, verabschiedete sich rasch von der Tierheimmitarbeiterin und eilte, ohne sich noch ein letztes Mal nach dem Hund umzuschauen, Richtung Ausgang.

Bruno jaulte. J├Ąmmerlich jaulte er. Logisch, er kann ja nicht allein bleiben, dachte sie. Er muss sich daran gew├Âhnen, ist wohl f├╝r l├Ąngere Zeit allein.
Vielleicht sogar f├╝r immer ÔÇŽ

Jetzt war Lydia am Auto angekommen, ├Âffnete die Wagent├╝r, stieg ein, schnallte sich an, drehte den Z├╝ndschl├╝ssel um, legte den R├╝ckw├Ąrtsgang ein.
Sie wollte losfahren. Schnell weg hierÔÇŽ Aber sie konnte nicht. Wie erstarrt sa├č sie im Auto und h├Ârte Bruno jaulen. Sie zitterte, konnte nicht schlucken, so gro├č war der Klo├č in ihrem Hals. Lydia schluchzte laut, und Tr├Ąnen rannen ihr die Wangen herunter. Oh, Gott! Sie legte die H├Ąnde auf ihre Ohren, um den Hund nicht mehr h├Âren zu m├╝ssen. Aber es n├╝tzte nichts, sie h├Ârte ihn trotzdem, und sie wusste, sie w├╝rde ihn auch sp├Ąter noch h├Âren, wenn sie zu Hause war und in ihrem Bett lag, allein, ohne Bruno. Und sie w├╝rde ihn auch morgen noch jaulen h├Âren und ├╝bermorgen ÔÇŽ

Lydia hatte keine Wahl, sie stieg aus dem Wagen aus, schlug die T├╝r zu und lief zur├╝ck zum Tierheim. Unterwegs ├╝berschlugen sich ihre Gedanken. Irgendwie muss ich das hinkriegen. Ich suche mir einfach eine billigere, kleine Wohnung, irgendwo am Stadtrand, wo Haustiere erlaubt sind. Ich k├Ânnte Zeitungen austragen, muss ja ohnehin in aller Herrgottsfr├╝he mit Bruno raus. Dass ich da nicht sowieso schon fr├╝her drauf gekommen bin... Und au├čerdem wird mein n├Ąchstes Buch garantiert ein Bestseller; eines, das alle begeistern wird. Den Titel wei├č ich schon: Der dreibeinige Hund.

Als Lydia die Eingangst├╝r erreicht hatte, war sie sich sicher, dass sie das Richtige tat. Das einzig Richtige. Jetzt weinte sie nicht mehr. Sie f├╝hlte sich unendlich erleichtert. Die Tierheimmitarbeiterin lie├č sie hinein und sagte: ÔÇ×Sie werden es nicht bereuen.ÔÇť

ÔÇ×Ich wei├čÔÇť, antwortete Lydia.

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DocSchneider
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Eine angenehm zu lesende Geschichte, wenn auch das Ende etwas vorhersehbar ist. So richtig etwas f├╝r Tierfreunde!


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