Nordsee-Seele (gelöscht)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

blackout

Mitglied
Nordsee-Seele

Inhaltlich gefällt mir das Gedicht sehr. Ein Gedicht auf das Häuser-Meer. Auf solche Analogien kommt man vielleicht in einer sehr stillen Stunde, wenn man die Augen zu einem Spalt zusammenkneift.

Zum Technischen:
In der 1. und 3. Strophe haben jeweils deine letzten Verse eine Hebung zuviel. Hinter "Seele" wäre besser ein Komma angebracht, kein Punkt.

blackout
 

Zirkon

Mitglied
hi Blackout,
vielen Dank für deine Assoziationen. Ja, das Doppelbild bietet sich durchaus an.
Es sind keine Hebungen Zuviel. Es soll so sein. 556,55,556-mal was anderes halt.
Danke schön und liebe Grüße von Zirkon
 

blackout

Mitglied
Nordsee-Seele

Zirkon, das kann man natürlich so machen, und zwar dann, wenn das gesamte Gedicht eine unregelmäßige Anzahl an Hebungen hat. Und wenn man dann in Strophen schreibt, sollte jede Strophe die gleiche Anzahl von Hebungen haben wie die vorherigen. Wenn man keine Strophen schreibt, ist die Anzahl der Hebungen pro Vers dem Autor überlassen. Das hat den Vorteil, dass der Text dann sehr locker wirken kann.

blackout
 

Vera-Lena

Mitglied
Hallo Zirkon,

die letzte Strophe hat es mir angetan:

Die "geheimen Tiefen der Seele". Man kennt sie ja selber kaum.

"Das Meer kommt und geht", vielleicht hat es ja etwas erkannt, denn das wünscht sich der Mensch ja, erkannt zu werden.

Aber das Meer bleibt noch Tropfen für Tropfen bei sich selbst, so verstehe ich das "Vergisst".

Aber eines Tages dürfen auch wir mit dem Meer verschmelzen, denke ich.

Ein Text, der mir mit seiner Sehnsucht und seiner Tiefe sehr gut gefällt.

Liebe Grüße
Vera-Lena
 

Zirkon

Mitglied
Hi Vera,

ja, es geht auch um die (Un) Tiefen der Seele. Schön, dass du nachgespürt hast. Vielen Dank und liebe Grüße von Zirkon
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Oben Unten