Die Mädchen und die Wälder

amely

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Die Mädchen und die Wälder

Die Geschichtsbücher verschweigen gern die kleinen Mädchen, die im Dunkel der Nacht in ihren Betten aus Stroh lagen und die Stimmen des Lichten Volkes wispernd verfolgten, hinaus aus den Bauernhäusern, hinaus aus den Landschlössern, aus den Hütten und den Waisenhäusern, in den Wald verschwanden sie, barfuß in hauchdünnen Leinenhemden, auf Nimmerwiedersehen.
Die Geschichte erzählt lieber vom Schreien der Neugeborenen, aus ihren Wiegen gerissen an goldene Busen, verschleppt in die Reiche tief unter der Erde, ersetzt durch die kränklichen Kinder des Feenvolks. Um sie weinten die Mütter und nach ihnen suchten die Väter tief in den Wäldern, setzten selbstgeschnitzte Holzkreuze zwischen Veilchen und Vergissmeinnicht, um sich an sie zu erinnern. Die Mädchen jedoch verschwanden, denn in jenen dunklen Zeiten war es weiter nicht ungewöhnlich, dass Mädchen verschwanden. Es gab so manchen Mann, der ein schönes Mädchen im Mondschein stahl, denn eine gute Frau war fast so viel wert wie ein Stück Gold. Manch Vater brachte seine Tochter in den Wald und bat sie, dort bis zum Morgengrauen zu warten und in der Dämmerung begannen die Mädchen nach ihren Vätern zu suchen, doch niemand suchte nach ihnen. Sie hackten kein Holz und waren keine Jungen.
Sie wanderten durch den Nebel und krochen durch das Unterholz, beschützt von Schatten, geleitet durch das Erdreich von Angst und von Wunder. Ihre Familien hüllten die verlorenen Töchter in Vergessenheit und manch einer mag um ihr Schicksal Tränen vergießen mögen, doch jener sei beruhigt. Die Mädchen betraten das Königreich der Märchen als Menschen und würden es nur als Legenden wieder verlassen.
Eine unter ihnen, die Füße halb erfroren, denn sie hatte den Gesang der Feen an einem Wintermorgen gehört, mochte Marie oder Margarethe geheißen haben, vielleicht auch Margot, doch niemand erinnerte sich mehr daran; am wenigsten sie selbst. Sie hatte ihren Namen nur einmal gesprochen, tief unter den Wurzeln der Bäume, hatte ihn gegeben, wie man einem lieben Freund ein Geschenk gab oder einem Dieb seinen Schmuck und hatte sich damit für immer von ihm losgesagt.
„Dein Name ist Mab“, hatte die grünäugige Königin verkündet und von jenem Tag an war dem Mädchen nur ‚Mab‘ als ihr Name bekannt und der, mit dem ihre Mutter sie einst bedachte, nichts weiter als ein Echo der Vergangenheit.
Mab hatte in ihrem Leben noch nicht viele Sommer gesehen, acht oder neun höchstens, und so fragte sie die Königin: „Wie alt seid Ihr?“
Ihr Vater hatte ihr einst gesagt, je älter ein Mann sei, umso weiser sei er.
„Törichtes Mädchen“, säuselte die Fee und fing Sonnenlicht in ihren Augen, „Die Berge sind unsere Ahnen und die Bäume unsere Kinder.“
„Ihr seid unsterblich.“ Mab hatte Geflüster gehört, grausame Geschichten, von den Wesen, die sich nicht zeigten, die Kinder stahlen und auffraßen wie Biester. Doch niemand fraß sie und niemand hatte sie gestohlen. Ihre Füße hatten von allein den Weg angetreten.
„Die Zeit ist unser ältester Freund und wird wohl auch unser letzter sein.“

Die Zeit wurde auch Mabs Freund, denn das Mädchen wuchs zu einer Frau heran und die Frau verharrte in ihrer Schönheit wie eingefroren in ewiges Eis. Kein Mann bekam sie je zu Gesicht, nicht ihre Brüder, die zu jung waren, um zu wissen, dass sie einst eine Schwester gehabt hatten, nicht ihr Vater, der in seiner Not froh war über ihr Verschwinden, und schon gar nicht der holde Prinz, der sie wohl hätte entdecken und zu seiner Königin machen sollen. Mab blieb allein.
Sie schlief auf Moos und Heu, webte sich eine Schürze aus Farn und band sich Glasperlen in die Haare. Das Sonnenlicht war rar in der Stadt unter dem Wald und sie wollte nicht gehen, denn sie fürchtete, man würde sie zurück an den dunklen Ort bringen, von dem sie stammte. Mab lernte schon bald, sich das Blut von den Händen zu waschen und die Kinder des Lichten Volkes mit Erde und guten Wünschen abzureiben. Sie lernte, ihnen die Zeichen auf die Haut zu malen, die sie ihr Leben lang tragen würden und den Müttern Erlenrinde gegen die Schmerzen zu geben. Sie rieb ihre Hände gegeneinander und legte sie auf eine schweißnasse Stirn, schenkte Willenskraft und gute Träume. Mab war kein Kind mit Magie im Blut, doch wo sie war, atmete sie verzauberte Luft und schmeckte das Unmögliche. Magie wuchs in ihr, langsam, wie der Samen einer Sonnenblume sich zuerst in die Erde eingraben muss, bevor er Wurzeln schlägt und langsam, langsam etwas zu sprießen beginnt, das eines Tages die Königin der Blumen sein würde.
Sie wand die schwachen Kinder aus den Armen ihrer Mütter, verweigerte ihnen einen Namen, einen Kuss, denn einen magischen Namen abzulegen war schwerer als einen menschlichen. Mab übergab sie den Tauschern, unförmigen kleinen Wesen, die mit den Schatten der Nacht im Bunde waren und Menschenkinder stahlen, wo immer sie hinkamen. Sie waren keine Diebe, nein, denn Mab war glücklich dort.
Mab verschloss die Augen vor der Wahrheit. Die Feenkinder wuchsen zu kränklichen Menschen heran – schmächtig, aber nicht auffällig, bis sie das erste Mal ein Messer in der Hand hielten oder eine Axt oder eine Nadel. Dann entwich ihnen ein Schrei, der keinem Menschen möglich war und ihre Haut begann zu brodeln, pellte sich ab. Sie starben den grausamsten Tod. Sie bekamen keine Gräber. Niemand sprach davon zu Mab und sie fragte nicht danach.
Sie sprach nicht, bis sie ein Kind in den Armen hielt, das sie nicht loslassen wollte. Sie trug es hinaus und ignorierte das Weinen der Mutter. Der Tauscher streckte seine knochigen Finger nach ihm aus, doch Mab zog es zurück, bevor sein Zauber es berührte. Der Tauscher fauchte und Mab fasste Mut.
„Dein Name ist Rallin“, sagte sie, so wie es die Königin all die Jahre zuvor getan hatte. Rallin blinzelte, ihre spindeldürren Fingerchen fassten eine Locke von Mabs Haar und ihr Schicksal war gewandelt. Mab wickelte das Kind in Blätter und Leinen, brachte es in ihre dämmerige Kammer und bezahlte das Schweigen des Tauschers mit einem Kuss. Mab verriet das Kind – von nun an ihr Kind – an niemanden. Das Lichte Volk allerdings kannte keine Lügen, es sprach nur die Wahrheit. Lügen war menschlich und die Feenwesen kannten die Menschen besser als einander.
Mab wurde vor die Königin gerufen. Die mächtigste der Feen war alt geworden über die Ewigkeit hinweg, ihre scharfen Augen müde und das Lächeln um ihren Mund erschlafft.
„Vor vielen Wintern gabst du uns deinen Namen“, sagte sie und Mab sah sie schweigend an, „Du gabst uns deinen Namen und versprachst mir zu dienen. Ich nannte dich meine Tochter, so, wie ich alle unter der Erde meine Söhne und Töchter nenne.“
Mab wartete darauf, dass man sie fortjagte. Fortjagte mit Rallin, dann könnte sie ein Leben in den Wäldern führen, ein Leben fort von aller Gefahr, fort von aller Wahrheit.
„Deine Gabe hat sich herumgesprochen. Deine Kraft, die Mütter vor dem Verbluten zu retten und die Kinder zum Atmen zu bringen. Du hast unser Vertrauen, Mab.“
„Warum bin ich hier?“ Es war nicht gefährlich, so offen mit der Königin zu sprechen, denn sie hörte nicht gern Schmeicheleien.
„Ich muss meine Krone weitergeben, an einen nächsten, der würdig ist, an meiner Stelle zu herrschen.“
„Ich bin keine Fee.“
„Du bist nicht als Fee geboren.“
„Ich war ein Mensch.“
Die Königin erhob sich. „Und du sollst Königin werden.“
Mab sagte nicht ‚Nein‘, denn es war nicht ihr Recht, sich zu verweigern. Sie stand vor der Königin, als hätten ihre schmutzigen Füße Wurzeln tief in die Erde geschlagen. Um sie herum begannen die Höflinge zu flüstern. Ein Menschenmädchen auf dem Thron, eine Hebamme soll die Krone tragen, eine Tochter des Waldes nimmermehr.
Die Königin nahm eine Frühjahrsblüte aus ihrem Haar und legte sie in Mabs kalte Hände. Die Blüte regte sich nicht. Ein Raunen erhob sich im Saal, gleich den dunklen Vorboten des Donners an einem Gewitterabend. Mab kniete nieder, ihre Bewegungen einem unerklärlichen Instinkt folgend, und jemand löste das Band aus ihrem Haar, die Schnüre ihrer blutigen Schürze. Sie begriff nicht, was geschah. Die Königin ließ sich vor ihr nieder, ergriff ihre Hände und lehnte ihre Stirn an Mabs. Sie roch nach Lavendel und Safran, Quellwasserperlen in ihren Wimpern gefangen.
„Nimmst du meine Worte an?“
„Ihr seid die Königin“, antwortete Mab, denn sie hatte nie vergessen, wem sie vor all den Jahren ihren Namen gegeben hatte, wem ihr Wille gehörte. Die Königin schüttelte kaum merklich den Kopf. „Du sollst mir von dieser Sekunde an ebenbürtig sein, Kind.“
Mab wusste, dass sie nie einer Fee ebenbürtig sein würde.
„Wie Ihr wollt.“
„Die Krone verlangt Wahrheit.“
Mabs totes Herz begann wieder zu schlagen.
„Die Wahrheit“, wiederholte sie.
„Es ist mein Wille, dass du die Krone trägst. Es ist der Wille der Magie, dass du zuvor deine Geheimnisse offenbarst.“
„Ich habe keine Geheimnisse.“ Mab weigerte sich, über irgendetwas nachzudenken, dass nicht mit den grünen Augen der Königin zu tun hatte.
„Menschen verlernen nie zu lügen.“
Ein Säugling schrie. Die Königin umklammerte Mabs zitternde Hände.
„Hört auf“, bettelte Mab, denn sie erkannte die zarte Stimme, „Hört auf, sie hat Euch nichts getan.“
„Sie lebt, obwohl sie nicht leben sollte.“
„Ihr geht es gut, habt Ihr sie denn nicht gesehen?“
Das Lächeln der Königin gefror.
Mab hatte nicht mehr geweint, seit sie in den Wald gelaufen war. Ihr Leben war gut, es war sicher. Sie war nicht frei, aber beschützt.
Benommen beobachtete sie, wie ein mit dunklen Runen bemalter Höfling ihr Kind zur Königin trug. Sie war klein, kleiner als die gesunden Kinder des Lichten Volks, aber weinte kaum. Nun rannen dicke Tränen ihre rosigen Wangen hinunter und Mab streckte ihre Hände nach ihr aus, um sie zu trösten, um sie in Sicherheit zu wissen, doch die Königin hielt ihre Hände noch immer fest umschlossen.
„Ich möchte dich eine von uns wissen, wenn ich dir die Krone gebe. Doch um eine von zu sein, musst du zuerst verlernen zu lügen.“
„Nein“, wisperte Mab, als sie realisierte, was die Königin meinte.
„Um lügen zu verlernen, müssen deine Geheimnisse sterben.“
Mab würde jenen folgenden Augenblick unendlich oft wiederholen im Versuch zu verstehen, doch es gab nichts zu verstehen, als der Höfling seinen Dolch zog und Rallins schmalen Hals aufschlitzte. Kinderblut spritzte auf ihr Kleid, fraß sich in ihre Haut wie Maden in Äpfel und die Leiche wurde herausgetragen, die Trophäe einer ungefochtenen Schlacht. Mab brach in den Armen der Königin zusammen und die Mörderin streichelte ihr übers Haar als hätte sie nicht den Befehl gegeben, als hätte sie kein Blut auf dem Gesicht, als wäre sie unschuldig.
Mab würgte, dann zog man sie an den Armen hoch. Der Höfling, der eben noch die Kinderleiche gehalten hatte, trug nun eine Krone. Mab schüttelte benommen den Kopf, erinnerte sich an all die Kinder, die sie gehalten und ihren Müttern gegeben hatte, an all die frohen Kinder, die vom Zauber der Erde geschützt waren und an all jene, die sie wegegeben hatte und die sich mit Rallin ein stilles Grab teilten.
„Ich will sie nicht“, sagte sie und duckte sich vor der Krone, „Ich will sie nicht.“
Die Königin säuselte etwas, man hielt Mab so fest, dass ihre blasse Haut blau wurde. Die Krone war nicht für ihren Kopf geschmiedet, zu klein war sie, doch sie bohrte sich unnachgiebig in den Schädel ihrer neuen Trägerin und Mab war machtlos.
Dann rissen alle Seile. Mab war frei, taumelte nach vorne, fing sich auf, glaubte an ihre Flucht, denn das Lichte Volk hatte seinen Zauber verloren und statt goldenem Glanz bewölkte nun Rallins Blut Mabs Blickfeld. Der Ausgang war versperrt. Diener und Mägde, Höflinge und Heiler waren in den Saal gedrungen, hatten sich auf die Wurzeln gesetzt, die wie Pfeiler die Decke trugen, oder standen dicht an dicht, die Königin nun eine von ihnen, unscheinbar ohne die Krone, nicht mehr überragend, nicht länger einschüchternd. Mab konnte nicht fliehen. Aber sie konnte sich zu einem Lächeln zwingen, als man vor ihr auf die Knie fiel.
„Hoch lebe die Königin!“, rief der Höfling mit dem blutigen Dolch, „Hoch lebe Königin Mab.“
„Königin Mab!“
„Königin Mab!“
Und so ward es geschehen, dass ein Menschenkind Königin der Feen wurde, dass der Wald sie als eine seiner Töchter anerkannte und fortan schützte mit allem, was seinem Befehl unterstand. So ward es geschehen, dass die Hebamme Mab eine Krone trug, dass sie das Lügen verlernte und sich der Wahrheit verpflichtete.
Mab lächelte oft hoch oben auf ihrem Thron aus Erlenholz. Sie hatte die Lügen aufgegeben, doch keine vergessen.
Sie erlaubte Fest und Tanz und Gesang, erfreute sich an lieblicher Musik und ausgiebigem Essen. Manchmal schlich sie in der Früh hinaus und sah den Schatten der Tauscher nach, die die Feenkinder in die Reiche der Menschen trugen. Sie empfing die furchtlosen Mädchen mit warmem Wein und neuen Namen, gab ihnen ein Zuhause und nannte sie ihre Töchter, so wie die Königin es einst mit ihr getan hatte. Das Lichte Volk blühte auf unter Königin Mabs Herrschaft, nicht länger an die Reiche der Erde gebunden, sondern willkommen im Unterholz und auf den Lichtungen, ihre Lieder zu hören von den Feldern bis zu den Bergen.
Mab wiegte sie in Sicherheit, so, wie sie einst Rallin in den Schlaf gewiegt hatte.
Und wenn die Feen und die Menschen schlafend in ihren Betten lagen, wohlig warm und gut behütet, dann saß Mab auf ihrem Thron aus Erlenholz und dachte an das Kind, dass in der Kälte unter der Erde verrottete. So nah bei ihr und doch so fern. Und dann tauchte sie in die Träume der Lebenden ein, denn sie selbst vermochte nicht mehr ihre Augen zu schließen und Frieden zu finden. Sie zeigte ihnen das Kinderblut und die Tränen, die Gewalt und die Grausamkeit. Ihre liebste Musik waren die Schreie der Erwachenden. Der Höfling, der seinen Dolch wiedererkannte und sich unruhig hin und her wälzte, seine schönen Augen dunkel vor Sorge. Die ehemalige Königin schweißnass und panisch, weil es nun Mab war, die sie gefangen hielt.
Mab machte sich die Wahrheit zur Freundin und spielte mit ihr, trug sie ins Licht und in den Schatten und erzählte die Geschichte, die niemand vergessen sollte.
Königin Mab war eine gute Königin. Königin Mab war eine schlechte Königin. Das ist die Wahrheit. Königin Mab war eine großzügige Königin. Königin Mab war eine grausame Königin. Ebenfalls, die Wahrheit.
Die Geschichtsbücher mochten das kleine Mädchen, dass barfuß in den Wald gelaufen war, vergessen haben, doch sie erinnerten sich an die sagenumwobene Feenkönigin, die Jungen und Mädchen gleichsam in ihren Träumen erschien, ein totes Kind in ihren Armen und Blut an ihren Lippen. Die Geschichtsbücher erwähnen die Frau, die mit geschickten Händen Kinder aus dem Leib ihrer Mütter barg und sie im Arm hielt, während sie das erste Mal atmeten, doch sie erzählen lieber von der Königin, die die Nacht mit Angst und Schrecken füllte. Mab interessierte sich nicht für die Geschichtsbücher. Sie hatte ihnen entsagt als die damals, vor beinahe einer Ewigkeit, den Wald ihrem Elternhaus vorgezogen hatte.
Mab regierte.
Und als es Zeit ward, ihre Krone weiterzureichen, gesellte sich Mab zu Rallin in die eisige Erde und war glücklich. Dies ist die einzige Wahrheit.
 

flammarion

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Hallo amely, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem Maße an neue Mitglieder richtet. http://www.leselupe.de/lw/titel-Leitfaden-fuer-neue-Mitglieder-119339.htm

Ganz besonders wollen wir Dir auch die Seite mit den häufig gestellten Fragen ans Herz legen. http://www.leselupe.de/lw/service.php?action=faq


Viele Grüße von flammarion

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