orpheus resigniert (AAAA-rubaiyat)

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Mondnein

Mitglied
[ 4]orpheus resigniert


nein das will ich nicht dass ihr euch nass schwitzt kasteit
laborantisch euch schindet zu schanden bereit
als hätt ich euch mit meinem lied maledeit
mir schulden zu zahlen mit arbeit und leid

nein das musst du nicht leisten lieber reisz dir den arm
nicht aus wenn die handflächen dassgotterbarm
vom klatschen dir platzen unds blut frisch warm
deinen nachbarn bekleckert dein instant karm

ich bin nicht der ohr käster jack de regent
der euch dreimal raus rein wieder raus rein rennt
hat proserpina serpens vor rührung geflennt?
ist sie nicht in dem ringel reihn rang eingepennt?

ich will endlich nach hause ja dass ihr nun geht
es genügt dass ihr euch wie mich selber versteht:
die musik die euch durch meine gesten gedreht
wär die frucht eines liedes tief in uns gesät
 
T

Trainee

Gast
Hallo Mondnein,,

viele versierte Interpreten (oft selbst Poeten) unterscheiden zwischen verrätselten und geheimnisvollen Gedichten.
Demgemäß nenne ich dieses ein verrätseltes.
Nun ist es nicht Aufgabe der Leser, mehrmals im Text zu googeln und mit Sicherheit nicht Aufgabe des Künstlers, mit seiner Gelehrsamkeit zu "prunken." - Wenn ich nach einem Vers nicht mehr weiß, was ich in der vorherigen Zeile gelesen habe, denke ich darüber nach, ob neuerdings Boni für (zweifellos elegante) Unverständlichkeiten ausgezahlt werden. ;)
Traditionell ist im deutschen Poem das "Dunkle" durchaus beheimatet und sorgt dafür, dass LiteraturwissenschaftlerInnen nicht arbeitslos oder brave Forenleser nicht allzu an- bzw. aufgeregt werden.

Ein zeitgemäßes Gedicht sollte aber nicht von Unschärfe und Dunkelheit leben, sondern anhand seiner Symbole (Bilder, Metaphern, Semantik ...) den Text offen, aber begreifbar halten.

Ein Gedicht spricht mit mir oder es lässt mich Rätsel raten.

Sei mir wegen dieser offenen Worte nicht böse; ich habe zuvor schon mehrfach versucht, dich auf dieses Dilemma hinzuweisen. Leider ohne Erfolg.

Herzliche Grüße
Trainee
 

Mondnein

Mitglied
Hallo Trainee,

weiß nicht, warum Du hier Rätsel siehst, und wo.

Ich versteh es alles ganz gut.

Obwohl Gedichte keine Wissenschaftsdokumente sind, wo es um Verstehen oder Nichtverstehen geht. Das wäre ein unsinniger Filter. Bei Gedichten geht es um Expressivität des Ausdrucks, um den großen Farbenbogen ästhetischer Reize von brennendscharf bis entzückendsüß und vor allem um Originalität des Gedankens. Der Hauptgedanke ist doch ganz leicht zu sehen: Es geht um das Verhältnis des Urdichters, der die Steinherzen der Todesgötter angeblich erweichen konnte (Legende? Lüge? Ist das glaubhaft?), zum Applaus des Publikums. In der Sicht dieses traurigen Sängers. Ein Rollenspiel, eine Theatermaske, nur ein Lyri, nicht der Autor dieses Lieds, kurz: ich bins nicht.

Wenn Du den hier thematischen "Orpheus" googeln mußt, tust Du mir leid, aber trösten werde ich Dich nicht. Wenn Dir "Proserpina" nicht bekannt ist, beglückwünsche ich Dich, denn vermutlich lebst Du dann noch. Wenn es Dir unbekannt ist, daß Dirigenten immer rausreinraus rennen müssen nach den Konzerten, dann lebst Du halt in anderen Sphären als so ein bürgerlicher Konzertbesucher, und das nehme ich Dir nicht übel. Zumal ich selbst aus eher proletarischen Familienverhältnissen stamme, wo keiner mit dem elitären Kram Berührung hatte. Ich verstehe Dich und Deine Fremdelei ganz gut, auch wenn Du Gedichte mit "Orpheus" im Titel nicht gern liest, weil Du dann rumgoogeln mußt. Ich habe hier ein Taschentuch für Dich und Deine Trainen, ich reich es Dir gerne, hier, nimm
 
T

Trainee

Gast
Doch, geschätzter Mondnein.

Orpheus ist mir durchaus ein Begriff. :D

Hingegen lässt

ich bin nicht der ohr käster jack de regent
der euch dreimal raus rein wieder raus rein rennt
hat proserpina serpens vor rührung geflennt?
ist sie nicht in dem ringel reihn rang eingepennt?
allerlei Fragen bei mir offen, die du mir sicherlich gleich ausführlichst beantworten wirst.

Könnte es nicht sein, dass ich in Bezug auf deine Lyrik einfach Recht habe? Ließe sich denn rein gar nichts daran verändern? Wundert dich dein Mangel an Widerhall - trotz aller gebotenen Kunstfertigkeit - nicht selbst?

Grüße aus dem Bildungsbürgertum
Trainee
 

Mondnein

Mitglied
Ach mein Gott ja, daran habe ich nicht gedacht, Trainee,

daß es Leser gibt, die noch nie phonetisch aufgelöste Formulierungen in einem Gedicht gesehen haben.

Eigentlich sind sie durch Jandl allen bekannt, die schon mal Jandl gelesen haben. Und sie sind so alt wie der analytische Kubismus. In der bildenden Kunst regt sich natürlich keiner mehr darüber auf, daß "Gegenstände" zerlegt werden - "analytisch" - und in einer Multiperspektive wieder simultanisiert werden, denn wer würde heute noch Picasso vorwerfen, daß er mit diesem Schritt der geradezu sprichwörtliche Meister der modernen Kunst wurde.

Aber ausgerechnet im Bereich der Sprache, wo die Freiheiten größer sein könnten und die musikalische Dimension den Experimenten einen sinnlichen Genuß verschafft (aber Du bist vielleicht nicht ganz so musikalisch, seis drum), tun manche Leser in einem Dichterforum so, als hätte es James Joyce mit seinem "Finnegans Wake" und die Entsprechungen bei Arno Schmidt nie gegeben. Dabei ist das schon arschlang her.

Meine Güte, und Du, Trainee, wolltest immer der Modernität in der Lyrik das Wort reden. Was ist Dir passiert in der Zeit, wo Du weg warst? Offensichtlich leidest Du an einer Amnesie. Oder Du hast schon immer hochgestapelt, ich weiß es nicht. Gerade dieser Tage bist Du die Hessestufen runtergestolpert und hast sie zum "von Eichendorff" erklärt. Verzeihlich, der ausgenudelte Treppenstufenwitz ist auch ziemlich vorexpressionistisch.

Aber daß Du jetzt gegen moderne (naja, fast schon klassische, bei den alten Mustern) Lyrik zu Felde ziehst, verzeihe ich Dir nicht. Wenn das früher noch keine Hochstapelei war, immerhin hast Du Deine Erkenntnisse und Anerkennungen im Expressionismus verankert (ist auch schon ein bißchen lang her, ist noch vorsurrealistisch, noch jenseits von Joyce, Jandl und Arno Schmidt, eher "prämodern"), so ist es jetzt ganz offenkundig eben das: Hochstapelei. Denn von von analytisch-phonetischer Multidimensionalität der Verse (und nicht erst meiner, s.o.) bist Du so weit entfernt wie dieser Biedermeierer Sidgrani.

Ich habe noch nicht den verdammten Wertungskrieg aufgenommen, ich äußere mich direkt, anstatt kommentarlos Zweier unter die Gartenlaubenpoemata zu setzen. Ich folge Mollys Rat, und meinem eigenen Prinzip: "Leben und leben lassen". Das täte Dir und diesem Sidgrani auch ganz gut. Das ist eigentlich das Mindeste, was man in einem Dichterforum verlangen kann. Aber Antimodernismus per Wertung, kommentarlos, das ist Krieg. Und Sidgranis Häme, und die Deine, nun, das spricht für sich.

grusz, hansz
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe das Gedicht mehrmals gelesen und erst mal alles setzen lassen.

Ich würde es weder verrätselt noch geheimnisvoll nennen, eher magisch, die Sprache von Zaubersprüchen aufnehmend, durch Laut und Klang wirkend, die zugleich ungewöhnlichen oder gar unbekannten Bilder quirlend in einem magischen Kreis.

Orfeus/Orpheus ging in die Unterwelt, um die Geliebte zurückzuholen.
Auf seine Abenteuer gehe ich hier nicht ein.

Es ist aber bereits eine magische Situation, Tote von Lebenden zurückzuholen.
Magisch ist oft verbunden mit geheimnisvollen Wörtern, die unverständlich sind, aber Anklang an Verständliches haben.
So enthält "serpens" Anklänge an die Schlange, aber auch ans Geschlängelte, den Weg, der sich windet, von dem man nicht weiß, ob er zum Ziele führt.

Das Gedicht wirkt selbst wie ein Labyrinth.

"ohr käster jack de regent" enthält Gefahr. Weniger durch den Anklang von "Ork", eher durch das unbekannte "käster", das an kastrieren erinnert, ein Unbehagen erzeugt.

Der Erzähler tritt aus dem Gedicht heraus und sagt: Versteht mich doch, so wie ich mich verstehe, ich verstehe mich nicht, wie ich es auch drehe.
Es fordert auf: Niocht nötig: das Verstehen, es ist ein Lied, ein Klang, ein Gemurmel, eine Art Ohrzauber, ein Labyrinth, dass dich entlässt, wenn du nur aufhörst, darüber nachzudenken.


Und er gibt auf.
 

Willibald

Mitglied
Tja, da wird das Sängerthema aufgemacht. Und dessen /des Sängers (halb?)resignativer Rückzug. Und "Ohr" wird mit "Ork" assozìiert, "käster" mit "kastrieren".

Der Deutungen für solches Verstehen gibt es mehrere.
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Nein: "Ohr k"äster

Das zusammen auch "Orchester" bildet, natürlich. Das aber war ja offensichtlich.

Ohr
Ork
Orchester
 

Mondnein

Mitglied
Vielleicht auch, lieber Bernd, lieber Willibald,

hat es was von einem Rapper, der in die (ihm etwas fremde) Rolle eines Bühnenkünstlers oder eines Dirigenten geraten ist. Die Haufenreime sind ja eher Rap als rubaiyat (die ursprünglich reflektierend sind, mit einer Sentenz als vierter Zeile), und sie haben das Beleidigtrotzige der Gangster.

Pietätlos (in allen Blickwinkeln, für alle Personen, auch im Spott des Orpheus) die "eingeschlafene Proserpina". Das ist die Resignations-katástrophê.

Den "ork(us)" (dankeschön!) hatte ich noch gar nicht gesehen, das wäre ja die passendste Fragmentierung gewesen: Orpheus im Orkus.

grusz, hansz
 

James Blond

Mitglied
Tja, mir scheint, dass in diesem Text nicht nur Orpheus resigniert.

Da werden Schriftsteller wie James Joyce und Arno Schmidt angeführt, um den Verständnisfaden einer Traditionskontingenz aufzuzeigen, gleichzeitig bemühen sich die fähigsten Seher und Sternendeuter des Forums, dieses Werk zu entschlüsseln und doch bleibt der Versuch im Sumpf der eigenen Assoziationen stecken und jeder Befreiungsversuch entlässt den unruhigen Geist nur noch tiefer in den Morast eigenen Missverständnisses.

Nein, ich will und kann mir kein Urteil über diese Art der Lyrik anmaßen, ich muss es auch nicht. Ich respektiere aber den Autor und seine Werke, möchte ihn zugleich daran erinnern, dass der Lohn der Avantgarde stets in Spott und Hohn, wenn nicht gar in offenen Anfeindungen besteht. Wo das Gros der Leser die Tür nicht aufbekommt, ist die schwere Zugänglichkeit ein empirisches Fakt und nicht unbedingt ein Indiz für maliziöses Streben.

Allerdings ist es nicht nur billig, sondern schändlich, Autor und Werk immer wieder dem Bombardement eigener Verständnislosigkeit erneut auszusetzen. Vermutlich nutzen einige auch die Gelegenheit, hier den Durchschnittswert ihrer Notenvergabe nach unten zu korrigieren. Jedenfalls ist es mir unverständlicher als jedes Werk Mondneins, dass nach einem ersten klärenden Feedback auch jedes weitere Werk einen Spießrutenlauf durch die Leserschaft antreten muss.

Lasst euch von mir als einem biedermeiernden Buschisten, dem kaum etwas abträglicher als moderne Lyrik ist, sagen, dass die Leselupe hier dem Chor der anonymen Giftlinge zu Auftrittsmöglichkeiten verhilft, was noch schwerer wiegt als ihr tägliches Überangebot an mittelmäßiger, unausgegorener Lyrik samt deren abstrusen Kommentaren.

Das war's. :)
JB
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe es als eines der Bemerkenswertesten der letzten Zeit auf meine Empfehlungsliste gesetzt.
 

Mondnein

Mitglied
Danke, Bernd.

Ja, James Bond, ich denke, Du beschreibst die "Möglichkeit, den Bewertungsquotienten nach unten zu setzen" richtig. Und das ist in der Tat nicht mein Problem, sondern das dieses Bewertungsbalkens, denn es hat nichts mit der Qualität irgendeines Gedichts in der Leselupe zu tun, sondern mit der Verzerrung der Bewertungen durch freundliches Verteilern von Neunen, das man mit böswilligen Bewertungen aufwiegen muß, wenn aus den Neunern nicht Sechser werden sollen (wie es bei mir inzwischen der Fall ist; ich schade jedem, den ich bewerte.)

Ich erinnere mich an diesen Rapper (wie hieß der noch? war das Metino?), der gerade die Gedichte, die dem (wie ichs eben genannt habe) "beleidtrotzigen" Ton seiner eigenen Verse zu nahe kamen, mit Niedrigstwertungen markierte und sich dann fürchterlich darüber aufregte, als ich ihm die Haufenreime von Eminem zitierte. Wir haben nun weder Rapper in der Lelu noch die Millionen von deren Fans, deshalb auch nicht deren Eifersucht. Es gibt nun einmal sehr viele Arten von Publikum, und das wechselt auch hier. Schwierig ist, daß in dem Bestreben, den eigenen Bewertungsquotienten niedrig zu halten, viele Leser sich - gerade innerhalb des alle Bereiche von Ungereimt über Gereimt und Feste Formen bis Experimentell abdeckenden Blumenstraußes bzw. Dornengestrüpps meiner Lieder - das raussuchen, was ihnen am wenigsten zusagt, anstatt sich das zu greifen, was ihnen entgegenkommt. Men nehme zum Beispiel das Gedicht "mündlich" im Gereimten. Das hätte vielen zusagen können, es ist kitschig, gemein, vulgär und delikat in einem, witzig für die Witzigen, wortspielerisch für die Srachkünstler. Das geht schlicht unter. Oder der Neißespaziergang neulich. Geht an den Landschaftsbeschreibern vorbei.

Dieses Lied hier ist nicht wirklich unverständlich. Es ist eine einzige Zeile, die mit der Auflösung des "Orchesters" und des "Dirigenten", die vielleicht erklärungsbedürftig war.
Eben zu der Zeile möchte ich noch nachschieben, daß die phonetische Verformung nicht grundlos darin durchgeführt ist: Es ist die Häme dieses Proleten-Orpheus über die kultivierten Rituale des Musikbetriebs. Er verballhornt die edlen Schlüsselbegriffe, weil er sie verachtet. Eine Rollenmaske, denn ich selbst bin Abonnent in der Philharmonischen Reihe hier, zuletzt gabs Mahlers 5. Ein phänomenales Ereignis.

grusz, hansz
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Danke für die Nachricht, Hansz. Da sie hauptsächlich mit internen Problemen zu tun hat, habe ich sie in den internen Bereich verlegt.
 
T

Trainee

Gast
Nun, Mondnein, Bernd und James Blond,

über meinen Wertungsdurchschnitt braucht sich Mondnein weißgott nicht zu beschweren, der liegt nämlich - nach vorsichtiger Schätzung - mindestens bei 8,5. Weil ich nämlich als Erste und über lange, lange Zeit Einzige sein Potential erkannt habe. Und seine Texte selbstverständlich verstehe. Dafür bin ich seinerzeit mehrfach abgestraft worden (wegen voreingenommener Gutwertung).

Aus meiner (!) Sicht entfernt sich Mondnein aber in letzter Zeit zunehmend von seinem (im Einzelfall :)) durchaus anspruchsvollen Publikum; und das halte ich für einen Fehler.
Es ist einfach nur anstrengend und erhöht nicht den poetischen Wert eines Werks.
Mein Eindruck: Hier wieder einmal lustvoll User gegeneinander aufgehetzt. Na ja, wenn man sonst nix zu bieten hat ...

Mit freundlichen Grüßen
Trainee
 

Mondnein

Mitglied
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich nicht Walther verlassen, sondern Walther die Leselupe.
Hatte glaubich was mit Dir zu tun, Trainee.

Und den Anfang mit dem Versuch, mich abzustrafen, hast Du gemacht, mit Deiner Mißwertung zu jenem hexenhaften Sonett, wie hieß es noch? Das war ein gutes Stück, und Du hast es böse angegriffen. Humorlos - das verstehe ich, ich habe auch keinen Humor - aber so niederträchtig, das verstehe ich wiederum nicht. So geht man nicht mit guter Lyrik um, es sei denn, man ist einfach nur ahnungslos. Such Dir aus, was besser paßt: ahnungslos (inkompetent) oder das andere (böse). Du kennst Dich besser als ich Dich.

Du hast aus diesem Sonett doch noch dieser Tage zitiert, und an Deinem Zitat war zu erkennen, daß Du es noch immer durch Deine gendersexistische Brille gelesen hast. Ohne jeden Versuch, mal die anderen Dimensionen des Liedes wahrzunehmen, die eigentlich viel reichhaltiger sind als das bißchen Körperteilsymbolik, das gar nicht mal zwingend die Hauptstraße der Deutungsbahnen war (jedenfalls in meiner unmaßgeblichen Interpretation).

Enttäuschend, Dein Absturz, aber so ist das Leben.

Doch war das nicht die größte Enttäuschung mit Dir. Die größte war, daß Du in der Auseinandersetzung um meine Tannhäuser-Ghasele absolut geschwiegen hast, stumm wie ein Fisch. Unsichtbar wie nichtexistent. Da habe ich erst erkannt, wer hier wirklich mitliest, mitdenkt, mitdichtet, verbessert, aufdeckt, entdeckt. Daher auch mein Kopfschütteln über die elitäre Abgeschlossenheit der Nichtreimenden. Denn von denen kam einfach NICHTS.

Zum Jetzt, zu diesem Jahr: Es ist schade, daß Walther weg ist. Obwohl der genug mit seinen Editionen und Wettbewerben zu tun hat.

Du wirst besser als ich wissen, warum Walther hier nichts mehr veröffentlicht, Trainee.
 

Mondnein

Mitglied
Pardon, nicht alle Nichtreimer hielten sich so vornehm raus, HerbertH war eine wichtige Ausnahme (bei der Ustrarisa-Auseinandersetzung), und natürlich Patrick, aber von revilo z.B. - NICHTS. Vor allem von Dir, Trainee - NICHTS.

Häme gabs auch. Marie Luise. Klar doch. Wie heutzutage.
Das ist nun Dein Niveau.
 
T

Trainee

Gast
Wie kommst du denn jetzt auf Walther?
Es geht hier um deinen Text.
Und der wird mit eine Vielzahl von Kunststückchen aufgepeppt, die manchen gefallen, anderen nicht.

Versuch, bitte, dich auf die jeweiligen Texte zu beschränken und dich nicht permanent selbst zu kommentieren und hochzupushen.

Trainee
 

 
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