seefeldmaren
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Ein Mann aus Eichsfeld, westlich einst gegossen,
zur Ostfigur erst hinterher lackiert,
steht hinterm Rhododendron, unverdrossen,
man hat ihn nicht bestellt, nur importiert.
Sobald der Grill entflammt, erhebt der Mann
den rechten Arm, doch deutet er nur schlecht,
die Richtung stimmt nicht ganz. Man lacht ihn an.
Die Gäste finden ihn erstaunlich echt.
Bei Dunkelheit beginnt der Mann zu sprechen,
vom großen Tausch, vom Volk, das untergeht,
die Gäste hörens zischen, und sie zechen,
bis echtes Donnern überm Garten steht.
Der Krieg, den er so gerne kommen sah,
kommt wirklich an, nur leider hier, zu Haus.
Die Gäste flüchten, keiner bleibt mehr da:
man birgt, was glänzt, und schifft das Glänzen aus.
Die Kiste reist, wie Kriegsgut eben reist,
verstellt, verzollt, vergessen, bis sie dann,
ein Junge öffnet, welcher Hamsa heißt,
in einem Hinterhof in Matheran.
Die Mutter sieht den steifen Arm: er winkt!?
Der Arm steht gut: man könnte Wäsche hängen,
das Safranhuhn, den Korb, das nasse Tuch.
Man tut es nicht. Man will ihn nicht bedrängen.
Der Gast ist keine Stange! Denn das wäre Fluch!
Sie winkt zurück und bringt ihm Tee und Reis,
ein Kissen auch, sobald die Sonne sinkt,
die liebevollen Blicke überreichen ihm ein Eis -
man pflegt den Gast. Das ist hier leider so!
Bei Dunkelheit beginnt der Mann zu sprechen,
vom großen Tausch, vom Volk, das untergeht,
da hört der Hof nur seine Brunnen plätschern,
weil hier kein Mensch die Sprache je versteht.
Er sieht sich satt an Leuten, die er hasste,
und trägt, was schwerer wiegt als jede Last:
dass keiner hier in seine Rede passte.
Er kam als Feind und wird gepflegt als Gast.
zur Ostfigur erst hinterher lackiert,
steht hinterm Rhododendron, unverdrossen,
man hat ihn nicht bestellt, nur importiert.
Sobald der Grill entflammt, erhebt der Mann
den rechten Arm, doch deutet er nur schlecht,
die Richtung stimmt nicht ganz. Man lacht ihn an.
Die Gäste finden ihn erstaunlich echt.
Bei Dunkelheit beginnt der Mann zu sprechen,
vom großen Tausch, vom Volk, das untergeht,
die Gäste hörens zischen, und sie zechen,
bis echtes Donnern überm Garten steht.
Der Krieg, den er so gerne kommen sah,
kommt wirklich an, nur leider hier, zu Haus.
Die Gäste flüchten, keiner bleibt mehr da:
man birgt, was glänzt, und schifft das Glänzen aus.
Die Kiste reist, wie Kriegsgut eben reist,
verstellt, verzollt, vergessen, bis sie dann,
ein Junge öffnet, welcher Hamsa heißt,
in einem Hinterhof in Matheran.
Die Mutter sieht den steifen Arm: er winkt!?
Der Arm steht gut: man könnte Wäsche hängen,
das Safranhuhn, den Korb, das nasse Tuch.
Man tut es nicht. Man will ihn nicht bedrängen.
Der Gast ist keine Stange! Denn das wäre Fluch!
Sie winkt zurück und bringt ihm Tee und Reis,
ein Kissen auch, sobald die Sonne sinkt,
die liebevollen Blicke überreichen ihm ein Eis -
man pflegt den Gast. Das ist hier leider so!
Bei Dunkelheit beginnt der Mann zu sprechen,
vom großen Tausch, vom Volk, das untergeht,
da hört der Hof nur seine Brunnen plätschern,
weil hier kein Mensch die Sprache je versteht.
Er sieht sich satt an Leuten, die er hasste,
und trägt, was schwerer wiegt als jede Last:
dass keiner hier in seine Rede passte.
Er kam als Feind und wird gepflegt als Gast.
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