Anders Tell
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Empfohlener Beitrag
- #41
Ja, Juco,
die Fiktion erzeugt Wirklichkeit und ist womöglich eine Überhöhung dessen, was wir Wirklichkeit nennen. Paul Watzlawick hat im Kern festgestellt, dass Kommunikation im Wesentlichen die Auseinandersetzung über die jeweilige Auffassung von Wirklichkeit ist.
Eine Detail beschäftigt mich immer noch sehr: die blauen Augen der Überlebenden. Unter den Opfern der KZs dürften blaue Augen seltener gewesen sein. Gerade deshalb und weil das Mädchen jung und hübsch ist, finde ich diese Merkmale sehr stimmig. Sie sind der Auslöser für die menschliche Anwandlung der Männer. Diese Frau ist ein schutzbedürftiger Mensch und kein Objekt, dem man die Goldzähne ausbricht. Selbst wenn der Autor diese Zeichnung der Figur nicht einmal bewusst gewählt hätte, ist sie mehr als passend.
die Fiktion erzeugt Wirklichkeit und ist womöglich eine Überhöhung dessen, was wir Wirklichkeit nennen. Paul Watzlawick hat im Kern festgestellt, dass Kommunikation im Wesentlichen die Auseinandersetzung über die jeweilige Auffassung von Wirklichkeit ist.
Eine Detail beschäftigt mich immer noch sehr: die blauen Augen der Überlebenden. Unter den Opfern der KZs dürften blaue Augen seltener gewesen sein. Gerade deshalb und weil das Mädchen jung und hübsch ist, finde ich diese Merkmale sehr stimmig. Sie sind der Auslöser für die menschliche Anwandlung der Männer. Diese Frau ist ein schutzbedürftiger Mensch und kein Objekt, dem man die Goldzähne ausbricht. Selbst wenn der Autor diese Zeichnung der Figur nicht einmal bewusst gewählt hätte, ist sie mehr als passend.