Paul & Max, Band 7, Paul & Max im Restaurant

Joni2010

Mitglied
Hier habe ich die siebte Geschichte von Paul & Max. Sie heißt, wie oben zu sehen, Paul & Max im Restaurant.

Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt.

Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.

An diesem Mittag gehen Paul und Max mit ihren Eltern in die Stadt. Der Grund ist einfach: Heute wollen sie zur Abwechslung einmal in einem Restaurant essen. Paul und Max freuen sich besonders darüber, denn dort waren sie schon ewig nicht mehr. Auf der Speisekarte stehen schließlich so viele leckere Sachen: Pizza, Spaghetti mit Tomatensauce, Schnitzel mit Pommes und zum Nachtisch gibt es sogar Eis.

Das Restaurant liegt gegenüber von der Zahnarztpraxis von Pauls und Max' Zahnarzt Dr. Böttcher und hat einen kleinen Garten. Als die Familie vor dem Restaurant angekommen ist, bleibt Mama kurz stehen.

„Wollt ihr drinnen oder draußen essen?“

„Draußen“, entscheidet Paul. „Heute ist doch so schönes Wetter.“

„Okay“, stimmt Papa zu. „Das können wir machen.“

Die vier gehen zunächst durch das Restaurant und anschließend durch einen Hinterausgang in den Garten. Dort suchen sie sich einen freien Tisch und nehmen Platz. Kurz darauf kommt eine freundliche Kellnerin und bringt die Speisekarten.

Paul, Max und ihre Eltern schauen sich in Ruhe die verschiedenen Gerichte an. Nach einer Weile kommt die Kellnerin wieder zu ihrem Tisch.

„Haben Sie schon gewählt?“

Paul nickt.

„Ja. Ich nehme Spaghetti mit Tomatensauce und dazu einen Orangensaft.“

„Für mich bitte ein Schnitzel“, ergänzt Max.

„Mit Pommes?“

„Ja, und mit Ketchup. Zu trinken möchte ich auch einen Orangensaft.“

„Alles klar.“

Die Kellnerin notiert sich die beiden Bestellungen und wendet sich anschließend an die Eltern.

„Und was darf ich Ihnen bringen?“

Mama schaut noch einmal in die Speisekarte.

„Ich hätte gern eine Spargelsuppe. Dazu nehme ich ein großes Mineralwasser.“

„Dann nehme ich eine Pizza Salami“, fügt Papa hinzu. „Und einen Kaffee.“

„Natürlich.“

Die Kellnerin schreibt auch diese Bestellungen auf und geht wieder ins Restaurant.

Nach einer Weile kommt sie mit den Getränken zurück. Die vier bedanken sich und beginnen zu trinken. Paul nimmt einen großen Schluck von seinem Orangensaft. Dann schaut er sich ungeduldig um.

„Wann kommt denn unser Essen?“

Papa lächelt.

„Die Köche müssen es doch erst zubereiten. Das dauert ein bisschen.“

Mama schaut auf die Uhr.

„Ihr könnt doch solange auf dem Spielplatz spielen, bis das Essen da ist.“

„Oh ja“, freuen sich Paul und Max.

Sofort stehen die beiden auf und laufen zum kleinen Spielplatz im Restaurantgarten. Dort entdecken sie jemanden, den sie gut kennen.

Es ist Alexander, ein Schulfreund von Max.

„Hallo, Alexander“, begrüßt Max ihn.

Alexander dreht sich um und grinst.

„Ah, hallo Max, hallo Paul. Nett, euch hier zu treffen.“, erwidert er.

„Bist du auch zum Essen hier?“, möchte Max wissen.

„Ja, klar. Ich bin mit meiner Mama und meinem Opa hier“, erklärt Alexander. „Wir sitzen dort hinten.“

Paul und Max drehen sich um. An einem Tisch weiter hinten sitzen Alexanders Mama und sein Opa. Als sie die beiden Jungen entdecken, winken sie freundlich. Paul und Max winken zurück.

Alexanders Eltern leben geschieden. Nach der Trennung ist Alexander mit seiner Mama zu seinem Opa gezogen. Aber das tut hier nichts zur Sache.

Jedenfalls spielen die drei Jungen eine Weile zusammen. Sie rutschen auf der Rutsche, fahren mit dem Sitzkarussell und spielen mehrere Runden Fangen. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug.

Plötzlich hören Paul und Max ihre Mama rufen.

„Paul, Max, euer Essen ist da.“

„Wir kommen“, rufen die beiden und laufen zurück zum Tisch.

Auch Alexander verabschiedet sich kurz von seinen Freunden und geht zurück zu seiner Mama und seinem Opa.

Paul und Max setzen sich wieder hin und bedanken sich bei der Kellnerin. Dann nehmen sie ihr Besteck und beginnen zu essen.

Paul wickelt die Spaghetti um seine Gabel.

„Mhm, die Spaghetti schmecken lecker.“

„Mein Schnitzel schmeckt auch gut“, findet Max.

Mama nimmt einen Löffel von ihrer Spargelsuppe.

„Möchtest du einmal probieren, Paul?“

„Gerne.“

„Warte, ich gebe dir einen kleinen Löffel.“

Mama taucht ihren Löffel in die Suppe und gibt Paul einen kleinen Schluck.

„Mhm, köstlich.“

Auch Alexander, seine Mama und sein Opa lassen sich ihr Essen schmecken. Alexander hat sich eine Pizza Margherita bestellt. Nach dem ersten Stück nickt er zufrieden.

„Die schmeckt lecker.“

„Schön, dass sie dir schmeckt, Alexander“, freut sich seine Mama.

Dann schaut sie zu ihrem Vater.

„Danke, dass du uns eingeladen hast, Papa.“

„Ach, das habe ich doch gern gemacht.“

Nach einer Weile sind sowohl Pauls und Max' Familie als auch Alexanders Familie mit dem Essen fertig. Die Kellnerin kommt wieder, räumt die Teller ab und schaut in die Runde.

„Na, war alles recht bei Ihnen?“

„Ja, danke“, antwortet Papa.

Dann wendet er sich an Paul und Max.

„Wollt ihr noch einen Nachtisch, Jungs?“

„Oh ja, bitte. Eis“, wünscht sich Paul.

„Ich auch“, sagt Max.

Die Kellnerin lächelt.

„Welche Sorten möchtet ihr?“

„Ich will Pistazie“, sagt Paul.

„Und ich Erdbeere“, fügt Max hinzu.

„Jawohl.“

Die Kellnerin nimmt die Bestellung auf und geht wieder ins Restaurant.

Nach einer Weile kehrt sie mit zwei Eisbechern zurück. Paul und Max beginnen sofort, ihr Eis zu essen. Paul genießt sein Pistazieneis, während Max zufrieden seine Erdbeerkugel löffelt.

Als die beiden fertig sind, stehen sie gemeinsam mit ihren Eltern auf. Die Familie geht hinein, um zu bezahlen.

Auch Alexander steht mit seiner Mama und seinem Opa auf. Bevor Paul und Max das Restaurant verlassen, gehen sie noch einmal zu ihrem Freund.

„Dürfen wir dich am Wochenende besuchen?“, fragen sie.

Alexander schaut zu seiner Mama.

„Oh ja, das wäre toll. Dürfen sie, Mama?“

„Aber sicher.“

„Oh klasse“, freuen sich Paul und Max.

„Also dann, tschüss, Alexander.“

„Tschüss, ihr beiden.“

Alexander winkt ihnen noch einmal zu.

Paul und Max gehen mit ihren Eltern nach Hause. Dort angekommen, kommt Mucki sofort angelaufen. Die Katze streicht um Max' Beine und schnurrt. Offenbar freut sie sich, dass die Benders wieder da sind.

Paul denkt noch immer an das leckere Essen zurück.

„Das war echt klasse im Restaurant. Können wir morgen wieder dort essen?“

„Nein“, antwortet Mama. „Wir können nicht jeden Tag im Restaurant essen. Das ist viel zu teuer.“

„Och, schade.“

Mama lächelt und zwinkert ihren beiden Söhnen zu.

„Aber macht euch nichts draus. Ich kann doch auch gut kochen, oder etwa nicht?“

„Aber klar, Mama“, erwidert Max und zwinkert ebenfalls.

Da müssen alle lachen.
 

Joni2010

Mitglied
Da man nur 15 Threads erstellen darf, muss ich neue Paul & Max-Geschichten ab jetzt in diesem Thread zeigen. Deshalb sage ich: Hier habe ich die achte Paul & Max-Geschichte. Sie heißt Paul & Max auf dem Bauernhof.
Paul & Max, Band 8, Paul & Max auf dem Bauernhof:

Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.


An diesem Abend packen Paul und Max ihre Koffer. Denn morgen fahren sie in den Urlaub auf den Bauernhof zu Oma Hilde und Opa David. Oma Hilde und Opa David sind die Eltern von Pauls und Max' Papa. Paul und Max waren schon lange nicht mehr bei ihnen auf dem Bauernhof. Daher sind sie natürlich sehr aufgeregt.


„Ich kann es kaum erwarten, Oma und Opa zu besuchen“, sagt Paul.


„Ich auch. Die Milch von Omas Kühen schmeckt immer so gut“, antwortet sein großer Bruder.


„Und der Käse, den sie daraus macht, ebenso“, ergänzt Paul.


„Und ihr Salat ist auch sensationell“, sagt Max.


Da kommt Mama ins Zimmer.


„Paul, Max? Na, ihr beiden, habt ihr schon alles eingepackt, was ihr mitnehmen wollt?“


„Ja.“


„Sehr gut. Frühstückt morgen ordentlich, denn wir fahren recht lange mit dem Auto.“


„Ja, Mama.“


Am Abend gehen Paul und Max sehr früh ins Bett. Am nächsten Morgen frühstücken sie ordentlich.


Paul fragt mit vollem Mund: „Wann fahren wir los?“


„Paul, bitte nicht mit vollem Mund reden“, sagt Papa.


Paul schluckt herunter.


„Entschuldigung, Papa.“


„Schon gut.“


Papa lächelt.


„Um deine Frage zu beantworten: Wir fahren in einer Stunde los.“


„Okay“, sagen Paul und Max.


Nach dem Frühstück helfen die beiden ihren Eltern dabei, den Tisch abzuräumen. Die Zeit bis zur Abfahrt nutzt Max noch aus, um auf seinem Gameboy ein bisschen Mario Party 1 zu spielen. Ja, auf diesem Gameboy kann man das, weil es darauf alle möglichen Spiele für den Nintendo 64 gibt.


Jedenfalls gewinnt Max gerade ein Minispiel auf dem Spielbrett Marios Regenbogenburg, als Papa ruft:


„Paul, Max, wir fahren los.“


„Darf ich den Gameboy mitnehmen?“, fragt Max.


„Aber natürlich“, antwortet Mama.


Papa lädt die letzten Taschen in den Kofferraum des Autos. Dann steigen die Benders ein und los geht's.


Während der Fahrt schaut Paul aus dem Autofenster und zählt die Pferde auf der Wiese, an der sie gerade vorbeifahren. Als er fertig gezählt hat, verkündet er stolz:


„28. Es sind 28 Pferde.“


Max sitzt neben seinem kleinen Bruder und spielt mit seinem Gameboy. Jetzt spielt er allerdings Mario Party 2, und zwar auf seinem Lieblingsspielbrett, dem Space-Land.


Paul schaut ihm neugierig dabei zu.


„Welches Minispiel kommt jetzt?“


„Das, wo man das Obst pflücken muss.“


„Cool. Und welchen Charakter spielst du?“


„Luigi.“


„Toll.“


Nach einer Weile Fahrt machen sie eine Pause auf einem kleinen Rastplatz und veranstalten ein Picknick. Paul nimmt sich einen Apfel.


„Fahren wir noch lange?“


„Nein, so lange dauert es nicht mehr, bis wir bei Oma und Opa sind“, beruhigt ihn Mama.


Nun fängt Max wieder damit an, von Omas Hausmannskost zu schwärmen.


„Ich liebe die Bratkartoffeln, die sie immer macht, wenn wir kommen.“


„Ja, und dazu gibt es meistens Spiegeleier und Spinat“, ergänzt sein kleiner Bruder.


„Ach, hört auf. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen“, sagt Papa.


Nach einer Weile steigen sie wieder ins Auto und fahren weiter.


Eine halbe Stunde später kommen die ersten Bauernhäuser in Sicht.


„Jetzt sind wir gleich da“, stellt Paul fest.


„Ja, genau“, sagt Papa. „Wir müssen nur noch die Straße da rauf fahren, dann sind wir bei Oma und Opa.“


Und so geschieht es auch. Sie fahren die Straße hinauf und kurz darauf sehen sie schon ein hübsches altes Bauernhaus mit roten Fensterläden und Blumen vor den Fenstern.


Papa hält auf dem Hof. Vor dem Haus stehen bereits Oma Hilde und Opa David.


Paul und Max springen aus dem Auto und laufen freudig auf ihre Großeltern zu.


„Hallo, Oma.“


Die beiden springen Oma in die Arme.


„Hallo, ihr beiden. Ist das schön, euch wiederzusehen.“


„Ja, wir freuen uns auch“, sagt Max.


Dann gehen er und sein Bruder zu Opa.


„Hallo, Opa.“


„Hallo. Ist das nett, dass ihr uns mal wieder auf dem Bauernhof besucht. Das Gästezimmer für euch ist schon vorbereitet.“


Auch Mama und Papa begrüßen Oma und Opa.


„Hallo, Mama“, sagt Papa und gibt seiner Mutter einen Kuss. „Es ist echt herrlich, mal wieder hier auf dem Land zu sein. Die gute Luft, der Duft von Heu und ...“


Er hält kurz inne und schnuppert.


„Ah, das duftet aber gut. Das kommt ja aus dem Haus. Hast du für uns gekocht, Mama?“


„Aber natürlich, mein lieber Sohn. Kommt nur herein. Es gibt Bratkartoffeln mit Spinat und Spiegeleiern. Und zum Nachtisch Schokoladenpudding.“


„Hm, lecker.“


Paul leckt sich die Lippen.


Und so gehen alle ins Haus. Dort setzen sie sich erst einmal an den Tisch und Oma tischt auf. Alle lassen es sich schmecken. Vor allem Papa langt ordentlich zu.


„Köstlich wie immer, Mama.“


„Danke.“


„Ich finde die Kartoffeln auch lecker“, sagt Paul.


„Und ich freue mich schon auf den Schokoladenpudding“, fügt Max hinzu.


Nachdem die Kartoffeln aufgegessen sind, gibt es den Schokoladenpudding. Paul nimmt gleich zweimal Nachschlag.


Nach dem Essen zeigt Opa Paul, Max und ihren Eltern das Gästezimmer. Es ist sehr gemütlich, aber es gibt ein kleines Problem. Es gibt nur zwei Betten, und für zwei Personen sind sie etwas zu schwer.


Was nun?


Max hat schon eine Idee.


„Paul und ich könnten doch in der Scheune auf dem Heuboden schlafen.“


„Au ja, im Heu schlafen“, stimmt Paul zu. „Bitte, Opa.“


„Na gut. Dann müssen wir aber erst einmal Matratzen auf den Heuboden legen.“


Opa holt zwei Matratzen aus dem Schrank und trägt sie nach draußen zur Scheune. Paul und Max helfen ihm dabei. Gemeinsam schieben sie die Matratzen über die kleine Holztreppe hinauf zum Heuboden. Dann legen sie die Matratzen sorgfältig hin.


Paul probiert seine gleich aus.


„Sehr gemütlich.“


„Das freut mich.“


Opa sieht zu den beiden Jungen.


„Und jetzt erkunden wir ein bisschen den Hof.“


„Oh ja.“


Paul und Max klettern mit Opa die Treppe hinunter und erkunden den Hof.


Zuerst gehen sie in den Kuhstall. Dort gibt es viele Kühe: weiße mit schwarzen Flecken, braune und braun gescheckte.


Opa zeigt auf eine schwarz gefleckte Kuh.


„Das hier ist Berta. Sie ist noch ganz neu auf dem Hof. Und sie hat erst kürzlich ein Kälbchen bekommen. Es heißt Elfriede und liegt in der Box neben Bertas.“


Paul und Max gucken in die Box nebenan. Dort sehen sie das kleine Kälbchen Elfriede auf dem Boden liegen.


„Mein Gott, ist die süß“, sagt Max.


„Wie viele Kühe habt ihr eigentlich, Opa?“, möchte Paul wissen.


Opa denkt nach.


„Warte, lass mich überlegen. Berta haben wir ja erst vor drei Wochen bekommen und Elfriede kam nur eine Woche später zur Welt. Das heißt, wir haben jetzt ... 36 Kühe.“


„36?“, fragt Paul ungläubig.


„Das ist ganz schön viel“, findet Max.


„Das stimmt. Aber kommt, ich stelle euch noch die anderen Kühe vor.“


Nachdem er ihnen auch die anderen Kühe vorgestellt hat, gehen sie in den Hühnerstall. Dort lernen Paul und Max die Hennen Sarah, Lara und Elsbeth sowie den Hahn Timmy kennen.


Oma und Opa haben außerdem noch ein paar Schweine und Schafe auf ihrem Hof.


Nach einer Weile schaut Opa auf die Uhr.


„Kommt, wir gehen wieder ins Haus. Es gibt gleich Abendessen.“


„Oh ja.“


Die drei gehen wieder ins Haus, wo Oma bereits den Tisch gedeckt hat. Es gibt frisches Brot, Butter, Käse, Milch sowie frische Tomaten und Gurken aus Omas und Opas Garten.


„Langt nur ordentlich zu. Guten Appetit“, sagt Oma.


„Guten Appetit“, wünschen sich alle.


Paul und Max lassen es sich besonders gut schmecken. Das Brot, der Käse und das Gemüse aus dem Garten schmecken köstlich.


„In eurem Garten wächst wirklich besonders leckeres Gemüse, Oma“, sagt Paul.


„Oh, danke, Paul. Das freut mich, dass es dir schmeckt.“


„Mir schmeckt's auch. Das Brot ist auch sehr lecker“, meint Max.


„Ja, das habe ich gestern selbst gebacken“, verrät Oma und schmunzelt.


Nach dem Abendessen helfen alle Oma dabei, das Geschirr abzuräumen.


Danach schauen Paul und Max ihre Großeltern erwartungsvoll an.


„Dürfen wir vor dem Schlafengehen noch ein bisschen fernsehen? Dürfen wir dafür euren DVD-Player benutzen, Oma und Opa?“


„Aber sicher.“


Zuerst erklärt Opa den beiden, wie der DVD-Player funktioniert. Danach schieben Paul und Max die DVD hinein.


Natürlich schauen sie die Garfield Show, ihre Lieblingsserie. Sie sehen Folge 75, „Die Pechsträhne“, aus Staffel 2.


In dieser Folge hat Garfield eigentlich einen recht schönen Tag. Der Kühlschrank ist voll und die Sonne scheint. Doch dann trifft er auf den Kater Jonah, der ziemlich unglücklich ist, weil er von seiner Freundin Mindy verlassen wurde.


Seitdem bringt Jonah jedem, dem er begegnet, Unglück. Garfield beschließt, ihm dabei zu helfen, wieder mit Mindy zusammenzukommen. Doch dabei gerät er leider selbst in eine Pechsträhne.


Erst wird er von einem Hornissenschwarm gejagt, dann landet er unsanft auf einer Mülldeponie und schließlich trifft ihn auch noch ein Meteorit.


Doch am Ende wird natürlich, wie immer bei Garfield, alles wieder gut. Jonah und Mindy kommen wieder zusammen.


Am Ende der Folge müssen Paul und Max lachen. Auch Oma und Opa, die mitgeschaut haben, lachen mit.


„Das war eine coole Folge“, findet Oma.


„Allerdings“, stimmt Opa lachend zu.


Er schaut auf die Uhr.


„So, und jetzt ist Zeit fürs Bett.“


Bevor Paul und Max nach draußen zur Scheune gehen, verabschieden sie sich von ihren Eltern.


„Gute Nacht, Mama. Gute Nacht, Papa.“


„Gute Nacht, ihr beiden.“


Opa gibt Paul und Max noch eine Taschenlampe mit, damit sie auf dem Weg zur Scheune etwas sehen können. Dann verlassen die beiden das Haus und gehen zur Scheune.


Dort angekommen, steigen sie die Treppe zum Heuboden hinauf und machen es sich auf ihren Matratzen gemütlich.


„Gute Nacht, Paul.“


„Gute Nacht, Max.“


Schon kurz darauf schlafen die beiden ein.


Am nächsten Morgen werden sie von einem lauten Kikeriki geweckt.


„Was war das denn für ein Krach?“, fragt Paul verschlafen.


Max grinst.


„Das war Timmy.“


In diesem Moment klettert jemand die Treppe zum Heuboden hinauf. Opa steckt seinen Kopf herein.


„Guten Morgen, ihr beiden. Habt ihr gut geschlafen?“


Paul und Max gähnen.


„Guten Morgen, Opa. Ja, wir haben super geschlafen. Aber Timmy hat uns geweckt.“


Opa lacht.


„Ja, das macht Timmy hier jeden Morgen. Kommt mal runter, es gibt Frühstück.“


Die drei klettern die Treppe hinunter und gehen über den Hof zum Haus. Auf dem Weg kommen sie an Timmy vorbei.


„Guten Morgen, Timmy.“


Paul streichelt den Hahn ein wenig. Timmy reckt dabei seinen Kopf und macht ein leises Kikeriki.


Paul, Max und Opa lachen.


Dann gehen sie ins Haus zum Frühstück. Es gibt leckere Brötchen, Käse, Marmelade, Wurst und Milch.


Paul nimmt ein Glas Milch.


„Hm, die Milch ist echt lecker.“


„Und die Himbeermarmelade ist erste Sahne“, fügt Max hinzu.


„Ja, die habe ich selbst gemacht“, sagt Oma.


„Du hast dich selbst übertroffen, Mama. Die Sachen, die du immer machst, sind alle köstlich“, meint Papa.


„Oh, danke, mein Liebling.“


Nach dem Frühstück gehen Paul und Max mit Opa in die Ställe, um nach den Tieren zu schauen. Danach wollen sie mit dem Traktor aufs Feld fahren.


Doch da kommt etwas dazwischen.


Paul zeigt plötzlich in eine andere Richtung.


„Da, da hinten, da ist doch Rauch.“


Opa schaut hin und stellt erschrocken fest:


„Tatsächlich. Das kommt doch vom Hof unseres Nachbarn, Herrn Wagner. Sieht aus, als ob es da brennt.“


Schnell laufen die drei ins Haus zu Opas Fernrohr. Damit können sie bis zu Herrn Wagners Hof sehen.


Opa schaut durch das Fernrohr.


„Tatsächlich, bei Herrn Wagner brennt es. Seine Scheune steht in Flammen.“


Da kommt Oma dazu.


„Was, Liebling? Habe ich richtig gehört? Bei Herrn Wagner brennt es? Dann müssen wir die Feuerwehr rufen.“


„Ja, mache ich sofort.“


Schnell holt Opa sein Handy aus der Hosentasche und wählt die Notrufnummer der Feuerwehr.


Paul schaut besorgt auf die Rauchfahne über Herrn Wagners Scheune.


„Was sollen wir jetzt machen?“


„Wir machen gar nichts“, erklärt Oma. „Das ist die Aufgabe der Feuerwehr. Wir können nur hoffen, dass das Feuer nicht auf Herrn Wagners Haus übergreift und dass keine Tiere in Gefahr sind.“


Schon kurze Zeit später hören alle das Martinshorn der Feuerwehr.


Mehrere Feuerwehrfahrzeuge biegen in den Feldweg zu Herrn Wagners Hof ein. Die Feuerwehrleute beginnen sogleich mit den Löscharbeiten.


Paul, Max, ihre Eltern und ihre Großeltern können die Löscharbeiten nicht genau beobachten, weil der Hof von Herrn Wagner zu weit entfernt ist. Sie können jedoch sehen, dass die Rauchfahne immer kleiner wird und schließlich ganz verschwindet.


Paul atmet erleichtert auf.


„Ich glaube, sie haben das Feuer gelöscht.“


„Können wir jetzt zu Herrn Wagner gehen und sehen, ob mit ihm alles in Ordnung ist?“, fragt Max.


„Von mir aus“, sagt Opa.


Alle machen sich auf den Weg zum Nachbarhof.


Dort sind die Feuerwehrleute gerade dabei, ihre Schläuche wieder einzurollen. Herr Wagner sitzt auf der Bank vor seinem Haus und sieht ganz blass aus.


Paul, Max und ihre Familie gehen zu ihm. Opa setzt sich neben Herrn Wagner.


„Na, ist alles in Ordnung?“


Herr Wagner schaut zu ihm.


„Ach, haben Sie die Feuerwehr gerufen?“


„Ja, klar. Aber das Feuer hat mein Enkel Paul entdeckt.“


„Was, echt?“


Herr Wagner wendet sich an Paul.


„Vielen Dank, mein Junge, dass du so aufmerksam warst.“


Paul wird ein wenig verlegen.


„Ach, nicht der Rede wert.“


Der Feuerwehrchef erklärt noch, dass eine defekte Stromleitung den Brand verursacht hat. Die gute Nachricht ist jedoch: Nur das Dach der Scheune wurde ein wenig beschädigt, und kein Tier ist zu Schaden gekommen.


Herr Wagner ist darüber sehr erleichtert.


Oma und Opa versprechen ihm, beim Reparieren der Scheune zu helfen. Paul und Max wollen ebenfalls mithelfen.


Nachdem die Feuerwehr wieder abgerückt ist, schlägt Oma vor:


„Kommen Sie, Herr Wagner. Auf den Schreck laden wir Sie zum Essen ein.“


„Oh, das ist aber sehr nett von Ihnen. Auf den Schreck kann ich ein gutes Essen gut gebrauchen.“


Alle lachen.


Und so gehen sie wieder zu Omas und Opas Haus. Oma macht eine leckere Kartoffelsuppe mit Würstchen nach einem Rezept ihrer Großmutter.


Alle langen ordentlich zu und lassen es sich schmecken, vor allem Herr Wagner. Er sieht schon wieder viel besser aus.


Nach dem Essen beschließen Paul und Max, ein bisschen auf dem Hof zu spielen.


Sie freuen sich schon auf die weiteren Tage auf dem Bauernhof.
 



 
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