Ein Fluss

Scal

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Ist da ein Wille, dessen Fluss, gebändigt,
weit in die Luft des Fühlens greift,
der tastet, ob ein Bildreich reift ?
Und kündet, wie er sich verständigt ?

Verständigt hat, mit zögernder Gebärde ?
Vermutlich, ja, - sich einverleibt
vom Stirb und Werde, was noch bleibt,
hat dieser Fluss sich eine Wolkenherde.

Damit ihm Klang und Bildnis lesbar bleiben,
- wohl wissend um ein großes Schweigemeer,
dem Mündungsraum des Irgendwer -
erzählt der Fluss von seinem Lüftetreiben.




"Wir suchten ständig das Ufer,
bis wir bemerkten, dass es nur den Fluss gibt,
nur den Fluss." (Antonio Tabucchi)
 



 
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