Paul & Max, Band 7, Paul & Max im Restaurant

Joni2010

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Hier habe ich die siebte Geschichte von Paul & Max. Sie heißt, wie oben zu sehen, Paul & Max im Restaurant.

Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt.

Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.

An diesem Mittag gehen Paul und Max mit ihren Eltern in die Stadt. Der Grund ist einfach: Heute wollen sie zur Abwechslung einmal in einem Restaurant essen. Paul und Max freuen sich besonders darüber, denn dort waren sie schon ewig nicht mehr. Auf der Speisekarte stehen schließlich so viele leckere Sachen: Pizza, Spaghetti mit Tomatensauce, Schnitzel mit Pommes und zum Nachtisch gibt es sogar Eis.

Das Restaurant liegt gegenüber von der Zahnarztpraxis von Pauls und Max' Zahnarzt Dr. Böttcher und hat einen kleinen Garten. Als die Familie vor dem Restaurant angekommen ist, bleibt Mama kurz stehen.

„Wollt ihr drinnen oder draußen essen?“

„Draußen“, entscheidet Paul. „Heute ist doch so schönes Wetter.“

„Okay“, stimmt Papa zu. „Das können wir machen.“

Die vier gehen zunächst durch das Restaurant und anschließend durch einen Hinterausgang in den Garten. Dort suchen sie sich einen freien Tisch und nehmen Platz. Kurz darauf kommt eine freundliche Kellnerin und bringt die Speisekarten.

Paul, Max und ihre Eltern schauen sich in Ruhe die verschiedenen Gerichte an. Nach einer Weile kommt die Kellnerin wieder zu ihrem Tisch.

„Haben Sie schon gewählt?“

Paul nickt.

„Ja. Ich nehme Spaghetti mit Tomatensauce und dazu einen Orangensaft.“

„Für mich bitte ein Schnitzel“, ergänzt Max.

„Mit Pommes?“

„Ja, und mit Ketchup. Zu trinken möchte ich auch einen Orangensaft.“

„Alles klar.“

Die Kellnerin notiert sich die beiden Bestellungen und wendet sich anschließend an die Eltern.

„Und was darf ich Ihnen bringen?“

Mama schaut noch einmal in die Speisekarte.

„Ich hätte gern eine Spargelsuppe. Dazu nehme ich ein großes Mineralwasser.“

„Dann nehme ich eine Pizza Salami“, fügt Papa hinzu. „Und einen Kaffee.“

„Natürlich.“

Die Kellnerin schreibt auch diese Bestellungen auf und geht wieder ins Restaurant.

Nach einer Weile kommt sie mit den Getränken zurück. Die vier bedanken sich und beginnen zu trinken. Paul nimmt einen großen Schluck von seinem Orangensaft. Dann schaut er sich ungeduldig um.

„Wann kommt denn unser Essen?“

Papa lächelt.

„Die Köche müssen es doch erst zubereiten. Das dauert ein bisschen.“

Mama schaut auf die Uhr.

„Ihr könnt doch solange auf dem Spielplatz spielen, bis das Essen da ist.“

„Oh ja“, freuen sich Paul und Max.

Sofort stehen die beiden auf und laufen zum kleinen Spielplatz im Restaurantgarten. Dort entdecken sie jemanden, den sie gut kennen.

Es ist Alexander, ein Schulfreund von Max.

„Hallo, Alexander“, begrüßt Max ihn.

Alexander dreht sich um und grinst.

„Ah, hallo Max, hallo Paul. Nett, euch hier zu treffen.“, erwidert er.

„Bist du auch zum Essen hier?“, möchte Max wissen.

„Ja, klar. Ich bin mit meiner Mama und meinem Opa hier“, erklärt Alexander. „Wir sitzen dort hinten.“

Paul und Max drehen sich um. An einem Tisch weiter hinten sitzen Alexanders Mama und sein Opa. Als sie die beiden Jungen entdecken, winken sie freundlich. Paul und Max winken zurück.

Alexanders Eltern leben geschieden. Nach der Trennung ist Alexander mit seiner Mama zu seinem Opa gezogen. Aber das tut hier nichts zur Sache.

Jedenfalls spielen die drei Jungen eine Weile zusammen. Sie rutschen auf der Rutsche, fahren mit dem Sitzkarussell und spielen mehrere Runden Fangen. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug.

Plötzlich hören Paul und Max ihre Mama rufen.

„Paul, Max, euer Essen ist da.“

„Wir kommen“, rufen die beiden und laufen zurück zum Tisch.

Auch Alexander verabschiedet sich kurz von seinen Freunden und geht zurück zu seiner Mama und seinem Opa.

Paul und Max setzen sich wieder hin und bedanken sich bei der Kellnerin. Dann nehmen sie ihr Besteck und beginnen zu essen.

Paul wickelt die Spaghetti um seine Gabel.

„Mhm, die Spaghetti schmecken lecker.“

„Mein Schnitzel schmeckt auch gut“, findet Max.

Mama nimmt einen Löffel von ihrer Spargelsuppe.

„Möchtest du einmal probieren, Paul?“

„Gerne.“

„Warte, ich gebe dir einen kleinen Löffel.“

Mama taucht ihren Löffel in die Suppe und gibt Paul einen kleinen Schluck.

„Mhm, köstlich.“

Auch Alexander, seine Mama und sein Opa lassen sich ihr Essen schmecken. Alexander hat sich eine Pizza Margherita bestellt. Nach dem ersten Stück nickt er zufrieden.

„Die schmeckt lecker.“

„Schön, dass sie dir schmeckt, Alexander“, freut sich seine Mama.

Dann schaut sie zu ihrem Vater.

„Danke, dass du uns eingeladen hast, Papa.“

„Ach, das habe ich doch gern gemacht.“

Nach einer Weile sind sowohl Pauls und Max' Familie als auch Alexanders Familie mit dem Essen fertig. Die Kellnerin kommt wieder, räumt die Teller ab und schaut in die Runde.

„Na, war alles recht bei Ihnen?“

„Ja, danke“, antwortet Papa.

Dann wendet er sich an Paul und Max.

„Wollt ihr noch einen Nachtisch, Jungs?“

„Oh ja, bitte. Eis“, wünscht sich Paul.

„Ich auch“, sagt Max.

Die Kellnerin lächelt.

„Welche Sorten möchtet ihr?“

„Ich will Pistazie“, sagt Paul.

„Und ich Erdbeere“, fügt Max hinzu.

„Jawohl.“

Die Kellnerin nimmt die Bestellung auf und geht wieder ins Restaurant.

Nach einer Weile kehrt sie mit zwei Eisbechern zurück. Paul und Max beginnen sofort, ihr Eis zu essen. Paul genießt sein Pistazieneis, während Max zufrieden seine Erdbeerkugel löffelt.

Als die beiden fertig sind, stehen sie gemeinsam mit ihren Eltern auf. Die Familie geht hinein, um zu bezahlen.

Auch Alexander steht mit seiner Mama und seinem Opa auf. Bevor Paul und Max das Restaurant verlassen, gehen sie noch einmal zu ihrem Freund.

„Dürfen wir dich am Wochenende besuchen?“, fragen sie.

Alexander schaut zu seiner Mama.

„Oh ja, das wäre toll. Dürfen sie, Mama?“

„Aber sicher.“

„Oh klasse“, freuen sich Paul und Max.

„Also dann, tschüss, Alexander.“

„Tschüss, ihr beiden.“

Alexander winkt ihnen noch einmal zu.

Paul und Max gehen mit ihren Eltern nach Hause. Dort angekommen, kommt Mucki sofort angelaufen. Die Katze streicht um Max' Beine und schnurrt. Offenbar freut sie sich, dass die Benders wieder da sind.

Paul denkt noch immer an das leckere Essen zurück.

„Das war echt klasse im Restaurant. Können wir morgen wieder dort essen?“

„Nein“, antwortet Mama. „Wir können nicht jeden Tag im Restaurant essen. Das ist viel zu teuer.“

„Och, schade.“

Mama lächelt und zwinkert ihren beiden Söhnen zu.

„Aber macht euch nichts draus. Ich kann doch auch gut kochen, oder etwa nicht?“

„Aber klar, Mama“, erwidert Max und zwinkert ebenfalls.

Da müssen alle lachen.
 



 
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