Abendland-Zen

wirena

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@Scal – es besteht Hoffnung auf Veränderung-. Kürzlich habe ich gelesen, dass der Abendländer David Bohm, 1917-1992, davon ausgeht, Zitat: „dass sich die Wissenschaft in völlig unerwartete Richtungen entwickeln würde, und dass die Mathematik nicht die einzige Methode sei, um die Wirklichkeit zu erfassen. Er hoffte, dass künftige Wissenschaftler bei der Modellierung der Natur neue Quellen für Metaphern und Analogien finden würden, anstatt sich so sehr auf die Mathematik zu verlassen. Er erwartete, dass Wissenschaft und Kunst eines Tages miteinander verschmelzen würden; die Trennung von Kunst und Wissenschaft sei nur eine vorläufige.“ Zitatende

…daher bin ich doch zuversichtlich, dass auch das Abendland irgendeinmal das mathematische Formeldenken und Festhalten am geschriebenen Wort überwinden kann…oder anders formuliert: die Hoffnung stirbt zuletzt – LG wirena
 

Scal

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Danke, @Hanna Marie.
Einführen? Welche Rechnung?

Danke, @wirena.
Interessante Gedanken. Schelling betrachtete es als eine der Aufgaben der Kunst, das naturwissenschaftliche Denken zu transformieren.
Zen und die Soheit.
In meinem "Gedicht" gibt es keine Mathematik, es geht ums Lesen.

Liebe Grüße
 

wirena

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In meinem "Gedicht" gibt es keine Mathematik, es geht ums Lesen.
@Scal: das erschliesst sich mir im Zusammenhang mit dem Titel nicht spontan - wird mich demnach noch weiter beschäftigen, indem ich den Augenblick des Lesens bewusst wahrnehme - doch das macht ja die Bevölkerung des Morgenlandes ebenso - oder dann sind wir beim gechriebenen Sein, das das Ursprüngliche nicht beschreiben kann, und das Morgenland, hat das bereits begriffen, im Gegensatz zum Abendland - denke Soheit ist das Schlüsselwort für weiteres "Zenerleben" :) LG wirena
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lese das Gedicht als Würdigung der vielen Wahljapaner*innen, die hier fleißig zählend Zen üben. Inhaltlich vollendet der Schluss - ein Reim. Zeichen der Vergänglichkeit fernöstlicher Dichtung, wenn sie in den Niederungen der Kultur unserer Breiten angekommen ist.
Ja, etwa so lese ich es.
 

Scal

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@Clown seiner Klasse
Danke.
Mit japanischer Verneigung:
Ich erlebe deinen Kommentar wie einen lakonischen Wurfpfeil, der ins Schwarze trifft.
Unsererseits kann zumindest bemerkt und es von uns gewürdigt werden, dass diese Augenblicks-Erlebniskraft im fernen Osten leichter verfügbar war (oder auch fallweise noch ist), dass solche Momente zudem offensichtlich anders "beatmet" und somit weiträumiger und tiefer reichend durchlebt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:



 
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