der letzte Gast

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Reimund

Mitglied
Ein kalter Hauch,
ein fahles Licht,
Schmerz im Bauch,
blasses Angesicht.

Zu den Füssen
mein letzter Gast.
ein Lüftlein weht,
alles verblaßt.

Das Leben zieht
an mir vorbei,
der Moment entflieht,
wie Träumerei.

Sein weißes Leinen,
hüllt mich ein,
ein leises Weinen,
es muß wohl sein.

Der letzte Gast
berührt mich sacht,
es fällt jede Last
in finstrer Nacht.

Mein Schmerz vergeht,
Wunden verschwinden,
wie vom Winde verweht,
keine Zeit zu schinden.

Ich möchte schreien,
doch mein Atem vergeht,
es gibt kein Verzeihen,
der Uhrzeiger steht.

Schweißgebadet
bin ich erwacht,
ganz unbeschadet,
in mitten der Nacht.
 

El Gazzo

Mitglied
hi Reimund,

stark komprimiert, deshalb Anerkennung plus Bewertung!!

an zwei Strophen hätt ich noch gedreht,
z.b.:

Mein Schmerz vergeht,
Wunden verschwinden,
vom Wind verweht,
um Zeit zu binden.

Ich möchte schreien,
Atem zergeht,
es gibt kein Zeihen,
die Uhr sie steht.

auch die Beistriche stören mich...
sie haben wenig zu tun, hier.

liebe Grüße
El Gazzo
 

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