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Leselupe.de > Kindergeschichten
Der Apfeldieb (gelöscht)
Eingestellt am 14. 01. 2016 20:25


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schwarze sonne
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Ji Rina
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Hallo schwarze Sonne:

Gleich vorweg, bin keine Spezialistin für Kindergeschichten, lese sie aber hin und wieder gern...

Meine Eindrücke während des Lesens waren diese:

quote:
Der Erste wurde ein hoch angesehener Arzt. Der Zweite ein berüchtigter Staatsanwalt. Jedoch beim letzten Sohn erhob der Vater Einwand und drängte darauf, dass dieser den Hof übernehmen solle.
Doch die Bitten und Belehrungen ermutigten den Jungen nur noch mehr. Und so zog er in die Welt hinaus, um sein Geld als Schauspieler zu verdienen.

Würd ich weglassen. Ist eine Information die zu nichts weiter nützt, und die Geschichte in die Länge zieht.

quote:
Im Dorf bei Sternenlicht wurde erzählt, auf dem Hofe läge ein Fluch. Und wer die Bäuerin verärgerte, der würde verwandelt, wie der alte Gockel, und müsste sein restliches Leben als Hoftier fristen. Doch von diesen Geschichten wusste unser Bauer nichts.

Normalerweise weiß in einem Dorf jeder alles…Erst recht wenn auf einem der Höfe ein Fluch liegt...Irgendwann kommt dies selbst dem Bauern zu Ohren.

quote:
So trug es sich eines Herbstes zu, dass alle Äpfel auf dem Boden lagen und der Bauer bei sich dachte: „morgen liegen sie auch noch.
Als er die Bäume untersuchte, nickt er. Kein einziger Apfel hing noch oben. Doch nachdem er auf den Boden blickte, wurde er blass Er sah er die Wiese, matschig und nass, aber die Äpfel waren fort.

Zuerst liegen alle Äpfel auf dem Boden.
Das sie dort am nächten morgen auch noch liegen, ist logisch (muss nicht erwähnt werden). Der Bauer müsste als erstes festestellen, dass auf dem Boden keine Äpfel mehr liegen (schon vom weiten, so wie er sich den Bäumen nähert) um erst dann festzustellen, dass auch in den Bäumen die Äpfel futsch sind.
quote:

Trotz seinen trüben Augen sah er deutlich, dass die Gestalt die Äpfel hatte.

Konnte er dies wirklich seheeen? (würd ein Kind vielleicht fragen) Am Horizont, mit trüben Augen in den Korb blicken? Vielleicht wär besser: Der Bauer vermutete, die Gestalt habe seine Äpfel geklaut.

quote:
So stellte der Bauer seinen Korb unter einen großen Baum, kletterte hinauf und pflückte die Äpfel einzeln hinunter. Das war zwar äußerst anstrengend, doch er hatte Erfolg. Nach jedem Abstieg füllte er seinen Korb, setze sich einen Moment und hielt inne. Dann ging er zum nächsten Baum.

Diesen Satz versteh ich nicht: Er pflückt die Äpfel einzeln? Klettert er dann mit jedem Apfel hinab?
quote:
nach jedem Abstieg füllte er seinen Korb
.

Als Kind würde ich bestimmt fragen: Warum sagt der Dieb denn, dass er der Dieb ist? Vielleicht wäre es besser, wenn der Dieb eine rote Zipfeljacke trüge, eine seltsame Mütze, irgendwas, das der Bauer wieder erkennt und ihm beweist, es ist der Dieb) Die liebvolle Pointe ist dann der Korb voller Äpfel, den der Bauer dem Dieb vor die Tür stellt.
Ich würd den gesamten Text stark reduzieren. Viele Passagen könntest Du mit zwei Zeilen schreiben/ vieles weglassen. Auch würd ich dazu schreiben, für/ab welches Alter, die Geschichte bestimmt ist.
Nur so, meine Meinung.
Lieben Gruß,
Ji

__________________
Der Leser hat´s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
(Kurt Tucholsky)

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HelenaSofie
???
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Hallo schwarze Sonne,

wie Ji schlage ich auch eine Kürzung des Textes vor, und zwar eine erhebliche. Vieles ist am Anfang unwichtig und lenkt nur vom Hauptthema ab: Der Bauer versucht alles, um seine Äpfel zu retten und den Dieb zu fassen. Als er ihn findet, hinterlässt er eine Nachricht und schenkt ihm die Äpfel.
Den ersten Satz des Textes würde ich so stehen lassen, dann aber vieles streichen und weiter fortfahren mit "Jeden Tag arbeitete er fleißig. Nach dem ..."
Bei der Überarbeitung fallen dir bestimmt noch einige Rechtschreibfehler auf.
Alter, wie von molly empfohlen, ab 5 Jahre

Liebe Grüße
HelenaSofie

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schwarze sonne
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quote:
Als Kind würde ich bestimmt fragen: Warum sagt der Dieb denn, dass er der Dieb ist? Vielleicht wäre es besser, wenn der Dieb eine rote Zipfeljacke trüge, eine seltsame Mütze, irgendwas, das der Bauer wieder erkennt und ihm beweist, es ist der Dieb) Die liebvolle Pointe ist dann der Korb voller Äpfel, den der Bauer dem Dieb vor die Tür stellt.


Hallo,

danke erstmal für die vielen guten Ratschläge. Ich habe an Hand deiner Ratschläge die Geschichte komplett neugestaltet, wie du jetzt gleich sehen kannst.

Wenn ein Kind fragt, warum sagt der Dieb, dass er der Dieb ist?
Gib die Frage an die Kinder zurück!

Das Interessante ist, dass die Kinder in unterschiedlichen Altersstufen, darauf unterschiedliche Antworten finden werden.


ca. 3- 4 j.) Der Dieb möchte Äpfel. Er nimmt sich die Äpfel, schließlich möchte er sie. Weil er sie möchte, gehören sie ihm. Es gibt gar kein Diebstahl.
Analogie dazu der bekannte Sandkastenstreit "Das war meine Schaufel. Du hast sie mir geklaut du Dieb."

ca 4-6) Der Dieb möchte Äpfel, kann sie sich aber nicht leisten. Sie schmecken sehr gut, und er will sie wirklich gerne haben. Deswegen darf er sie nehmen, obwohl er weiß, eigentlich sollte er es nicht machen.

Analogie dazu das bekannte "ich nehme mir Süssigkeiten, obwohl Mama gesagt hat, ich darf mir keine nehmen."

Kommen wir also zu dem Schluss, dass die Frage vermutlich nicht gestellt wird, weil die Kinder ihre eigenen Erklärungen dazu haben....

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schwarze sonne
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PS.

Die Altersstufen lassen sich beliebig hochsetzten. Ein Erwachsener würde auf die Frage wohl antworten, dass es so schlecht um den Kranken steht, dass dieser zumindest mit einem reinem Gewissen leben möchte.

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Ji Rina
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@schwarze sonne:

quote:
Kommen wir also zu dem Schluss, dass die Frage vermutlich nicht gestellt wird, weil die Kinder ihre eigenen Erklärungen dazu haben....
Nö. Zu diesem Schluss komme ich nicht.
quote:
ca 4-6) Der Dieb möchte Äpfel, kann sie sich aber nicht leisten. Sie schmecken sehr gut, und er will sie wirklich gerne haben. Deswegen darf er sie nehmen, obwohl er weiß, eigentlich sollte er es nicht machen.

Deswegen darf er sie nehmen?

Ich würd sagen: Deshalb nimmt er sie sich einfach. Und zwar wissend, dass er es nicht darf. Demnach ist er doch ein „Dieb“. Und ein Dieb (Du schreibst ja nicht: „Der Apfelnehmer, weil er Äpfel braucht" – sondern: der Dieb) gilt als jemand, der etwas tut, was er nicht darf. Aus diesem Grund sagt ein Dieb auch nicht:
Hallo! Ich bin der Apfeldieb!
Er vertuscht, leugnet...redet sich heraus, etc....

Wenn ein Dieb sagt: Hallo, ja, ich bin der Dieb! – kann dies dem Kind ein verzerrtes Bild geben: Es könnte verstehen: mh...ich brauch mir nur zu nehmen, was ich möchte und es dann zugeben, weil ich es gerade brauchte/wollte.

Analog zu Deiner Geschichte: Joh, ich habs geklaut, kann dir heute aber leider nichts weiteres klauen, weil mir der Rücken weh tut.

__________________
Der Leser hat´s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
(Kurt Tucholsky)

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