Die Hortensien brauchen Wasser

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Shallow

Mitglied
Ein großes Dankeschön auch an @fee_reloaded, habe mich über Sterne und Kommentar überaus gefreut. Dein Satz "Einer der besten Kurzprosa-Texte, die ich gelesen habe", da fehlen mir die Worte: Etwas Schöneres kann es für einen Schreiberling wohl kaum geben! Du schreibst: "... ihre rastlose Akzeptanz angesichts der tief empfundenen Liebe zum verlorenen Sohn". Auch das freut mich sehr, dass es so angekommen ist. Und dass du die Tiefe einer solchen Situation mit der Schuldfrage in Verbindung bringst, macht klar, dass dir die gesamte Problematik klar ist. Genauso wie die Rolle des Vaters, der schon aufgegeben hat. Herzlichen Dank, fee, schönen Gruß sendet

Shallow
 

Shallow

Mitglied
Hallo @SilberneDelfine,

bisher habe ich dir nicht widersprochen. Ich denke auch, dass nicht alle Texte bei allen funktionieren. Das ist auch völlig ok so. Mag am Text liegen oder an der Rezeption. Kritik kann ich vertragen, deshalb stelle ich meine Texte hier ein, ich will sie ja besser machen. Wenn es allerdings bei dir heißt: "Das haben sich einige deiner Leser so zurechtgelegt oder zusammenfantasiert" bin ich fassungslos. Da scheint mir kein Funken von Selbstkritik zu sein, ganz im Gegenteil: Eher gibt es bei dir eine Beweislastumkehr. "Wo steht das ... zitier doch mal!" Trotzdem freut es mich, dass du dich mit der kleinen Geschichte beschäftigt hast!

Schönen Gruß von

Shallow
 

molly

Mitglied
Hallo Shallow,
Ist eine Geschichte nur gut, wenn alle ins "geiche Horn blasen"? Ich finde einen Text, den ich auf versclíedene Art lesen kann, interessant, so auch Deine, Shallow.
Gruß molly
 

fee_reloaded

Mitglied
es fehlt auch der geringste Hinweis auf das, was vorher passiert ist, auf Drogen- oder Co- Abhängigkeit. Das haben sich einige deiner Leser so zurechtgelegt, oder zusammenfantasiert.

Liebe SilberneDelfine,

die Leser haben es sich nicht zurechtgelegt oder fantasiert, sondern die Rückschlüsse gezogen, die der Text durch seine Art, wie er geschrieben ist, nahelegt.

Klar - die Thematik und Mechanismen, die sich in einer derart zerrütteten Familie, wo es um Suchtproblematik und alles, was diese für den Süchtigen wie auch seine Angehörigen mit sich bringt oder bringen kann, sollten einem nicht ganz unbekannt sein, um den Text in dem, was er leistet, zu entschlüsseln. Aber man muss auch kein Experte sein, um all die dezenten und dafür umso eindringlicheren äußeren Anzeichen "lesen" zu können. Der Text leistet das m.M.n. ganz vorzüglich!

Wenn du meinst, dass jeder Text sozusagen für sich allein stehend die Basis für seine Entschlüsselung und all die inneren Konflikte fein aufgeschlüsselt liefern muss, dann bin ich darin nicht deiner Meinung, muss ich zugeben. Dann verkäme ja jeder Roman, jeder Film, jede Kurzgeschichte zu einer Enzyklopädie für das Leben mit all seinen Tücken und möglichen Irrungen und Verwirrungen und deren Ursachen...und das kann ja gar nicht geleistet werden und möchte man auch nicht. Es ist wie mit allen Erscheinungsformen von Kunst (ob bildlich oder schriftlich) - sie treten mit dem Betrachter/Leser in einen Dialog. Da kann man von einer Schnittmenge ausgehen, wo beide Seiten dieselbe Sprache sprechen und von einem ähnlichen Erfahrungshorizont ausgehen. Diese sieht aber bei jeder Paarung "Werk und dessen Betrachter" anders aus. Mal ist sie kleiner, mal größer...und manchmal zu klein. Alles kein Malheur, sondern ganz normal. Und vor allem individuell.

Für mich leistet dieser Kurztext, den Shalllow da gezaubert hat, mehr als ich mir wünschen könnte. Du hättest es hingegen gerne expliziter - und auch das ist ein legitimer Wunsch. Dann ist dieser Text eben nicht "deins". Ich sehe da kein Problem. Nur unterschiedliche Zugänge. Und die sollte auch jeder so haben dürfen, wie er sie nun mal hat.

Liebe Grüße,
fee
 
Der Text ist nicht schlecht, aber sehr offen. Wer Drogen und Co-Abhängikeit herausliest, tut das sozusagen auf eigene Kosten. Man kann schon froh sein, überhaupt zu erfahren, dass es ein Sohn ist: "Willst du ein Bad nehmen? Dann musst du dich beeilen, dein Vater kommt in einer Stunde." Daraus kann man allenfalls noch schließen, dass dieser nicht so gut auf ihn zu sprechen ist. Aber warum und weshalb? Vielleicht muss er auch bloß sein Bad haben, sobald er nach Hause kommt. Die dazu passenden familiären Verwerfungen assoziiert man sozusagen wieder auf eigenen Gefahr.

Ich würde sagen: Gut, kann man so machen. aber für meinen Geschmack letztendlich zu beliebig.

MfG
Binsenbrecher
 

Ubertas

Mitglied
Lieber Shallow,

es gibt eines, das ich immer wieder erfahre beim Lesen deiner Werke: ich schließe zwar das Laptop oder drücke die zweite Taste rechts am Smartphone und der Bildschirm wird dunkel. Doch eines geht nicht weg: dein Schreiben, dein großes Talent, nicht nur etwas geschrieben zu haben für ein Thema X. In allen deinen Texten, die ich bisher lesen durfte, war eines: ein tiefer Sinn. Und diesen Sinn so in einen Text zu legen, dass er über das Dunkel hinausreicht und bei dem Gedanken an "shallow" und seine Literatur, sofort wieder Erinnerung im Raum liegt: das ist die schönste Erfahrung, die ein Leser machen darf. Nicht nur die Hortensien brauchen Wasser, auch der Leser braucht sein eigenes Wasser, in das er eintauchen darf. Du verschaffst ihm diese Möglichkeit. Es mag sein, dass jeder darin unterschiedlich "schwimmt". Doch diese Bewegungen auslösen zu können, das ist wertvoll.
Das erreichst du mit einer Leichtigkeit, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert und hält, in dem, was ich von dir lesen darf.
Mein Kompliment, nicht nur an diesen Text von dir.

Liebe Grüße,
ubertas
 
Zuletzt bearbeitet:

Anders Tell

Mitglied
Hallo Ubertas,
das hast Du perfekt auf den Punkt gebracht. Ich hätte Deinen Kommentar gerne gelikt, weiß aber nicht, wie das geht.
Anders
 
Der Text ist nicht schlecht, aber sehr offen. Wer Drogen und Co-Abhängikeit herausliest, tut das sozusagen auf eigene Kosten
Danke, Binsenbrecher.

@Shallow

Wenn es allerdings bei dir heißt: "Das haben sich einige deiner Leser so zurechtgelegt oder zusammenfantasiert" bin ich fassungslos. Da scheint mir kein Funken von Selbstkritik zu sein, ganz im Gegenteil: Eher gibt es bei dir eine Beweislastumkehr. "Wo steht das ... zitier doch mal!" Trotzdem freut es mich, dass du dich mit der kleinen Geschichte beschäftigt hast!
Hätte ich mich nicht in dieser Weise damit beschäftigt, wäre er wahrscheinlich nicht mit der gleichen Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen worden. :) ;) . Aber kaum schreibt man einen Kommentar, in dem der Text wirklich kritisiert wird und nicht nur hochgelobt, prasselt es Kommentare, hauptsächlich, um dem Kritiker zu widersprechen. Wie sagte doch mal ein deutscher Komiker im Fernsehen: „Man darf eine andere Meinung haben, aber man muss dann den Shitstorm aushalten." Nun, damit habe ich kein Problem, das bringt mich von meiner Meinung nicht ab.

Du meinst, ich müsste Selbstkritik üben - wegen eines Kommentars, weil ich nicht mit anderen Meinungen konform gehe? Das macht mich allerdings fassungslos.



Schöne Grüße
SilberneDelfine
 
Zuletzt bearbeitet:

Anders Tell

Mitglied
Nichts und niemand kann Dich von Deiner Meinung abbringen. Das ist auch gut so, denn die kannst Du getrost für Dich behalten, Delfine. Ich kann mich nicht entsinnen, dass hier schon einmal jemand anderen Mitgliedern unterstellt hat, sie würden sich ein Textverständnis einbilden. Dazu braucht man Ignorante Impertinenz. Jetzt pumpst Du Dich auch noch zur Heldin der einsamen Kritikerin auf. Diese Dreistigkeit ist mir unerträglich.
Wie jeder Leser habe ich nicht zu allen Texten Zugang. Deshalb aber allen, die diesen Zugang haben, zu unterstellen, dass sie sich Schund für Kunst verkaufen, würde mir aus Respekt nicht einfallen.
 

Shallow

Mitglied
Hallo @molly,

Ich finde einen Text, den ich auf verschiedene Art lesen kann, interessant,

Da werde ich ganz sicher nicht widersprechen! Vielen Dank für deine Zeit!

Schönen Gruß von

Shallow
 

Shallow

Mitglied
Hallo @Binsenbrecher,

Vielleicht muss er auch bloß sein Bad haben, sobald er nach Hause kommt.

Schon möglich, wer weiß. Für dich ist die kurze Geschichte offenbar wie ein Puzzle, in dem die Teile nicht passen. Und es ist ja nicht verkehrt: Sie ist sehr offen und vieles wird nicht erklärt. Für Leser, die ein klares Bild vor Augen haben möchten, ist das sicher unbefriedigend. Trotzdem danke fürs Lesen und deine Rückmeldung.

Schönen Gruß von

Shallow
 

Shallow

Mitglied
Hallo @Ubertas,

für so viel Lob bin ich charakterlich ungeeignet, deshalb bin erstmal vorsichtshalber ohnmächtig geworden. Ganz herzlichen Dank für deine Zeilen!

Nicht nur die Hortensien brauchen Wasser, auch der Leser braucht sein eigenes Wasser, in das er eintauchen darf. Du verschaffst ihm diese Möglichkeit. Es mag sein, dass jeder darin unterschiedlich "schwimmt".

Da spricht die Lyrikerin, das ist wirklich hervorragend ausgedrückt! Es macht mich sehr froh und stolz, dass du etwas mit einigen meiner Geschichten anfangen kannst und das lobend erwähnst. Vielleicht ist das "unterschiedliche Schwimmen" auch ein tolles und versöhnliches Schlusswort für die Diskussionen hier.

Dein Kompliment hat mich ziemlich umgehauen, deshalb gehe ich jetzt joggen, du weißt schon, wegen der Bodenhaftung.

Vielen Dank und beste Grüße von

Shallow
 

Bo-ehd

Mitglied
Hallo SilberneDelfine,
ich wollte mich eigentlich aus dieser Diskussion halten, aber die haltlosen Interpretationen schlagen mir plötzlich auf den Magen.
Du hast Recht: In erster Linie kommt es immer darauf an, was der Autor verfasst und schriftlich an den Leser geliefert hat. Erst in zweiter Linie liest der Leser zwischen den Zeilen. Und das auch nur dann, wenn der Text die "Interpretatrionsroute"vorgibt.
Liegt diese Route nicht vor bzw. erkennt der Leser sie nicht, kommt es zwangsläufig zu unsinnigen Deutungen wie z.B. das Geschwafel um die Co-Abhängigkeit. Abhängigkeit in Sinne dieser Geschichte setzt Mehrmaligkeit voraus, worauf überhaupt nichts hindeutet. Sie hielt ihren Sohn für verschollen. Wie kann sie da abhängig werden?
Auch der Hinweis auf die Drogen ist unhaltbare Spekulation. Es gibt überhaupt keine Anhaltspunkte. Ich lese aus dem Text nur die Tatsache, dass der Junge dringend Geld braucht. Das reicht auch für die Geschichte, denn der Grund für seine Geldnot ist zweitrangig. Es spielt absolut keine Rolle, ob Drogen, Schulden oder Fluchtgeld die Ursache ist. Wichtig ist nur, dass er den Konflikt dieser Story triggert, und mehr ist auch nicht nötig.
Worum geht es also? Es geht um den inneren Konflikt der Mutter, die mit ansehen muss, wie ihr geliebtes Kind abglitten ist, wie sie für den Sohn nur noch gut genug ist, um beklaut zu werden. Ein solches Gefühl bestand in ihr elementar durch seine Flucht und Abwendung von der Familie, und es wird bei seinem Besuch durch sein abweisendes Verhalten und den Diebstahl verstärkt. Was machen solche Geschehnisse mit einer Mutter?
So etwas ist für eine Mutter die Hölle, der sie nicht entrinnen kann. Nur das ist der Kick der Geschichte.
Sie ist gut erzählt, ich hätte den Konflikt allerdings noch stärker herausgearbeitet, etwa durch einen Dialog, der die Fronten erschüttert. Aber das ist persönliche Ansicht.
Hortensie! Warum ausgerechnet sie? Wieder so eine haarsträubende Fehlinterpretation. Es gibt eine Symbolik der Pflanzen. Danach gilt für die Hortensie Anmut und Schönheit, aber auch Selbstsucht und Arroganz. Was davon gilt für die Geschichte? Nichts. Deshalb liegt für mich auch der Titel leicht daneben. Warum nicht eine Blume, die für Hoffnung steht?
Es grüßt
Bo-ehd
 

Shallow

Mitglied
Hallo @Bo-ehd,

zunächst verstehe ich nicht ganz, dass du ein anderes Mitglied in meinem Thread adressierst. Kannst du dich dann nicht direkt mit dem Adressaten in Verbindung setzen?
Auch wenn es nicht an mich gerichtet ist: Mit den Argumenten deiner Replik (unsinnige Deutungen, unhaltbare Spekulation, keine Anhaltspunkte, haltlose Interpretationen etc.) möchte ich mich nicht auseinandersetzen. Jeder kann es so sehen, wie er meint.
Etwas hat mich, abgesehen von der Adressierung, geärgert:

Hortensie! Warum ausgerechnet sie? Wieder so eine haarsträubende Fehlinterpretation. Es gibt eine Symbolik der Pflanzen. Danach gilt für die Hortensie Anmut und Schönheit, aber auch Selbstsucht und Arroganz. Was davon gilt für die Geschichte? Nichts. Deshalb liegt für mich auch der Titel leicht daneben. Warum nicht eine Blume, die für Hoffnung steht?

Wie immer, die Absolutheit deiner Sichtweise. Der Titel ist daneben, weil du irgendeinen Zusammenhang gelernt zu haben glaubst. Warum keine Blume, die für Hoffnung steht? Soll ich das ernsthaft erklären? Eine Blume für Hoffnung in dieser Geschichte? Mach das bitte in deinen Geschichten!
Kann die Konnotatin der Hortensie nicht auch eine ganz andere sein? Was braucht eine Hortensie? Vielleicht (viel) Wasser? Was das bedeutet?
Muss jeder selber einordnen. Aus meiner Sicht ist es keine haarsträubende Fehlinterpretation der Pflanze.

Deine Magenschmerzen tun mir leid. Ich hoffe, es geht wieder besser. Könnte ich ein Bild anhängen, würde ich eine Schwertlilie posten (die steht für Hoffnung). Aber da kennst du dich sicher besser aus.

Gruß

Shallow
 
Zuletzt bearbeitet:

Anders Tell

Mitglied
Lieber Shallow,
ich bewundere Deine Nachsicht und Geduld. Leider bin in nicht damit gesegnet. Anlass genug, sich ein Beispiel zu nehmen.
Anders
 

Bo-ehd

Mitglied
Hallo Shallow,
Sorry, sorry und Frieden! Ich habe nicht im Entferntesten daran gedacht, deinen Thread zu missbrauchen. Bin einfach nur davon ausgegangen, dass mein Beitrag dorthin gehört, weil es ja um deinen Beitrag bzw. eine Kritik zu deinem Beitrag geht. Entschuldige bitte. Eine Privatnachricht wollte ich nicht schicken, denn ich kritisiere niemanden hinter seinem Rücken. Nicht in enem solchen Fall.
Zur Sache: Wenn meine Argumentation so abwegig ist, warum widerlegst du sie nicht mit zwei Sätzen. Dann wäre ich endlich mal richtig blamiert.
Nochmal zu den Hortensien. Um genau zu sein: Im Süden und Westen Europas steht sie für Anmut und Schönheit, hierzulande für Arroganz und Selbstsucht. Diese Aussage/Bedeutung packst du in eine wichtige Zeile deiner Geschichte, in den Titel. Will heißen: Der Titel enthält eine Aussage, die mit der Geschichte überhaupt nichts zu tun hat. Mehr noch: Er ist ein armseliger Allgemeinplatz - ein Störfaktor mit Langeweile-Faktor. Es wundert mich, dass du das so vehement verteidigst. In manchen Schulen gilt so etwas als Todsünde, denn eine Headline hat verschiedene Funktionen, auf die ich hier nicht näher eingehen will.
Gruß Bo-ehd
 

Bo-ehd

Mitglied
Anders, deine Arroganz ist zum Kotzen. Wenn du hier einen Beitrag liefern willst, tu es in Form einer fundierten Kritik. Oder schreib mal einen Text, der in reziproken Verhältnis zu deinen Beleidigungen steht.
 

Shallow

Mitglied
@Bo-ehd,

denn ich kritisiere niemanden hinter seinem Rücken. Nicht in enem solchen Fall.

Ich bin auch für Frieden. Ich kenne niemanden, der es anders formulieren würde. Bei deinem Satz ist es komisch, ich kritisiere niemanden, nicht in einem solchen Fall. - Okay, also ja, ein bisschen oder doch manchmal? Ist aber völlig egal.

Zur Sache: Wenn meine Argumentation so abwegig ist, warum widerlegst du sie nicht mit zwei Sätzen. Dann wäre ich endlich mal richtig blamiert.

Zunächst will ich niemanden blamieren. Sowas ist einfach blöd, warum sollte das jemand tun wollen? Ich habe geschrieben, dass ich deine Argumentation nicht kommentieren will, und das aus gutem Grund:

Nochmal zu den Hortensien. Um genau zu sein:

Weil es immer wieder von vorn losgeht. Gespickt mit "hat mit der Geschichte nichts zu tun", "armseliger Allgemeinplatz", "Störfaktor mit Langeweile-Faktor", "Todsünde".

Das ist für mich kein Austausch. Ich werde gar nichts widerlegen, ich weiß doch, was dann kommt.

Sehe gerade deinen Satz im nächsten Post von dir in meinem Thread: "Anders, deine Arroganz ist zum Kotzen."

Ganz im Ernst: Kannst du deine Last nicht irgendwoanders abladen? Ich wäre dir sehr dankbar!




 

Ubertas

Mitglied
Meine Lieben,

es ist jetzt folgendermaßen spät und es gäbe oder gibt noch eine Fortsetzung bis zu Kommentar „Raute 398“. Bis jetzt habe ich mir tatsächlich auf die noch vorhandene Ober-und Unterlippe gebissen und belege lediglich einen Allgemeinplatz in der Diskussionsrunde. Aus diesem friedvollen Pavillon aus, möchte ich und werde ich folgendes anmerken: Hubschrauberartig, über den Text fliegend und wohl wissend, dass hier unter Kurzprosa veröffentlicht wurde. Zweierlei Dinge dabei fallen mir auf:
Erstens die Sicht auf den Text, zweitens die stattgehabte Weiterspinnung aus Erkenntnissen zum Thema „Ich bin ein Text und möglichst bald eine Betriebsanleitung“. Das mag schön sein und jeder Gedanke dazu ein wahrer Traum. Doch und jetzt kommt es, nur in meiner gefühlten Wahrnehmung:

A) Es handelt sich um Kurzprosa

B) Was macht sie aus? Sie braucht nicht alles erklären

C) Der Leser, falls auftreibbar, schnürt sich aus dem gegebenen „Inhalt“ sein eigenes Paket, übersetzt es. Who cares?

D) Der Autor verpasst seinem hoch engagierten, innerem Erklärbär beim Verfassen der Geschichte nebenbei einen Maulkorb

E) Denn nur so, nur so wird aus dem, was es sein will, das, was es ist

F) Folglich leistet ein Text, eingestellt unter Kurzprosa eines, eine verknappte, in sich verdichtete Erzählung, die Spuren hinterlegt, sie jedoch nicht aufzudecken versucht

G) Und ge, weil Gell eben eines innehat, die Kunst der Verschleierung, während sie anbietet

H) Sich dennoch aber nicht hergibt – zum Wohl und zur Kommentarfülle und

I) Ich würde sagen, so ist es gut – mehr braucht es nicht

J) Janzweitdraußen schon mal gesehen, das Leserhirn und das

K) Können des Autors – yes, he can!

Aufzählung Ende: Das musste raus!
Deswesche wäre es jut, erst mal zu gucke:).
Amen.

Liebe Grüße,
ubertas

p.s.und psst: ab jetzt nightswimming;)
 



 
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