Entdeckungen… und andere Unwägbarkeiten der Zukunft

Entdeckungen
… und andere Unwägbarkeiten der Zukunft

Sind Sie neugierig? Neugierig auf seltsame Ideen? Auf interessante Personen? Auf starke Texte? Dann sind Sie beim zweiten Science-Fiction-Band der Leselupen-Bücherei genau richtig. In „Entdeckungen und andere Unwägbarkeiten der Zukunft“ warten 16 Autoren mit Geschichten auf, die von flüssigen Aliens erzählen, von Androiden, von Allmächtigen und von Ganz-Anderen. Und von Menschen.

Auf etwa 280 Seiten finden Sie Geschichten, deren Bogen sich vom klassischen SF-Abenteuer über Philosophisches und „echt Menschliches“ bis hin zu skuril erscheinenden Ideen spannt. Ein wahrer Leckerbissen, den Sie anderswo wohl kaum finden dürften, sind die Science-Fiction-Gedichte von Bernd Hutschenreuther - zumeist heitere Miniaturen aus der Welt der Kyborgs und Computer, voller menschlich-herzlicher Wärme.

14 der in diesem Buch vertretenen Autoren können Sie auf http://www.leselupe.de , der größten deutschsprachigen Internetplattform ihrer Art, treffen. Bereichert wird das Buch durch Texte von Edgar Güttge, der auch schon im ersten Science-Fiction-Band der Leselupen-Bücherei vertreten war, und Wilko Müller jr., einem Science-Fiction-Autor und -Herausgeber aus Halle (Saale), der sich seit über 15 Jahren einen guten Namen in Sachen Science Fiction macht.

Erhältlich ist das Buch unter http://www.leselupe.de/ll_buecher.php und http://www.web-site-verlag.de



Marc Müntz: Homogenesis II: HeartCorePain
Rumpelsstilzchen: Johnnie Walker
Wilko Müller jr. (Gastautor): Tag X
Michael Schmidt: Der Freiheitskämpfer
Jennifer Schreiner: Alienforschung
Michael Flick: Hallo, sagte der Schädling
Fugalee Page: AI Robot
Alexandra Schulz: Octopus
Edgar Güttge (Gastautor): Lila Kurazao
Rumpelsstilzchen: Auch eine Möglichkeit
Michael Flick: Stammgast bei Ernestine's
Dietmar Preuß: Die Mutter des Pluto
Marc Müntz: zwEIns
Edgar Güttge (Gastautor): C Tee C
Ralf Steinberg: Die Landung
Achim Hildebrand: Lieder von Freiheit und vom Tod
Joachim Freigang: Raumflug mit Göttin
jon: Verschwörung der Christkinder
Joachim Freigang: Der Regenstein
Volker Hagelstein: Die Infektion
Volker Hagelstein: Der Truck
Bernd Hutschenreuther: Gedichte aus „Des Kyborgs Wunderhorn“

Herausgegeben von jon
Titelbild: Susanne Jaja

Web-Site-Verlag
Ebersdorf, 2006
ISBN: 3-935982-70-4
ISSN: 1860-1863-07
12,90 Euro
 

GabiSils

Mitglied
Ich hab's. Das meiste auch schon gelesen.

Für meinen Geschmack sind zuviele actionlastige Stories drin, aber das macht ja nichts. Schön finde ich die dazwischen gestreuten Gedichte von Bernd :)
 

GabiSils

Mitglied
Sandras "Octopus" zB, oder "Alienforschung" von Jennifer Schreiner. Bei Edgar Güttge kommts drauf an, dafür hab ich nicht immer den Nerv, aber amüsant ist er schon.
 

jon

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das täuscht, Gabi ;) So actionlastig sind die Texte gar nicht, das wirkt nur so, weil der Ton "schnell" und "konzentriert" und "unblumig" ist. Und weil vor allem Leute, die nicht in der SF zu Hause sind, so viel für sie Neues/Ungewohntes aufgetischt bekommen, dass sie allein dadurch schon in Atem gehalten werden(, was nicht heißt, dass es für SF-Fans Gähnen erzeugend ist). Gerade HeartCorePain ist ein Klasse Beispiel: Es gibt darin praktisch nichts, was man als „Action“ bezeichnen könnte, und trotzdem ist es schnell und kraftvoll.

Das mit Bernds Gedichten hat sich als hervorragende Idee erwiesen; nicht "die beste", das würde den andern Texten nicht gerecht (, ich freue mich noch immer wie ein kleines Kind über jede einzelne Story,) aber um Längen besser, als ich am Anfang vermutet habe – sie bringen einen sehr schönen herzenswarmen Ton mit.
 
Hallo Gabi,

Ahnenforschung ist aber eine Geschichte, die eigentlich untypisch für eine SF Antho ist. Zwar der Definition nach SF, aber eigentlich eine typische "Kurzgeschichte", also eher dem Mainstream zuzuordnen.

Bis bald,
Michael
 
In einem anderen, nicht öffentlichen Forum gab es folgende Rückmeldung:
Habe ich erhalten und auch schon ein paar Geschichten gelesen. Viele sind humoristischer Art. Gut geschrieben finde ich "Alienforschung", wenger gefallen hat mir "zwEIns".
Nicht jede Story muss innovativ sein, dafür aber gut verfasst. In diesem Sinne bin ich bereits auf einige kurzweilige Geschichten gestoßen.
Während in der "Alienforschung" mit einem nur allzu bekannten Thema mit viel Humor umgegangen wird, fehlt mir bei "zwEIns" etwas an Details oder Differenzierung, um die Geschichte mit Befriedigung zu lesen.
 

jon

Foren-Redakteur
Teammitglied
… mit dieser Einschätzung kann man recht zufrieden sein. Ich jedenfalls bin es trotz des Eindrucks, es seien vor allem humorige Texte. (Manchmal frag ich mich, ob in "offiziellen" (meint aus "großen Verlagen") Anthologien auch so explizit der "Stil" unter dei Lupe genommen wird. ;) )
 

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