maxi malt (gelöscht)

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HerbertH

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Danke für den Kommentar. "süß" ist das nicht gemeint. Eher im Gegenteil. Ich werde hier versuchen, mit einer Änderung deutlicher zu werden.
 

HerbertH

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Danke, lieber Mondnein. Ich wollte mit wenigen Worten viel sagen. Wenn mir das gelungen ist, freue ich mich sehr.
Liebe Grüße Herbert
 

rogathe

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Meiner Ansicht nach braucht es weder "sieht zu" noch "erkennt":


mutter versteht nichts

oder

mutter versteht's nicht


LG rogathe
 

Mondnein

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Gedicht, nicht Psychologenprotokoll

mutter erkennt
und versteht
nichts
ist offener in der Mehrdeutigkeit und im narrativen Nacheinander, liebe Rogathe.
Denn offen bleibt, ob bzw. daß die Mutter es "erkennt" und danach dann "nicht versteht" - also differenziert zwischen dem optischen Sehen, was da gemalt ist, und dem verstehen dessen, was dahinter steht - oder ob die Negation sich auf beide Prädikate bezieht.
Und im letzteren Fall ist die nachklappende Negation eine kleine Überraschung, hat also einen Rest von narrativem Umschlag.
 

rogathe

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Kann man so sehen, bleibt aber abstrakt:
Die Mutter könnte z.B. lächeln oder die Stirn runzeln und mehrfach auf die Uhr sehen.
 

Mondnein

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Gut angemerkt, Rogathe, wenn man die Schwäche vieler Gedichte bedenkt, die in der Leselupe eingebracht werden: Das Aneinanderreihen von Abstrakta, wo es eigentlich erst "poetisch" wird, wenn Konkreta genutzt werden, sei es in Form von frischen Bildern, sei es in lebensnaher Erzählung (wie in Deinem "Vergleichs"-Vorschlag mit der konkret reagierenden Mutter).
Und Individuelles sollte dem Allgemeinen vorgezogen werden.
Diese beiden Ideale - Konkretisierung (bildhaft oder erzählend) und Individualisierung (der Einzelsituation oder der personalisierenden Charakteristik) sollten Gedichten zum Grunde liegen; bei freien Formen ("ungereimt", ohne metrische Regel usw.) werden sie (denke ich) wichtig, bestimmend, geben poetische Kraft.
 

HerbertH

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In der ersten Version stand statt erkennt etwas weniger abstraktes. Das habe ich geändert. Um etwas hinter der vordergründigen Idylle anzudeuten. Das erkennen ist hier so wichtig wie das verstehen.
 
Vielleicht sehe ich dieses Gedicht zu persönlich, aber
es weckt Erinnerungen in mir.
Ich verstehe es so, das "maxi" doch alles ihm mögliche tut
um das Lob seiner Mutter zu erheischen.
Selbstbewusstsein entwickel sich ja nur durch das Gefühl etwas
zu können. Ist man selber in die ausweglose Situation gebannt,
dass alles was man tut auf unverständnis stößt, bleibt die Enttäuschung nicht aus.
Daher meine ich dass MAXIMAL die Versuche
und Bemühungen Maxis recht gut wiedergeben.

L.G
Patrick
 

HerbertH

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Vielen Dank für die Rückmeldungen.

In einem anderen Forum war ein bestimmtes Thema als sofort ersichtlich und das Gedich als zu plakativ genannt worden.

Interessanterweise wurde jenes Thema von keinem bisher genannt :) - obwohl ich sogar darauf hinaus wollte ...

Bin mal gespannt, ob nohc weitere Themen genannt werden.
 
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