Wenn ich meine Augen schließe,
schwebe ich wieder über den Tanzboden.
Meine Beine so schlank und muskulös,
mein Körper durchtrainiert und fit.
Ich drehe Pirouetten,
das Publikum ist begeistert und applaudiert.
Wenn ich nach einer Vorstellung
kaum mehr gehen kann,
weil meine Zehen bluten und blau sind,
hab ich mich noch nie lebendiger gefühlt.
Wenn ich meine Augen schließe,
klettere ich wieder die Leiter
zu meinem Kran empor.
Keine spannende Arbeit an sich,
aber das Gefühl über allen zu sein,
ein Genuss.
30 Meter über dem Erdboden zu sitzen
und zu arbeiten ist etwas Besonderes.
Zumindest für mich.
Wenn ich meine Augen schließe,
liege ich in einem Zelt.
Alleine.
Nur ich und mein Proviant.
Mein Zettel, mein Stift,
und meine Kamera.
Viele sagen, ich sei dumm.
Sich in Gebiete zu wagen,
wo es mehr als gefährlich ist.
Tiere, Menschen, das Wetter,
alles kann dein Feind sein.
Oder zu deinem besten Freund werden.
Wenn ich meine Augen schließe,
wiege ich ein kleines Baby in
den Armen.
Ein wunderschönes Kind.
Gerade erst zur Welt gekommen
und doch schon so viel durchgemacht.
Mutter verstorben, Vater unbekannt.
Ich wiege es sachte ihn und her,
versuche ihm genug Liebe zu geben
um sich nicht einsam zu fühlen.
Aber auch nicht zu viel,
um selbst daran zugrunde zu gehen.
Wenn ich meine Augen schließe,
schreibe ich.
Über alles und jenes.
Mich, dich, Hund und Katze.
Es gehört in die Welt,
alle sollen es lesen.
Leichte Geschichten und
schwierige Themen.
Über Abschied und Neuanfang.
Über all jenes,
das mich Beschäftigt.
Und dann,
wenn ich die Augen aufschlage,
trifft mich das Leben.
Die Tänzerin wird zu mir
an den Tisch geschoben.
Ihre Beine alt und müde.
Der Kranführer,
sitzt ein paar Tische weiter.
Sein Körper,
kraftlos und schwach.
Der Reporter,
der einst die Welt bereiste,
erzählt immer noch von
seinen Abenteuern.
Doch was es gestern zu essen gab,
kann sich sein Kopf nicht mehr
merken.
Die Kinderkrankenschwester von einst,
schafft es oft nicht aus dem Bett.
Dicke schwarze Wolken hängen
über ihrem Kopf
und ihr Geist hat aufgegeben.
Und ich sitze inmitten aller.
Meine Hände funktionieren
nur noch teilweise.
Ein Schlaganfall
hat mir den Boden unter den
Füßen weggerissen.
Ich sehe all die großen Leben,
die gelebt wurden.
Und wie jeden Tag ein klein
wenig davon stirbt.
schwebe ich wieder über den Tanzboden.
Meine Beine so schlank und muskulös,
mein Körper durchtrainiert und fit.
Ich drehe Pirouetten,
das Publikum ist begeistert und applaudiert.
Wenn ich nach einer Vorstellung
kaum mehr gehen kann,
weil meine Zehen bluten und blau sind,
hab ich mich noch nie lebendiger gefühlt.
Wenn ich meine Augen schließe,
klettere ich wieder die Leiter
zu meinem Kran empor.
Keine spannende Arbeit an sich,
aber das Gefühl über allen zu sein,
ein Genuss.
30 Meter über dem Erdboden zu sitzen
und zu arbeiten ist etwas Besonderes.
Zumindest für mich.
Wenn ich meine Augen schließe,
liege ich in einem Zelt.
Alleine.
Nur ich und mein Proviant.
Mein Zettel, mein Stift,
und meine Kamera.
Viele sagen, ich sei dumm.
Sich in Gebiete zu wagen,
wo es mehr als gefährlich ist.
Tiere, Menschen, das Wetter,
alles kann dein Feind sein.
Oder zu deinem besten Freund werden.
Wenn ich meine Augen schließe,
wiege ich ein kleines Baby in
den Armen.
Ein wunderschönes Kind.
Gerade erst zur Welt gekommen
und doch schon so viel durchgemacht.
Mutter verstorben, Vater unbekannt.
Ich wiege es sachte ihn und her,
versuche ihm genug Liebe zu geben
um sich nicht einsam zu fühlen.
Aber auch nicht zu viel,
um selbst daran zugrunde zu gehen.
Wenn ich meine Augen schließe,
schreibe ich.
Über alles und jenes.
Mich, dich, Hund und Katze.
Es gehört in die Welt,
alle sollen es lesen.
Leichte Geschichten und
schwierige Themen.
Über Abschied und Neuanfang.
Über all jenes,
das mich Beschäftigt.
Und dann,
wenn ich die Augen aufschlage,
trifft mich das Leben.
Die Tänzerin wird zu mir
an den Tisch geschoben.
Ihre Beine alt und müde.
Der Kranführer,
sitzt ein paar Tische weiter.
Sein Körper,
kraftlos und schwach.
Der Reporter,
der einst die Welt bereiste,
erzählt immer noch von
seinen Abenteuern.
Doch was es gestern zu essen gab,
kann sich sein Kopf nicht mehr
merken.
Die Kinderkrankenschwester von einst,
schafft es oft nicht aus dem Bett.
Dicke schwarze Wolken hängen
über ihrem Kopf
und ihr Geist hat aufgegeben.
Und ich sitze inmitten aller.
Meine Hände funktionieren
nur noch teilweise.
Ein Schlaganfall
hat mir den Boden unter den
Füßen weggerissen.
Ich sehe all die großen Leben,
die gelebt wurden.
Und wie jeden Tag ein klein
wenig davon stirbt.