Ruf der Hähne

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henhen

Mitglied
Ruf der Hähne

Sie steht da, umringt von Kränen,
kleinen, großen, Riesenkähnen,
auf der Stirn verwehte Strähnen,
das Gesicht bedeckt mit Tränen.

Wieder bleibt von Zukunftsplänen
nur ein Warten, Hoffen, Wähnen.
Ihre Augen folgen Schwänen,
durch das Schluchzen drängt ein Gähnen.

Es ist früh, an ihren Zähnen
spürt sie eisig Kälte. Tränen
mischen sich mit Regen, Gähnen -
sie kehrt um. Auf Eisenspänen

knirschen Schritte.


(Kapitänen.)
 

SánchezP

Mitglied
Hallo henhen,

ein nettes Haufenreim-Gedicht, gefällt mir ganz gut.

Können nicht noch ein paar Hyänen vorbei kommen:cool:?

Viele Grüße
Sánchez
 

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