Stumme Zeugen

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Dieser Text ist nicht einmal mit der Streichung von unnötigen Füllwörtern zu retten. Entschuldige meine harten Worte. Du sagst, du schreibst noch nicht allzu lange ... Es liegt mir fern, dich zu belehren, es liegt mir fern, dich zu verletzen, meine Kritik bezieht sich auf den Text und nur auf den Text. Es ist keine Empathie vorhanden in dem, was du vorzutragen hast. Beginne zu schreiben, in dem du versuchst, mit Worten Bilder zu malen, Bilder, die Bildern gleichen, und dann einmal, vieleicht etwas später, über Gefühle zu schreiben, die Gefühlen gleichen, ohne, dass der geneeigte Leser es zu spüren vermag, dass du ihm das Herz zerreißen möchtest ...
 

Ji Rina

Mitglied
Dieser Text ist nicht einmal mit der Streichung von unnötigen Füllwörtern zu retten.
Vielleicht wäre es sinvoll mal ein praktisches Beispiel zu geben, auch wenn es nur ein paar Zeilen sind. Offensichtlich hat die Autorin bereits versucht den Rat der Kritiker zu folgen und kann es aber nunmal nicht anders. Bei einem praktischen Beispiel koennte sie es bestimmt besser verstehen. Du Gernot, könntest es.
 
Ein Kritiker braucht Nichts zu können, außer ein bisschen zu lesen und Gelesenes zu verstehen, denn er ist Leser und nicht Autor. Es ist an der Genüge, seinem Unmut Preis zu tun, wird es beachtet, kann es von Vorteil sein, ansonsten soll der Wind darüber streichen, meine Liebe ..., meine Liebe, Ji Rina ...
 

Ji Rina

Mitglied
Ein Kritiker braucht Nichts zu können, außer ein bisschen zu lesen und Gelesenes zu verstehen, denn er ist Leser und nicht Autor. Es ist an der Genüge, seinem Unmut Preis zu tun, wird es beachtet, kann es von Vorteil sein, ansonsten soll der Wind darüber streichen, meine Liebe ..., meine Liebe, Ji Rina ...
Es scheint mir, ich bin dir zu nahe gekommen. Das tut mir leid. Mein Kommentar war gut gemeint, weil ich deine Texte kenne.
Ich schrieb es, weil wir hier "Textarbeit" machen, sehr oft einander helfen, Texte zu verbessern.
Aber wie du sagt: soll der Wind drüber streichen.
Mit Gruss, Ji
 

Val Sidal

Mitglied
@Ji Rina , ich nehme deine Anregung auf und mache hier mit schneller Feder einen Text, mit dem ich versuche meine Kritikpunkte zu illustrieren.
Kein Kunstwerk -- lediglich eine kleine, hoffentlich hilfreiche Fingerübung.

Es war einer von jenen Tagen, an dem der sandverhangene Himmel nur das Dach der Wüste preisgab, den Llullaillaco. Die gefiedert und geschmückt schillernde Prozession stieg mühsam den Hang des Vulkans hoch. Gebeugte Gestalten schienen die kurzen Erschütterungen und das Grollen im Bauch des Berges gar nicht wahrzunehmen. Nur wenige quetschten die Püppchenhände so fest, dass ihre zarten Fingerchen schmerzten. Quetzals Geist würde sie begleiten, sie, die Auserwählten und Glücklichen, mit ihrer Unschuld strahlenden Blässe.

Sobald der argentinische Gipfel tief in das peruanische Plateau blickte, wurde die Luft immer dünner. Dennoch zog eine unsichtbare Nabelschnur, die tausende Jahre lange Verbindung, zu den Ahnen und zerrte sie unerbittlich in die Ewigkeit. Ihre Eltern sorgten sich nicht. Ihre Kinder wurden von den tapfersten Kriegern beschützt und von den weisen Sehern geführt.

Zeit zum Verschnaufen gab es nicht – wenn die bösen Winde des Tezcatlipoca mit ihren Wirbeltänzen aus dem Nichts Staubteufel und sonstige Ungeheuer in die Herzen der Kinder zaubern und ihnen lähmende Angst einhauchen würden, dann wäre es um die Zukunft geschehen. Hunger, Elend, Seuchen und Tod für alle wäre die Folge.

Obwohl sie unterwegs Kräuter und Pilze mit magischen Säften und Kräften kauten, erreichte beileibe nicht jeder die Grotte. Wer fiel, wurde getragen. Tezcatlipoca, Gott des Nordens, der Kälte, des Nachthimmels und der Helden wartete in der Kammer auf sie, um jeden einzeln mit dem letzten Kuss zur Begegnung mit den Urahnen zu verabschieden.

Dem Adler entging nichts – kreisend verfolgte er die Stille des Moments. In seinen Kreisen stand das Töten der schönsten und gesündesten Nachkommen nicht zur Wahl.

In einer steinernen Kammer ließ man sie auf der Schwelle zur Halbwelt zurück. Tezcatlipoca belegte die kleinen Körper mit der Nachtkälte und bedeckte ihren Rausch mit Finsternis. Allmählich senkte sich Totenstille über den kleinen Körpern. Tezcatlipoca berauschte sich am Duft des weichenden Lebens und sendete den Weisen des Dorfes seine trügerischen Verheißungen und Versprechungen.

Lange Zeit barg der Berg das Geheimnis des Capacocha – die Schande des Glaubens an den seeligmachnden Kindesmord.
An den Verrat an Mutterliebe und Leben.



Sollte ich mit dem kleinen Beitrag mein Ziel verfehlt haben, dann -- Pardon!
 
Zuletzt bearbeitet:

Ji Rina

Mitglied
Hallo Val,

Meiner Meinung nach, kann man sich jetzt nicht mehr über das fehlen von Bildern beklagen. Du hast ein sehr ausführliches Bild gemalt. In wie fern es jetzt der Autorin gefällt, weiss ich nicht, aber wenn ich dein Beispiel mit Kätzchens letzter Version vergleiche, dann gefällt mir deine besser. In Kätzchens letzter Version erscheinen mir Stellen, als seien sie zu schnell überarbeitet worden. Damit will ich natürlich nicht sagen, das die Autorin sich nicht Mühe geben wollte, aber vielleicht war die Idee noch nicht genug ausgereift. Dein Text hingegen wirkt kompakter, überzeugender.

Hier die Neufassung:

Es war einer von jenen Tagen, an dem der sandverhangene Himmel nur das Dach der Wüste preisgab, den Llullaillaco, um der kurzen Kolonne den Weg zu weisen. Hohe Würdenträger pilgerten den ansteigenden Pfad entlang und führten Kinder mit sich, zwei Mädchen und den siebenjährigen Jungen El Nino. (Wozu diese Details?)
Ihm (wer?) war kalt. Trotz seiner Tunika aus Lamawolle, zog er seinen Umhang, den er darüber trug, (klingt nicht so schön) fester zusammen. El Nino fürchtete sich vor dem Berg. Er hatte gehört, dass dieser sich manchmal in einen feuerspeienden Drachen verwandelte. Jetzt aber wirkte er wie ein riesiges Ungeheuer. Der Junge lief dicht hinter dem Priester, schutzsuchend vor dem Wind und dem Koloss vor ihnen. Er mußte an den Abschied von seinen Eltern denken, als man ihn holte. Mama war stolz auf ihn, -------> Val Sidal: Ihre Eltern sorgten sich nicht. Ihre Kinder wurden von den tapfersten Kriegern beschützt und von den weisen Sehern geführt.—( Klingt mächtiger, ist abgerundet.)


denn ein Auserwählter durfte wie ein Heiliger bei den Göttern wohnen. Sie umarmte ihn inniglich, aber dabei wurde sein Gesicht von ihren Tränen feucht. (Klingt nicht so gut)
El Nino wußte nicht mehr, wie lange sie liefen, doch irgendwann hatte man die Kinder in eine Steinkammer gesetzt. Durch Alkohol und Cocablätter sahen ihre Augen glasig aus. Eisige Kälte umhüllte sie, aber innerlich verspürten sie Wärme. Wie der Berg, dachte der Junge, eingefrorene Hitze. Er konnte seine Hände nicht mehr bewegen, sie waren ganz steif und er schaffte es auch nicht mehr, aufzustehen. Langsam schob sich Stück für Stück eine Steinplatte über ihr Grab (Die Zeile wirkt kalt) . Der Lichtschlitz wurde immer schmaler. Alle Augen starrten unverwandt darauf und als jeglIche Helligkeit verschwunden war, schrie El Nino auf und auch das kleinere Mädchen weinte laut. Später schliefen die Kinder ein. Für sie blieb die Zeit stehen, aber draußen ging das Leben weiter. Der Morgen erwachte unter einem gläsernen Himmel und der Sand hatte alle Spuren begraben, nur die Erinnerungen konnte er nicht verwehen. Durch den steinernen Schrein schwebte noch immer ein letztes Wort, welches El Nino sehnsuchtsvoll geflüstert hatte, kurz bevor dieTotenstille über die kleinen Körper kam: „Mama“. (Diese Stellen wirken für mich alle ein bisschen “haltlos” hineingepresst )

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Val Sidal: In einer steinernen Kammer ließ man sie auf der Schwelle zur Halbwelt zurück. Tezcatlipoca belegte die kleinen Körper mit der Nachtkälte und bedeckte ihren Rausch mit Finsternis. Allmählich senkte sich Totenstille über den kleinen Körpern. Tezcatlipoca berauschte sich am Duft des weichenden Lebens und sendete den Weisen des Dorfes seine trügerischen Verheißungen und Versprechungen.

Also wenn ich solch ein Beispiel bekäme, würde ich einiges besser verstehen können (ich persönlich kann mit Erklärungen nicht viel anfangen – und brauche immer Beispiele, egal ob beim Texten, bei Musik, oder was immer). An Kätzchens Stelle, würde ich jetzt nichts mehr ändern, sondern alles eine Zeitlang sacken lassen. Danach gehen Verbesserungen meistens viel besser.

Dir Val, ganz lieben Dank, sowas nenne ich “Hilfe”/ “Textarbeit.” Ich wäre nicht in der Lage, so einen Text zu schreiben. Um so schöner dehalb, dass du es getan hast.

Mit Gruss, Ji
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das ist ein interessante Diskussion.
Dem Urtext würde etwas mehr Beschreibung gut anstehen und es wurde ihm zu wenig Empathie vorgeworfen.
In den Überarbeitungen kommt mir persönlich jetzt zu sehr der moralische Zeigefinger zum Vorschein, den wir aus unserer heutigen Sicht eigentlich gar nicht heben dürfen. Wir wissen zu wenig darüber.
Ich schwanke da noch zwischen den Versionen.
 

Kaetzchen

Mitglied
Hallo Gernot Jennerwein
ich danke für die Hinweise und werde Sie gern befolgen. Mit Worten Bilder malen, die Bildern gleichen und über Gefühle schreiben, die Gefühlen gleichen, das scheint mir sehr interessant, darüber muß ich nachdenken.
Gruß
Kaetzchen
 

Val Sidal

Mitglied
kommt mir persönlich jetzt zu sehr der moralische Zeigefinger zum Vorschein
-> Meiner Meinung nach spricht nichts gegen einen Text mit dem moralischen Zeigefinger -- nur nicht so! In meiner ersten Kritik erwähnte ich die Frage des Erzählers, ohne darauf näher eingegangen zu sein. Würde man bei der vorliegende Idee die Position und Perspektive eines Personalen Erzählers wählen, dann wäre der moralinsäure Anteil möglicherweise anders zu bewerten. Ich mache hier eine Variante, bei der ein aufgeklärt-kritischer Reiseführer zu einer Reisegruppe spricht. Freilich sind auch hier die Moralinanteile zum leichteren Erkennen übertrieben. Die Änderungen gegenüber meiner Vorversion unterstrichen und farblich markiert.
Es war einer von jenen Tagen, an dem der sandverhangene Himmel nur das Dach der Wüste preisgab, den Llullaillaco. Die gefiedert und geschmückt schillernde Prozession stieg mühsam den Hang des Vulkans hoch. Gebeugte Gestalten schienen die kurzen Erschütterungen und das Grollen im Bauch des Berges gar nicht wahrzunehmen. Nur wenige quetschten die Püppchenhände so fest, dass ihre zarten Fingerchen schmerzten. Quetzals Geist würde sie begleiten, sie, die Auserwählten und Glücklichen, mit ihrer Unschuld strahlenden Blässe. Man muss sich das einfach vorstellen: Kinder werden schon nach der Geburt für diesen Trip ausgewählt, verwöhnt, verhätschelt – und wozu? Stellt euch mal vor: Die spielen noch mit Puppen und werden von den eigenen Eltern auf den Höllentrip geschickt! Was sind das bloß für … na ja …

Sobald der argentinische Gipfel tief in das peruanische Plateau blickte, wurde die Luft immer dünner. Dennoch zog eine unsichtbare Nabelschnur, die tausende Jahre lange Verbindung, zu den Ahnen und zerrte sie unerbittlich in die Ewigkeit. Ihre Eltern sorgten sich nicht. Ihre Kinder wurden von den tapfersten Kriegern beschützt und von den weisen Sehern geführt.

Zeit zum Verschnaufen gab es nicht – wenn die bösen Winde des Tezcatlipoca mit ihren Wirbeltänzen aus dem Nichts Staubteufel und sonstige Ungeheuer in die Herzen der Kinder zaubern und ihnen lähmende Angst einhauchen würden, dann wäre es um die Zukunft geschehen. Hunger, Elend, Seuchen und Tod für alle wäre die Folge. Damals dachte man noch, dass mächtige Kräfte mit allerlei Übel die Menschheit bestrafen. Die Schamanen und Hohepriester taten ihres dazu, damit es so bleibt. Es ging ja um mehr als nur ihre Jobs … Ansehen … Macht … Ist es wirklich so anders heute? Pff!

Obwohl die kleinen Junkies unterwegs Kräuter und Pilze mit magischen Säften und Kräften kauten, erreichte beileibe nicht jeder die Grotte. Wer fiel, wurde getragen. Tezcatlipoca, Gott des Nordens, der Kälte, des Nachthimmels und der Helden wartete in der Kammer auf sie, um jeden einzeln mit dem letzten Kuss zur Begegnung mit den Urahnen zu verabschieden.

Dem Adler entging nichts – kreisend verfolgte er die Stille des Moments. In seinen Kreisen stand das Töten der schönsten und gesündesten Nachkommen nicht zur Wahl.

In einer steinernen Kammer ließ man sie auf der Schwelle zur Halbwelt zurück. Tezcatlipoca belegte die kleinen Körper mit der Nachtkälte und bedeckte ihren Rausch mit Finsternis. Allmählich senkte sich Totenstille über den kleinen Körpern. Tezcatlipoca berauschte sich am Duft des weichenden Lebens und sendete den Weisen des Dorfes seine trügerischen Verheißungen und Versprechungen.

Klar - die rituale der Inkas und Azteken haben ihren Charme und sind für Suchende eine spirituelle Inspiration. Für mich waren die sogenannten Weisen und Schamane in Wirklichkeit drogenverseuchte Spinner – antike Hippies!

Lange Zeit barg der Berg das Geheimnis des Capacocha – die Schande des Glaubens an den selig machenden Kindesmord. An den Verrat an Mutterliebe und Leben. Jetzt frag ich Sie: Ist es heute wirklich vorbei?
 

Kaetzchen

Mitglied
Hallo Val Sidal
Vielen Dank für deine Mühe, mir deine Kritikpunkte zu illustrieren. Dadurch habe ich nun etwas in der Hand, was ich analysieren kann, um meine Schlüsse daraus zu ziehen, denn so ist es anschaulich und direkt.
Ich erkenne, dass mich das Thema überfordert hat. Ich habe zwar viel im Internet darüber gelesen und war durch einen Fernsehsendung motiviert, aber das hat nicht gereicht. Mir fehlt noch die richtige Ausdrucksweise, um meine Gefühle rüber zu bringen. Was mich am meisten bei diesem Thema bewegt, ist dieser Widerspruch zwischen dem Glauben an die Götter und der Angst der Kinder und die Trauer der Eltern. Ich glaube nicht, dass alle nur stolz waren. Es wurden teilweise auch Kinder erschlagen, vielleicht, weil sie sich geweigert haben. Deine letzten Sätze finde ich deshalb sehr ergreifend.
Gruß
Kaetzchen
 

Kaetzchen

Mitglied
Liebe Ji,
ich bin dir echt zu Dank verpflichtet, du hast dir hier meinetwegen die Nacht um die Ohren geschlagen und dich für mich eingesetzt. Das finde ich sehr hilfsbereit von dir.
Du hast natürlich recht, jetzt weiter an der Geschichte zu arbeiten, geht nicht. Ich muß erst mal alles sacken lassen. Außerdem, wie sollte ich es jetzt noch besser schreiben können als Val Sidal. Dieses Problem kommt auf, wenn jemand den eigenen Text vollständig neu schreibt. Aber das macht nichts, Hauptsache, man kann daraus lernen.
Als Dank würde ich dich gern auf einen Kaffee einladen, schätze aber, wir wohnen zu weit entfernt voneinander.
Liebe Grüße
Kaetzchen
 

Ji Rina

Mitglied
Hallo Kätzchen,
Mir passiert das oft: Eine Geschichte will mir nicht so richtig gefallen... Ich versuche dies und das, aber es überzeugt mich nicht... Dann lege ich sie weg, manchmal drei Wochen oder drei Monate, oder sogar länger. Und plötzlich geht alles ganz leicht...:)
Nein, wie Val Sidal solltest du die Geschichte nicht schreiben; ist ja auch gar nicht dein Stil; ich glaube es diente nur als Beispiel, damit du deine Version anpasst (aus deiner Sicht und mit deinen Gefühlen). Du hast mir gar nichts zu danken, schön wenn wir uns gegenseitig helfen, so wie du es auch bei einem meiner Texte neulich gemacht hast. Die Nacht um die Ohren geschlagen habe ich mir nicht ;) ich bin öfters bis sehr spät auf. Und ein Kaffee trinken wir hier über die LL....mh... schmeckt gut! ;)
Liebe Grüsse, Ji
 

Kaetzchen

Mitglied
Hallo Ji
Du hast recht, ich muß erst mal eine Weile abschalten von der Geschichte, mal sehen ob mir dann noch etwas dazu einfällt. Nach wie vor finde ich aber das Thema interessant.
Über den Kaffee mußte ich lachen.
Liebe Grüße
Kaetzchen
 
"Nun schreibe ich seit zwei Jahren und mir ist klar, dass ich noch viel dazu lernen muß. Deshalb nehme ich auch Hinweise gern an, wenn sie auch manchmal wie eine Peitsche wirken."
Manchmal tut es weh. Aber sei gewiss, eine sorglose und jubelnde Unbekümmertheit deiner Kritiker und von dir selbst an deinen Texten angebracht, machen aus deinen "teilsdenanderenmitAnsprüchen", nichts weiter, als Gedanken, die nicht zu bleiben vermögen. Tagebucheinträge.
Leide, und du wirst besser.

Gruß
Sibirier
 

Kaetzchen

Mitglied
Hallo Gernot Jennerwein
Wenn es hilft besser zu werden, bin ich gern bereit zu leiden. Ich habe mich ja gar nicht beklagt und bin dankbar für Hinweise und Textbearbeitung.
Leide, und du wirst besser, klingt wie mein neuer Leitspruch. Sollte es nicht lieber heißen, lerne und du wirst besser?
Wie auch immer, ich bleib dran.
Danke fürs aufrütteln.
Gruß, Kaetzchen
 

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