Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5684
Themen:   98376
Momentan online:
427 Gäste und 17 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Fantasy und MĂ€rchen
Truhe der Zeit - Frontera
Eingestellt am 05. 06. 2019 23:22


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Iridiosflames
Hobbydichter
Registriert: Jun 2019

Werke: 1
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Iridiosflames eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Prolog

In einer Raumzeittasche so gross wie ein Sonnensystem existiert ein Sternensystem. Es stand nicht in Interaktion mit der bekannten Raumzeit der anderen Teile des Universums. Den Bewohnern, die Kuldonat, war es nicht möglich ihre SphĂ€re körperlich zu verlassen. Jedoch wurden sie auch von den stĂ€rksten Weltraumereignisse nicht betroffen. So explodierte in unmittelbarer NĂ€he eine Supernova, jedoch die Raumzeitanomalie verhinderte das Strahlung das Sonnensystem ĂŒberflutete. Weitere solche Ereignisse hatten schon zu Hunderten in der Nachbarschaft oder im weiterem Umfeld ĂŒber die Jahrtausende stattgefunden, ohne Spuren in ihrer Welt zu hinterlassen.

Obwohl kein direkter Kontakt möglich war gelang es vor etlichen Jahren den Wissenschaftlern der Kuldonat ein GerĂ€t zu konstruieren mit dem sie bestimmte Raumzeitsignale empfangen konnten ohne aber die Auswirkungen direkt zu erleben. Die Ära der Beobachter brach an.

Ort: Raumzeittasche

Zeit: Dritte Sonne der siebente Periode der Zehntausendsten Runde

Im Kristallsaal am Ende des Steingartens lag das Observatorium. Der Kuldonatmann Garosh Waffenschmied ging in seiner mattschwarzen Körperpanzerung den Weg entlang. Seine Kollegin Inukah Töpferin wartete schon am Eingang des Kristallsaals auf ihn. Zusammen geduldeten sie sich bis die grosse TĂŒr sich öffnete und gingen hinein. Die beiden Kuldonats begrĂŒssten die anwesenden Kuldonats. Ein Kuldonatmann kam auf Garosh zu. Er hiess Frenat Weber und gab Garosh eine Informationstafel. Garosh quittierte die Übergabe und wollte sich schon der Maschine zuwenden, als ihm Frenat im hinausgehen noch etwas zurief.

„Etwas wird passieren, es war zu lange still, aber die Patrouillen wurden verstĂ€rkt, vor allem Nachts!“ „Danke, ich werde darauf achten!“, antworte Garosh und ging zu der Maschine.

Er lass den Zeitplan fĂŒr seine Schicht durch und stellte die Raumzeitkoordinaten neu ein. Vor ihm öffnete sich eine Abdeckung und ein Bildschirm fuhr heraus. WĂ€hrenddessen kam ein Hebel auf ihn zu, er kannte das schon, damit liess sich der Blickwinkel Ă€ndern. Auf dem Bildschirm war der Ausschnitt einer Stadt zusehen, nach den Koordinaten war es die Hauptstadt.

Es zeigte einen sonnigen Ort mit sandigem Boden, mit etwas Schatten und eine kleine schwarze Echse die sich in der Sonne wÀrmte.


1
Frentas

Nach,

ein paar Minuten wurde es der kleinen Ebenholzechse es nun doch zu heiss. Die Sonne war merklich am Himmel hinaufgeklettert und nun brannte sie schon so frĂŒh herab. Es war ja auch Hochsommer in Fontera. Sie streckte ihre Beine, hob den Körper vom Boden ab und rannte nach vorne in den Schatten. Hier, an der Ecke wehte eine leichter Wind. Sie zĂŒngelte nach Duftstoffen, keine vorhanden. Sie schaute in die andere Richtung und eine grosse Staubwolke traf ihr Gesicht. Sofort trat sie den RĂŒckzug in die sichere Gasse an.

Ein Okuru schwebte ĂŒber der Stelle, eine Nebenstrasse im Randgebiet von Safonia. Unter ihm wurde der Staub aufgewirbelt. Langsam nahm der Pilot den Schub von den SchubdĂŒsen und landete das Baby, wie er es ausdrĂŒckte. Als er die Landehöhe erreicht hatte blinkte die gelbe Lampe. Der Copilot öffnete daraufhin die Abdeckung vor ihm und betĂ€tigte den Hebel. Draussen fuhren nun die Landebeine aus, Drei.

Der feinere Staub war nun komplett weggeweht und so setzten die Beine auf festerem Boden auf. Der Ruck der durch den Okuru ging, weil sie extra etwas tiefer waren als die maximale Reichweite der Beine, war das Signal. Der Copilot lies den Griff los und griff in ein daneben liegendes Loch. Er zog die Röhre heraus, drehte sie einmal komplett und schob nun das andere kleine Ende wieder hinein.

Im Frachtraum des Okuru leuchtete die bis eben rote Lampe nun grĂŒn. Conor Fr Drem liess die kĂŒrzere und steilere Treppe herab. Drei Herauts Fr stĂŒrmten herab und verschanzen sich hinter den Schutzblenden der Landebeine. Als sie die Umgebung gesichert hatten, gaben alle drei ihr OK an Drem. Jetzt fuhr die lange Rampe herab. Drem und noch ein Pudo, sowie vier fischĂ€hnliche Erwims und drei Inario liefen die Rampe hinab. Die drei Inario, dreibeinige Wesen mit einem Kopf auf einem langen Hals der auf einem langgestreckten eiförmigen Körper sass, welche vorne zwei und hinten ein Bein hatten, gingen zu den drei verschanzten Pudos. Sie zogen aus der Blende die VerlĂ€ngerung heraus und waren nun ebenfalls gut geschĂŒtzt, obwohl doppelt so gross wie ein Pudo. Diese stiessen zu Drem und den anderen. Conor Fr Drem erklĂ€rte die Vorgehensweise.

Da sie direkt vor der HaustĂŒr gelandet waren betraten sie zĂŒgig das Haus. Drei Pudos und ein Erwim stiegen die Treppe hinauf, Drem und der Rest blieben im Erdgeschoss, sie verteilten sich. Ihr Auftrag war, alle Rebellen zu verhaften, Personen zu verhören und nach Hinweisen auf die Rebellen zu suchen. Sie nahmen jedes Zimmer auseinander. Drem der im Flur zur UnterstĂŒtzung bereit stand entdeckte eine Bodenklappe. Er versuchte sie aufzuziehen doch sie war fĂŒr einen normalen Pudo zu schwer.

„Sandandi, ich brauch dich hier?“, rief er nach einem Erwim, der auch der SanitĂ€ter der Gruppe war.
Kurz darauf kam Sandandi die Treppe herab.
„Also oben im Kinderzimmer war alles sauber! Wo kann ich helfen?
„Kannst du fĂŒr mich die Luke öffnen, die ist zu schwer fĂŒr mich!“
„Kein Problem!“

Der Erwim, legte sein Nehmgewehr und seinen Erwimrettungssack ab. Streckte seinen Kopf und schĂŒttelte seine an der Aussenseite gepanzerten Flossen aus. Es war eine beeindruckende Gestalt, so ein Erwim im Kampfpanzeranzug. Er war grösser als Drem, seine Haut bestand aus Schuppen und anstatt HĂ€nden hatte er sehr bewegliche Flossen. Seine Flossen waren auch nicht direkt am Körper sonder hingen an einem armĂ€hnlichen Ansatz, der die Beweglichkeit ermöglichte. Sandandi bĂŒckte sich und griff mit zwei der drei Flossenteile den Ring. Er richtete sich auf und hatte die Luke samt Scharnieren einfach aus der Halterung gerissen und warf sie weg.

Vorsichtig leuchtete Drem in die Dunkelheit, dann stieg er die Treppe hinab. Sandandi folgte ihm mit dem Nehmgewehr im Anschlag. Dreckig war es hier unten, seit Jahren hatte hier keiner mehr gefegt. Sandandi der als Erwim Probleme bei zu trockener oder staubiger Luft hatte blieb auf der Treppe stehen als er den Raum ĂŒberblicken konnte und gab Drem Deckung. Unrat, alte vergilbte Plakate, Stoffreste, Holzteile, alles was ein Bettler gebrauchen oder zu Geld machen konnte, doch keine Spur eines Rebellen, Mitwissers oder Hinweises. Drem drehte um und sie stiegen aus dem Keller wieder herauf. Oben im Flur warteten schon die anderen des Teams. Hier im Haupthaus war nichts.

„Gut, wir rĂŒcken jetzt durch diese TĂŒr zum Hof vor den wir von oben sahen, dann weiter zum Hinterhaus. Sandandi, Dormeno, Qwas und Froi ihr sichert die Mauern, falls jemand in den NachbargebĂ€uden sein sollte. Wir anderen gehen zĂŒgig zum Hinterhaus und ĂŒberprĂŒfen es. Noch Fragen?“

„Nein!“, war die Antwort aller.

Froi bezog seitlich der HoftĂŒr Stellung und auf das Zeichen von Drem hin boxte er gegen die TĂŒr. Mit einem krachen wurde sie aus dem Verschluss und den Scharnieren gerissen und flog ĂŒber den dahinter liegenden Hof. Gleich darauf rannten Qwas, Dormeno, Sandandi und Froi in den Innenhof und bezogen rechts und links an der Umfassungsmauer Stellung. Drem schaute hinaus, sah das Zeichen von Sandandi und er und seine Herauts Fr stĂŒrmten ĂŒber den Innenhof zu dem Hinterhaus. Drem warf sich im vollem Lauf gegen die TĂŒr und brach sie auf.

Das Haus bestand nur aus zwei Zimmern, es schienen frĂŒher zwei getrennte RĂ€ume gegeben zu haben die ĂŒber eine TĂŒr verbunden waren, die Schwellenstufe war noch zu sehen. Der Vordere war etwas kleiner als der hintere Raum und jemand hatte die TĂŒr entfernt und den Durchgang verbreitert. Ein Pudo untersuchte den kleineren Teil auf Verstecke hinter den WĂ€nden. Die drei Anderen gingen zu der HintertĂŒr und dort begannen diese auch mit der Suche. Gerade als Drem die Klinke nach unten drĂŒckte explodiert hinter der TĂŒr etwas. Idealerweise fĂŒr Drem war die TĂŒr aus Dunjankbaum. Er widerstand zwar der Explosion, jedoch nicht die umliegenden Mauerteile. So wurde die TĂŒr samt eines umgebenden Mauerringes aus der Fassade nach innen gesprengt.

Die restliche RĂŒckwand wurde in steinchengrosse Teile zerkleiner und flog als Splitterregen durch den Zweiten und die Öffnung auch in den ersten Raum. Die beiden Pudos, nichtsahnend die WĂ€nde abklopfend, hörten nur den Knall dann war ihr junges Leben vorbei. Conor Fr Reen Drem hatte mehr GlĂŒck als Verstand. Die sehr stabile TĂŒr drĂŒckte ihn Richtung des Innenhofes und schĂŒtzte ihn gleichzeitig vor dem Steinchenregen. Durch die grosse Masse der TĂŒr schob sie ihn wie ein Hinig geradewegs vor sich her. Der Heraut Fr im ersten Raum hatte zufĂ€llig eine bessere Position als seine beiden anderen Kollegen, er befand sich zur Zeit der Explosion im toten Winkel der Aussenwand und der Wand in der der Durchgang war. Er ĂŒberlebte.

Sandandi und die anderen drei Erwims hielten draussen Wache und liessen kein Auge von der Gasse oder den gegenĂŒberliegenden HĂ€usern. Sie wurden von dem Beben und dem Wackeln der Umfassungsmauer die direkt an das Hinterhaus anschloss, völlig ĂŒberrascht. Ihn und einen weiteren Erwim riss es von den Beinen und sie sassen auf dem Boden mit dem RĂŒcken zur Mauer. So sah Sandandi wie Drem von einer HolztĂŒr wie eines dieser Zivilfahrzeuge fĂŒr RĂ€umungen mit Schubschild vor sich hergeschoben wurde, ihm fiel auch sofort der Name ein, Hinig. MĂŒhsam gelangte er auf die Flossen und lief etwas wackelig auf seinen Hinterflossen zu der TĂŒr. Diese, inzwischen hatte sie ihren Flug beendet und drohte nun den Unterkörper einzuquetschen, lag auf Drem drauf. Sandandi, als Mediziner mit den körperlichen StĂ€rken und SchwĂ€chen aller drei Geschöpfen vertraut wusste genau was fĂŒr Folgen es hĂ€tte wĂŒrde Drem nicht ganz schnell diese TĂŒr abgenommen werden. Doch da Dunjankbaum nicht nur massiv, sondern auch schwer war konnte er nur mit beiden Flossen und unter grosser Anstrengung die TĂŒr anheben. Nun hatte er aber keine Flosse mehr frei.

Froi, der stehenbleiben konnte, erkannte das Problem, kam schnell dazu und zog Drem hervor. Mit einem Knall, gefolgt von einer weiteren Staubwolke, liess Sandandi die TĂŒr fallen, fasst wĂ€re sie ihm auf seine Unterflossen gefallen, dann ging er zu Drem.

Obwohl Dormeno der zweite Gruppenchef war ĂŒbernahm Sandandi nun als Mediziner die FĂŒhrung. Er schickte Dormeno und Qwas in das halb zerstörte Hinterhaus aus dem gerade der unverletzte aber sichtlich geschockte Pudo auf allen Vieren herauskroch. Die beiden Erwims halfen ihm auf die Beine und gingen an ihm vorbei in die Ruine. Der vordere Raum war intakt aber mit winzigen Schuttteilchen ĂŒbersĂ€t und die Luft war voll von Staub. Qwas und Dormeno konnten einen kurzen Blick erhaschen und sahen das die RĂŒckseite fehlte, dann trieb sie der trockene Staub wieder heraus. Die Tatsache das eine DunjanktĂŒr durch zwei etwa mittelgrosse RĂ€ume und dann noch fast bis in die Mitte des Innenhofes geflogen war liess wenig Hoffnung fĂŒr die beiden anderen Pudos.

Froi hatte indessen dem Okurupiloten gemeldet das sie in einen Hinterhalt geraten waren und sie sich fĂŒr einen Eilstart bereit halten sollten. Der Pilot bestĂ€tigte dies und beorderte die Wache haltenden Inarios zurĂŒck an Bord. Dann liess er die Triebwerke anfahren und den Schub vorbereiten. Die ganze Umgebung war mittlerweile unter einer Staubwolke verborgen und es begann fĂŒr die Erwims gefĂ€hrlich zu werden zumal sie keine AtemgerĂ€te trugen. Sie mussten sich also sehr beeilen.

Sandandi trug Drem, Froi seine und die AusrĂŒstung der Beiden, Dormeno und Qwas taten das selbe bei dem unter Schock stehenden ĂŒberlebenden Pudo. Eiligst durchquerten sie das Haus und an der Strasse rannten sie die Rampe hoch. Innen warteten schon die Inarios und einer drĂŒckte auf den Signalknopf als alle angekommen waren. Ein Zweiter schloss inzwischen die Rampe. Diese war noch halb offen als der Schub den Okuru in die Luft katapultierte und alle Anwesenden auf den Boden warf. Als sie so hoch genug waren das keine Abwehrmassnahmen sie erreichen konnte schloss der Inario die noch halboffene Rampe, dann gab der Pilot Vorschub und flog mit Höchstgeschwindigkeit zum Frentaskrankenhaus.




[Drei Stunden vor dem eintreffen des Okurus]

Der informierte Spion drĂŒckte sich von Ecke zu Ecke, von Vorsprung zu Vorsprung.

Niemand sah ihn, denn er hatte sich wie ein Bettler verkleidet der in allen Ecken und hinter jeder Kante nach brauchbarem suchte. Dies war nur eine seiner vielen meisterhaften Verkleidungen. UnauffĂ€lligkeit durch extra AuffĂ€lligkeit war eine seiner raffinierten Methoden. Sicher sah ihn jemand, doch niemand schenkte ihm Beachtung denn er war nicht der einzige Bettler, in jedem Viertel gab es einige Dutzend die regelmĂ€ssig so etwas wie Streife gingen. Da der informierte Spion nicht nur bei BotengĂ€ngen oder anderen AuftrĂ€gen diese Verkleidung wĂ€hlte wurde er nicht als Neuling erkannt. Schliesslich erreichte er die HintertĂŒr seines Zieles. Er klopfte, wie es Bettler zu tun pflegten etwas zögerlich an. Eine Stimme hinter einer Schiebeklappe fragte nach dem Grund.

„Eine Spende fĂŒr eine arme Bettlerin, werter Bewohner bitte seien sie nicht so rebellisch!“, war ihre passende Antwort.

Ein kleiner Spalt öffnete sich und sie flĂŒsterte, „In drei Stunden ein Einsatz der Frentas vorn!“

Eine Hand um die ein Verband gewickelt war erschien und gab ihr ein grosses StĂŒck Brot.

„Danke, hier dein Teil!“, war die Antwort und die TĂŒr ging zu.

„Habt Dank!“, war ihre Antwort, steckte das Brot in ihre schĂ€bigen Kleidung und entfernte sich, immer noch jede Ecke sorgsam durchsuchend von dem Haus.

Drei HĂ€user weiter bog sie in eine Gasse ein und sah sich um. Niemand zu sehen. Nun fand eine Verwandlung statt. Der Buckel unter ihrer schĂ€bigen Kleidung war eine grosse edle Tasche. Darin stopfte sie ihren schĂ€bigen Umhang, der bisher ĂŒber den Boden schleifte und so ihre tadellose Kleidung und Schuhe verhĂŒllte. Sie nahm das Brot brach es und puhlte die Belohnung heraus. Diese tat sie in ihren GĂŒrtelbeutel. Sie durchquerte die Gasse als ihr ein anderer Bettler begegnete und steckte ihm mit einem zwinkern die BrothĂ€lften zu. Er strahlte sie an und der Inario deutete auf seinen Mund mit dem Finger. Sie nickte und ging. Dieser wĂŒrde sie nicht verraten.

Sie konnte sich nicht des schlechten GefĂŒhls erwehren, war es eine Vorahnung, sie wusste es nicht. Die Frau ging mit dem mulmigen GefĂŒhl nach Hause. Sie hoffte instĂ€ndig das ihr Mann, der bei den Frentas war, wirklich bei der angesetzten Übung auf dem offenem Meer weit vor der KĂŒste von Safonia war, der Hauptstadt von Safonien auf Frentas.

Nach dem die Bettlerin schon eine Weile weg war erschien die Gestalt mit der verbundenen Hand in der TĂŒröffnung. Sie machte sich am TĂŒrrahmen, da wo das Schloss zufiel, zu schaffen. Sie sah sich um, verschloss die TĂŒr und verstellte diese mit einem grossen Karton. Dahinein legte sie einen Sack aus dem DrĂ€hte zu der TĂŒr fĂŒhrten. Sie schob den Karton nahe an die TĂŒr sodass niemand von der Seite hinein sehen konnte und ging. Es wirkte als habe jemand ein Paket vor der TĂŒr abgestellt und sei gegangen, so wie es ja tatsĂ€chlich auch war. Doch dieses Paket war eine bombige Überraschung.

2. Kapitel - Verrat der Ideale

Der

Okuru erreichte nach der HĂ€lfte der Hinflugzeit das nĂ€her gelegene aber in einem anderen Teil der Stadt befindliche Frentaskrankenhaus. Vor diesem nahm sich der Pilot nicht die Zeit das Baby sauber zu landen, sondern setzte auf den Notkufen direkt auf dem Boden auf. Dadurch wurde automatisch die Heckklappe herabgelassen. Sandandi und Dormeno trugen die beiden Überlebenden direkt zum Noteingang etwas seitlich neben dem Besuchereingang. Die beiden anderen Erwims verliessen ebenfalls den Transporter, dann hob dieser zusammen mit den drei Inarios ab und flog in Richtung StĂŒtzpunkt.

Draussen, wo schon die Angehörigen warteten unterrichtete Froi die Angehörigen der beiden getöteten Pudos. Die Beiden waren Cousins und waren die ganze Zeit, in der Schule, der Lehre, der Armee nie getrennt, nun ĂŒberbrachte Froi die Nachricht das sie zusammen gestorben waren. WĂ€hrend die MĂŒtter, die Schwestern, um ihre Söhne trauerten zeigte sich bei den VĂ€tern so etwas wie erwartetes Schicksal. Sie lagen sich in den Armen mit einem traurigen aber leicht lĂ€chelnden Gesicht.

Es stand nur noch eine Frau da. Scheinbar hatte einer der Überlebenden keine Verwandten. Qwas steuerte auf die Frau zu die sichtlich mitgenommen war. Ihre Kleidung war faltig und sass etwas unordentlich am Körper, es war eine Pudofrau.



„Sind sie Fr. Drem?“, fragte Qwas in Geschöpfsprache, sie hatte die besten passenden Begriffe.

„Ja, ich wurde angerufen und hierher bestellt, gab es einen Unfall mit den Schiffen?“

„Nein, wir sollten heute tatsĂ€chlich die Übung abhalten, doch da ein Sturm fĂŒr heute Mittag im Zielgebiet angekĂŒndigt war wurde diese Übung auf nach dem Sturm verschoben. Dann bekamen wir die Order einen Einsatz fĂŒr eine Gruppe, die zu einer Grenzstreitigkeit abberufen wurde, zu ĂŒbernehmen. Wir haben erst davon erfahren als wir uns gerade fertig fĂŒr den Seeeinsatz gemacht hatten!“

„Was ist geschehen?“

„Wir gerieten in einen Hinterhalt. Zwei Herauts Fr, ihr erster richtiger Einsatz, wurden dabei getötet. Ein weiterer und ihr Mann haben geradeso ĂŒberlebt. Conor Fr Sandandi und Conor Fr Dormeno haben sich um sie gekĂŒmmert, wir haben ihnen Deckung gegeben.“

„Wo ist er?“

„Drinnen, aber ich denke sie können da jetzt nicht stören.“, gab Crito Fr Qwas zu bedenken.

„Das werden wir ja sehen!“, die Frau sagte dies mit einer sehr trotzigen Stimme.

Sie liess Qwas stehen und ging zum Eingang. Drinnen erkundigte sie sich nach den OperationssĂ€alen. Die Inarioschwester wies ihr den Weg und Drems Frau stĂŒrmte in die angezeigte Richtung.

Sie murmelte FlĂŒche vor sich hin, ihr wurden langsam die ZusammenhĂ€nge klar und wer dafĂŒr verantwortlich war dass ihr geliebter Mann hier lag. Noch schob sie alles auf den mit der verbundenen Hand. Im Inneren wusste sie es jedoch lĂ€ngst, sie hatte die Operation verraten, die ihr Mann ihr gegen jede Geheimhaltung verstossend erzĂ€hlt hatte. Ihr Herz verkrampfte sich weil sie wusste dass, wenn er es erfĂŒhre, er sich verraten fĂŒhlen wĂŒrde. Eine der drei TodsĂŒnde in Frontera, Verrat. Doch war sie im festen Glauben losgegangen das er auf dem Wasser war. Daran klammerte sie sich und konnte so dem Mann mit der verbundenen Hand oberflĂ€chlich zumindest die ganze Schuld zuweisen.

„Stop, kein Zugang!“, die barsche Stimme riss sie aus den Gedanken und stoppte ihren Gang.

„Mein Mann ist da drin, weg da du Bursche!“, schrie sie den jungen Pudopfleger an.

Dieser machte keine Anstalten zur Seite zu gehen. Daher holte sie mit ihrer grossen Tasche aus und schlug auf den Pudo ein. Instinktiv riss er die Arme hoch, da wurde er von ihr angerempelt und zur Seite geschoben. Jetzt war der Weg frei.

Sie ging durch die grosse TĂŒr und wurde von den Ärzten unglĂ€ubig angeschaut. Sie wusste nun das dies keine Flur war sondern der Operationssaal. Ein verhĂŒllter Erwim sowie zwei Pudos schauten sie an, an ihren HĂ€nden klebte Blut und sie hielten verschiedenes Operationsbesteck.

Die Pudofrau hatte ein paar Probleme mit dem Anblick von Blut, die Aufregung wegen der Sorge und der SchuldgefĂŒhle gab ihr den Rest, brach zusammen. Sie wurde von einem nebenstehenden Inarioarzt aufgefangen und hinausgetragen.


[Kurz vor dem Betreten des Hinterhauses durch Conor Fr Drem, auf einem HĂŒgel außerhalb der Stadt]

Vier Erwims stĂŒrmten den Hof und sicherten die Mauern.

„Idioten!“, war der zynische Kommentar des Beobachters.

Vier Pudos rannten ĂŒber den Hof, hinein in das Hinterhaus.

Der Mann mit der verbundenen Hand hatte einem direkten Blick auf das Geschehen. Er hielt ein kleines GerÀt namens Weron in der Hand. Er begann zu zÀhlen.

„Eins, Zwei, Drei, Vier, FĂŒnf, Sechs, Siebe ...“, er hatte die Zahl nicht ganz ausgesprochen als eine im weitem Umkreis hörbare Detonation das Gebiet erbeben lies. Eine Staubwolkenfront breitete sich ĂŒber dem Hinterhaus aus. Seitlich schob sich diese dem Verlauf der Strasse folgend entlang. Sie sah wie eine Welle aus Staub aus. Sie brach sich an den GrundstĂŒcksmauern wie Brandung, schwabbte darĂŒber hinweg und lief in den ersten vier GrundstĂŒcken im Inneren weiter und schlug dort gegen die Hausmauern. Nach dem fĂŒnften Haus schaffte sie es nicht mehr ĂŒber die Mauer und sie hatte fast keine Kraft mehr als die Sicht durch andere HĂ€user verdeckt wurde.

„Wie viele Überlebende?“, fragte der Mann ohne auch nur einer Spur Mitleid in der Stimme zu haben.

„Zwei von vier aus dem Haus und die restlichen neun, vier im Hof und fĂŒnf am Okuru!“, antwortete der Rebell der im Auftrag die Funkfrequenzen des MilitĂ€rs und der Sondereinheit abhörte.

„Mist, das hĂ€tte mindestens die acht erwischen sollen, diese Typen und ihre Sicherheit-hat-oberstes-Gebot-Regel!“, ich wĂŒrde am liebsten hingehen und die alle persönlich abknallen.“

Da waren die SchubdĂŒsen des Okuru zu hören und wie ein Pfeil schoss er senkrecht aus der Staubwolke heraus, er verwirbelte sie und zog sie sogar ein StĂŒck mit nach oben. Als er fasst ausser Sichtweite am Himmel war, flog er mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung ihres Krankenhauses davon.

„Verdammt, dort herrscht Hochsicherheitsstufe, jetzt erst recht! Verdammt!“

Einer der Rebellen der etwas abseits stand hatte schon vorher seine bedenken geĂ€ussert, wurde aber ĂŒberstimmt. Nun, nach der Zurschaustellung soviel Hasses konnte er nicht mehr ruhig bleiben. Er stellte den AnfĂŒhrer, den Mann mit der verbundenen Hand, zur Rede.

„Wieso mĂŒssen wir die selben grĂ€sslichen Methoden anwenden wie die Senatstruppen. Einige Verwandte arbeiten da und dadurch weis ich das es dort im Inneren brodelt. Durch solche Aktionen stellen wir uns gegen sie und sie Ă€ndern ihre Meinung. Ganz zu schweigen das solche Dinge unser bisheriges Ansehen im Volk beschĂ€digt. Massiv!“, sprach er mit fester ĂŒberzeugter Stimme.
„Bis du fertig?“, wurde er barsch zurĂŒckgewiesen.
„Schluss jetzt!“, war die eiskalte Antwort.
Der AnfĂŒhrer drehte sich herum und schaute in den Lauf des Nehmgewehres.



3. Kapitel - Der letzte Bruch

Dara,

Drems Frau wachte in einem weissen Zimmer auf. Sie wusste im Moment nicht wie sie hier her gekommen war. Sie ĂŒberlegte ob sie im GefĂ€ngnis war, weil man ihr auf die Schliche gekommen war. Doch dann wĂ€re sie mit Sicherheit gefesselt. Dann fiel ihr wieder ein das sie OhnmĂ€chtig wegen dem Blut im Operationssaal geworden ist. War es Reens Blut das der Erwim an den Flossen gehabt hatte? Sie wusste es nicht, doch sie wusste das sie hier heraus musste, eine Sache noch dann war Schluss, endgĂŒltig. Langsam setzte sie sich auf.

Alles in Ordnung, sie schwang die Beine ĂŒber die Kante und rutschte mit den FĂŒssen auf den Boden. Langsam und Vorsichtig ging sie zu dem einzigen Schrank im Zimmer und öffnete ihn. GlĂŒck gehabt, ihre Sachen waren ordentlich verstaut. Sie zog sich an und verließ das Krankenhaus in einer Weise, als hĂ€tte sie nur jemanden besucht.

[Vier Stunden spÀter im Senatspalast]

Auf dem Weg zum Senatssaal traf Inariosenator Gemarek seinen alten WeggefĂ€hrten Sorbon, ein Erwim, und begrĂŒsste ihn.

„Hast du schon gehört, die Rebellen haben vor die Wahlen notfalls auch ohne unsere Erlaubnis durchzufĂŒhren. Wenn sie gewinnen wird wahrscheinlich dreiviertel von Safonien hinter ihnen stehen!“, brachte Gemarek Sorbon auf seinen neuesten Stand der Dinge.

„Du kennst wohl die Sache von heute Mittag nicht? Heute frĂŒh bekamen die Frentas einen Hinweis und rĂŒckten am Vormittag aus. Kurz vor Mittag waren sie dort und liefen in einen Rebellenhinterhalt mit einer Bombe. Das dĂŒrfte ihren RĂŒckhalt im Volk erheblich schwĂ€chen!“, klĂ€rte Sorbon Gemarek auf.

Gerade wollte dieser etwas sagen, sie waren gerade in Hörweite des Senatssaales, als die TĂŒren des Saales aufgingen und der SekretĂ€r des Senatsvorsitzende alle anwies sich einzufinden.

„Das werde ich dann zur Sprache bringen!“, legte Sorbon sich fest.

Sie betraten den Senatssaal und die Erwims und Pudos gingen zu den Pulten.
„Der Senatsvorsitzende, erheben sie sich!“, kĂŒndigte der SekretĂ€r an.

Die schon sitzenden Erwims und Pudos standen auf, die Inarios die immer standen nahmen Haltung an.
Der SenatsprĂ€sident betrat den Raum, er kam auf einer BĂŒhne und war gut eine Inariohöhe ĂŒber den anderen Anwesenden. Er setzte sich auf seinen Stuhl und gab das Zeichen. Pudos und Erwims setzten sich, die Inarios entspannten sichtlich.
Der SenatsprÀsident setzte zur Rede an,
„Wie sie vor ihnen sehen können und sicherlich gehört haben wollen die Rebellen auf eigene Faust Wahlen organisieren. Dies können wir nicht dulden!“
„Warum nicht? Wer außer uns sei den dafĂŒr geeignet den Aufwand zu meistern und zu durchschauen?“, wurde er rĂŒde von einem Inariosenator unterbrochen.
Statt einer Antwort griff der PrĂ€sident in den Ärmel holte einen Numdock, einen Wurfdolch mit drei Klingen, heraus und warf ihn dem Senator an den Kopf. Er fiel zur Seite um, mit dem Numdock im Kopf.

Sofort erhob sich ein Tumult und der SekretĂ€r und Diener trat vor den PrĂ€sidenten. Die aufgebrachten Senatoren versuchten direkt zu ihm zu gelangen, doch die BĂŒhne war zu hoch, selbst fĂŒr einen Inario oder Erwim. Der Diener zog aus aus dem hinterem Teil seines Umhang eine Reflekta hervor und betĂ€tigte den grĂŒnen Knopf. Ein Energiefeld baute sich auf, aus dem nur die MĂŒndung heraus schaute. Dann feuerte er in die Menge. Die Pudos fielen sofort, bei Inarios und Erwims benötigte man drei oder vier SchĂŒsse oder einen Kopfschuss. Doch da der Diener die Waffe hin und her schwang schrumpfte die Zahl bei jedem Wechsel erheblich. Einem Erwim gelang es ĂŒber die Seite, dort wo die BĂŒhne etwas niedriger war hinaufzuklettern. Der SenatsprĂ€sident warnte seinen SekretĂ€r und mit einem gezielten Kopfschuss tötete er den Erwim. Der Diener feuerte noch einmal rechts und links Sperrfeuer und als sich niemand mehr bewegte stand der Herr auf und seine Diener folgte ihm durch die TĂŒr in der RĂŒckwand der BĂŒhne, sie wĂŒrdigten die Toten mit keinem Blick.
Sie wussten beide nicht das es eine Ohrenzeugin gab.

Dara hatte sich in das SenatsgebĂ€ude geschlichen. Sie schaute sich um, doch die Wachen waren gerade anderweitig unterwegs, nachlĂ€ssig bei der Sicherheitslage. Sie gelangte ohne bemerkt zu werden zu der Stelle die ihre Quellen als kĂŒrzesten Weg zum Senatssaal angaben. Sie wusste das sie etwas zu spĂ€t war. Vielleicht bekam sie am Schluss die Zusammenfassung der fehlenden Punkte mit. Dara nahm Anlauf zog ihren Stock vollfĂŒhrte einen Salto und stieß sich dann mit dem Stock ab. So erreichte sie den kleinen Vorsprung. Dort kletterte sie weiter bis zum LĂŒftungsschacht. Da hörte sie SchĂŒsse, viele SchĂŒsse, dann einen Einzelnen, dann wieder eine kurze Salve und dann Totenstille. Mit einem mulmigen GefĂŒhl welchen Anblick sie vorfinden wĂŒrde kroch sie vorwĂ€rts. Sie kam zu der Stelle wo es hĂ€tte seien mĂŒssen, doch kein Licht, alles dunkel. Da hier oben kein Schalter war, musste sie blindlings ins Dunkel absteigen. Dara umklammerte die Kante, zog sich ĂŒber ihre HĂ€nde und hing mit dem RĂŒcken zur Wand senkrecht herab. Laut Quelle sollten es zwei Meter sein, sollte. Im Dunkeln war alles, gefĂŒhlt, irgendwo anders nur nicht da wo es bei Licht wĂ€re. Sie ließ los, instinktiv rollte sie sich ab als sie den Boden berĂŒhrte. Dara stand auf und tastete sich vorwĂ€rts. Sie konnte nichts erkennen, aber ihre HĂ€nde sagten ihr das hier viele StĂŒhle und Pulte wild durcheinander lagen. Komisch das keine Körper da waren, doch sie dachte darĂŒber nicht lĂ€nger nach und tastete weiter. Von der TĂŒr kamen GerĂ€usche. Dara schaffte es ein Pult zu ertasten welches mit der grossen Seite, vermutlich einmal das eines Inario, zur TĂŒr zeigt und ging in Deckung. Dann wurde die TĂŒr aufgebrochen.

Licht fiel in die Dunkelheit und beleuchtete das Grauen. Draussen waren die panischen Laute von verĂ€ngstigten Inarios in Inariosprache zu hören, dann schienen sie wegzurennen. Jeder wusste das Inario recht sensible auf Blut reagierten, doch bei grĂŒnen Inarioblut ging alle Kultur mit ihnen durch und sie rannten als ginge es um Kopf und Kragen. Dara war versucht ihnen zu folgen, da sie heute ja schon einmal ein Nickerchen wegen Blut gemacht hatte.

„Die hĂ€tten auch draußen wenigsten das Licht ausmachen können, was kann man den bei SchĂŒssen im Saal groß erwarten?“ Schoß es Dara durch den Kopf. „Das alle Überraschung schreien wenn die TĂŒr aufgeht?“, das half, ihre Angst war erst einmal wieder unter Kontrolle. Sie zwang sich weg zusehen und versuchte den Notausgang zu finden. Dieser war in der Ecke wo der Erwim versucht hatte die BĂŒhne zu betreten und nun halb herabgerollt ĂŒber der Kante lag. Sie robbte am Boden entlang, den Pulten und StĂŒhlen ausweichend. Immer bedacht den Toten vor der BĂŒhne so fern wie möglich zu bleiben und vor allem nicht hinzusehen. Dann hatte sie es geschafft, sie zog die TĂŒr auf, schlĂŒpfte hindurch.

Dara war erleichtert als sie die TĂŒr schloss, so schnell wĂŒrde keiner sie hier suchen. Trotzdem stand sie auf, den irgendwann wĂŒrden sie den TĂ€ter suchen, auch hier. Ihr Auftrag hatte zwar nicht den gewĂŒnschten Erfolg, doch das Ergebnis ihrer Bruches hier war interessant. WĂŒrde es den Rebellen gelingen dies dem Volk vor dem Senatssprecher zu erklĂ€ren und die Sache mit der Bombe aus der Welt zu schaffen, wĂŒrden alle erkennen wie skrupellos der SenatsprĂ€sident war. Sie nahm den Ausweg von der Karte und verließ den Senatspalast. Keine Minute zu frĂŒh, sie war kaum ĂŒber die Mauer da wurden an allen Innenseiten der Außenmauern Wachposten aufgestellt.



4. Kapitel - Das GestÀndnis

Dara,

erreichte das Rebellenversteck in der Höhle vor Sonnenuntergang. Sie war erstaunt das der Mann mit der verbundenen Hand nicht anwesend war. Stattdessen wurde sie von einem ihr Unbekannten begrĂŒsst.
„Wo ist Qwernom?“, fragte sie neugierig.
„Er hat die Bombe gelegt, obwohl du ihn nur warnen wolltest damit er verschwinden kann.“, antwortete der Unbekannte.
„Qwernom? Was? Dieser Mistkerl? Wo ist der? Von Attentaten war nie die Rede gewesen! Ich weis das, ich habe das Programm schließlich mit geschrieben!“, empörte sich Dara.
„Er wird nie wieder gegen irgendwelche Regeln verstoßen!“, antwortete der Fremde mit harter Stimme die keine Widerrede duldete und das Schicksal Qwernoms ahnen ließ.
„Du?“
„Ja“
„Wie heißt du?“
„Frondem“,sagte der Unbekannte.
„Also gut, ich hatte sowieso Angst das mein Mann irgendwann mit hinein gezogen wird. Doch heute wurde er wegen eines Sturmes und eines Grenzvorfalles mit hinein gezogen. Ich wollte schon lĂ€nger aufhören da ich ihn nicht mehr belĂŒgen kann.“, klĂ€rte Dara den neuen AnfĂŒhrer ĂŒber ihren Entschluss auf.

„Ich kann das verstehen, ich habe auch gegen diese Methoden protestiert. Nun war das Maß voll gewesen. So hasserfĂŒllt hatte ich noch nie einen Pudo reden hören.“
„Es gibt eine Neuigkeit die noch niemand anderes in der Stadt vermutlich weis. Der SenatsprĂ€sident hat die gesamten Senatoren umgebracht. Jedenfalls seine Leiche hat gefehlt, ich kam gerade so heraus aus dem Palast. Wir sollten die Sache mit der Bombe richtig stellen, dies und die Sache mit dem Senat so schnell wie möglich unters Volk bringen am besten noch heute Nacht. Morgen geben sie uns die Schuld dafĂŒr. Übrigens ich steige zwar aus aber ich bin immer noch fĂŒr den ursprĂŒnglichen Sinn der Rebellion.“
„Danke fĂŒr die Information ich werde diese gleich im ganzen Land bekannt geben und ich werden deine Beteiligung geheim halten. Bis heute wusste ich nicht einmal das du dazu gehörtest.“
Dara bedankte sich und verließ gewohnt unauffĂ€llig das Versteck, das konnte sie am besten.
Es war schon lange nach Sonnenuntergang als sie im Krankenhaus eintraf und dort am Empfang Sandandi sah. Obwohl er einen Einsatz, eine Explosion und eine Notoperation an seinem Freund und Vorgesetzten Drem heute hinter sich hatte war er immer noch im Dienst.

„Hallo Dara!“, sagte er mĂŒde.

„Ich möchte mit dir reden können wir das irgendwo ungestört tun?“, fragte Dara.
Sandandi nickte, schaute auf seine Akte die er in der Flosse hielt und zeigte mit dem Stift dreimal nach oben, was Dach bedeutete. Dara verstand und ging.
Sandandi legt die Akte ab und den Kittel und ging in den Nebenraum zum

Erwim-Erfrischungsbecken. Mit eine Satz war er im Wasser. Dieses System diente nicht nur der Erfrischung der Erwims, es wurde auch genutzt um schnell zwischen den Stockwerken zu wechseln und nebenbei immer noch zu erfrischen. Sandandi schwamm in die Schleuse. Die TĂŒr ging zu, er wartete kurz, als sie zu war durchschwamm er die Lichtschranke. Vor ihm öffnete sich die TĂŒr zum Strömungskanal. Jetzt war er seit gestern Abend wieder in seinem Element. Sahen die Erwims an Land etwas unbeholfen aus wenn sie gingen, im Wasser konnte ihnen keiner das Wasser reichen. Hier war ihr natĂŒrliches Zuhause und genauso sicher und schnell bewegten sie sich auch.

Sandadis Schwanzflosse zucke einige Male und schon war er auf halber Höchstgeschwindigkeit mit der selbst ein Inario an Land nicht mithalten konnte. Nur wenige Augenblicke spÀter durchschwamm er eine dritte Lichtschranke und die Schleuse öffnete sich, jetzt ging es genau anders herum.

Dara war sichtlich ausser Atem, den die Treppen waren lang, wegen den Inarios die kurze steile Strecken schlecht bewÀltigen konnten und in den Erwimröhren konnte ein Pudo nicht lange genug die Luft anhalten obwohl sehr Viele gute Schwimmer waren.

Sandandi kannte das von den anderen Pudos im Krankenhaus und genoss inzwischen die kĂŒhle Nachtluft bis Dara genug Luft zum reden hatte.

[Eine knappe Stunde zuvor in und bei der Rebellenhöhle]
„Hört mal zu. Die Senatoren sind tot, jetzt können wir die Macht an uns reißen. Wir werden jetzt losschlagen. Dieser Weichling der Frieden will und diese Pudofrau mit der er vorhin geredet hat, ich hab es belauscht, die wollen den Kuschelweg fahren ich bin fĂŒr eine offene Revolte!!“, hetzte einer der AnhĂ€nger des alten Chefs gegen den Neuen als dieser gerade mit einigen anderen in die Stadt gegangen war um die Bombensache als Fehler und die Ermordung der Senatoren zu erklĂ€ren.

„Richtig, nieder mit den Tyrannen an der Spitze!“, brĂŒllten sie im Chor, außer einem im Mantel den niemand bemerkt hatte weil er wie eine dĂŒnne Schnur zwischen den Felsen lag und zuhörte.

In Gedanken formten sich seine Worte, „Wass man hasssst zu dem wird man meisst sselbsst!“

Die Bande verließ die Höhle, mit ihren Rufen waren sie schon von weitem zu hören und an ihren Parolen erkannte man das sie auf Krawall gebĂŒrstet waren. Alle, Pudos, Erwims und einige Inarios. Wie ein Schatten unter Schatten glitt die Gestalt trotz stockdunkler Nacht hinĂŒber zum Wald. Geschickt wich es den BĂ€umen aus, kein GerĂ€usch war zu hören. Es hielt an einer Lichtung an. Mitten drinnen lag etwas was wie ein riesiger Felsen aussah. Doch dann glommen zwei grĂŒne Lichtpunkte auf. Eine Stimme sprach, nicht in Geshöpfsprache.

„Wie ist es nun?“

„Ssie ssind uneinss, zanken, töten, lieben und bereuen, aber kein Wort dess Hassssess zwischen den Gesschöpfen. sso wie ssie ess verssprachen einsst vor langer Zeit!“, die kleine flache Gestalt richtete sich auf. Sie war nun so gross wie ein Pudo, doch da sie sich auf etwas zu stĂŒtzen schien musste sie wohl mindestens so lang wie ein Erwim sein. Ausserdem hatte sie eine S-Dehnung in den Worten.

„Es trauert mein Herz ĂŒber die Nachricht, aber es erfreut meine Seele das sie das uralte Versprechen so inne haben das sie nicht mehr an Zwist denken wie einst!“, die Stimme verklang und die grĂŒnen Punkte erloschen. Die Gestalt senkte sich und glitt zu dem Felsenschatten der bis eben grĂŒne Augen hatte und war nicht mehr davon zu unterscheiden.

[Auf dem Dach des Frentaskrankenhaus]
„Das ist deine Überzeugung?“, fragte Sandandi unglĂ€ubig.

„Ja, du musst mir glauben so wie der SenatsprĂ€sident die Senatoren verraten hat, so hat auch unserer AnfĂŒhrer uns verraten, uns und unser ehernes Ziel.“, beteuerte Dara.

„Du weist das ich hier meine Arbeit mache und nicht immer nach meiner persönlichen Meinung gefragt werde. Stattdessen wird von mir verlangt, auch von Reen das wir Befehle befolgen.“

„Ich weis, das du und Reen offen fĂŒr diese moderate Forderung seit. Doch sei versichert, ich wĂŒrde niemanden Schaden wenn es auch den gewaltfreieren Weg gibt. Mir ist allerdings nicht verborgen geblieben das es Viele in unseren Reihen gibt die den gewaltfreien Weg nicht unbedingt den Vorzug geben.“, sinnierte Dara traurig.

Wie zur BestÀtigung explodierte in einem der entfernten jenseits des Hafenbezirk gelegenen Viertel mehrere Bomben.

„In dieser Richtung liegt das Versteck der Rebellen.“, stellte Dara nun erschrocken fest.

Sie wandte sich zum gehen und blieb noch einmal kurz stehen.

„Es ist besser das du es Reen erklĂ€rst, es fiel mir schon schwer es dir zu sagen!“

„Verstehe!“, Sandandi nickte obwohl Dara bereits gegangen war.


5. Kapitel - Abschied von der Truppe

Drem
wachte in einem weissem Krankenzimmer mit Blick nach Osten auf das Meer auf. Eben schien die Sonne ĂŒber den Horizont. Es war ein schöner Morgen, nach einem schlimmen Tag. Der Schmerz bei der ersten kleinen Bewegung rief ihm den vergangen Tag ins GedĂ€chtnis zurĂŒck. Da sah er etwas, zu weit draussen fĂŒr ein Pudoauge, ein Inario hĂ€tte ihm sagen können was es war, doch dann war es weg.

Es klopfte. Sandandi trat ein, mit ernster Mine.

„Ich muss mit dir reden es geht um Gestern und um deine Frau!“

[Vor Sonnenaufgang in einer Gasse im Viertel sĂŒdlich des Hafengebietes]
Der Rebellentrupp der gestern Abend plĂŒndernd und brandschatzend durch die Gassen gezogen war und sich nur nach Mitternacht eine kurze Ruhepause gönnte zog wieder weiter. Die Anwohner und sonstigen Geschöpfe die sonst gewöhnlich in fast jedem Winkel der Hauptstadt zu sehen waren hatten schon Gestern das Weite gesucht, jenseits des Hafenviertels. Das MilitĂ€r und die Sondereinheiten waren zu beschĂ€ftigt. Einige der Geschöpfnachbarreiche witterten fette Beute, so war die Hauptstadt fast schutzlos, weil die Truppen außen vor der Stadt stationiert waren um notfalls die Grenztruppen zu unterstĂŒtzen oder einen Frontalangriff auf Safonien abzuwehren. Die Erwim-Pudo-See-Truppen mussten das Hafengebiet, der Eingang zu Safonia vom Meer aus bewachen. Der PlĂŒndertrupp aus Pudos, Erwims mit Atemmaske gegen die Trockenheit und Inarios zogen durch die verlassenen Gassen und drangen in die leerstehenden HĂ€user ein. Schleppten die WertgegenstĂ€nde hinaus und zertrĂŒmmert das was sie nicht wollten oder zu groß zum herumtragen war. Es war geschöpfleere Strassen die sie vorfanden, die eine Gasse, dann um die Ecke in die NĂ€chste. Bis sie eine Gestalt, gehĂŒllt in einen Umhang, vor sich auf der Strasse stehen sahen. Sie war so gross wie ein Pudo und doch viel dĂŒnner und schmaler. Sie rĂ€tselten was oder wer das seien konnte.

„Warum verratet ihr eure Ideale fĂŒr die das Volk euch unterstĂŒtzt hatte?“, sprach er in perfekter Geschöpfsprache.
„Wer bist du?“, fragte ein alter Pudo.
Als Antwort zog er den Umhang ab, jedoch nicht mit den Armen. Stattdessen hing er nun wie an einem Haken an seinem Schwanzende.
„Ein Quasinim!!!!!“, brĂŒllten alle vor Schreck.
„Nieder mit ihm!“, riefen Einige und setzten zum Angriff an.
Da erfasste sie ein starker Windstoß der viel Staub aufwirbelte. Als dieser sich gelegt hatte, stand hinter dem Quasinim ein riesiger Vogel. Er war genauso groß wie ein Inario und so stark wie ein Erwim.

„Ein Quasinim und ein Toronok? Was geht hier vor!“, flĂŒsterte einer Ă€ngstlich seinem Nachbarn zu. Der Toronok mit rotem Bauch und FlĂŒgeln aber grĂŒnen Augen, wie jeder wusste das Zeichen fĂŒr ein ToronokmĂ€nnchen, leuchtete in der aufgehenden Sonne des Morgens noch intensiver.

„Ihr habt die Wahl, seid ihr besser, genauso schlecht oder noch schlimmer als der Senat?“, sprach der Toronok in ihrer Sprache.

Keiner dachte mehr an Aggression, alle blieben still stehen und staunten.

Einen Quasinim und einen Toronok ĂŒberhaupt und erst recht jetzt in dieser Situation
Der Toronok stieg auf, erneut erhob sich der Wind.
„Verdammt windig hier!“, schrie ein Pudo, dann prallte er gegen einen Inario.
Mit krĂ€ftigen FlĂŒgelschlĂ€gen die immer wieder eine Windbö auslösten, drohte der Toronok.
„Bis jetzt war ich friedlich, richtig zĂ€rtlich, doch ihr kennt die Geschichten so gut wie wir. Entscheidet euch endlich? Krieg oder Frieden?“

Die Antwort war vorherzusehen. Es waren Rebellen mit Idealen und einer großen Portion SelbstĂŒberschĂ€tzung die nur auf EinschĂŒchterung beruhte, keine ausgebildeten Truppen. Doch dieser Toronok zeigte das er bereit war Risiken einzugehen. Die heimkehrenden Erwims damals hatten erzĂ€hlt wie die Toronokweibchen sich im Sturzflug auf Quasinimfabriken stĂŒrzten, diese zerstörten und dann unverletzt mittendrin standen. Mit wĂŒtenden Toronoks, egal ob MĂ€nnchen oder Weibchen war nicht zu spaßen und das war nur ein MĂ€nnchen.

Innerhalb kĂŒrzester Zeit versprengte sich der Rebellenmob in alle Richtungen.

Der Toronok verlor etwas an Höhe, der Quasinim wickelte sich um einen seiner FĂŒsse und gemeinsam flogen sie aufs Meer zu den hinter dem Horizont wartenden Schiffen der Quasinim-Toronok-Allianz um den Ernst der Lage zu berichten.

[Nach dem Sandandi das Zimmer betrat und alles erzÀhlte]

„Das stimmt.“, gab Drem zu.
„Der Senatsvorsitzende ist wirklich zu weit gegangen.“
„Ja, Dara dachte wirklich wir wĂ€ren bei der Übung und konnte nicht ahnen das wir auftauchen und in eine Falle laufen!“, sagte Sandandi.
„Soll ich dir etwas sagen! Ich wusste es, gleich nachdem unsere erste Operation schief ging die ich Dara vorher erzĂ€hlt hatte. Dann jedesmal wenn 
 , waren alle weg. Entweder bei uns oder so erzĂ€hlten mir die Anderen bei ihnen. Ich unterstĂŒtze die Ziele der Rebellen aber nicht diese Methoden. Darum gab ich Dara beilĂ€ufig die Informationen wenn wir wieder einen der fĂŒhrenden Köpfe im Visier hatten!“
„Was machen wir nun? Wenn das heraus kommt, dann ist unehrenhafte Entlassung noch das Beste!“, fragte Sandandi.
„Wir sind seit fĂŒnfzig Jahren dabei, jetzt quittieren wir den Dienst, da werden die wenigsten Fragen gestellt oder nicht?“, schaute Drem seinen Freund an.
„Gut! Ich werde dich entlassen, mit Auflage der Schonung, Protokoll muss sein! Dann quittieren wir den Dienst.“, schlug Sandandi vor und verließ das Zimmer.
Drem musste wieder an dieses Etwas denken was er vorhin gesehen hatte. Hatte es etwas zu bedeuten?[/spoiler]


6. Kapitel - Die Invasionsflotte vor Safonien

Der
Toronok mit dem Quasinim am Fuss setzte zur Landung auf dem Toronokbasisschiff an. Diese wurden gebaut um das grosse Gewicht von mindestens zwei Toronoks zu tragen. Die Reise von der Quasinimheimatinsel nach Frontera dauerte immerhin vier volle Tage, zu lang zum durchfliegen. Kurz bevor der Toronok aufsetzte glitt der Quasinim herab, schlĂ€ngelt sich zu einem der SchĂ€chte und verschwand im Inneren des Schiffes. Über dem Toronok wurde ein Dach hochgefahren als Schutz gegen die starke Sonne. Er legte sich auf das Deck und ruhte sich aus. Seine Begleiterin ordnete liebevoll mit dem Schnabel seine vom Flug zerzausten Federn.

[Im Inneren des Toronokbasisschiffes]
„Wass gibt ess zu berichten Sschahn?“, fragte einer der Quasinims in quasinimisch, einer Zischsprache die keine Ähnlichkeit mit den Sprachen fonterianischen Ursprung hatte.

Darum verstanden die Toronok zwar diese Sprache, konnte diese aber selbst nicht sprechen, Deshalb lehrten sie sie die Geschöpfsprache und toronokisch, wobei toronokisch die Quasinim ebenfalls nur verstehen konnten. So war Geschöpfsprache die Gemeinsprache zwischen beiden und deswegen war es dem Quasinims auch möglich das GesprÀch in der Rebellenhöhle zu belauschen.

„Ess ssieht sschlimm auss! ssie wissssen nun von unserer Anwessenheit und unsserer Allianz. Wir ssolten jetzt PrĂ€ssenz zeigen um klar zu machen dass die Ssafronier nicht gelogen haben!“, schloss sschan seinen Bericht ab.

„Dass musss ich noch mit dem Rat klĂ€ren aber ich denke dass werden wir tun! Danke, du kannsst dich in deinem Korb nun aussssruhen.“, antwortete der Befehlshaber.

Sschan schlÀngelt zu seinem Quartierskorb.

Kurz darauf kam die Nachricht ĂŒber die FunkkanĂ€le herein das ein Vorstoß mit einem Viertel der Flotte zu unternehmen sei. Also siebzehn Basischiffe, zehn Versorgungsschiffen und zwanzig Flugschiffen mit Positionshaltungsmechanik.

Sofort begannen alle wie wild herum zu schlÀngeln.

[Gleichzeitig zur Berichterstattung derweil im Krankenhaus]
Dara die draussen gewartet hatte und Sandandi ihr erzĂ€hlte was Drem ihm gesagt hatte war erleichtert. Zusammen mit Dara verliessen Drem und Sandandi das Krankenhaus, nach dem er von ihm entlassen wurde. Dara ging schon nach Hause. Er konnte kaum laufen aber mit den Schmerzmitteln wĂŒrde er diesen Gang schaffen. Sie stiegen in einen der Okuru-Shuttles ein und gaben als Ziel die Frentashauptbasis an, wohin sie auch gebracht wurden.

Sandandi sagte das er, Conor Fr Sandandi und Conor Fr Drem mit sofortiger Wirkung ihren Dienst beendeten da sie sich nicht mehr in der Lage fĂŒhlten der Aufgabe weiter gewachsen zu sein. Von dem Verrat erwĂ€hnten sie nicht ein einziges Wort. Der Kommandant, ein Inario hörte sowieso nur halb zu, weil er andere Probleme hatte und winkte sie zur SekretĂ€rin, eine Erwimfrau, durch. Dort unterschrieben sie und flogen Einweg nach Hause.

Dara wartete mit dem Essen schon auf sie. Sandandi bat Drem hier bleiben zu dĂŒrfen bis er selber eine Bleibe gefunden hatte. Beide sagte freudig zu, da Sandandi sich nun um Drem kĂŒmmern konnte und sie nicht erst irgend einen anderen Arzt suchen mussten.
Am Mittag war das Auftauchen eines Toronok und Quasinim StadtgesprÀch Nummer 1.[/spoiler]

Epilog

Der
Kuldonatmann war erschöpft. Einen Tag in Frontera war auch ein Tag auf Kuldonat. Seine Ablöse fĂŒr den nĂ€chsten Tag war schon da und wartete nur darauf das er aufstand. Er drĂŒckte schnell den Übergabeknopf und an dem zweiten Monitor erschien das Bild und nun konnte er endlich gehen. Beim hinausgehen schaute er auf seinen Dienstplan und sah das er erst in zwei Wochen wieder eingeteilt war. Dies kam ihm sehr gelegen da er nun seine Gesangstalente weiter verbessern konnte um diesmal den Sprachwettbewerb zu gewinnen, Beginn war in einer Woche. Er verließ mit der Frau, die auch einen anstrengenden Tag hatte den Kristallsaal und als sie sich verabschiedeten ging er den Hinweg durch den Steingarten zurĂŒck. Nur seine MĂŒdigkeit erinnerte ihn daran das ein Tag und eine Nacht vergangen war.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 280
Kommentare: 8308
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um flammarion eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Iridiosflames, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem Maße an neue Mitglieder richtet. Hier klicken

Ganz besonders wollen wir Dir auch die Seite mit den hÀufig gestellten Fragen ans Herz legen. Hier klicken


Viele GrĂŒĂŸe von flammarion

Redakteur in diesem Forum

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Fantasy und MĂ€rchen Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung