Arcos
Mitglied
Du denkst:
„Warum nur,
warum werde ich so gegeisselt,
so geschlagen,
so unaufhörlich zermahlen
zwischen den rostigen Zahnrädern
einer gleichgültigen Welt?
Was habe ich getan,
welches Verbrechen begangen,
dass mir jede Sekunde
wie ein glühender Nagel
durch das Fleisch getrieben wird?
Das Leben hat lange, eiserne Stacheln,
und sie wachsen nach innen,
bohren sich tiefer,
mit jedem Atemzug,
mit jedem verdammten Herzschlag.
Ich spüre,
wie etwas in mir fault,
langsam,
unaufhaltsam,
wie ein Tierkadaver
in der Sommerhitze meines eigenen Schädels.
Der Gestank meiner Gedanken
kriecht mir die Kehle hinauf,
legt sich auf meine Zunge,
bis selbst Worte
nach Verwesung schmecken.
Meine Gedanken sind nicht frei,
sie sind ein Schwarm
schwarzer Insekten,
die Eier legen,
sich vermehren,
bis sie mir aus den Augen kriechen wollen.
Sie sind Gift,
zähflüssig und bitter,
und ich muss es trinken,
Schluck für Schluck,
bis es meine Eingeweide
von innen heraus zerfrisst,
bis nichts mehr übrig bleibt
als ein hohler Raum,
in dem es nur noch hallt.
Ich bin gefangen
in diesem Körper,
der sich selbst verschlingt,
in diesem Kopf,
der keine Türen kennt,
nur Wände,
die immer näher kommen.
Alles was ich wollte,
war nur eine Tüte Chips.“
Dann machst du den Schrank wieder zu
und schaust dir den gottverdammten Film
ohne etwas zu essen an.
„Warum nur,
warum werde ich so gegeisselt,
so geschlagen,
so unaufhörlich zermahlen
zwischen den rostigen Zahnrädern
einer gleichgültigen Welt?
Was habe ich getan,
welches Verbrechen begangen,
dass mir jede Sekunde
wie ein glühender Nagel
durch das Fleisch getrieben wird?
Das Leben hat lange, eiserne Stacheln,
und sie wachsen nach innen,
bohren sich tiefer,
mit jedem Atemzug,
mit jedem verdammten Herzschlag.
Ich spüre,
wie etwas in mir fault,
langsam,
unaufhaltsam,
wie ein Tierkadaver
in der Sommerhitze meines eigenen Schädels.
Der Gestank meiner Gedanken
kriecht mir die Kehle hinauf,
legt sich auf meine Zunge,
bis selbst Worte
nach Verwesung schmecken.
Meine Gedanken sind nicht frei,
sie sind ein Schwarm
schwarzer Insekten,
die Eier legen,
sich vermehren,
bis sie mir aus den Augen kriechen wollen.
Sie sind Gift,
zähflüssig und bitter,
und ich muss es trinken,
Schluck für Schluck,
bis es meine Eingeweide
von innen heraus zerfrisst,
bis nichts mehr übrig bleibt
als ein hohler Raum,
in dem es nur noch hallt.
Ich bin gefangen
in diesem Körper,
der sich selbst verschlingt,
in diesem Kopf,
der keine Türen kennt,
nur Wände,
die immer näher kommen.
Alles was ich wollte,
war nur eine Tüte Chips.“
Dann machst du den Schrank wieder zu
und schaust dir den gottverdammten Film
ohne etwas zu essen an.