Der einsame König

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    ArneSjoeberg

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    Ji Rina

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    Cambiatodo

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    Anonym

    Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. Möchte gerne weiter lesen
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    Ruedipferd

    Liebe Molly, erste Reaktion meinerseits: Übersetzen und per Brief an Donald Trump schicken. Er muss eh wieder normale Postbriefe schreiben, denn auf Twitter und Facebook wurde er gesperrt. Die vier Kopien als Denkanstoß an Erdogan, Maduro, Bolsonaro und Kim. Wobei ich mindestens noch 10 weitere Briefe verschicken würde, wahrscheinlich noch mehr. Im Ernst. Der Inhalt spiegelt dein Innenleben wider. (Und meines auch!)

    Es wird natürlich so enden, dass der König lernt, seine Befehle mit dem schönen Wörtchen Bitte zu versehen und bei seinen Anordnungen etwas mehr Empathie walten zu lassen. Ein König , der sich über die Bedürfnisse seiner Bürger hinweg setzt, wird sich auch mit Gewalt nicht lange durchsetzen können und spätestens, wenn ihm seine Soldaten nicht mehr gehorchen, mit seinem Latein am Ende sein.

    Es ist im Augenblick mehr eine Geschichte für Erwachsene, die sich noch etwas offensichtlicher auf lebende Diktoren in der ganzen Welt beziehen könnte und dann in der Rubrik Humor viele Lacher haben wird.
    Hochmut kommt eben vor dem Fall!

    Zur Kindergeschichte:
    Ich würde das "klein" durch "jung" ersetzen. So wird es für Kinder leichter, sich mit dem jungen König zu identifizieren. Klein sein, ist mit hilflos sein, assoziiert. Kinder müssen anfangs Egoisten sein, um die lebensnotwendige Aufmerksamkeit und Hilfe durch Erwachsene ohne wenn und aber zu erhalten. Ein Säugling ist auf uns angewiesen, er kann noch nicht zum Kühlschrank gehen und sich etwas zu essen holen. Mit zunehmendem Alter müssen KInder lernen, dass sie nicht allein auf der Welt sind. Sie müssen, auch wenn sie in herrschender Position aufwachsen, stets das Wohl der anderen im Auge behalten und Kompromisse schließen lernen. Jede gewaltsam aufrecht erhaltene Diktatur, ob in der Familie oder im großen Staat, wird irgendwann auf Widerstand der Unterdrückten stoßen und scheitern. Das ist die Aussage der Geschichte. Gesunde Kinder werden sie verstehen und entsprechend handeln lernen.

    Es gibt aber ein Problem: Im realen Fall, und auch in einigen anderen realen Lebenssituationen, sind die Diktatoren nicht gesund, sondern geistig und psychisch krank. Da wird auch Husch-Husch nicht helfen können, es sei denn, sie ist gelernte Psychotherapeutin und der Patient therapiefähig. Auch das müssen Kinder wissen. Es gibt nicht immer ein Happy End im Leben.
    Ich würde die Geschichte folgendermaßen weiterschreiben:

    Der König schreibt die Briefe, allerdings modern per e-mail, bittet seine Untertanen zum Gespräch ins Schloss zu kommen. Er bemüht sich mithilfe der jungen Fee, um einen Dialog und stellt seinen Leuten Veränderungen im gesellschaftlichen Leben in Aussicht. Husch-Husch hilft ihm, die neuen Gesetze zu formulieren. Die Untertanen kehren zufrieden an ihren Arbeitsplatz zurück, weil sie ihrem König vertrauen.

    Der ist aber krankhaft egozentrisch und machtbesessen, was auch seiner psychischen Struktur geschuldet ist. Nachdem alle froh und glücklich leben, verlässt Husch-Husch das Land. Nach kurzer Zeit fällt der König in den alten Trott zurück und beginnt seine Untertanen noch schlimmer zu behandeln als vorher.
    Aber, statt wegzulaufen schließen die sich zusammen, erkennen die krankhaften Verhaltensweisen des Königs und setzen ihn ab. Sein Freund, der Leibarzt, bringt ihn in eine Klinik, wo er gepflegt wird.

    Das Volk berät, ob es aus seinen Reihen einen neuen König wählen will oder es sich eine demokratische Verfassung geben will. Es soll ein Parlament geben, mit regelmäßigen Wahlen und jeder Bürger wird an der Regierung beteiligt. Natürlich wird auch eine unabhängige Rechtsprechung etabliert.
    Der König lebt wohl behütet und von Elfen gepflegt in der Waldklinik, wenn er nicht gestorben ist, lebt er noch heute dort.

    Die Bürger wählen alle vier Jahre ein neues Parlament und werden im Augenblick noch von ihrem Parlamentspräsidenten vertreten. Dieser will aber keine Repräsentationspflichten mehr ausüben und regt an, entweder einen Präsidenten zu wählen oder aber die Tochter des jungen Königs, die zwar noch ein Kind ist, sich aber bereits mit zarten Alter von 10 Jahren um kranke und schwache Bürger kümmert und ein gutes Herz voller Mitgefühl und Verständnis besitzt, zur Königin zu wählen. Sie darf zwar nicht regieren, aber dem Parlament und den Bürgern ihres Landes Empfehlungen geben und auf Mißstände hinweisen. Und eine solche Staatsform gibt es in einigen europäischen Staaten wirklich. Man nennt sie konstitutionelle Monarchie.
    Damit bist du weiter auf der Märchenschiene mit König und Königin, stellst aber einen Bogen zur Realität her. Es ist nur eine Idee, ich glaube, Kinder sind nicht dumm. Sie unterscheiden zwischen Traum- und Märchenwelt und dem realen Leben. Sie brauchen Lösungsansätze, um Konflikte konstruktiv angehen zu können.
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