Dichters Grübeln

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E

Einsprengsel

Gast
Nicht wissen, was
zumutbar ist den Gemütern,
schreib nicht von Krieg und Tod,
lach, bis du weinst im Schlaf,
nimm dich zusammen

Warum nicht die Liebe, die
kommt immer an, ein bisschen
sexistisch, ein bisschen
gymnastisch, auf bunten Wiesen
oder sonstwo

Und denk an die Sterne,
so ein Himmel ist weit, da haben
sogar die Wolken Platz,
und drunter das einsame Herz,
das reimt sich auf Schmerz

Vergiss nicht den Frühling,
den Sommer, den Herbst und den
Winter, nicht die armen Hunde
und Katzen, so kommst du
durchs Jahr

Aber halt dich raus!
Was geschieht, das geschieht
auch ohne dich, du kannst es nicht
ändern, lebe poetisch-ästhetisch
und trink deinen Tee
 
E

Einsprengsel

Gast
Hallo Label,

habe dein Gedicht gelesen, auch du wühlst im Weichgespülten, auch dir ist klar, dass es hier nicht um Lyrik geht, sondern um angenehme Unterhaltung, Spiel und Spaß, und man tut außerdem noch was für die Kultur. Wie kann man anders darauf als sarkastisch reagieren. Aber was für ein Armutszeugnis.
Wer wirklich Lyrik schreiben will, hat hier wohl nichts verloren.

Einsprengsel
 


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