Der grummelige Birnenbaum

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Uhrig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
Mit den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lãsst

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen Eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot vor Zorne
In dem Ofen vor sich hin
Keinem ist er nunmehr Dorne
Fand zuletzt den Lebenssinn

Ja, so ist's manchmal im Leben
Ja, man kann mit seiner Wut
Manchem etwas Wärme geben
Etwas Wärme, etwas Glut
 
O

orlando

Gast
Hallo Patrick,
von der Idee her ein menschelnd-boshaftes Stück mit stillem Witz.
Einige Dinge ließen sich noch optimieren:

[blue]Uhrig[/blue] grübelt sich ein Apfelbaum
(meinst du "urig?")
Tief in seinen Zackenbart
[blue]Grummelt[/blue] manchmal wie im Traum
Mit den Ästen eisenhart
Hier wird das schöne alte Wort "grummeln" vermutlich nicht ganz richtig angewandt. "Grummeln" meint eher ein in Sich-Hinein-Sprechen (Redewendung: "etwas in den Bart grummeln"). Es gilt also das Zauberwort für das Sprechen im Traum zu finden. Schön wäre es, dabei den Kurzen Vokal zu erhalten (Klangpaar mit "urig." Was hältst du von "brummelt?"
Nachklapp: Wenn du "Grummelt" manchmal wie im Traum,
[blue]In[/blue] den Ästen eisenhart
passte es aber gut. :)

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien l[blue]ä[/blue]sst

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen [blue]e[/blue]isenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot [blue]vor[/blue] Zorne
In dem Ofen vor sich hin
Keinem ist er nunmehr Dorne
Fand zuletzt den Lebenssinn
Besser: ...glüht er rot im Zorne
In dem Ofen vor sich hin,
fand final als Heizungsnorne (ist jetzt nur ein Beispiel! ;) )

etwas wie den Lebenssinn.


Ja, so ist's manchmal im Leben
Ja, man kann mit seiner Wut
Manchem etwas Wärme geben
Etwas Wärme, etwas Glut.

Die letzte Strophe könntest du m. M. ganz weglassen. Falls du das nicht möchtest, denk dran, dass "manchmal" auf der ersten Silbe betont wird.

Und jetzt bloß nicht gleich wieder löschen, sondern dran arbeiten. Die Idee ist ja gut! Und ich habe natürlich auch nicht immer Recht. :cool:

Herzliche Grüße
orlando
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Feuer
In dem Ofen vor sich hin
So fand zuletzt ein Ungeheuer
Sowas wie den Lebenssinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Feuer
In dem Ofen vor sich hin
Fand zuletzt das Ungeheuer
Sowas wie den Lebenssinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Feuer
In dem Ofen vor sich hin
Und es fand zuletzt das Ungeheuer
Sowas wie den Lebenssinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Und jetzt glüht er rot im Feuer
In den Öfen vor sich hin
Ja, man sieht: Auch Ungeheuer
Haben manchmal etwas Sinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Feuer
In den Öfen vor sich hin
Ja, man sieht: Auch Ungeheuer
Machen manchmal Sinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Feuer
In den Öfen vor sich hin
Ja, man sieht: Auch Ungeheuer
Haben manchal etwas Sinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Feuer
In den Öfen vor sich hin
Ja, man sieht: Auch Ungeheuer
Haben manchmal etwas Sinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Zorne
In den Öfen vor sich hin
Fand zuletzt als Heizungsnorne
Etwas wie den Lebenssinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot vor Zorne
In den Öfen vor sich hin
Fand zuletzt als Heizungsnorne
Etwas wie den Lebenssinn
 
Urig grübelt sich ein Apfelbaum
Tief in seinen Zackenbart
Grummelt manchmal wie im Traum
In den Ästen eisenhart

Geht ein fremder Hut vorüber
Murrt es stets in dem Geäst
Und er neigt sich knarrend über
Bis er's trübe schneien lässt

Will sich mal ein Hund entleeren
Knackt er beinah fürchterlich
Wirft mit seinen eisenschweren
Ästen nach dem Bösewicht

Nach dem ersten Todesfalle
Hallts im Dorfe wie Geschrei
Und mit einem lauten Knalle
Schlug man seinen Stamm entzwei.

Ach, jetzt glüht er rot im Zorne
In den Öfen vor sich hin
Fand zuletzt als Heizungsnorne
Etwas wie den Lebenssinn
 
Hallo orlando
Nach einigem hin und her habe ich deine Verbesserungsvorschläge übernommen, so gefällt mir der Text wesentlich besser.

Auch die letzte Strophe habe ich gestrichen, weil der Text mit deinem Schlussversen einen viel runderen Abschluss findet als mit meinen vorherigen.

Vielen, vielen Dank für die Intensive Beschäftigung mit dem Grummeligen Apfelbaum.

Grüße vorm knisternden Ofen
Patrick
 
O

orlando

Gast
Hui, da hast du aber wirklich mit dir und den Musen gerungen ... ;)

Eine deiner früheren Versionen fand ich ebenfalls überzeugend:
Ach, jetzt glüht er rot im Feuer
In dem Ofen vor sich hin -
fand mortal ein Ungeheuer
Sowas wie den Lebenssinn
Aber: Jetzt hast du bestimmt die Nase voll und magst nüscht mehr ändern - wofür ich volles Verständnis habe. Aber sowas von.
Lächelnde Grüße
orlando
 
Upsi, ich vergesse dauernd dass die älteren Versionen bei einem Kommentiertem Text unten angezeigt werden :D

Aber ich find den Text eigentlich ganz nett so wie er dasteht

Lg
Patrick
 

JoteS

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo,

eisenhart bei Weichholz (Apfelbaum-Holz ist ein Weichholz, drum werden die auch, wie z.B. auch Birken und Pappeln gerne von Misteln befallen)? Hmmmm...

Dort steht der alte Apfelbaum
Mit seinem grauen Zackenbart
Jedoch die Äpfel sind ein Traum
Ach, sind ihre Backen zart!

Frohe Weihnachten!

Jürgen
 
Hallo JoteS, hallo Walther
Eisenhart bezieht sich ja bloß auf das Wesen des Baumes und das Wetter, es friert, die Äste sind kalt und hart, der ganze Baum ist kalt und hart.

Es wirkt eher seltsam, wenn ich einem "bösartigem " Baum das Attribut
"weichholzhart " zuschreibe :D
Oder?

L.G
Patrick
 

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