Die Schraube (gelöscht)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Hyazinthe

Mitglied
Hallo Patrick!

Eine düstere Schlachtfeldszene, die du hier schilderst. Wegen der Prägnanz, die aus der Kürze und der treffenden Ausdrucksweise resultiert, finde ich den Text gelungen. Umso mehr stören mich beim Lesen die Flüchtigkeitsfehler.

"Nichts, bloß eine rostige Schraube[red]Punkt[/red]" Das dicke, dümmliche Gesicht von Willi spiegelte das Stampfen seiner Nerven [red]wieder[/red] wider.
"stampfen" finde ich hier unpassend: Nerven stampfen nicht.

Keine Taschenuhr, kein Geld,[red] nichtmals[/red] nicht einmal ein Taschentuch...nur eine verdammte Schraube?!

Während die Schweiß[red]perlen[/red] langsam von unseren Gesichtern[red] perlten[/red],
unschöne Doppelung

[red] richtung [/red] Richtung Lager.
Eine Woche, einen Wagen, der im Schlamm steckengeblieben ist, kaum mehr als einer Handvoll Brot und etliche Bleikaskaden später dachte ich noch immer an die Schraube.
merkwürdige Satzkonstruktion

Unsinn... solange ich meine Sorgen in Schnaps ertränken kann [red]]Komma[/red] sollte ich nicht an so einen Unfug denken.
Das Donnern und Röhren von Panzern und Kanonen und das spitze Kreischen der Raketen war so heftig [red]Komma [/red] dass wir[red] Kapitulierten.[/red]
kapitulierten.

Gruß, Hyazinthe
 
Hallo Hyazinthe
Ich bin ja froh dass der Text überhaupt ernst genommen wird!
Ich bin so unerfahren was Prosa angeht.
Ich danke dir für das aufmerksame Lesen und hoffe ich konnte
die gröbsten Fehler beseitigen, den verquirlten Abschnitt
etwas besser formulieren.

Danke und
L.G
Patrick
 

Ciconia

Mitglied
Hallo Patrick,

ich glaube, damit
die gröbsten Fehler beseitigen
ist es nicht getan. Eine gute Kurzprosa sollte absolut fehlerfrei sein und nicht nur vom Inhalt, sondern auch von der Form her überzeugen.

Eine Kleinigkeit, aber absolut störend: Auslassungspunkte, die nicht für weggelassene Buchstaben stehen, werden niemals direkt an ein Wort gehängt. Du kannst schreiben: Was für ein Sch…, dann hängen sie direkt am Wort. Schreibst Du aber:
Unsinn … solange
bedarf es einer Leerstelle.

Du bringst mehrmals die Zeiten durcheinander.
[red]Hat[/red][blue] Hatte[/blue] die Maschinen sabotiert, bis wir ihn überraschten
Viele [red]sind[/red] gefallen. Eigentlich müsste es heißen: Viele fielen. Klingt aber nicht gut. Solltest Du umschreiben.
solange ich meine Sorgen in Schnaps ertränken [red]kann[/red] [blue]konnte[/blue], sollte ich nicht an so einen Unfug denken.
Schnaps an der Front? Hmmm ….
War es das? ein Talisman?
Nach dem Fragezeichen immer groß weiterschreiben oder statt des Fragezeichens einen Gedankenstrich setzen.
[red]Habs[/red] [blue]Hab‘s[/blue]
Das dicke, dümmliche Gesicht von Willi spiegelte das Blitzen seiner Nerven wider
Das sind für mich Kontraste. Ein dickes, dümmliches Gesicht passt nicht zum „Blitzen“ seiner Nerven, ich denke eher an ein Zucken. Vielleicht fällt Dir noch etwas Besseres ein.

Der Inhalt: Na ja. Das Hageln von Blei, das Kreischen der Raketen – das klingt für mich nach ein wenig kindlichen Vorstellungen und auf keinen Fall der Situation entsprechend. Vielleicht hättest Du Dir für Deine erste Kurzprosa ein Thema aussuchen sollen, zu dem Du mehr Bezug hast.

Leider sind auch noch etliche Kommafehler enthalten. Aber die findest Du schon selbst. ;)

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.

Gruß Ciconia
 
Ja, du konntest helfen.
Ich glaube ich bin zu naiv an die Thematik herangegangen.
Ich kanns selber nicht mehr sehen.
Daher lösche ich es mal :)
L.G
Patrick
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Oben Unten