• Liebe Forenmitglieder,

    das Redaktionsteam sucht Verstärkung. Einige von uns wollen nach vielen Jahren emsiger Sorge für ein gepflegtes Lupen-Leben in die Lupen-Rente gehen, anderen wird schlichtweg die Zeit für dieses Ehrenamt knapp. Deshalb suchen wir Nachwuchs.

    Interesse? Mehr Infos finden sich hier.

Der Kauz

Haget

Mitglied
Hallo Anemone,
mir gefällt Deine nette Idee. Ich sehe das Gedicht als gereimten 4-zeiler und würde darin winzige Änderungen vorschlagen, die das Lesen nach meinem Gefühl noch etwas verflüssigen (1.Z: ’nem statt dem; 2.Z: SEINEN weg + welch‘ statt welcher; 3.Z: WIEDER weg; 4.Z: er statt und):

Im dunklen Wald der Waldkauz lebt, er sitzt dort auf ‘nem Ast.
Mit großen Augen schaut er so, welch‘ Gast
den Wald betritt und kneift dann schnell die Augen zu;
er denkt, "Du dummer Störenfried, ach lass mich doch in Ruh!“

Hätte ich die nette Idee gehabt, wäre daraus mit etwa Deinen Worten ein 3-Stropher entstanden, aber wohl besonders darum, weil ich eben viele „es reimt sich“ liebe:

Im dunklen Tann der Waldkauz lebt,
er sitzt dort auf ’nem Ast.
Als leicht die Erde nun erbebt,
weis er - es kommt ein Gast.

Er schaut mit seinen Augen, groß,
wer wohl den Wald betritt,
es ist ein früher Wandrer bloß
bekommt ganz schnell er mit.

Und das Käuzchen kneift sofort
die Augen wieder zu
und denkt an seinem stillen Ort:
"Ach lass mich doch in Ruh."
 

anemone

Mitglied
sehr nett, Haget

es schließt sich ein 3-Stropher an:

Der Kauz, in seinem Schlaf gestört
darüber sehr empört,
dass dieser Wanderer nicht weiß,
was sich denn so gehört.

So früh am Tag wandern zu gehn,
das stört doch jedes Tier!
Ja kann denn dieser Typ nicht leise
wandern jetzt und hier?

Ja muss denn dieser Wanderer
die Erde beben lassen?
Kein Wunder, dass wir Tiere die
Menschen manchmal hassen!
 

Haget

Mitglied
... und darum bleibe ich eigentlich immer ganz gerne noch ein paar (oder mehr) Minuten länger im Bett - den Tieren zuliebe.
 

Oben Unten