Im Tun und im Lassen

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Irrturm

Mitglied
Ich lasse los,
was mich hält und was ich halte.
Und niemand kann sagen,
wohin wir fallen.

Ich trete aus der Spur
meiner eigenen Gründe,
ein halber Schritt daneben
ist gerade genug.

Freiheit beginnt
im einen Tun
und im anderen Lassen,
im Griff
nach einem Schalter,
den man dann
doch nicht drückt.

Etwas hallt fort,
verbunden
mit dem Ort.

Vielleicht beginnt Welt
im Anschlag
eines fremden Tons.

Kein Prinzip.
Nur ein kurzer Impuls,
der bleibt.
 

fee_reloaded

Mitglied
Sehr schön verwortet die Wechselwirkung von Halten und Gehalten-Werden! Hält uns das, was wir halten?
Und was gewinnen wir, wenn wir loslassen können?

Die Freiheit, auf fremde Töne hören und ihnen folgen zu können, wenn wir nicht an starren Prinzipien festhalten.
Das gefällt mir sehr, lieber Irrturm!

im einen Tun
und im anderen Lassen,
im Griff
nach einem Schalter,
den man dann
doch nicht drückt.
Was für ein gelungener Einstand! Willkommen bei uns hier auf der Lupe! Da bin ich ja gerade rechtzeitig aus meiner längeren Pause zurückgekehrt, um deinen schönen Text hier zu finden. Sehr gerne gelesen!

LG,
fee
 

petrasmiles

Mitglied
Liebe(r) Irrturm,

da möchte ich mich Fee vollumfänglich anschließen!
Auch von mir ein herzliches Willkommen!

Liebe Grüße
Petra
 



 
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