as kleb jade um grün (carmen asclepiadeum (gereimt - und pentametrisch wie von publio wie d nas)))

Mondnein

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as kleb jade um grün


erst drei lang – knappes paar – lang – dann symmetrisch klar
springt dies muster zurück – flacke du falter zar
nass kleb jade um grün – spiegel ein mamma paar!

bein mit beinen so gleich – wechselt die seiten – seht:
wenn das andere leicht – spielt dir um eins das steht
oder dies auge starrt – weil jener blick rund geht

von dem anderen aug – ist jenes doch kein glas
wie das erstere war – das in der höhle sasz
kalt und klar wie der tag – von publi o wie d nas

der hexameter schritt – die stiche schnitt – wer weisz
mit horaz para glitt – wer wär der wahre meis
ter in tänzen die dem – as klepja dä zum preis?
 

Soljanka

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Frustvoll fressender Frosch liebet sein Light und leicht
Quod quark libet im Teich Teilchen von Qualität.

Ich geb zu, das ist noch weit entfernt von der Meisterschaft, macht aber Spaß....
 

Mondnein

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"libet" müßte bei der strengen Metrik äolischer Verse ein langes "i" in der ersten Silbe haben, aber das "Quodlibet" (bzw. Quarklibet) - Xxx - hat ein kurzes i.
 

Soljanka

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Meine, mich zu erinnern, dass im Deutschen die Längen meist als betonte Silben umgesetzt werden. Lasse mich aber gerne belehren.
Wäre eine Challenge für die Schreibwerkstatt.
 

Mondnein

Mitglied
Selbstverständlich ersetzen im Deutschen die betonten Hebungen die antiken Längen. Ich "be-lehre" nichts anderes.
Meine Anmerkung zur Anmerkung betraf nur das "quarklibet", das genauso wie das alltagssprachlich-deutsche "Quodlibet" einen Daktylus bildet => Xxx, wobei das "i" kurz bzw. unbetont ist.
 

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