Ihr Lieben, es folgt ein Rundflug

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Ich bin vollkommen überwältig von Euren wunderbaren Gedanken zu meinem Gedicht! Nachdem ich ein Gedicht geschrieben habe, verfalle ich meist in Stummheit oder werde zur Holzbank. Jetzt hoffe ich, mir gelingt es dennoch, Euch eine Antwort zukommen zu lassen, die ein bisschen den Flügelschlag in sich trägt, den Eure Worte in mich getragen haben:
Lieber Bertold,
ich danke dir, wie du aus dieser Rasanz Lebendigkeit gelesen hast, sie findest, in den schnellen Schnitten!
Lieber Dimpfelmoser,
wie wundervoll es ist, deinem Kommentar nachzuspüren! Nicht umsonst sind mir die gedankfledermäuse zugeflogen. Ich danke dir für deine Inspiration, die meine Zeilen erst in Bewegung versetzt hat!
Du hast dich gedanklich in mein Gedicht eingeschrieben. Deine Frage nach dem „Oder?“ finde ich außerordentlich. Ich möchte deshalb nochmals deinen Schlusssatz herausgreifen: „Ein Bild, das eine Vergänglichkeit ebenso einfängt wie ein Streben nach Halt, vielleicht nach Erkenntnis – und auch mein Unvermögen, etwas zu be-greifen, das mir doch immer fremd bleiben muss.“ Diesem Satz will ich nichts hinzufügen. Ich will ihn wirken lassen.
Lieber Clown,
auf eigene Fledermäuse im Denken zu achten, das ist ein Vorgang der Innenschau. Mir gefällt deine Aussage sehr! Sie bereichert auch mich und lässt mich weiterflattern!
Lieber Scal,
ich teile dein Bewundern für Dimpfelmosers Kommentar vollkommen. Danke, dass du es ermöglicht hast, neben dem Lesen eines Gedichts, die Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, zu dem, was dem eigenen Schreiben erst den Boden zu einem Weiterwachsen gewährt. Die Auseinandersetzung, die eigene gedankliche Durchdringung seiner Leser!
Auf nichts Wertvolleres gilt es als Schreibender zu blicken.
Liebe Chandrika,
neben deinem Lob, das mir einen Satz heißer Fledermausohren beschert, will ich dir danken für deine Formulierung „Nachbild“. Ich dachte mir, in das blinzelschnell genau das hineinzulegen. Ein Augenschluss und nichts ist festgehalten und da bin ich wieder bei Dimpfelmosers „Oder?“. Wunderbar, wie du Worte für mein Gedicht gefunden hast, die ich selbst nicht hätte finden können.
Lieber Shallow,
genau dein „whatever it means“ umkreist die Frage, die sich so manche gedankenfledermäuse stellen! Ist es Flucht, ist es Zuflucht - dazwischen eine Holzbank. Wie sie doch den Luftraum brauchen, um fliegen zu können!
Hier stehen nun eine Menge Zeilen von mir, doch sie werden nicht reichen, um das auszudrücken, was mir Euer Lesen, Eure Worte bedeuten. Sie haben mich erfasst und berührt. Ihr habt allesamt in das „in mir/war nichts“ hineingesehen.
Und jetzt wird meine Antwort noch länger:
Ein mindestens fledermausgroßes DANKESCHÖN an
@Bertold Zähring ,
@Dimpfelmoser, dem ich dieses Gedicht gewidmet habe,
@Scal,
@Chandrika Wolkenstein,
@klausKuckuck (durchwegs sehr nachtaktiv!),
@Shallow.
Danke an Euch alle und danke für die wundervollen Bewertungen.

Liebe Grüße sendet Euch
ubertas