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Leselupe.de > Kindergeschichten
König Habakans Abenteuer
Eingestellt am 15. 02. 2019 22:47


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molly
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König Habakan will heiraten / Kindergarten / ab 4, eher 5

        2. Teil von Habakan und der Raubritter

In einem Land, weit hinter den sieben Meeren, lebte König Habakan in seinem weißen Schloss.

In jener Nacht, als er nicht einschlafen konnte, saß er in seinem Bett. Er dachte an die Hochzeit seines Freundes Reto. Nach dem Festessen hatte König Habakan mit der Hexe Zuckermühl getanzt und gestaunt, wie flink ihre Füße hin und her sprangen, wie ein Wirbelwind! Auch war sie so groß und schlank wie der König. Habakan kicherte, als er an den Tanz dachte.

Nun wohnte Reto mit seiner Frau Maude im neuen Haus. Nur er, der König, lebte allein. Aber jetzt wollte er sich eine Frau suchen. König Habakan schlug seine Decke zurück und schwang die Beine aus dem Bett. Er setzte er sich an den Schreibtisch und schrieb einen Brief. Barfuß schlich er in den Keller. Gleich würde Otto, das Schlossgespenst aufwachen.

Um Mitternacht, Schlag zwölf Uhr, öffnete Otto seine Truhe, gähnte einmal und schrie auf, als es den König sah.
„Was willst du denn hier? Musst du mich so erschrecken?“
„Sei still“, befahl Habakan, „ bring diesen Brief zur Hexe Zuckermühl, sie soll mir helfen, eine Prinzessin zu finden.“
Otto nahm wortlos den Brief entgegen und zischte aus dem Fenster. Er flog ein Stück durch den Zauberwald, schwebte über die Hütte des Trolls und landete beim Hexenhaus. Otto schob den Brief unter der Türe durch und flog weiter. Als die Geisterstunde zu Ende ging, schwebte er an König Habakans Zimmer vorbei, sah, dass der schlief und im Traum sogar lächelte.

Am nächsten Nachmittag sauste die Hexe Zuckermühl auf ihrem Besen zu König Habakan.
„Heiraten, so, so“, sagte sie. „Reise ins Land von König Fabolio. Er hat eine hübsche Tochter, Prinzessin Amorose. Nimm deine beiden Soldaten und deinen Diener mit. Für die Prinzessin brauchst du einen Ring. Damit dich der Troll durch den Zauberwald lässt, packe ein großes Glas Honig ein, du weißt, wie gern er den isst. Pass gut auf dich auf. Bestimmt triffst du auch Hexen.“ Sie setzte sich auf den Besen und ritt zurück.

Der König rief seinen Diener herbei und befahl ihm, alles, was er für diese Reise bauchte, einzupacken. Dann beauftragte er einen Soldaten, am nächsten Morgen des Königs Schimmel zu satteln. Der andere Soldat musste im Schloss bleiben und das Tor bewachen. Um Mitternacht verabschiedete er sich von Otto, dem Schlossgespenst.

Ein heller Frühlingstag brach an. König Habakan stieg in aller Frühe auf sein Pferd. Er trug schwarze, blank geputzte Stiefel. Sein hellblaues Hemd leuchtete unter dem dunklen Mantel hervor und seine Hose hatte goldene Streifen auf der Seite. Die Krone auf seinem Haupt strahlte in der Sonne und an seiner Hand glänzte der goldene Königsring.
Der Ring für die Prinzessin schimmerte in weißem Gold und hatte einen dunkelblauen Stein. Sicher verwahrt trug er ihn unter seinem Hemd in einem Brustbeutel. Der Soldat und der Diener ritten neben ihm her. Kaum hatten sie den Zauberwald betreten, sprang der Troll mit der Keule aus dem Busch. Seine Augen glühten rot, ebenso sein kleines Horn mitten auf dem Kopf.

„Halt“, rief er. Der Diener reichte ihm den Honig und er trollte sich wieder in seine Hütte zurück.

Schweigend ritten sie durch den stillen Wald. Hinter dem Zauberwald hausten die Hexen. Vor Hexen fürchtete sich König Habakan nicht, schließlich kannte er die freundliche Hexe Zuckermühl sehr gut.

Sie gelangten zu einer großen Wiese. Plötzlich rauschte es in den Gräsern und eine große Frau mit grünen Haaren, grünem Gesicht und grünen Kleidern trat ihnen entgegen.
Sie hob die Hand und rief: „Stopp!“

„Ich will zur Prinzessin Amorose“, sagte der König.
Sie antwortete: „Ich warne euch vor den Hexen, geht erst über die Wiese, wenn es dunkel ist.“ Schon verschwand sie.
Der König brummte: „Warum solange warten, ich habe es eilig, kommt, wir überqueren die Wiese.“

Sie erreichten die Mitte der Wiese, als der König leise lachte: „Die grüne Wiesenfrau wollte uns nur erschrecken!“
Auf einmal zischte es, die Pferde wieherten laut, warfen die Reiter ab und stoben davon, Soldat und Diener flohen in den Zauberwald zurück. Noch ehe der König etwas sagen konnte, wurde er von kräftigen Händen gepackt und hoch in die Luft geschleudert. Er flog über die Wiese und landete unsanft auf einem Baum. Dabei verlor König Habakan seine Königskrone.

Nun saß er auf einem dicken Ast, hoch über dem Boden und wagte sich nicht zu rühren. Sieben Hexen standen unter dem Baum.
Der König rief: „ holt mich sofort hier runter!“

„Was gibst du uns dafür“, wollte eine wissen.

„Meine Krone, sie liegt irgendwo auf der Wiese.“

„Die haben wir schon. Wir möchten mehr.“

„Wenn ich erst wieder in meinem Schloss bin, werde ich euch reich beschenken!“

„Das ist zu wenig“, riefen sie alle zusammen.

Schweren Herzens streifte Habakan seinen goldenen Königsring vom Finger. „Ich kann euch noch diesen geben."
„Wir nehmen den Ring. Wirf das Schmuckstück runter, aber dalli!“

„Holt mich erst vom Baum“, befahl der König.

„Erst der Ring“, verlangte eine der Hexen.

Er ließ seinen Ring auf den Boden fallen, die Hexen schnappten das Goldstück und brausten davon.

Nie in seinem Leben hatte sich der König so gefürchtet, wie kam er nur vom Baum herunter? Wo war sein Diener, wo der Soldat? Er rief ihren Namen, doch plötzlich stand die große, grüne Frau unter dem Baum.
„Sei still, sonst kommen die Hexen zurück, ich will dir helfen. Du könntest den Baumstamm hinunter rutschen.“

„Das habe ich noch nie getan, ich bin doch ein König!“
„Ich muss etwas holen. Warte und sei still“, sagte sie. Kurz darauf kam sie mit einem grünen Seil zurück. Mit Leichtigkeit kletterte sie den Baum hinauf, und setzte sich neben Habakan. Sie befestigte das Seil am Ast und band dem König das andere Ende des Seils um den Leib. Dann gab sie ihm einen kleinen Schubs, schon hing er zwischen Himmel und Erde und baumelte mit den Beinen. Der König schrie kurz auf, doch die grüne Frau hielt das Seil fest in den Händen und ließ ihn behutsam hinunter gleiten. Als er die Erde berührte, kletterte die Frau mit den grünen Haaren vom Baum.
Sie entfernte das Seil und sagte: „Jetzt pass aber gut auf dich auf, ich kann dir nicht immer helfen!“

Sie erklärte dem König den schnellsten Weg, der zur Prinzessin führte. Habakan bedankte sich, schon rauschten die Gräser und die grüne Frau verschwand. Er ging den Weg entlang, den sie ihm gezeigt hatte und gelangte bald zum Schloss der Prinzessin.
Zwei Soldaten führten ihn in einen Saal. Der König saß auf einem goldenen Sesel. Ein roter Mantel hing um seine Schultern und die Krone hielt er in der Hand. Neben ihm saß die Prinzessin auf einem weißen Sessel. Ihr langes blaues Kleid reichte bis zum Boden. Auf ihren goldfarbenen Haaren prangte ein blauer Stern.

Habakan verbeugte sich tief vor dem König und sagte ihm, dass er die Prinzessin heiraten möchte. Der König erwiderte nur: „Frage sie selbst, ich habe heute Kopfschmerzen.“
Nun kniete sich Habakan vor ihr nieder und sprach: „Wunderschöne Prinzessin Amorose, ich bin König Habakan und besitze ein weißes Schloss. Ich will dich heiraten.“

„Wer wohnt noch in deinem Schloss?“ fragte sie.

„Ein Diener, zwei Soldaten und das Schlossgespenst.“ Die Prinzessin lachte kurz laut auf.
„Steh auf“, befahl sie“, zeige mir deinen Königsring!“
„Den haben mir die Hexen gestohlen“, sagte Habakan. „Aber ich kann mir in meinem Schloss einen neuen Königsring schmieden lassen.“

„Was redest du da! Ohne Königsring bist du kein König. Wache, sperrt ihn ins Gefängnis“, rief sie, erhob sich und rauschte mit zusammengepresstem Mund aus dem Saal. Zwei Wächter packten Habakan und schleppten ihn in ein Verließ.

Nun stand er, von Hexen ausgeraubt, von Prinzessin Amorose eingesperrt, in diesem finsteren Raum. In einer Wand befand sich als Fenster ein Loch mit Gitterstäben. Der König rüttelte daran und schrie um Hilfe.

Von seinem Gitterfenster aus sah er den Tannenwald. Auf einmal wehte ein heftiger Wind. Zweige teilten sich zur Seite und eine große Gestalt trat hervor – die grüne Frau. Auf Zehenspitzen schlich sie zu Habakan.
„Sei still“, flüsterte sie. Ohne Mühe bog sie die Gitterstäbe auseinander, packte den König an den Armen und zog ihn aus dem Fenster. Sie legte den Finger auf den Mund und sagte: „Pst.“ Der König nickte und folgte ihr. Nach einer Weile gelangten sie an eine Wegkreuzung.

Die Frau sagte: „Hier geht es zum Haus der Hexe Zuckermühl, ein Stück weiter beginnt der Pfad in den Zauberwald.“
Der König entschied sich für den ersten Weg. Er bedankte sich für ihre Hilfe und schenkte ihr den Ring, den er noch in seinem Brustbeutel trug. Kaum hatte sie den Ring am Finger, verschwand sie zwischen den Bäumen.

König Habakan eilte den Weg entlang, der Mond leuchtete ihm und um Mitternacht erreichte er das Haus der Hexe Zuckermühl. Er war so müde, setzte sich auf die Bank vor ihrem Haus und schlief ein.

Als er aufwachte, wehte ihm der Duft von frischem Kaffee um die Nase. Erstaunt merkte er, dass er nicht mehr auf der Bank saß, sondern in einem Bett lag. Und davor stand die Hexe Zuckermühl!
„Wie gut geht‘s mir heute“, rief der König aus. Er griff dankbar nach der Hand der Hexe und entdeckte da den Ring, den er der grünen Frau geschenkt hatte. Mit einem Satz sprang er aus dem Bett.
„Du bist die grüne Frau!“
„Ja“, lachte Zuckermühl, „auf dich musste ich einfach aufpassen.“

Der König umarmte sie und wirbelte sie in die Luft.
„Zuckermühl, komm auf mein Schloss“, sagte er.
„Du willst mich heiraten“? fragte sie.
Der König antwortete: „Ja, das will ich. Ohne dich säße ich noch immer auf dem Baum.“

Da gab es einen Donnerschlag. Der Besen, auf dem die Hexe sonst durch die Gegend sauste, lag zerbrochen am Boden.
Zuckermühl umarmte den König. „Du hast mich erlöst.Ich bin keine Hexe mehr, ich heiße Viktoria.“

Sie packte einen Rucksack, während der König seinen Kaffee austrank. Gemeinsam verließen sie das Haus. Viktoria hängte dem König den Rucksack um. Auf dem Weg zum Schloss erzählte Viktoria dem König, dass die Hexen, die ihn auf den Baum geschleudert hatten, sie verzaubert hätten.

Bald darauf feierten sie in dem weißen Schloss drei Tage lang ein großes Hochzeitsfest und alle Leute, die zum Land von König Habakan gehörten, jubelten und feierten mit.
©Monika Rieger
****************************************


















Version vom 15. 02. 2019 22:47
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aligaga
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Liebste molly,

@ali meint, böhs wie er ist, die Kiddies seien nun die längste Zeit mit aller Gewalt ins Mittelalter verpflanzt und mit enormem sprachlichem und gedanklichem Aufwand in einer längst vergang'nen Zeit und einem längst vergangenen Ambiente festgehalten worden.

Warum gibst du sie nicht frei und lässt sie den Zauberern, Hexen, Königen, Prinzessinnen, Roibern und braven Handwerksburschen nicht in der Jetztzeit begegnen? Warum zeigst du ihnen nicht, dass auch im heutigen Straßenverkehr, den modernen Häusern, Städten, im den bewirtschafteten Staatsforsten, den Autobahn-Kleeblättern und in den Schornsteinen der Heizkraftwerke Wunder und Abenteuer verborgen sind?

Du hättest die dafür nötige Fantasie, die sprachlichen Fähigkeiten und, vor allem, die Empathie, ohne die man keine Kindergeschichten schreiben kann. Trau dich und fang noch einmal von vorn an! Lass Flugzeuge fliegen, Autos fahren und Dampfer auf den Seen schwimmen! Mach Kinder mit Geschichten glücklich, in denen sie sich selbst wiederfinden und lernen, dass man unbeschadet durch dick und dünn kommt, wenn man Freunde hat und so mutig ist, dass die Märchenwesen, die's immer und überall gibt, zu einem kommen und helfen, den richtigen Weg zu finden.

Aber hüte dich vor der Moralkeule! Die brauchen Kinder nicht. Sie verfügen über genügend interpersonelle Attraktivität und neigen qua Geburt zu prosozialem Empfinden. Märchen sollten nicht erziehen, sondern inspirieren, ermuntern und unterstützen.

Dann sind sie richtig und werden dir aus der Hand gerissen.

Heiter

aligaga

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molly
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Lieber ali,

ich danke Dir für Deinen hilfreichen Kommentar.

Doch diese Geschichte musste ich einfach schreiben, weil ja, wie Du weißt, jeder Märchenkönig auch eine Königin hat. Aber damit ist nun auch genug, da hast Du recht.

Nur "Huschebein" wird noch einmal kommen.

Eine märchenhafte Geschichte im "Jetzt" habe ich hier schon mal eingestellt: So ein Tag

Ich wünsche Dir ein sonniges Wochenende.

Liebe Grüße

molly

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ahorn
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Liebe Molly, wie angekündigt mein wohlwollender Senf.

Zum Anfang!
Du stufst deine Geschichte ab 6 Jahre ein!
Kannst machen, ist nicht verboten. In diesem Fall muss ich aligaga recht geben! (Ohne seine Verschwörungstheorien) Wenn ich einem Grundschulkind deine – wie von mir gelobt - schöne Geschichte vorlese, läuft dieses Kind schreiend weg und erklärt mich für blöd. Kindergartenkinder dagegen lauschen gespannt auf jedes Wort.


quote:
In jener Nacht, als er nicht einschlafen konnte, saß er in seinem Bett. Er dachte an die Hochzeit seines Freundes Reto.
Ich finde den Satz bei einem modernen Märchen einwenig schrullig.
Er saß im Bett, konnte nicht einschlafen und dachte an die Hochzeit seines Freundes Reto.
Egal wie! Zumindest würde ich nach ‚Freundes Reto‘ einen Zeilenumbruch spendieren.


quote:
Nach dem Festessen hatte König Habakan mit der Hexe Zuckermühl getanzt und gestaunt, wie flink ihre Füße hin und her sprangen, wie ein Wirbelwind! Auch war sie so groß wie der König. Habakan kicherte, als er an den Tanz dachte.

Hat es irgendeine Bewandtnis, dass die Hexe gleich groß ist. Im Text fand ich nichts . Außerdem würde ich erneut einen Zeilenumbruch vor ‚Habakan kicherte‘ spendieren.

quote:
Nun wohnte Reto mit seiner Frau Maude in ihrem Haus. Nur er, der König, lebte allein. Aber jetzt wollte er sich eine Frau suchen.

In welchem Haus in Maudes oder ihrem gemeinsamen. Ist der König der einzige im ‚Märchenland‘ der allein lebt? Und warum will er sich jetzt eine Frau suchen? Damit er auf der Hochzeit mit der Hexe tanzen kann?




quote:

Um Mitternacht, Schlag zwölf Uhr, öffnete Otto seine Truhe, gähnte einmal und schrie auf, als es den König sah.


Na ja! Mitternacht! Schlag zwölf!
Wad hältst du von: Schlag Mitternacht, öffnete
Und warum gähnt er nur einmal? Erschreckt er sich bei zweimal gähnen nicht?
Otto seine Truhe, gähnte, erblickte den König und schrie.
Passt zwar nicht mit der wörtlichen Rede, den die schrie er dann.


„Was willst du denn hier? Musst du mich so erschrecken?“
„Sei still“, befahl Habakan, „ bring diesen Brief zur Hexe Zuckermühl, sie soll mir helfen, eine Prinzessin zu finden.“

quote:
und landete beim Hexenhaus. Otto schob den Brief unter der Türe durch und flog weiter zurück. Als die Am Ende der Geisterstunde zu Ende ging, schwebte er an König Habakans Zimmer vorbei, sah, dass der schlief und im Traum sogar lächelte.

Bei Hexenhaus denke ich immer an Hänsel und Gretel – Haus der Hexe ist auch nicht schlecht!




quote:
Nimm deine beiden Soldaten und deinen Diener mit.


Ich habe ein Problem. Entweder bedauere ich den König oder bewundere ihn. Ist er so arm oder Pazifist.
Kinder – soweit sie nicht durch die Erziehung angepasst – sind wissbegierig und logisch denkend.
Ich höre das ‚Warum?‘
Nicht, dass ich eine Frage eines Kindes beim Vorlesen einer Geschichte verabscheue – ganz und gar nicht. Mir stellt sich nur die Frage, was antworte ich, wenn ich es selbst nicht weiß, der Autor mich hängen lässt.


quote:
Für die Prinzessin brauchst du einen Ring. Damit dich der Troll durch den Zauberwald lässt, packe ein großes Glas Honig ein, du weißt, wie gern er den hat. Pass gut auf dich auf. Bestimmt triffst du auch Hexen.“


Hier kann es zu Vorlesefehlern kommen.
Für die Prinzessin brauchst du einen Ring, damit dich der Troll durch den Zauberwald lässt.
Eine prägnantere Abgrenzung, wäre vorteilhaft.
Bestimmt triffst du auch Hexen. Ist sie keine Hexe?
Du triffst bestimmt andere Hexen.





quote:
Sein hellblaues Hemd leuchtete unter dem dunklen Mantel hervor und seine Hose hatte goldene Streifen auf dern Seiten(nähten) .




quote:
sicher verwahrt trug er ihn Er trug ihn unter seinem Hemd in einem Brustbeutel.



quote:
Kaum hatten sie den Zauberwald betreten, sprang der Troll mit der Keule aus dem Busch.

Sprang er mit der Keule? Wie ein Stabhochspringer?
Oder eher wie:
Sprang der Troll, seine Keule schwingend, aus dem Busch.


quote:
Seine Augen glühten rot, ebenso sein Horn mitten auf dem Kopf.


Das die Augen glühen ok.
Das Horn? Natürlich kann es glühen! Wo mitten auf dem Kopf?
Seine Augen und sein Horn, das





quote:
Sie gelangten zu an oder auf einer großen Wiese. plötzlich Es rauschte es in den Gräsern und eine große Frau mit grünen Haaren, grünem Gesicht und grünen Kleidern trat ihnen entgegen.







quote:
„Ich will zur Prinzessin Amorose“, sagte der König.
Die Sie (Es sei den du meinst Amorose) antwortete: „Ich warne euch vor den Hexen, geht erst über die Wiese, wenn es dunkel ist.“ und schon Sie verschwand sie .




Der König brummte: „Warum solange warten, ich habe es eilig, kommt, wir überqueren die Wiese.“
quote:
Sie erreichten die Mitte der Wiese, als der König leise lachte: „Die grüne Wiesenfrau wollte uns nur erschrecken!“


Da lachte der König. Nicht als, es sei den, es gäbe einen kausalen Zusammenhang zwischen der Wiesenmitte und dem Lachen.
quote:

Auf einmal zischte und donnerte es, das Pferd wieherte laut, warf den König ab und stob davon, Soldat und Diener flohen in den Zauberwald zurück. Noch ehe der König etwas sagen konnte, wurde er von kräftigen Händen gepackt und hoch in die Luft geschleudert. Er flog über die Wiese und landete unsanft auf einem Baum. Dabei verlor König Habakan seine Königskrone.


Molly du schwächelst
Es zischte und donnerte ...
Das Pferd? Waren es nicht Drei?
‚Stob‘ Ich liebe diese schönen alten deutschen Verbformen, hatte dieses bereits selbst vergessen, setzte es gleich auf meine Listen!
Aber mal ehrlich? Welches Kind kann mit ihm etwas anfangen?

Nach davon und vor Soldat wäre ein Punkt nicht schlecht.
Warum fliehen sie zurück in den Wald? Mein Kopfkino sieht alle auf einer Wiese im Zauberwald!
Bezieht sich das ‚dabei‘ auf den Flug über die Wiese oder auf die Landung im Baum?





quote:
Nun saß er auf einem dicken Ast, hoch über dem Boden und wagte sich nicht zu rühren. Sieben Hexen standen unter dem Baum.


Gut gelandet, wenn er gleich sitzen konnte.

quote:
Schweren Herzens streifte Habakan seinen goldenen Königsring vom Finger. „Ich kann euch noch diesen geben.



quote:
Er ließ seinen Ring Der Ring fiel auf den Boden fallen, die Hexen schnappten das Goldstück und brausten davon.



quote:
noch n Nie in seinem Leben hatte sich der König so gefürchtet , w . Wie sollte kam er nur vom Baum herunter kommen? Wo war sein Diener , w ? Wo der Soldat? Er rief ihren Namen , doch plötzlich . Da stand die große , (grün ist eine Farbe – keine Gleichrangigkeit.) grüne Frau unter dem Baum.




quote:
„Warte und sei still“, sagte sie. Kurz darauf kam sie mit einem grünen Seil zurück.

Wie kann sie zurückkommen, wenn sie gar nicht gegangen?



quote:
Sie erklärte dem König den schnellsten Weg , der zur Prinzessin führte.




quote:
Er ging den Weg entlang, den sie ihm gezeigt hatte und gelangte bald zum Schloss der Prinzessin.

Die Prinzessin ist wahrhaft eine gute Partie, den sie besaß ein eigens Schloss!


quote:
Auf ihren goldfarbenen Haaren prangte ein blauer Stern.

Habakan kniete vor ihr nieder und sprach: „Wunderschöne Prinzessin Amorose, ich bin König Habakan und besitze ein weißes Schloss. Ich will dich heiraten.“


Wir begeben uns auf glattes Eis! Sie Prinzessin – damit Vater lebt – Habakan König – fragt die ‚Tochter‘ des Königs, ob sie ihn heiraten will – damit König nicht da – wenn er verreist, dann würde Habakan auf ihn warten – somit nicht verreist – König tot – dann Prinzessin nicht Prinzessin sondern Königin – es sei denn sie hat einen Bruder der jetzt König – dann Habakan ihn fragen – ...

Damit bröckelt dein Text dahin! Schnief!

quote:
Der König entschied sich für den ersten Weg. Er bedankte sich für ihre Hilfe und schenkte ihr den Ring, den er [Strike noch] in seinem Brustbeutel trug.



quote:
König Habakan eilte den Weg entlang, der Mond leuchtete ihm und u . Um Mitternacht erreichte er das Haus der Hexe Zuckermühl. Er war so müde, setzte sich einen Moment auf die Treppe ihres Hauses und schlief ein.

Wenn er sich nur einen Moment hinsetzte, dann schlief er im Stehen.

quote:
Als er aufwachte, wehte ihm der Duft von frischem Kaffee um die Nase. Erstaunt merkte er, dass er nicht mehr auf der Treppe saß, sondern in einem Bett lag. Und d Davor stand die Hexe Zuckermühl!



quote:
„Du willst mich heiraten“? KOMMA fragte sie.

quote:
Sie packte einen Rucksack , während und der König trankseinen Kaffee aus trank. gemeinsam sie verließen sie das Haus. Viktoria hängte hing dem König den Rucksack um und a Auf dem Weg zum Schloss erzählte Viktoria dem König, dass die Hexen, die ihn auf den Baum geschleudert hatten, sie verzaubert hätten.


Liebe Grüße
Ahorn

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FrankK
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Hallo Molly
Eine hübsche Geschichte über einen einsamen König, dem die Hochzeit seines Freundes die Augen öffnet und ihn anspornt, sich eine Frau zu suchen.
Im Stil eines Märchens geschrieben, mit Einfühlungsvermögen und Gefühl, mit viel Verständnis für die sprachliche Empfänglichkeit von Kindern.
Während mich König Habakan noch nicht ansprach, wusste ich das Schlossgespenst Otto sofort zuzuordnen: Stella Sternchen.

Betrifft:
Version vom 16.02.2019 08:26

Plot:
Ein Märchen über die Suche eines Königs nach einer Frau für den Rest seines Lebens.

Figuren:

  • König Habakan
    Der Herrscher, der nach der Hochzeit seines Freundes plötzlich seine eigene Einsamkeit bemerkt
  • Otto, das Schlossgespenst
    Ein freundlicher Geist, der einen Boten spielt
  • Hexe Zuckermühl / die Wiesenhexe / Viktoria
    Ein und dieselbe Person, sie wird zum Schluss die Gemahlin des Königs
  • Reto und Maude
    Der Freund des Königs und seine Frau.
  • Der Troll
    Er wohnt am Rand des Zauberwaldes und isst gerne Honig
  • Die Hexen
    Sie hausen auf der anderen Seite des Zauberwaldes und bestehlen und erpressen den König
  • König Fabolio
    Er wohnt im Nachbarreich und ist Vater der Prinzessin Amorose
  • Prinzessin Amorose
    Der König will sie freien, weil sie wohl die einzige Prinzessin in der Umgebung ist.

Keine der Figuren wird einigermaßen gezeichnet, es sind diffuse Gestalten, einzig die Prinzessin bekommt ein klein wenig „Design“ spendiert.

Szenen:
Überwiegend liebevoll gezeichnet, sind manche Szenen aber sehr kurz geraten und böten doch noch einiges an unterhaltsames Potenzial:
+ Szene 01: Einstieg
quote:
In einem Land, weit hinter den sieben Meeren ...
...
Er setzte er sich an den Schreibtisch und schrieb einen Brief.

In einer Rückblende erinnert er sich an die Hochzeit seines Freundes, den Spaß beim Tanz mit der Hexe. Ihm wird bewusst, wie einsam er lebt. Er schreibt einen Brief.

+ Szene 02: Brief und Bote
quote:
Barfuß schlich er in den Keller.
...
... dass der schlief und im Traum sogar lächelte.

König Habakan hat einen Entschluss gefasst, er schreibt einen Brief an die Hexe Zuckermühl und bittet sie um Hilfe bei der Suche nach einer passenden Braut. Otto, das Schlossgespenst spielt den Boten.
Anmerkungen:
- Das „Barfuß schlich er in den Keller.“ gehört für mich schon zu dieser Szene. Könnte entsprechend vielleicht den Anfang des nächsten Absatzes bilden und nicht das Ende des vorhergehenden.
- Der König spricht ziemlich barsch mit Otto. Könnte er sich nicht ein wenig sympathischer zeigen?

+ Szene 03: Rat der Hexe
quote:
Am nächsten Nachmittag sauste die Hexe ...
...
Sie setzte sich auf den Besen und ritt zurück.

In Kurzform bekommt der König erklärt, wie er um die Prinzessin zu werben hatte.
Anmerkungen:
- Dies erscheint mir wirklich ein wenig sehr knapp instruiert, schließlich hatte der König nur wenig zuvor ausgiebig mit dieser Hexe getanzt ...
- Der Hinweis auf „die Hexen“ ist auch recht dünn. Eine detailliertere Warnung bereits hier würde Szene 5 überflüssig machen, eine Begegnung mit der grünen Hexe findet ja kurze Zeit später erneut statt.

+ Szene 04: Packen und Aufbruch
quote:
Der König rief seinen Diener herbei ...
...
Der Soldat und der Diener ritten neben ihm her.

Alle Notwendigen Dinge werden gepackt und der König macht sich mit einer kleinen Delegation auf den Weg.
Anmerkungen:
Das Packen und der Aufbruch sind fast doppelt so lang geschildert wie der Ratschlag der Hexe. Hier scheint mir ein leichtes Ungleichgewicht zu liegen.

+ Szene 05: Begegnung mit dem Troll
quote:
Kaum hatten sie den Zauberwald betreten, sprang der Troll mit der Keule aus dem Busch. Seine Augen glühten rot, ebenso sein Horn mitten auf dem Kopf.
„Halt“, rief er. Der Diener reichte ihm den Honig und er trollte sich wieder in seine Hütte zurück.

Der König begegnet dem Troll. (und ... sonst nüscht)
Anmerkungen:
- Das ist die ganze Szene. Für meinen Geschmack – und vermutlich auch für den Geschmack der Kinder – etwas sehr kurz geraten.
- Als Leser gewinne ich hier eher den Eindruck, du hast es eilig, mit dem König zur Prinzessin zu kommen.

+ Szene 05: Die Warnung der grünen Hexe
quote:
Schweigend ritten sie durch den stillen Wald.
...
Und schon verschwand sie.

Der König wird vor den Hexen gewarnt, er solle die Wiese erst nach Einbruch der Dunkelheit überqueren. Der König schlägt die Warnung in den Wind.
Anmerkungen:
- Auch eine sehr kurze Szene.
- Es wirkt etwas abgehackt.

+ Szene 06: Begegnung mit den Hexen
quote:
Der König brummte: „Warum solange ...
...
... die Hexen schnappten das Goldstück und brausten davon.

Der König fällt den Hexen in die Hände und wird ausgeraubt.
Anmerkungen:
- Das der Diener in den Zauberwald flieht, kann ich ja noch nachvollziehen, aber der Soldat? Alternativ könnten die beiden auch in entfernten Bäumen landen, oder nur der Soldat.

+ Szene 07: Die grüne Hexe hilft
quote:
Noch nie in seinem Leben hatte sich der König so gefürchtet ...
...
... und gelangte bald zum Schloss der Prinzessin.

Die grüne Hexe hilft dem König vom Baum herunter und weißt ihm den kürzesten Weg zur Prinzessin.
Anmerkungen:
- Diese Szene dürfte bei einigen Jungen Belustigungsstürme hervorrufen: „Der kann ja keinen Baum klettern!“

+ Szene 08: Begegnung mit der Prinzessin und Inhaftierung
quote:
Er ging den Weg entlang, den sie ihm gezeigt hatte ...
...
Der König rüttelte daran und schrie um Hilfe.

Der König macht der Prinzessin einen Heiratsantrag, da er sich aber nicht als König darstellen kann (ihm fehlt der gestohlene Ring) lässt diese ihn in den Kerker werfen.
Anmerkungen:
- Hier präsentierst du die üblichen Märchenklischees von Schwarz und Weiß. Die schöne, aber böse Prinzessin als Gegenpart zum guten König. Ist der Kerker denn wirklich nötig?
- Alternativ könnte es auch einen anderen Grund geben, warum die Prinzessin den König nicht heiraten möchte und sie trennen sich friedlich.
- Einen König „einfach so“ einzusperren, kommt einer Kriegserklärung doch sehr nahe.
- Ich könnte mir vorstellen, dass einige aufgeweckte Kiddies hier fragen: „Muss er nicht erst bei ihrem Vater, dem anderen König, um ihre Hand anhalten?“

+ Szene 09: Wieder die grüne Hexe
quote:
Vor seinem Gitterfenster stand ein großer Tannenbaum.
...
... auf die Treppe ihres Hauses und schlief ein.

Die grüne Hexe hilft ihm bei der Flucht aus dem Kerker. Sie erklärt den Heimweg und wird beschenkt.

+ Szene 10: Der nächste Heiratsantrag
quote:
Als er aufwachte, wehte ihm der Duft ...
...
... Ohne dich säße ich noch immer auf dem Baum.“

Der König konnte sich bei Hexe Zuckermühl ausruhen und erkennt diese als „die grüne Frau“. Nun macht er ihr einen Heiratsntrag.
Anmerkungen:
- Die Hexe Zuckermühl hätte doch wissen müssen, was für ein Biest die Prinzessin ist.
- Es gibt wahrlich triftigere Heiratsgründe, als dass man einem König vom Baum geholfen hätte. Möglicherweise hat sie ja das Pferd wieder eingefangen ... (dann bräuchte auch der König nicht unköniglich den Rucksack tragen).

+ Szene 11: Der Fluch wird gebrochen, Heimkehr und Hochzeit
quote:
Da gab es einen Donnerschlag.
...
... jubelten und feierten mit.

Der Heiratsantrag des Königs löst den Fluch, den die anderen Hexen über sie gelegt hatten, die beiden kehren glücklich zurück ins Schloss und heiraten mit einer großen Feier.
Anmerkungen:
- Eine normale Frau wurde von (bösen) Hexen in eine – Hexe verwandelt? Diese konnte sich dann auch noch selbst in eine „grüne Hexe“ verwandeln (bei Bedarf)? Seltsamer Fluch ...

Szenenfolge und resultierender Spannungsbogen:
Während bis zur Szene 06 (Begegnung mit den Hexen) der Spannungsbogen noch kontinuierlich ansteigt (die Troll-Szene ist so schnell vorbei – die merkt man ja fast gar nicht), ist in den beiden nachfolgenden Szenen (Szene 07: Die grüne Hexe hilft; Szene 08: Begegnung mit der Prinzessin und Inhaftierung) eine leichte Senkung der Spannung zu bemerken. Es passiert kaum etwas Spannendes beziehungsweise Unterhaltsames.


Details:
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Nach dem Festessen hatte König Habakan mit der Hexe Zuckermühl getanzt und gestaunt, wie flink ihre Füße hin und her sprangen, wie ein Wirbelwind!

Dies klingt irgendwie – wie soll ich es sagen – krampfhaft bemüht.
Er könnte darüber staunen, wie leicht sie sich beim Tanzen führen ließe, leicht wie eine Feder, obwohl sie fast eine ähnliche Leibesfülle besaß, wie er. Dies würde sowohl den König als auch die Hexe ein wenig „zeichnen“, würde seine Unfähigkeit, vom Baum herunter zu kommen, erklären. Macht auch das unnötige
quote:
Auch war sie so groß wie der König.

überflüssig.

quote:
Er setzte er sich an den Schreibtisch und schrieb einen Brief.


quote:
Um Mitternacht, Schlag zwölf Uhr, öffnete Otto seine Truhe, gähnte einmal und schrie auf, als es den König sah.

Als Geist muss er tatsächlich erst den Deckel der Truhe öffnen? Er kann nicht hindurch schweben?

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„Was willst du denn hier? Musst du mich so erschrecken?“
„Sei still“, befahl Habakan, „ bring diesen Brief zur Hexe Zuckermühl, sie soll mir helfen, eine Prinzessin zu finden.“

Zwischen den beiden herrscht ein recht rüder Umgangston.

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Otto nahm wortlos den Brief entgegen und zischte aus dem Fenster.

Wobei er natürlich gleich den Brief verlor, denn der war ja materiell. (Könnte eine kleine witzige Situation werden)

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Kaum hatten sie den Zauberwald betreten, sprang der Troll mit der Keule aus dem Busch. Seine Augen glühten rot, ebenso sein Horn mitten auf dem Kopf.

Horn? Wieso Horn? Was für ein Horn?
Etwa sowas wie bei einem Nashorn? Gibt es bei einem Troll eigentlich nicht.

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Sie hob die Hand und rief: „Stopp!“
„Ich will zur Prinzessin Amorose“, sagte der König.
Die antwortete: „Ich warne euch vor den Hexen, geht erst über die Wiese, wenn es dunkel ist.“

Mit diesem Bezug – könnte es als Leser fast als Antwort von Prinzessin Amorose durchgehen. Mach einfach ein „Sie“ daraus.

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Nun saß er auf einem dicken Ast, hoch über dem Boden und wagte sich nicht zu rühren.

Ähh ... Er „wagte (es) nicht, sich zu rühren“?

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Der König rief: „ holt mich sofort hier runter“

Großschreibung, kein Leerzeichen hinter den Anführungszeichen.

quote:
„Die haben wir schon. Wir möchten mehr.“
„Wenn ich erst wieder in meinem Schloss bin, werde ich euch reich beschenken!“
Wir möchten mehr“, riefen sie alle zusammen.

Die Hexen fordern! Sie wollen mehr! (Ausrufezeichen beachten)
Das zweite „wir möchten ...“ ließe sich durch ein drastischeres „Das dauert uns zu lange!“ ersetzen.

quote:
Schweren Herzens streifte Habakan seinen goldenen Königsring vom Finger. „Ich kann euch noch diesen geben.[Fehlendes Anführungszeichen]


quote:
Mit Leichtigkeit kletterte sie den Baum hinauf [kein Komma] und setzte sich neben Habakan.


quote:
Der König schrie kurz auf, doch sogleich merkte er, dass er dem Boden immer näher kam.

Dem Boden käme er auch ohne Seil näher. Hier fehlt irgendwo ein „langsam“ oder „behutsam“.

quote:
Habakan bedanken sich, doch schon rauschten die Gräser ...

Korrektur: bedankte

quote:
Ihr langes blaues Kleid reichte bis zum Boden. Auf ihren goldfarbenen Haaren prangte ein blauer Stern.

Ahh, deshalb auch der blaue Ring. Hatte Hexe Zuckermühl davon gesprochen, dass Blau die Lieblingsfarbe der Prinzessin war? Nein.

quote:
„Ein Diener, zwei Soldaten und das Schlossgespenst.“ [Zeilenwechsel] Die Prinzessin lachte kurz laut auf. [kein Zeilenwechsel]
„Steh auf“, befahl sie“, zeige mir deinen Königsring!“


quote:
Vor seinem Gitterfenster stand ein großer Tannenbaum. Auf einmal wehte ein heftiger Wind. Die Zweige teilten sich zur Seite und eine große Gestalt trat hervor – die grüne Frau. Auf Zehenspitzen schlich sie zu Habakan.

Sie schlich auf Zehenspitzen – durch die Luft? Schlechtes Bild.
Vor allem, wenn zuvor ein „heftiger Wind wehte“.

quote:
Ohne Mühe bog sie die Gitterstäbe auseinander, packte den König am Kopf und zog ihn aus dem Fenster.

Vorsicht – Genick könnte brechen.
Lass ihn besser „unter den Armen“ greifen.

quote:
Sie legte den Finger auf den Mund und sagte: „Pst.“ Der König nickte und folgte ihr.

Etwas wirr gestaltet – wie sind die beiden jetzt bis auf den Boden gekommen? Oder war der Boden direkt vorm Kerkerfenster? Wenn ja – wofür die Tanne?

quote:
Nach einer Weile gelangten sie an eine Wegkreuzung.
„Hier geht es zum Haus der Hexe Zuckermühl, ein Stück weiter beginnt wieder der Zauberwald.“
Der König entschied sich für den ersten Weg.

Der König entschied sich ... wieso? Die Hexe hat doch erklärt, wo er lang muss.

quote:
Er war so müde, setzte sich einen Moment auf die Treppe ihres Hauses und schlief ein.

Ich habe konkret Schwierigkeiten, mir eine „Treppe“ am Hexenhaus vorzustellen. Würde eine „Bank“ nicht reichen?
(Hexenhaus günstig zu vermieten, Zwei-geschossig, mit Einliegerwohnung im Souterrain. 120 + 105 + 62m², mit Glasfaseranschluss)

quote:
„Du willst mich heiraten“? fragte sie.

Korrektur: ?“

quote:
Sie packte einen Rucksack, während der König seine Kaffee austrank.

Korrektur: seinen


Fazit:
Eine schöne Geschichte mit leichter Überlänge im mittleren Teil (Spannungsbogen flacht ab).
Leider sind die Figuren nicht näher definiert, ihre Gestalt und ihre Emotionen bleiben im Dunkeln. Die Story erscheint mir kindgerecht, mit einer einfachen aber nicht langweiligen Sprache. Mir fehlt die notwendige Erfahrung, um eine Altersgruppe zu definieren.

Gerne habe ich das Stück gelesen.


Herzlich Grüßend
Frank



PS:
Ich habe Ahorns Kommentar nur überflogen. Ebenfalls sehr detailliert, da wird sich vermutlich einiges doppelt finden lassen.
__________________
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molly
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Lieber Ahorn, lieber Frank,

ich danke euch für die Mühe, die ihr euch mit meiner Geschichte gegeben habt und werde euch später darauf antworten. Jetzt nur eines: Ich hatte vergessen zu schreiben, dass dies die Fortsetzung
von "König Habakan und der Raubritter ist". Dort kommen sowohl, Troll(mit Horn)die Hexe und Gespenst Otto vor.

Viele Grüße

molly

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Hallo ihr Beiden,

Eure Zuschrift hat mich gefreut doch nun die Gegendarstellung

„einzig die Prinzessin bekommt ein klein wenig „Design“ spendiert.“
Auch der König bekommt ein wenig Design
*
„ Der König spricht ziemlich barsch mit Otto. Könnte er sich nicht ein wenig sympathischer zeigen?“
Das liegt daran, dass der König um Mitternacht eigentlich müde und das Gespenst hellwach ist. Da es ein vorsichtiges Gespenst ist, öffnet es erst immer den Deckel.
Es kann nur einmal gähnen, dann sieht es den König
*
„Das Packen und der Aufbruch sind fast doppelt so lang geschildert wie der Ratschlag der Hexe. Hier scheint mir ein leichtes Ungleichgewicht zu liegen.“

Nein, im Gegenteil, ich glaube, dass Zuckermühl schon ein Auge auf den König geworfen hat, warum soll sie ihn dann so ausführlich informieren. Ich tät es auch nur knapp.
*
„Als Leser gewinne ich hier eher den Eindruck, du hast es eilig, mit dem König zur Prinzessin zu kommen.“
Richtig!
*
„ Das der Diener in den Zauberwald flieht, kann ich ja noch nachvollziehen, aber der Soldat? Alternativ könnten die beiden auch in entfernten Bäumen landen, oder nur der Soldat.“

Der König hat leider wenig Erfahrung, weder mit Diener, noch mit Soldaten.
Dazu werde ich auch kurz noch etwas schreiben
*
…bei einigen Jungen Belustigungsstürme hervorrufen: „Der kann ja keinen Baum klettern!“

Möglich, aber Kinder im Kindergartenalter klettern noch nicht auf Waldbäume. Sie haben Mitleid mit dem König
*
„Ist der Kerker denn wirklich nötig?“
Ja, die Zahl Drei ist eine „Märchenzahl“ und dreimal hilft sie dem König, wobei er natürlich einmal ihre Warnung in den Wind schlägt.
Z.B: Brüderchen und Schwestern –beim dritten Mal trinkt Brüderchen das Wasser, und andere …
*
„Muss er nicht erst bei ihrem Vater, dem anderen König, um ihre Hand anhalten?“
Der König hat Migräne und überlässt der Tochter die Entscheidung -wäre das was? Wenn der königliche Vater böse wäre, gäbe es wieder schwarz/ weiß.

+ Szene 09 Grüne Frau, nicht Hexe
… König nicht unköniglich den Rucksack tragen 
*
Eine normale Frau wurde von (bösen) Hexen in eine – Hexe verwandelt? Seltsamer Fluch ...
Ja, aber in ihrem Hexenleben ist Zuckermühl nie eine böse Hexe, sondern auch hilfsbereit
*
„Es passiert kaum etwas Spannendes beziehungsweise Unterhaltsames.“
Muss ich mir merken!

„…getanzt und gestaunt, wie flink ihre Füße hin und her sprangen, wie ein Wirbelwind!
Nur Feen, Elfen, Gespenster und kleine Zauberer schweben federleicht, Hexen wirbeln, sausen, brausen, flitzen …
*
eine ähnliche Leibesfülle besaß, wie er. ?
…so groß, wie der König (kleiner Hinweis auf die grüne Frau)
Der König ist schlank, muss ich noch anmerken, ( so wie einst der Märchenkönig Ludwig)
*
Wobei er natürlich gleich den Brief verlor, denn der war ja materiell. (Könnte eine kleine witzige Situation werden) Ja, nur würde die Geschichte dann noch länger.
*
Horn? Wieso Horn? Was für ein Horn? Gibt es bei einem Troll eigentlich nicht.“
Bei diesem schon, nach einem Kampf mit einem anderen Troll, der auch eine Keule besaß …
Also eine kleine, rote Beule, mitten auf dem Kopf …
*
„Ich habe konkret Schwierigkeiten, mir eine „Treppe“ am Hexenhaus vorzustellen. Würde eine „Bank“ nicht reichen?
Ja, Bank wird reichen, bei uns gibt es viele kleine Häuser, die Treppen haben, aber höchstens zwei
(Hexenhaus günstig zu vermieten, Zwei-geschossig, mit Einliegerwohnung im Souterrain. 120 + 105 + 62m², mit Glasfaseranschluss)
Das miete ich.

Danke euch beiden, Fehler und Unstimmigkeiten werden sobald wie möglich bereinigt.

Liebe Grüße

molly

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